<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Aplastische Anämie Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
	<atom:link href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/tag/aplastische-anaemie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 May 2001 10:01:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>
	<item>
		<title>Tödliche aplastische Anämie nach Einnahme von Clopidogrel</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/toedliche-aplastische-anaemie-nach-einnahme-von-clopidogrel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2001 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anämie]]></category>
		<category><![CDATA[Aplastische Anämie]]></category>
		<category><![CDATA[Clopidogrel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/2001/toedliche-aplastische-anaemie-nach-einnahme-von-clopidogrel</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir haben mehrfach über hämatologische Komplikationen der Therapie mit Ticlopidin und mit Clopidogrel berichtet (AMB 2000, 34, 32a; 63; 67b; 96). Im Lancet (2001, 357, 446) teilen J.-M. Trivier et al. aus Frankreich jetzt einen Fall von aplastischer Anämie mit, der sehr wahrscheinlich auf die Einnahme von Clopidogrel zurückzuführen ist. Ein 88-jähriger Mann wurde nach [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/toedliche-aplastische-anaemie-nach-einnahme-von-clopidogrel/">Tödliche aplastische Anämie nach Einnahme von Clopidogrel</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben mehrfach über hämatologische Komplikationen der Therapie mit Ticlopidin und mit Clopidogrel berichtet (<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5717" target="_blank" rel="noopener">AMB 2000, <B>34</B>, 32a</a>; <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5751" target="_blank" rel="noopener">63</a>; <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5757" target="_blank" rel="noopener">67b</a>; <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5791" target="_blank" rel="noopener">96</a>).</p>
<p>Im Lancet (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11273071&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <B>357</B>, 446</a>) teilen J.-M. Trivier et al. aus Frankreich jetzt einen Fall von aplastischer Anämie mit, der sehr wahrscheinlich auf die Einnahme von Clopidogrel zurückzuführen ist. Ein 88-jähriger Mann wurde nach Endarteriektomie der rechten A. carotis ab April 1999 mit 75 mg Clopidogrel/d behandelt. Außerdem nahm er noch Felodipin, Fosinopril, Furosemid, Rilmenidin, Kaliumchlorid und Molsidomin bereits seit Januar 1998 ein. Im August 1999 wurde er wegen Herzinsuffizienz stationär aufgenommen. Es fiel eine normochrome Anämie mit Leukozytopenie und Thrombozytopenie auf. Die Knochenmarkbiopsie sprach für eine aplastische Anämie, deren Ursache unklar war. Trotz mehrfacher Bluttransfusionen starb der Patient an einer Pneumonie. Die Autoren halten es für sehr wahrscheinlich, daß Clopidogrel die Ursache der aplastischen Anämie war, da die anderen Medikamente (außer ACE-Hemmer bei Niereninsuffizienz) nicht mit aplastischen Anämien assoziiert sind. Außer diesem Fall wurde der französischen Aufsichtsbehörde ein weiterer Fall von aplastischer Anämie nach Clopidogrel gemeldet. In einem anderen Fall war eine reversible aplastische Anämie ebenfalls mit Clopidogrel assoziiert, jedoch kam als myelotoxische Substanz auch Phenytoin in Frage. Auch Neutropenie und Thrombozytopenie können durch Clopidogrel verursacht werden. Sie sind etwas häufiger als bei Einnahme von Azetylsalizylsäure (L. A. Harker et al.: Drug Saf. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10514023&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, <B>21</B>, 325</a>). Auf Blutbildkontrollen kann also auch bei Einnahme von Clopidogrel nicht verzichtet werden. Ein weiterer Verdachtsfall von aplastischer Anämie wurde kürzlich im Lancet mitgeteilt (Meyer, B., et al.: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11360950&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2001, <B>357</B>, 1446</a>).</p>
<p><B>Fazit:</B> Unter Clopidogrel können Thrombozytopenien und Neutropenien, in seltenen Fällen, wie hier berichtet, auch eine aplastische Anämie auftreten. </p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/toedliche-aplastische-anaemie-nach-einnahme-von-clopidogrel/">Tödliche aplastische Anämie nach Einnahme von Clopidogrel</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Pure red cell aplasia&#8220; nach Behandlung eines Patienten mit follikulärem Non-Hodgkin-Lymphom mit Rituximab und Polychemotherapie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/pure-red-cell-aplasia-nach-behandlung-eines-patienten-mit-follikulaerem-non-hodgkin-lymphom-mit-rituximab-und-polychemotherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2000 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aplastische Anämie]]></category>
		<category><![CDATA[B-Zell-Lymphom]]></category>
		<category><![CDATA[B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Hodgkin-Lymphom]]></category>
		<category><![CDATA[Parvovirus B19]]></category>
		<category><![CDATA[Pure Red Cell Aplasia]]></category>
