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	<title>Alkohol Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
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	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Dec 2003 11:05:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Leserbrief: Alkohol in Dosieraerosolen</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/leserbrief-alkohol-in-dosieraerosolen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2003 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Äthanol]]></category>
		<category><![CDATA[Dosier-Aerosole]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage von Dr. A.F. aus Berlin: >> Im Laufe der letzten Jahre wurden Dosieraerosole auf FCKW-freie Treibmittel umgestellt. Durch diese Umstellung enthalten viele Dosieraerosole jetzt Ethanol als weiteren Bestandteil, ohne daß bisher irgendein Hersteller darauf hingewiesen hat. Sollte auf eine Anwendung dieser Sprays bei Patienten mit einer Alkoholkrankheit verzichtet werden? Im Folgenden sind einige Dosier-Aerosole [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Frage</b> von Dr. A.F. aus Berlin: >> Im Laufe der letzten Jahre wurden Dosieraerosole auf FCKW-freie Treibmittel umgestellt. Durch diese Umstellung enthalten viele Dosieraerosole jetzt Ethanol als weiteren Bestandteil, ohne daß bisher irgendein Hersteller darauf hingewiesen hat. Sollte auf eine Anwendung dieser Sprays bei Patienten mit einer Alkoholkrankheit verzichtet werden? <<</p>
<p><b>Antwort </b>(in Zusammenarbeit mit einem Suchtexperten)<b>:</b> >> Im Folgenden sind einige Dosier-Aerosole genannt, die Ethanol enthalten: Aarane N, Aerobec N, Allergospasmin N, Atrovent N, Berodual N, Berotec N, Bronchocort novo, Bronchospray novo, Epaq, Junik, Salbulair N, Salbutamol Stada N, Ventolair. Um einen Anhalt dafür zu bekommen, wieviel Ethanol einem Patienten mit diesen Sprays pro Tag zugeführt wird, soll der Ethanolgehalt eines Sprühstoßes von Berodual N Dosier-Aerosol genannt werden: 13,3 mg. Bei anderen Dosier-Aerosolen ist die Menge sicher ähnlich. Das bedeutet bei einer empfohlenen Dosierung in der Erhaltungstherapie (2 Hübe, drei- bis viermal/d) eine applizierte Menge von 90 bis 120 mg Ethanol pro Patient und entspricht etwa 1 ml eines Weines mit einem Alkoholgehalt von 10%. Möglicherweise ist in Obstsäften ohne Deklaration mehr Ethanol enthalten.</p>
<p>Trotzdem ist die Frage, ob insbesondere mehrmals täglich applizierte Sprühstöße die Abstinenz ”trockener” Alkoholabhängiger gefährden können, durchaus berechtigt. Nicht die aufgenommene Menge ist das Problem, sondern das individuelle ”Expositionsambiente” auf dem Hintergrund eines biopsychologisch etablierten Suchtgedächtnisses in bestimmten Verhaltenssystemen des zentralen Nervensystems. Speziell bei ethanolhaltigen Asthmaaerosolen ist auf die ”suchtassoziierte” Bedeutung des entwicklungsgeschichtlich ältesten Sinnesorgans, des Olfaktoriussystems, hinzuweisen. Es stellt einen unmittelbaren Zusammenhang zum limbischen Emotionssystem und zu subkortikalen Strukturen her, wo das dauerhaft abgespeicherte Suchtprogramm jederzeit auch durch symbolische ”Kontextreize” mit der Gefahr eines Rückfalls aktiviert werden kann.</p>
<p>Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird für den Regelfall der Gebrauch von ethanolhaltigen Dosier-Aerosolen keine Gefährdung für die Entwicklung eines schädlichen Alkoholgebrauchs sein. Allerdings ist es aus derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand durchaus möglich, daß man bei manifester Abhängigkeit so die mühsam erreichte Abstinenz gefährden kann. Deshalb ist in den Packungsbeilagen zumindest ein Warnhinweis, wenn nicht sogar eine Verzichtsempfehlung dieser Sprays für Patienten mit Alkoholkrankheit notwendig. <<</p>
