Resorbierbare Koronar-Stents

AMB 2016, 50, 68

Resorbierbare Koronar-Stents

Fazit: Aktuelle Metaanalysen zeigen, dass die Skepsis bei der EU-Zulassung des ersten vermarkteten resorbierbaren Koronar-Stents (Milchsäurebasis) vor fünf Jahren berechtigt war: Stent-Thrombosen dürften etwa zweimal häufiger sein als bei herkömmlichen beschichteten Stents. Dass dennoch nun auch in den USA eine Marktzulassung erfolgte, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar und offensichtlich nur den theoretischen und versprochenen – aber bisher klinisch nicht belegten – Vorteilen einer vollständigen „Auflösung“ des Implantats zuzuschreiben. Kürzlich wurde in Europa nun der zweite resorbierbare Koronar-Stent (Magnesiumbasis) zugelassen…  Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>

 

Schlagworte zum Artikel

Stent, Koronar-Stents, Perkutane transluminale koronare Angioplastie, PTCA, Perkutane Koronarintervention, PCI, Akutes Koronarsyndrom, Angina pectoris, Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit, Myokardinfarkt, Herzinfarkt, BIOSORB-III-Studie,

 

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Resorbierbare Koronar-Stents 2016, 50, 68

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