		<category><![CDATA[Rituximab]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/2000/pure-red-cell-aplasia-nach-behandlung-eines-patienten-mit-follikulaerem-non-hodgkin-lymphom-mit-rituximab-und-polychemotherapie</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über eine bisher nicht beschriebene unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW), die in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Gabe des monoklonalen Antikörpers Rituximab (MabThera) aufgetreten war, berichteten kürzlich amerikanische Autoren (Sharma, V.R., et al.: Blood 2000, 96, 1184). Rituximab ist in Europa seit 1998 zur Behandlung chemotherapieresistenter oder rezidivierter follikulärer Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) zugelassen (vgl. AMB 2000, 34, 61b); [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/pure-red-cell-aplasia-nach-behandlung-eines-patienten-mit-follikulaerem-non-hodgkin-lymphom-mit-rituximab-und-polychemotherapie/">&#8222;Pure red cell aplasia&#8220; nach Behandlung eines Patienten mit follikulärem Non-Hodgkin-Lymphom mit Rituximab und Polychemotherapie</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine bisher nicht beschriebene unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW), die in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Gabe des monoklonalen Antikörpers Rituximab (MabThera) aufgetreten war, berichteten kürzlich amerikanische Autoren (Sharma, V.R., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10910942&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2000, <B>96</B>, 1184</a>). Rituximab ist in Europa seit 1998 zur Behandlung chemotherapieresistenter oder rezidivierter follikulärer Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) zugelassen (vgl. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5749" target="_blank" rel="noopener">AMB 2000, <B>34</B>, 61b</a>); hier wurde es zur Behandlung eines 45jährigen Patienten mit einem generalisierten follikulären NHL (Stadium IV) zusammen mit einer Polychemotherapie (Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin, Prednison; CHOP-Schema) eingesetzt. Nach 5 Zyklen dieser kombinierten Therapie, die zu einem sehr guten klinischen Ansprechen geführt hatte, trat eine schwere Anämie (Hämoglobin 7,3 g/dl) auf. Endoskopische Untersuchungen ergaben keine Hinweise für einen gastrointestinalen Blutverlust. Der korrigierte Retikulozyten-Wert betrug < 1%, und eine Untersuchung des Knochenmarks ergab eine "Pure red cell aplasia" (PRCA). Mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) konnte Parvovirus-B19-DNA im peripheren Blut nachgewiesen werden. Serologisch fanden sich keine Antikörper gegen Parvovirus B19. Nach wiederholter intravenöser Gabe von Immunglobulinen stieg der Hämoglobin-Wert an; er lag etwa 3 Monate nach Diagnose der PRCA bei 14,3 g/dl. Zu diesem Zeitpunkt war weiterhin Parvovirus-B19-DNA als Hinweis für eine chronische Parvovirus-Infektion nachweisbar.

Eine Infektion mit Parvovirus B19 verläuft bei gesunden Personen meistens harmlos (Manifestationen: Ringelröteln bei Kindern und Jugendlichen, Polyarthropathie-Syndrom bei Erwachsenen). Bei Risikogruppen (nichtimmune Schwangere, Patienten mit erhöhtem Zellumsatz in der Erythropoese, z.B. hämolytische Anämien, immunsupprimierte Patienten) können jedoch schwere Störungen der Blutbildung, insbesondere der Erythropoese, auftreten. Als Antwort auf eine akute Infektion mit Parvovirus B19 bilden gesunde Personen innerhalb von 1-2 Wochen neutralisierende Antikörper und eliminieren dadurch das Virus. Patienten mit einem gestörten humoralen Immunsystem sind hierzu nicht in der Lage, und die persistierende chronische Infektion kann zu einer lang anhaltenden Hemmung der Erythropoese im Knochenmark (PRCA) führen. Obwohl andere Ursachen für eine Störung der humoralen Immunantwort (z.B. NHL, Polychemotherapie) bei dem oben beschriebenen Patienten nicht sicher ausgeschlossen werden konnten, ist vermutlich die Gabe von Rituximab, die zu einer länger anhaltenden Depletion von B-Lymphozyten führt, für den chronischen Verlauf der Parvovirus-Infektion mit PRCA verantwortlich.

<B>Fazit:</B> Bei Patienten, die unter Therapie mit Rituximab eine Anämie entwickeln, sollte differentialdiagnostisch auch an eine &#8222;Pure red cell aplasia&#8220; (PRCA) gedacht werden. Die Diagnose einer PRCA kann durch Nachweis von Parvovirus-B19-DNA mittels PCR, durch erniedrigten Retikulozyten-Wert und charakteristische morphologische Veränderungen im Knochenmark (Nachweis sog. Riesen-Proerythroblasten mit Fehlen reifer Vorstufen der Erythropoese) gesichert werden. Die Zufuhr neutralisierender Antikörper gegen Parvovirus B19 durch intravenöse Gabe von Immunglobulinen ist eine wirksame Therapie der PRCA, muß jedoch bei weiterhin bestehender Störung der humoralen Immunantwort regelmäßig wiederholt werden.</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/pure-red-cell-aplasia-nach-behandlung-eines-patienten-mit-follikulaerem-non-hodgkin-lymphom-mit-rituximab-und-polychemotherapie/">&#8222;Pure red cell aplasia&#8220; nach Behandlung eines Patienten mit follikulärem Non-Hodgkin-Lymphom mit Rituximab und Polychemotherapie</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immunsuppressive Therapie mit Ciclosporin A ± Antithymozytenglobulin bei Patienten mit nicht-schwerer aplastischer Anämie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/immunsuppressive-therapie-mit-ciclosporin-a-%c2%b1-antithymozytenglobulin-bei-patienten-mit-nicht-schwerer-aplastischer-anaemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 1999 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antithymozytenglobulin]]></category>
		<category><![CDATA[Aplastische Anämie]]></category>