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		<title>Neue Empfehlungen zur Behandlung der arteriellen Hypertonie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/neue-empfehlungen-zur-behandlung-der-arteriellen-hypertonie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2003 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ACE-Hemmer]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich ist der 7. Report des US Joint National Committee on Prevention, Detection, Evaluation, and Treatment of High Blood Pressure (JNC 7) erschienen (1). Über den Vorgänger-Report (JNC VI) haben wir 1997 ausführlich berichtet (2). In der Zwischenzeit sind mehrere wichtige klinische Studien zur Behandlung der Hypertonie und zu Erkrankungen, die sie häufig begleiten (Herzinsuffizienz, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich ist der 7. Report des US Joint National Committee on Prevention, Detection, Evaluation, and Treatment of High Blood Pressure (JNC 7) erschienen (1). Über den Vorgänger-Report (JNC VI) haben wir 1997 ausführlich berichtet (2). In der Zwischenzeit sind mehrere wichtige klinische Studien zur Behandlung der Hypertonie und zu Erkrankungen, die sie häufig begleiten (Herzinsuffizienz, Koronare Herzkrankheit, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, apoplektischer Insult) publiziert worden (Literaturübersicht in Tab. 1 und 2), so daß die älteren Richtlinien überarbeitet werden mußten. Zudem hat der JNC 7 die Blutdruckwerte zur Definition der Hypertonie und zur Behandlungsindikation etwas modifiziert. Es wird für Blutdruckwerte von systolisch 120-139 mm Hg und diastolisch 80-89 mm Hg der Begriff <i>Prähypertonie</i> eingeführt, weil Menschen in dieser Blutdruckgruppe ein doppelt so hohes Risiko haben, später hypertensiv zu werden als Menschen mit normalem Blutdruck (< 120/< 80 mm Hg). Zudem erklären die Autoren, erzieherisch daraufhin wirken zu wollen, daß Patienten mit Hypertonie in den USA (und auch in anderen Ländern) früher entdeckt und intensiver behandelt werden. Eine Indikation zur Pharmakotherapie besteht bei Prähypertonie zwar nicht, jedoch sollten Begleiterkrankungen mit dem Risiko zur Entwicklung einer Arteriosklerose durch Modifikation des Lebensstils (s. Tab. 1) und gegebenenfalls zusätzlich medikamentös behandelt werden. Die Stadien bzw. Grade II und III der Hypertonie werden jetzt zusammengefaßt, weil die Therapie gleich ist.</p>
<p>Großer Wert wird erneut auf die blutdrucksenkende Wirkung nichtpharmakologischer Maßnahmen (Lifestyle modifications) gelegt (s. Tab. 1 ), die sich außerdem auch günstig auf arteriosklerotisch bedingte oder ebenfalls zur Arteriosklerose führende Begleitkrankheiten auswirken. In der Pharmakotherapie stärkt der JNC 7 die Empfehlung für den primären Einsatz der Diuretika vom Thiazid-Typ, speziell bei Hypertonie Grad I (&#8222;for most patients&#8220;), aber auch im Rahmen einer Zweifachkombination bei Grad II (&#8222;usually thiazide-type diuretic&#8220;; s. Abb. 1). Hier sind besonders die Ergebnisse von ALLHAT eingeflossen &#8211; ungeachtet der teilweise ungerechtfertigten und vermutlich durch die Industrie gesteuerten Kritik am Design und an der Interpretation der Studie; wir haben darüber eingehend berichtet (3). Die empfohlenen Indikationen der anderen zahlreichen Antihypertensiva richten sich sehr stark nach ihren günstigen Wirkungen bei Begleiterkrankungen der Hypertonie, wie sie in der Zwischenzeit in vielen großen Studien nachgewiesen sind (&#8222;compelling indication&#8220;; s. Tab. 2). Der JNC 7 begründet seine Empfehlungen recht überzeugend, verweist aber auf die große Verantwortung des behandelnden Arztes bei den therapeutischen Entscheidungen.</p>
<p>Empfehlungen und Richtlinien können auch hier nur einen Rahmen stecken. Es ist die Aufgabe des Arztes, bei der großen Zahl der angebotenen blutdrucksenkenden Medikamente die für seinen Patienten individuell sinnvollsten auszuwählen, sie nebenwirkungsarm zu dosieren und gegebenenfalls zu kombinieren. Der optimal &#8222;eingestellte&#8220; Blutdruck ist somit ein Gemeinschaftswerk von Arzt und Patient, die beide über erwünschte und unerwünschte Wirkungen und eventuell notwendige Änderungen der Therapie im Gespräch bleiben müssen. Gelingt dies, kann ein zufriedener Patient mit Eugen Roth sagen:</p>
<p>Obzwar wir sonst es gar nicht schätzen,</p>
<p>wenn andre uns heruntersetzen,</p>
<p>so sind wir doch dem Arzte gut,</p>
