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AMB 2011, 45, 72 Prävention von HIV-Infektionen durch frühe Therapie infizierter Partner Die antiretrovirale Therapie hat zu einer dramatischen Verbesserung der Morbidität und Letalität bei Patienten mit HIV-Infektion geführt (1). Vor kurzem hatten wir berichtet, dass eine frühe antiretrovirale Therapie für die Patienten Vorteile haben könnte (2). Jetzt ist eine Arbeit im N. Engl. […]
AMB 2011, 45, 71 Mirtazapin und Sertralin nicht besser als Plazebo bei Demenzkranken mit Depression Demenzkranke Patienten leiden häufig zusätzlich an Depressionen und werden oft mit einem Antidepressivum behandelt. Ein Cochrane Review vor zehn Jahren kam allerdings zu dem Ergebnis, dass es für Erfolge dieses Vorgehens nur schwache Evidenz gibt. Kritisiert wurde damals vor […]
AMB 2011, 45, 70b Intensivere Diätberatung bei Patienten mit frühem Diabetes mellitus Typ 2. Die Early ACTID-Studie Diabetes mellitus Typ 2 gilt als eine Wohlstandserkrankung. Diese sind charakterisiert durch übermäßige Nahrungszufuhr und geringe körperliche Aktivität. Behandlungsleitlinien greifen diesen Umstand auf und empfehlen als ersten therapeutischen Schritt eine Diät und vermehrte körperliche Aktivität. Erst nach […]
AMB 2011, 45, 70a Raucherentwöhnung mit Vareniclin (Champix®). Kardiovaskuläre UAW? Der partielle Nikotinrezeptor-Agonist Vareniclin wird in Deutschland und Österreich seit 2007 von Pfizer unter dem Namen Champix® zur Raucherentwöhnung vertrieben. Anlässlich der Markteinführung haben wir über die Zulassungsstudien berichtet und Mängel im Studiendesign, die hohen „Drop-Out-Quoten” in der Vareniclin-Gruppe und das Fehlen von Vergleichsstudien, z.B. […]
AMB 2011, 45, 65 Schmerztherapie mit Opioiden Zusammenfassung: Zur Behandlung starker akuter und chronischer Schmerzen sind Opioide ein unverzichtbarer Bestandteil. Opioide unterscheiden sich in ihrer analgetischen Potenz, Pharmakokinetik und in ihren Applikationsformen. Bei eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion sollten solche Opioide gewählt werden, die weitgehend unabhängig von der Nieren- oder Leberfunktion abgebaut werden oder keine […]
AMB 2011, 45, 80b Erläuterungen des Bundesministeriums für Gesundheit zur Veröffentlichung klinischer Prüfungen nach § 42b des AMG Das Bundesministerium für Gesundheit präzisiert in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dem Paul-Ehrlich-Institut und dem Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information in einer Bekanntmachung vom 3.8.2011 das Vorgehen bei Veröffentlichung der Ergebnisse […]
AMB 2011, 45, 79a Neuer Ansatz zur Ersten Hilfe bei Schlangenbissen Es wird geschätzt, dass Schlangenbisse weltweit jährlich für 100.000-400.000 Todesfälle verantwortlich sind (1). In Deutschland kommt es jährlich nur zu ca. 100-200 relevanten Unfällen mit Giftschlangen (2). Diese werden meist durch ausländische Giftschlangen verursacht, die von Liebhabern in Terrarien gehalten werden. In Deutschland […]
AMB 2011, 45, 78 Früh versus spät begonnene parenterale Zusatzernährung bei kritisch kranken Erwachsenen Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, wann bei kritisch kranken Patienten, die ihren Kalorienbedarf auf enteralem Weg nicht ausreichend decken können, mit einer parenteralen Ernährung begonnen werden sollte. Die enterale Ernährung ist mit weniger Komplikationen assoziiert und billiger (1). Bei kritisch […]
AMB 2011, 45, 77b Co-trimoxazol induziert oder verstärkt Hyperkaliämien bei älteren Patienten, die mit Spironolacton behandelt werden Spironolacton ist ein nicht-selektiver Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonist, der auch zur Behandlung der arteriellen Hypertonie und bei Herzinsuffizienz eingesetzt wird (1-3). Die Verschreibungen von Spironolacton nahmen deutlich zu, nachdem gezeigt wurde, dass durch diese zusätzliche Behandlung Morbidität und Letalität bei […]
AMB 2011, 45, 77a Höhe der HbA1c-Werte und Häufigkeit von Herzinsuffizienz korrelieren bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 Der Diabetes Control and Complications Trial (DCCT) hat gezeigt, dass eine früh begonnene, gute Einstellung der Blutzucker-Konzentration (HbA1c-Werte: 7,1%-7,8%) beim Diabetes Typ 1 – anders als beim Typ 2 – mit einer deutlichen Reduktion der Häufigkeit kardiovaskulärer, […]