		<category><![CDATA[Ciclosporin A]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/1999/immunsuppressive-therapie-mit-ciclosporin-a-%c2%b1-antithymozytenglobulin-bei-patienten-mit-nicht-schwerer-aplastischer-anaemie</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die aplastische Anämie (AA) ist eine seltene Erkrankung (Inzidenz: etwa 3-6 Neuerkrankungen jährlich/106 Einwohner), deren Prognose im wesentlichen von der Zahl der Blutzellen bei Diagnose bestimmt wird. Während in den vergangenen 10 Jahren bei Patienten mit schwerer AA in multizentrischen klinischen Studien die Grundlagen für eine differenzierte Indikation der verfügbaren Therapiestrategien (allogene Stammzelltransplantation; immunsuppressive Therapie [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/immunsuppressive-therapie-mit-ciclosporin-a-%c2%b1-antithymozytenglobulin-bei-patienten-mit-nicht-schwerer-aplastischer-anaemie/">Immunsuppressive Therapie mit Ciclosporin A ± Antithymozytenglobulin bei Patienten mit nicht-schwerer aplastischer Anämie</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die aplastische Anämie (AA) ist eine seltene Erkrankung (Inzidenz: etwa 3-6 Neuerkrankungen jährlich/10<sup>6</sup> Einwohner), deren Prognose im wesentlichen von der Zahl der Blutzellen bei Diagnose bestimmt wird. Während in den vergangenen 10 Jahren bei Patienten mit schwerer AA in multizentrischen klinischen Studien die Grundlagen für eine differenzierte Indikation der verfügbaren Therapiestrategien (allogene Stammzelltransplantation; immunsuppressive Therapie mit Antithymozyten-/Antilymphozytenglobulin = ATG/ALG bzw. Ciclosporin A = CSA; anabole Steroide) erarbeitet wurden, fehlten bisher randomisierte Studien zum therapeutischen Vorgehen bei Patienten mit nicht-schwerer AA. Ausgehend von der deutlichen Verbesserung der Therapieergebnisse, die bei Patienten mit schwerer AA durch eine immunsuppressive Therapie (mit ATG/ALG ± CSA) im Vergleich zur ausschließlich supportiven Therapie (Transfusion von Blutkomponenten, Prävention bzw. konsequente Behandlung von Infektionen) erreicht werden konnte, wurde in einer 1993 begonnenen Studie der ”European Blood and Marrow Transplant (EBMT) Severe Aplastic Anemia Working Party” untersucht, ob durch eine Kombination von ATG mit CSA im Vergleich zu einer alleinigen Gabe von CSA bei Patienten mit nicht-schwerer AA (Definition: Neutrophile ≥ 0,5 > 10<sup>9</sup>/l und Transfusionsbedarf) das hämatologische Ansprechen verbessert werden kann (Marsh, J., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10090926&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, 93, 2191</a>). Ein komplettes Ansprechen (Neutrophile > 2,0 x 10<sup>9</sup>/l, Thrombozyten > 100 x 10<sup>9</sup>/l, kein Transfusionsbedarf) oder partielles Ansprechen (Neutrophile > 1,0 x 10<sup>9</sup>/l, Thrombozyten > 30 x 10<sup>9</sup>/l, kein Transfusionsbedarf) wurden als hämatologisches Ansprechen gewertet und waren einziger Endpunkt der Studie. Insgesamt wurden 115 Patienten randomisiert und 61 mit CSA bzw. 54 mit CSA + ATG behandelt. CSA wurde von Tag 1 bis 180 verabreicht, wobei die Dosis an CSA-, Kreatinin-, Harnstoff- und Bilirubinkonzentrationen im Blut angepaßt wurde. ATG des Pferdes wurde über 5 Tage als i.v. Infusion und parallel Prednison zur Prävention einer Serumkrankheit gegeben. Ansprechraten, hämatologische Parameter nach 6 Monaten und Zahl der Patienten, die eine weitere immunsuppressive Therapie benötigten, sind in Tab. 1 zusamengefaßt. Im Gegensatz zur Ansprechrate ergaben sich keine signifikanten Unterschiede im Gesamtüberleben zwischen den beiden Behandlungsgruppen (CSA: 93%, ATG + CSA: 91%), wobei jedoch nach 6 Monaten 90% der mit ATG + CSA und nur 67% der mit CSA behandelten Patienten erkrankungsfrei waren und keine Transfusionen benötigten.</p>
<p>Fazit: Patienten mit nicht-schwerer aplastischer Anämie, die Transfusionen benötigen, profitieren hinsichtlich des hämatologischen Ansprechens von einer kombinierten immunsuppressiven Therapie mit Antithymozytenglobulin plus Ciclosporin A. Das rezidivfreie Überleben, nicht jedoch das Gesamtüberleben wurde durch Antithymozytenglobulin plus Ciclosporin A im Vergleich zur Monotherapie mit Ciclosporin A günstig beeinflußt. Zur Beantwortung weiterer wichtiger Fragen im Zusammenhang mit der Behandlung der aplastischen Anämie (z.B. Auftreten klonaler Erkrankungen, Rezidivrate nach immunsuppressiver Therapie, Häufigkeit von HLA-Alloimmunisierung und transfusionsbedingter Hämosiderose) müssen die in dieser Studie behandelten Patienten über einen längeren Zeitraum beobachtet werden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/wp-content/uploads/1999/08/Abbildung-1999-62b-1.gif" alt="Abbildung 1999-62b-1.gif" class="table-figure"></p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/immunsuppressive-therapie-mit-ciclosporin-a-%c2%b1-antithymozytenglobulin-bei-patienten-mit-nicht-schwerer-aplastischer-anaemie/">Immunsuppressive Therapie mit Ciclosporin A ± Antithymozytenglobulin bei Patienten mit nicht-schwerer aplastischer Anämie</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klinischer Einsatz rekombinanter hämatopoetischer Wachstumsfaktoren: Granulozyten-Kolonien-stimulierender Faktor (G-CSF) und Granulozyten-Makrophagen-stimulierender Faktor (GM-CSF)</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/klinischer-einsatz-rekombinanter-haematopoetischer-wachstumsfaktoren-granulozyten-kolonien-stimulierender-faktor-g-csf-und-granulozyten-makrophagen-stimulierender-faktor-gm-csf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1998 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Agranulozytose]]></category>