<p>der solches mit dem Blutdruck tut.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>The Seventh Report of the Joint National Committee on Prevention, Detection, Evaluation, and Treatment of High Blood Pressure: JAMA <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12748199&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>289</b>, 2560</a>.</li>
<li>The Sixth Report of the Joint National Committee on Prevention, Detection, Evaluation, and Treatment of High Blood Pressure: Arch. Intern. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9385294&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <b>157</b>, 2413</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5942" target="_blank" rel="noopener">AMB 1998, <b>32</b>, 33</a>.</li>
<li>ALLHAT (= <b>A</b>ntihypertensive and <b>L</b>ipid-<b>L</b>owering Treatment to Prevent <b>H</b>eart <b>A</b>ttack <b>T</b>rial): JAMA <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12479763&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>288</b>, 2981</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6248" target="_blank" rel="noopener">AMB 2003, <b>37</b>, 12</a>.</li>
<li>TOHP-II = <b>T</b>rial <b>O</b>f <b>H</b>ypertension <b>P</b>revention-II: Arch. Intern. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9080920&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <b>157</b>, 657</a>.</li>
<li>He, J., et al.: Hypertension <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10679495&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2000, <b>35</b>, 544</a>.</li>
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<li>Vollmer, W.M., et al.: Ann. Intern. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11747380&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <b>135</b>, 1019</a>.</li>
<li>Choubanian, A.V., und Hill, M.: Hypertension <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10775551&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2000, <b>35</b>, 858</a>.</li>
<li>Kelley, G.A., und Kelley, K.S.: Hypertension <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10720604&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2000, <b>35</b>, 838</a>.</li>
<li>Whelton, S.P., et al.: Ann. Intern. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11926784&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>136</b>, 493</a>.</li>
<li>Xin, X., et al.: Hypertension <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11711507&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <b>38</b>, 1112</a>.</li>
<li>Hunt, S.A., et al.: J. Am. Coll. Cardiol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11738322&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <b>38</b>, 2101</a>.</li>
<li>Tepper, D.: Congest. Heart Fail. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12189311&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, <b>5</b>, 184</a>.</li>
<li>Packer, M., et al.: N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11386263&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <b>344</b>, 1651</a>.</li>
<li>Lechat, P., et al.: CIBIS-ll = <b>C</b>ardiac <b>l</b>nsuffiency <b>BI</b>soprolol <b>S</b>tudy: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10023943&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, <b>353</b>, 9</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6043" target="_blank" rel="noopener">AMB 1999, <b>33</b>, 21</a>.</li>
<li>SOLVD = <b>S</b>tudies <b>O</b>f <b>L</b>eft <b>V</b>entricular <b>D</b>ysfunction: N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=2057034&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1991, <b>325</b>, 293</a>.</li>
<li>AIRE = <b>A</b>cute <b>I</b>nfarction <b>R</b>amipril <b>E</b>fficacy study: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8104270&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1993, <b>342</b>, 821</a>.</li>
<li>Kober, L., et al. (TRACE = <b>TRA</b>ndolapril <b>C</b>ardiac <b>E</b>valuation): N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7477219&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <b>333</b>, 1670</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6284" target="_blank" rel="noopener">AMB 2003, <b>37</b>, 33</a>.</li>
