Schlagwort: Arteriitis cranialis

Riesenzellarteriitis: Einsparung von Predniso(lo)n durch Tocilizumab

 AMB 2017, 51, 59  Riesenzellarteriitis: Einsparung von Predniso(lo)n durch Tocilizumab Fazit: Tocilizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der gegen lösliche und membrangebundene Interleukin-6-Rezeptoren gerichtet ist. In einer über 52 Wochen laufenden multizentrischen, randomisierten, plazebokontrollierten Studie verbesserte die Therapie mit s.c. injiziertem Tocilizumab zusätzlich zu Prednison bei Patienten mit Riesenzellarteriitis den klinischen Verlauf im Vergleich mit Prednison […]

Riesenzell-Arteriitis. Kombinierte Behandlung mit Prednison plus Methotrexat?

Die Riesenzell-Arteriitis ist eine T-Zell-vermittelte Vaskulitis. Sie tritt vorwiegend bei älteren Menschen auf und befällt meist große bis mittelgroße Arterien. Die Behandlung mit anfänglich hohen Dosen Kortikosteroiden unterdrückt bei den meisten Patienten den entzündlichen Prozeß sehr rasch und eindrucksvoll. Auch die vielfältigen klinischen Symptome verschwinden schnell, und Komplikationen durch Gefäßverschlüsse (z.B. Erblindung, Schlaganfall; s.a. AMB […]

Akuter Visusverlust durch Riesenzell-Arteriitis: sind Kortikosteroide dann noch wirksam?

Der Beantwortung dieser Frage ist ein kurzer Übersichtsartikel von S. S. Hayreh aus Iowa City, USA im Lancet (1) gewidmet. Bei älteren Menschen, besonders Frauen, ist die Riesenzell-Arteriitis mit Verschluß der A. ophthalmica oder eines Astes der A. ophthalmica eine der häufigsten Ursachen für die plötzliche Erblindung eines Auges. Ähnlich wie beim Herzinfarkt ist die […]