		<category><![CDATA[Aplastische Anämie]]></category>
		<category><![CDATA[Blutstammzell-Transplantation]]></category>
		<category><![CDATA[G-CSF]]></category>
		<category><![CDATA[GM-CSF]]></category>
		<category><![CDATA[Granulozyten-Kolonien stimulierender Faktor]]></category>
		<category><![CDATA[Granulozyten/Makrophagen-Kolonien stimulierender Faktor]]></category>
		<category><![CDATA[Granulozytenkonzentrate]]></category>
		<category><![CDATA[Lenograstim]]></category>
		<category><![CDATA[Leukämie]]></category>
		<category><![CDATA[Molgramostim]]></category>
		<category><![CDATA[Myelodysplastisches Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Neutropenie]]></category>
		<category><![CDATA[Osteomyelofibrose]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzelltransplantation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/1998/klinischer-einsatz-rekombinanter-haematopoetischer-wachstumsfaktoren-granulozyten-kolonien-stimulierender-faktor-g-csf-und-granulozyten-makrophagen-stimulierender-faktor-gm-csf</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zusammenfassung: Der klinische Nutzen von G-CSF (Neupogen, Granocyte) und GM-CSF (Leucomax) bedarf einer kritischen Prüfung. Gesichert ist die Verkürzung der Neutropeniedauer nach intensiver Chemotherapie (um ca. 30%) und damit eine mögliche Einsparung von Antibiotika. Ebenfalls gesichert ist der Einsatz von G-CSF oder GM-CSF zur Stimulation der Hämatopoese mit dem Ziel, bei der Leukapherese mehr hämatopoetische [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/klinischer-einsatz-rekombinanter-haematopoetischer-wachstumsfaktoren-granulozyten-kolonien-stimulierender-faktor-g-csf-und-granulozyten-makrophagen-stimulierender-faktor-gm-csf/">Klinischer Einsatz rekombinanter hämatopoetischer Wachstumsfaktoren: Granulozyten-Kolonien-stimulierender Faktor (G-CSF) und Granulozyten-Makrophagen-stimulierender Faktor (GM-CSF)</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><B>Zusammenfassung: Der klinische Nutzen von G-CSF (Neupogen, Granocyte) und GM-CSF (Leucomax) bedarf einer kritischen Prüfung. Gesichert ist die Verkürzung der Neutropeniedauer nach intensiver Chemotherapie (um ca. 30%) und damit eine mögliche Einsparung von Antibiotika. Ebenfalls gesichert ist der Einsatz von G-CSF oder GM-CSF zur Stimulation der Hämatopoese mit dem Ziel, bei der Leukapherese mehr hämatopoetische Stammzellen aus dem peripheren Blut zu gewinnen sowie &#8211; zusammen mit anderen Zytokinen &#8211; zur Erhaltung hämatopoetischer Zellkulturen ex vivo. Auch kann die Zahl zirkulierender Granulozyten bei Zuständen mit chronischer Neutropenie bei einem Teil der Patienten durch die Gabe dieser hämatopoetischen Wachstumsfaktoren angehoben werden. Dieser Effekt ist jedoch auf den Zeitraum der Anwendung limitiert.</p>
<p>Alle weiteren Indikationen gelten als fragwürdig oder ungesichert. Einen Nutzen könnte G-CSF bei der Behandlung schwerer Atemwegsinfektionen haben. Ein weiteres Einsatzgebiet könnte sich ergeben bei der Gewinnung funktionsfähiger Granulozyten von freiwilligen Spendern zur Granulozytentransfusion neutropenischer Patienten mit lebensbedrohlichen Infektionen. Hierzu gibt es jedoch bisher noch keine verläßlichen klinischen Daten.</p>
<p>Der interventionelle Einsatz von G-CSF oder GM-CSF als additive Therapie von Infektionen bei neutropenischen Patienten ist bisher nicht durch Studienergebnisse zu begründen. Durch kritische lndikationsstellung lassen sich die Kosten für diese Wachstumsfaktoren deutlich reduzieren, ohne dadurch an Behandlungsqualität einzubüßen. Zu den gesicherten lndikationen liegen jedoch kaum zuverlässige Kosten-Nutzen-Analysen vor.<br /></B><br /><B>Vorbemerkung:</B> Die Zahl der Patienten, die mit den rekombinanten hämatopoetischen Wachstumsfaktoren G-CSF und GM-CSF behandelt werden, steigt seit Jahren stetig an (vgl. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5814" target="_blank" rel="noopener">AMB 1997, <B>31</B>, 22a</a>). Allein mit Filgrastim (Neupogen) wurden in den ersten 5 Jahren nach Zulassung weltweit mehr als 1,2 Mio. Patienten behandelt (1). In hämatologisch-onkologischen Abteilungen betragen die Ausgaben für G-CSF und GM-CSF bis zu 20% der Arzneimittelkosten.</p>
<p>Osteuropa hat sich zu einem stark expandierenden Absatzmarkt entwickelt. Da in den Industrieländern der Absatz stagniert, werden von den Herstellerfirmen intensiv neue potentielle Einsatzgebiete gesucht.</p>
<p>Breiteste Verwendung haben G-CSF und GM-CSF bei Patienten mit malignen Erkrankungen unter myelosuppressiver Chemotherapie gefunden, nachdem gezeigt wurde, daß durch tägliche Gabe von jeweils 5 µg/kg s.c. (beginnend am Folgetag nach Beendigung der Chemotherapie) die Dauer der Neutropenie um etwa ein Drittel verkürzt werden kann (2). Bei einem Teil der Patienten ist dies mit einer signifikanten Verminderung der therapiebedingten Morbidität (Senkung der lnfektionsrate) verbunden. Bei Patienten nach intensiver Chemotherapie läßt sich jedoch oft nur die Dauer der Fieberepisoden bzw. der Infektion verkürzen, während die Zahl solcher Komplikationen nicht vermindert wird. Häufig ist durch die Verkürzung der Neutropeniephase auch der Krankenhausaufenthalt kürzer. Eine Kosteneinsparung ist für die Kliniken angesichts höherer Therapiekosten bei kürzerer Verweildauer der Patienten nicht zu erreichen.</p>