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<li>Pitt, B., et al. (RALES = <b>R</b>andomized <b>AL</b>dactone <b>E</b>valuation Study): N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10471456&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, <b>341</b>, 709</a> ; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6109" target="_blank" rel="noopener">AMB 1999, <b>33</b>, 83</a> und <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6285" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>37</b>, 35</a>.</li>
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<li>BHAT = <b>B</b>eta-blocker <b>H</b>eart <b>A</b>ttack <b>T</b>rial: JAMA <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7038157&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1982, <b>247</b>, 1707</a>.</li>
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<li>American Diabetes Association: Diabetes Care <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12502624&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>26</b> Suppl.1, S80</a>.</li>
<li>National Kidney Disease Outcome Quality Initiative: Am. J. Kidney Dis. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11904577&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>39</b> Suppl. 2, S1</a>.</li>
<li>UKPDS 39 = <b>UK</b> <b>P</b>rospective <b>D</b>iabetes <b>S</b>tudy 39: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9732338&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1998, <b>317</b>, 713</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5990" target="_blank" rel="noopener">AMB 1998, <b>32</b>, 76a</a>.</li>
<li>Lewis, E.J., et al.: N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8413456&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1993, <b>329</b>, 1456</a>.</li>
<li>Brenner, B.M., et al. (RENAAL = <b>R</b>eduction of <b>E</b>ndpoints in <b>N</b>on-insulin-dependent diabetes mellitus with <b>A</b>ngiotensin-II-<b>A</b>ntagonist <b>L</b>osartan): N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11565518&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <b>345</b>, 861</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5674" target="_blank" rel="noopener">AMB 2001, <b>35</b>, 73</a> und <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6124" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>36</b>, 1</a>.</li>
<li>Lewis, E.J., et al. (IDNT = <b>I</b>rbesartan <b>D</b>iabetic <b>N</b>ephropathy <b>T</b>rial): N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11565517&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <b>345</b>, 851</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5674" target="_blank" rel="noopener">AMB 2001, <b>35</b>, 73</a>; <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6124" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>36</b>, 1</a>.</li>
<li>REIN = <b>R</b>amipril <b>E</b>fficacy <b>I</b>n <b>N</b>ephropathy: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9217756&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <b>349</b>, 1857</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6250" target="_blank" rel="noopener">AMB 2003, <b>37</b>, 13b</a>.</li>
<li>Wright, J.T., et al. (AASK = <b>A</b>frican-<b>A</b>merican <b>S</b>tudy of <b>K</b>idney disease and hypertension): Arch. Intern. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12123409&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>162</b>, 1636</a>.</li>
<li>PROGRESS = <b>P</b>erindopril p<b>RO</b>tection a<b>G</b>ainst <b>RE</b>current <b>S</b>troke <b>S</b>tudy: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11589932&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <b>358</b>, 1033</a>.</li>
</ol>
<p><img decoding="async" src="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/wp-content/uploads/2003/07/Abbildung-2003-51-2.gif" alt="Abbildung 2003-51-2.gif" class="table-figure"></p>
