Fazit : Die Zulassungsbehörden FDA und EMA haben aufgrund von Sicherheitsbedenken die bisher bestehende eingeschränkte Zulassung des DOAK-Antagonisten Andexanet alfa nicht in eine reguläre Zulassung umgewandelt, nachdem eine klinische Studie bei Patienten, die unter DOAK eine Gehirnblutung erlitten hatten, Hinweise auf ein höheres Risiko für thrombotische Ereignisse erbracht hatte im Vergleich zu einer Standardtherapie (überwiegend Prothrombinkomplex). Der Hersteller hat daraufhin beschlossen, das Medikament in den USA vollständig vom Markt zu nehmen. Entscheidungen für Europa stehen noch aus. Das optimale Vorgehen bei lebensbedrohlichen Blutungen unter DOAK bleibt weiterhin unklar…..bitte Artikel abonnieren
Alle Artikel zum Schlagwort:
Andexanet Alfa, ANNEXA-4-Studie, ANNEXA-I-Studie, Antikoagulanzien, Apixaban, Dabigatran, Direkte orale Antikoagulanzien, DOAK, Edixaban, NOAK, Rivaroxaban
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.
Verlässliche Daten zu ArzneimittelnDER ARZNEIMITTELBRIEF informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.