<p>Die Entscheidung, welche Patienten für diesen prophylaktischen Einsatz von G-CSF oder GM-CSF in Frage kommen, wird durch Empfehlungen von Expertengruppen erleichtert (vgl. AMB 1995, <B>29</B>, 21; s.a. Tab. 1).</p>
<p><B>Prophylaktischer Einsatz von G-CSF oder GM-CSF:</B> Ziele des prophylaktischen Einsatzes von G-CSF oder GM-CSF nach myelosuppressiver Chemo- und/oder Strahlentherapie können sein:</p>
<p>&#8211; Abnahme der Neutropenie-assoziierten Morbidität durch Verkürzung der Neutropeniedauer,<br />&#8211; Verringerung von Infektionen,<br />&#8211; Verminderung der Gabe antimikrobieller Substanzen,<br />&#8211; Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes und besseres Einhalten des Behandlungsplanes durch seltenere infektionsbedingte Zeitverzögerungen.</p>
<p><I>Empfohlene Indikation: </I>Der primäre Einsatz von G-CSF oder GM-CSF wird empfohlen bei Patienten, bei denen Neutropenie-assoziierte, febrile Komplikationen nach Chemo- und/oder Strahlentherapie mit einer Wahrscheinlichkeit von > 40% zu erwarten sind (3, 4).</p>
<p><I>Einzelfallindikationen:</I> Neben dieser Standardindikation gibt es Einzelfallindikationen, die bei Problempatienten diskutiert werden können. In der Regel sind dies:</p>
<p>&#8211; Deutlich verminderte Knochenmarkreserve (z.B. durch intensive chemotherapeutische Vorbehandlung), vorausgegangene Knochenmarktransplantation, ausgedehnte Radiatio von Arealen mit hohem Anteil hämatopoetischen Knochenmarks (Becken) oder bereits vorbestehende Neutropenie aufgrund einer Knochenmarkinfiltration durch die maligne Grunderkrankung,</p>
<p>&#8211; Gravierende Infektion nach vorausgegangener Chemotherapie trotz kurzer Neutropeniephase, begleitende lmmunsuppression anderer Genese (Immunglobulinmangel, T-Zell-Defekt), besonders hohes Infektionsrisiko (z.B. offene Wundflächen oder sehr schlechter Allgemeinzustand).</p>
<p><I>Beginn der Gabe: </I>Die meisten klinischen Studien basieren auf der Gabe von G-CSF oder GM-CSF ab Tag +1 bis +3 nach Ende der Chemotherapie. Vergleichende Studien zum Beginn der Gabe erst zum Zeitpunkt des Leukozytennadirs (meist Tag +4 bis +8 nach intensiver Chemotherapie) haben keinen signifikanten Nachteil, allerdings eine deutlichere Kosteneinsparung ergeben (5-9).</p>
<p><I>Auswahl der Präparate: </I>Aufgrund fehlender großer Vergleichsstudien ist ein signifikanter Wirkungsunterschied zwischen GM-CSF und G-CSF nicht gesichert. Angesichts der besseren Verträglichkeit (10) wird meist G-CSF der Vorzug gegeben.</p>
<p><I>Dosierung und Art der Applikation: </I>Die Standarddosierung von G-CSF beträgt 5 µg/kg und von GM-CSF 250 µg/m<sub>2</sub>, jeweils 1mal täglich s.c. (ggf. auch i.v.). Geringere Dosen (2-3 µg/kg bzw. 150 µg/m<sub>2</sub>) sind ebenfalls klinisch geprüft worden (11, 12). Der klinische Effekt war dabei nicht signifikant geringer als bei Standarddosierung. Eine abschließende Festlegung der Richtdosis ist derzeit nicht möglich; eine Abrundung der individuellen Tagesdosis auf die kommerziell verfügbare Ampullenstärke erscheint aber gerechtfertigt.</p>
<p><I>Dauer der Gabe: </I>In den Richtlinien der American Society of Clinical Oncology wird die Fortführung bis zum Anstieg der neutrophilen Granulozyten auf >10/nl empfohlen (3, 4), da es bei früherem Absetzen der CSF zu einem kritischen Abfall der Granulozyten kommen kann (13, 14). Dies entspricht auch im wesentlichen der derzeitigen Praxis. Bei der Beendigung bereits nach Anstieg der Gesamtleukozyten auf > 5,0/nl wurden jedoch &#8211; trotz eines transienten Abfalls der Granulozyten &#8211; nicht vermehrt Infektionen beobachtet (15). Dies liegt vermutlich daran, daß die Zahl der Granulozyten im Gewebe bereits mehrere Tage vor dem Anstieg der Granulozyten im peripheren Blut wieder normalisiert ist (16).</p>
<p><I>Nebenwirkungen: </I>Bei s.c Gabe von G-CSF oder GM-CSF in Standarddosierung treten bei etwa 20% der Patienten multilokuläre Knochen- und Weichteilschmerzen, Kopfschmerzen, leichte Müdigkeit sowie eine transiente Erhöhung der Harnsäure, LDH und alkalischen Phosphatase im Serum auf (17-19). Bei prophylaktischem Einsatz von GM-CSF nach intensiver Chemotherapie bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) wurde eine signifikante Verlängerung der Thrombopeniedauer beobachtet (20). Gelegentlich treten lokale Reaktionen an den lnjektionsstellen auf. Daneben finden sich Einzelfallberichte von allergischen Reaktionen, kutanen Vaskulitiden und interstitiellen Lungeninfiltraten, beschrieben als Atemnotsyndrom des Erwachsenen (ARDS), jedoch jeweils ohne eindeutige kausale Beziehung zur G-CSF- oder GM-CSF-Behandlung (21, 22; vgl. AMB 1990, <B>24</B>, 79). Wird die Gabe bis über die Regeneration der Granulopoese hinaus fortgesetzt, besteht das Risiko einer Hyperleukozytose (23). Gravierende irreversible Nebenwirkungen wurden bislang nicht mitgeteilt.</p>
<p>Ein signifikant erhöhtes Risiko der Transformation eines myelodysplastischen Syndroms in eine akute myeloische Leukämie wurde bisher nicht beobachtet (24).</p>
<p><I>Potentielle Risiken: </I>Die Gabe von G-CSF oder GM-CSF unter <I>gleichzeitiger </I>Chemo- und/oder Strahlentherapie kann zu erhöhter Toxizität (3) und bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie eventuell auch zu einer geringeren Chemotherapie-Sensitivität führen (25, 26). Sie sollte deshalb nicht außerhalb kontrollierter klinischer Studien erfolgen.</p>
