Jg. 60, S. 51; Ausgabe 07 / 2026
Fazit : In einer offenen, randomisierten Studie aus Südkorea wurden bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten – überwiegend nach einem klinischen Ereignis – zwei Zielwerte für das LDL-Cholesterin gegeneinander getestet: < 55 mg/d (1,4 mmol/l) vs. < 70 mg/dl (1,8 mmol/l). Der primäre kombinierte Endpunkt (verschiedene atherosklerotische Ereignisse) wurde nach 3 Jahren mit dem niedrigeren Zielwert signifikant seltener erreicht. Die absolute Risikoreduktion beträgt 3,1% und die „Number Needed to Treat“ 32 über die Behandlungsdauer von 3 Jahren. Die kardiovaskuläre Mortalität wurde nicht gesenkt. Das Studienergebnis stützt die Empfehlungen für die Cholesterin-Zielwerte in der Sekundärprävention. Eine Reihe von Einschränkungen und potenzielle Verzerrungen sind zu beachten. Die Studie ist kein Beleg für die Cholesterinhypothese: „The lower the better“…..bitte Artikel abonnieren
Alle Artikel zum Schlagwort:
Akutes Koronarsyndrom, Angina pectoris, Arteriosklerose, Ez-PAVE-Studie, Ezetimib, Herzinfarkt, Hypercholesterinämie, Koronare Herzkrankheit, Lipidsenker, Myokardinfarkt, PCSK9-Hemmer, PRECISE-IVUS-Studie, Statine
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.
Verlässliche Daten zu ArzneimittelnDER ARZNEIMITTELBRIEF informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.


