Fazit : Bei Patienten ≥ 1 Jahr nach Katheterablation wegen Vorhofflimmerns und ohne Hinweise auf ein Rezidiv, aber erhöhtem Thromboembolierisiko, senkte eine anhaltende, fast dreijährige Behandlung mit dem oralen Antikoagulans Rivaroxaban nicht die Inzidenz eines kombinierten Endpunkts aus Schlaganfall, systemischer Embolie oder neuem asymptomatischem, embolischem Schlaganfall im Vergleich zu einer Behandlung mit „low dose“ Acetylsalicylsäure. Die Studie hat in ihrer Aussagekraft einige bedeutsame Einschränkungen, gibt aber Hinweise darauf, dass bei einer ausgewählten Subgruppe von Patienten nach Ablation wegen Vorhofflimmerns auf die orale Antikoagulation verzichtet werden kann. Die Kriterien hierfür müssen aber noch besser herausgearbeitet werden……bitte Artikel abonnieren
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