<p>Eine Beeinflussung der Ansprechrate durch die Gabe von G-CSF oder GM-CSF <I>nach Abschluß </I>der Chemotherapie ist auch bei Patienten mit AML nicht nachzuweisen.</p>
<p>Eine erhöhte Anfälligkeit für Schockreaktionen bei Bakteriämien mit gram-negativen Keimen, wie sie im Tierversuch unter prophylaktischer Gabe von GM-CSF beobachtet wurde (27), ist klinisch ebensowenig nachgewiesen wie ein protektiver Effekt von G-CSF in dieser Situation (28, 29).</p>
<p><B>Interventioneller Einsatz bei Neutropenie:</B> Daten, die den Nutzen einer zusätzlichen Gabe von G-CSF oder GM-CSF bei neutropenischen Patienten mit Fieber oder dokumentierten Infektionen klar belegen, liegen nicht vor. Einige Studien zur interventionellen additiven Gabe von G-CSF oder GM-CSF haben zwar eine Verkürzung der noch zu erwartenden Neutropeniedauer nach Eintritt der Infektion gezeigt; dieser Effekt war in der Regel jedoch nur bei Patienten zu beobachten, die ohnehin nur eine kurzdauernde Neutropenie zu erwarten hatten (30, 31). Die Prognose der Patienten wurde dabei ebensowenig beeinflußt wie die Dauer der antimikrobiellen Therapie oder des Krankenhausaufenthaltes. Einzelberichte über eine Verbesserung des Ansprechens auf die antimikrobielle Therapie bei neutropenischen Patienten mit pilzbedingten Lungeninfiltraten oder septischen Infektionen (32) rechtfertigen eine individuelle Entscheidung bei solchen Patienten. Ergebnisse kontrollierter Studien zu dieser Indikation liegen nicht vor.</p>
<p><B>Rekrutierung leukämischer Blasten bei akuter myeloischer Leukämie vor Chemotherapie (Priming):</B> Die Gabe von G-CSF, GM-CSF oder anderen hämatopoetischen Wachstumsfaktoren (lnterleukin-3, Stammzellfaktor oder GM-CSF/lnterleukin-3-Fusionsprotein PIXY321) vor Beginn einer antileukämischen Chemotherapie mit dem Ziel, ruhende Leukämiezellen in den Zellzyklus zu rekrutieren, ist außerhalb wissenschaftlicher Studien nicht gerechtfertigt. Die vorliegenden Studien haben keinen klinischen Vorteil gegenüber der Chemotherapie allein gezeigt (33), im Einzelfall sogar eine Verschlechterung der Ansprechrate durch mögliche Resistenzinduktion (25).</p>
<p><B>Funktionelle Aktivierung intakter Granulopoesezellen:</B> Zahlreiche experimentelle Arbeiten haben unter G-CSF und insbesondere unter GM-CSF sowohl in vitro als auch in Tiermodellen eine deutliche funktionelle Aktivierung der Granulozyten (Adhäsion, Migration, Phagozytose, Bakterienabtötung, Chemotaxis) im Rahmen der Abwehr von Infektionserregern nachgewiesen (34). Eine klinische Studie zur additiven Gabe von G-CSF zeigte zwar bei älteren Patienten mit einer stationär behandlungsbedürftigen, ambulant erworbenen Pneumonie eine signifikant geringere lnzidenz schwerer Komplikationen (Empyem, Schock, ARDS, respiratorische lnsuffizienz, Verbrauchskoagulopathie), jedoch keine Verbesserung der klinischen Behandlungsergebnisse (35). Auch die aufgrund experimenteller oder vorläufiger klinischer Beobachtungen postulierte Verbesserung der antimikrobiellen Therapie durch Zusatz von G-CSF bei neonataler Sepsis, septischen Verbrennungswunden oder beim diabetischen Fuß ist bislang nicht durch klinische Studien validiert.</p>
<p><B>Behandlung der akuten, medikamentös bedingten Agranulozytose:</B> Bei einer durch Medikamente ausgelösten Agranulozytose (Granulozytenzahl < 0,5/nl ohne begleitende Anämie oder Thrombopenie) ist ein Therapieversuch mit G-CSF oder GM-CSF gerechtfertigt. Eine Dosierung von 5 µg/kg/d bzw. 250 µg/m<sub>2</sub>/d ist in der Regel ausreichend zur Erholung der Granulopoese innerhalb von 4 bis 8 Tagen nach Absetzen der auslösenden Pharmaka (36; vgl. AMB 1995, <B>29</B>, 44).</p>
<p><B>Anhebung der Granulozytenzahl bei chronischer Neutropenie (Myelodysplastisches Syndrom, kongenital, zyklisch):</B> Die Zahl der zirkulierenden Granulozyten kann bei Patienten mit chronischer bzw. rezidivierender Neutropenie auf dem Boden einer kongenitalen oder zyklischen Neutropenie oder eines myelodysplastischen Syndroms durch die tägliche Gabe von G-CSF angehoben werden (1, 37, 38, 43). Auch die Funktion der Granulozyten im Rahmen der Entzündungsantwort ist durch G-CSF sowohl experimentell als auch klinisch deutlich zu verbessern. Die erforderliche Tagesdosis bei zyklischer oder kongenitaler Neutropenie schwankt individuell zwischen 0,1 und 8 µg/kg und ist anhand des Ansprechens im Einzelfall festzulegen (39). Die Sicherheit bei Langzeitgabe wird als zufriedenstellend bewertet, allerdings ist bei ca. 30% der Patienten über einen Zeitraum von bis zu 6 Jahren eine Osteopenie zu beobachten (40). Bei schwerer kongenitaler Neutropenie ist in Einzelfällen jedoch eine Transformation zu einer akuten myeloischen Leukämie beschrieben worden (1, 41). Die &#8222;Lebensqualität&#8220; der Patienten läßt sich durch eine Behandlung mit G-CSF signifikant verbessern (1, 42).</p>
<p>GM-CSF hat sich zur Behandlung der zyklischen bzw. kongenitalen Neutropenie als weniger geeignet erwiesen, da die neutrophilen Granulozyten weit weniger als nach G-CSF ansteigen und im wesentlichen die eosinophilen Granulozyten zunehmen (43).</p>