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		<title>Kaffeetrinken fördert, Alkoholkonsum schützt vor Helicobacter-pylori-lnfektion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1998 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Helicobacter pylori]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Infektion der Magenschleimhaut mit Helicobacter pylon (HP) ist ein wichtiger Kausalfaktor der chronischen Gastritis sowie Duodenal- und Magenulzera. In epidemiologischen Studien kann der Befall der Magenschleimhaut mit HP entweder durch serologische Messung des Anti-HP-lgG-Titers oder mit Hilfe der Kohlenstoff-13-Exhalations-methode erfaßt werden. Bei letzterer Methode nimmt der Patient 13C-Harnstoff oral zu sich. Der Harnstoff wird [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Infektion der Magenschleimhaut mit Helicobacter pylon (HP) ist ein wichtiger Kausalfaktor der chronischen Gastritis sowie Duodenal- und Magenulzera. In epidemiologischen Studien kann der Befall der Magenschleimhaut mit HP entweder durch serologische Messung des Anti-HP-lgG-Titers oder mit Hilfe der Kohlenstoff-13-Exhalations-methode erfaßt werden. Bei letzterer Methode nimmt der Patient 13C-Harnstoff oral zu sich. Der Harnstoff wird teilweise durch HP im Magen metabolisiert, und 13CO<sub>2 </sub>kann in der Ausatmungsluft nachgewiesen werden. Diese Methode beweist einen aktuellen Befall der Magenschleimhaut mit HP, während ein positiver lgG-Titer auch abgeheilte Infektionen anzeigen kann (s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5810" target="_blank" rel="noopener">AMB 1997, <B>31</B>, 17</a>).</p>
<p>Es ist unklar, welchen Effekt Alkohol und Rauchen auf den HP-Befall der Magenschleimhaut haben. Erhöhter Kaffeekonsum war bereits früher als Risikofaktor für HP-Infektionen identifiziert worden. H. Brenner et al. aus Ulm berichten im Brit. Med. J. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9420488&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <B>315</B>, 1489)</a> über eine Studie, in der der Einfluß von Rauchen, Alkohol und Kaffeekonsum auf das Vorhandensein von HP untersucht wurde. In einer einzigen Praxis einer Kleinstadt in der Nähe von Ulm wurden während 4 Monaten im Jahre 1996 alle Patienten gebeten, an einer kleinen Studie teilzunehmen, in deren Rahmen sie einen Fragebogen hinsichtlich sozioökonomischer Daten und dem Gebrauch von Tabak, Alkohol und Kaffee ausfüllen mußten. Anschließend wurde der 13C-Harnstoff-Exhalationstest durchgeführt. Patienten mit aktuellen Magenbeschwerden, solche mit früheren Magenulzera und solche, die kürzlich Antibiotika erhalten hatten, wurden von der Studie ausgeschlossen. Insgesamt konnten 447 Patienten (Alter 15 bis 79 Jahre) untersucht werden. Bei 94 (21%) konnte mit Hilfe des Exhalationstestes ein HP-Befall nachgewiesen werden. Zwischen Rauchen und aktueller HP-Infektion fand sich keine signifikante Beziehung (Raucher 21,6%, niemals Raucher 18,2% HP-Befall). Der AIkoholkonsum wurde anhand des durchschnittlichen Alkoholgehaltes von Bier und Wein in 2 Gruppen aufgeteilt: Weniger als 75 g und mehr als 75 g Alkohol pro Woche. Der HP-Befall war bei Patienten, die gar keinen Alkohol tranken 23%, bei solchen, die weniger als 75 g pro Woche Alkohol tranken 25% und bei mehr als 75 g Alkohol pro Woche 14,9%. Die Odds Ratio (OR) für die letztere Gruppe im Vergleich mit Patienten, die keinen Alkohol tranken, betrug 0,33 (Vertrauensbereich 0,16-0,68). Entgegengesetzt war der Einfluß von Kaffeekonsum auf die Prävalenz von HP: Die lnfektionsrate von Nicht-Kaffeetrinkern war mit 11,7% auffällig niedrig. Bei 1 bis 3 Tassen Kaffee pro Tag war die lnfektionsrate 18,8 und bei mehr als 3 Tassen pro Tag 28,2%. Die OR bei Patienten, die mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag tranken im Vergleich mit Nicht-Kaffeetrinkern betrug 2,49 mit einem Vertrauensbereich von 1,23-5,03 und war damit, ebenso wie der Effekt von mehr als 75 g Alkohol pro Woche, hochsignifikant verschieden von Nicht-Kaffeetrinkern bzw. Nicht-Alkoholkonsumenten.</p>
<p><B>Fazit:</B> Konsum von mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag ist signifikant mit einer häufigeren HP-Infektion der Magenschleimhaut assoziiert. Vermutlich ist das Kaffeetrinken ein ursächlicher Faktor für die HP-Infektion. Konsum von mehr als 75 g Alkohol pro Woche scheint die Magenschleimhaut vor HP zu schützen. Während empfohlen werden kann, weniger Kaffee zu trinken, lohnt es sich mit Sicherheit aus ganzheitlicher Sicht nicht, den Alkoholkonsum zu steigern, nur um den Magen von HP freizuhalten!</p>
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