<p><B>Mobilisierung hämatopoetischer Vorläuferzellen zur Leukapherese (autolog/allogen); Behandlung von Spendern zur Gewinnung von Granulozytenkonzentraten:</B> In den letzten Jahren hat der Einsatz von G-CSF zur Mobilisierung pluripotenter hämatopoetischer Vorläuferzellen aus dem Knochenmark in das periphere Blut und Gewinnung von Blutstammzellen durch Apherese stark zugenommen. Die Apherese hat sich im Vergleich zur Retransfusion autologen Knochenmarks nach myeloablativer Hochdosistherapie als gleichwertig bzw. sogar effektiver und kostengünstiger erwiesen und die autologe Knochenmarktransplantation als Regelverfahren abgelöst (44). Die Stimulation der Ausschwemmung nach vorausgegangener myelosuppressiver Chemotherapie geschieht standardmäßig mit G-CSF, wobei hierzu häufig eine Tagesdosis von 2mal 5 µg/kg s.c. verabreicht wird. Vergleichende Studien, die eine Überlegenheit dieser hohen Dosierung gegenüber der konventionellen Tagesdosis von 1mal 5 µg/kg zeigen, liegen jedoch nicht vor.</p>
<p>In spezialisierten Institutionen wird G-CSF auch zur Gewinnung von Leukapheresaten von freiwilligen, HLA-kompatiblen Spendern zum Zweck der allogenen Stammzelltransplantation eingesetzt (vgl.<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5887" target="_blank" rel="noopener">AMB 1997, <B>31</B>, 87</a>). Da die Mobilisierung bei diesen Spendern ohne vorausgehende Chemotherapie gleichsam &#8222;aus der Ruhe heraus&#8220; erfolgt, somit also keine hohen endogenen G-CSF-Spiegel vorliegen, wird auch in dieser Situation vielfach die höhere Tagesdosis von 2mal 5 µg/kg s.c. gegeben (45). Aktuelle Studiendaten deuten allerdings darauf hin, daß auch hierbei eine Standarddosis von 1mal 5 µg/kg/d s.c. zur Stammzellmobilisierung ausreicht (46).</p>
<p>Gleiches trifft auch für die Spender von Leukapheresaten zu, die als Granulozytenkonzentrate stark neutropenischen Patienten mit bedrohlichen lnfektionskomplikationen verabreicht werden (47).</p>
<p><B>Kosten-Nutzen-Abwägung:</B> Umfassende Kosten-Nutzen-Analysen, die nicht nur die Tagestherapiekosten, sondern auch die Kosten für Diagnostik, Begleitmedikationen sowie mittel- und langfristige Folgekosten berücksichtigen (48), liegen zum prophylaktischen oder additiven interventionellen Einsatz von G-CSF oder GM-CSF bislang nicht vor. Bei harten Indikationen, die auf einer klar erwiesenen geringeren Morbidität und Verbesserung der &#8222;Lebensqualität&#8220; basieren, kann eine solche Kosten-Nutzen-Analyse aufgrund ethischer Überlegungen nur begrenzten Wert haben. Bei der überwiegenden Zahl der zweifelhaften Einzelfallindikationen ist eine solche Analyse jedoch unbedingt zu fordern.</p>
<p><B>Literatur</p>
<p></B>1. Welte, K., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8822908&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1996, <B>88</B>, 1907</a>.<br />2. Link, H., et al.: Med. Klin. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7526144&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>89</B>, 429</a>.<br />3. American Society of Clinical Oncology: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7964965&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>12</B>, 2471</a>.<br />4. American Society of Clinical Oncology: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8656266&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1996, <B>14</B>, 1957</a>.<br />5. Clark, R. E., und Shlebak, A. A.: Leuk. Lymphoma <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7535142&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>16</B>, 141</a>.<br />6. Khwaja, A., et al.: Bone Marrow Transplant. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7687502&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1993, <B>11</B>, 479</a>.<br />7. Sawada, K.I., et al.: Leuk. Lymphoma <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8750630&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>20</B>, 103</a>.<br />8. Torres-Gomez, A., et al.: Ann. Hematol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7544628&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>71</B>, 65</a>.<br />9. Vey, N., et al.: Bone Marrow Transplant. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7534161&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>14</B>, 779</a>.<br />10. Bregni, M., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8636780&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1996, <B>14</B>, 628</a>.<br />11. Chang, M.C., et al.: J. Formos. Med. Assoc. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8990772&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1996, <B>95</B>, 845</a>.<br />12. lkeda, K., et al.: Leukemia <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7526087&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>8</B>, 1838</a>.<br />13. Brandt, S.J., et al.: N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=3281007&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1988, <B>318</B>, 869</a>.<br />14. Sheridan, W., et al.: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=2477656&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1989, <B>II</B>, 891</a>.<br />15. Pon, D.F., et al.: Proc. Am. Soc. Clin. Oncol. 1995, <B>14</B>, 258, #705.<br />16. Lieschke, G.J., et al.: Br. J. Haematol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1283080&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1992, <B>82</B>, 589</a>.<br />17. Crawford, J., et al.: N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1711156&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1991, <B>325</B>, 164</a>.<br />18. Pettengell, R., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1381626&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1992, <B>80</B>, 1430</a>.<br />19. Trillet-Lenoir, V., et al.: Eur. J. Cancer <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7691119&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1993, <B>29A</B>, 319</a>.<br />20. Heil, G., et al.: Leukemia <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7845026&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>9</B>, 3</a>.<br />21. Demuynck, H., et al.: Ann. Hematol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7536476&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>70</B>, 143</a>.<br />22. Verhoef, G., und Boogaerts, M.: Am. J. Hematol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1672790&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1991, <B>36</B>, 285</a>.<br />23. Chevallier, B., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7541448&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>13</B>, 1564</a>.<br />24. Ely, N., et al.: Ann. Hematol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1581405&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1992, <B>64</B>, 173</a>.<br />25. Estey, E., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1571541&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1992, <B>79</B>, 2246</a>.<br />26. Zittoun, R., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8683249&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1996, <B>14</B>, 2150</a>.<br />27. Tiegs, G., et al.: J. Clin. Invest. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8201000&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>93</B>, 2616</a>.<br />28. Görgen, I., et al.: J. Immunol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1378868&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1992, <B>149</B>, 918</a>.<br />29. Hartung, T., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7537116&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>85</B>, 2482</a>.<br />30. Maher, D.W., et al.: Ann. Intern. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7520676&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>121</B>, 492</a>.<br />31. Mitchell, P.L.R., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9060560&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <B>15</B>, 1163</a>.<br />32. Bodey, G.P., et al.: Eur. J. Clin. Microbiol. lnfect. Dis. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7875147&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994,<B>13</B> Suppl. 2, S18</a>.<br />33. Estey, E., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7512125&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>12</B>, 671</a>.<br />34. Dale, D.C., et al.: J. lnfect. Dis. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7561181&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>172</B>, 1061</a>.<br />35. Nelson, S., et al.: Am. J. Resp. Crit. Care Med. 1996, <B>153</B>, A535.<br />36. Sprikkelman, A., et al.: Leukemia <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7528854&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>8</B>, 2031</a>.<br />37. Dale, D.C., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8490166&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1993, <B>81</B>, 2496</a>.<br />38. Negrin, R.S., et al.: Ann. Intern. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=2471429&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1989, <B>110</B>, 976</a>.<br />39. Heussner, P., et al.: Int. J. Hematol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8589368&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>62</B>, 225</a>.<br />40. Bonilla, M.A., et al.: Br. J. Haematol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7529539&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1994, <B>88</B>, 723</a>.<br />41. Weinblatt, M.E., et al.: J. Pediatr. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7531241&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1995, <B>126</B>, 263</a>.<br />42. Jones, E.A., et al.: JAMA <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7688828&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1993, <B>270</B>, 1132</a>.<br />43. Welte, K., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=1689595&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1990, <B>75</B>, 1056</a>.<br />44. Schmitz, N., et al.: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8598700&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1996, <B>347</B>, 353</a>.<br />45. Anderlini, P., et al.: Blood <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9242518&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <B>90</B>, 903</a>.<br />46. Bishop, M.R., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9193359&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <B>15</B>, 1601</a>.<br />47. Jendiroba, D., et al.: Proc. Am. Soc. Clin. Oncol. 1996, <B>15</B>, 543.<br />48. GeIler, R.B.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=8648396&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1996, <B>14</B>, 1371</a>.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/wp-content/uploads/1998/01/Abbildung-1998-1-1.gif" alt="Abbildung 1998-1-1.gif" class="table-figure"></p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/klinischer-einsatz-rekombinanter-haematopoetischer-wachstumsfaktoren-granulozyten-kolonien-stimulierender-faktor-g-csf-und-granulozyten-makrophagen-stimulierender-faktor-gm-csf/">Klinischer Einsatz rekombinanter hämatopoetischer Wachstumsfaktoren: Granulozyten-Kolonien-stimulierender Faktor (G-CSF) und Granulozyten-Makrophagen-stimulierender Faktor (GM-CSF)</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
