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	<title>Cloxacillin Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
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	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
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		<title>Antibiotikaprophylaxe bei Schrittmacherimplantation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 1998 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
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		<category><![CDATA[Cefazolin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lokale und systemische Infektionen nach Implantationen von Herzschrittmachern sind eine schwerwiegende Komplikation, die zu Endokarditiden, Sepsen und zum Tode führen kann. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Infektion wird mit 0,5 bis 5% angegeben. Der Nutzen einer perioperativen Antibiotikaprophylaxe wird in der Literatur uneinheitlich beurteilt. Weder in den Empfehlungen zur Schrittmachertherapie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (Z. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lokale und systemische Infektionen nach Implantationen von Herzschrittmachern sind eine schwerwiegende Komplikation, die zu Endokarditiden, Sepsen und zum Tode führen kann. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Infektion wird mit 0,5 bis 5% angegeben. Der Nutzen einer perioperativen Antibiotikaprophylaxe wird in der Literatur uneinheitlich beurteilt. Weder in den Empfehlungen zur Schrittmachertherapie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (Z. Kardiol. 1996, <B>85</B> ,611) noch in den neuesten Richtlinien der American Heart Association (Circulation <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9570207&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1998, <B>97</B>, 1325</a>) wird auf diesen Punkt eingegangen. In vielen Implantationszentren werden bei längerdauernden und komplizierten Eingriffen Antibiotika prophylaktisch verabreicht.</p>
<p>Eine kürzlich publizierte Metaanalyse ging nun dem möglichen Nutzen einer prophylaktischen perioperativen Antibiotikagabe nach (DaCosta, A., et al.: Circulation <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9603534&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1998, <B>97</B>, 1796</a>). In diese Untersuchung wurden alle randomisierten und plazebokontrollierten Studien zu diesem Thema aus den Jahren 1967 bis 1996 aufgenommen. Insgesamt 7 Publikationen erfüllten die Einschlußkriterien; es gingen 1011 Patienten mit und 1012 ohne antibiotische Behandlung in die Analyse ein. Die Nachbeobachtungszeit in den Studien lag zwischen einem Monat und 4 Jahren. Die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen sind in Tab. 1 wiedergegeben.</p>
<p>Die statistische Aufarbeitung dieser Daten ergab eine Odds ratio von 0,256 für einen protektiven Effekt der antibiotischen Therapie (95% Cl: 0,1-0,65; p = 0,0046). Die Autoren empfehlen auf der Grundlage dieser Daten eine prophylaktische Gabe von staphylokokkenwirksamen Antibiotika. Nach mehreren zitierten Untersuchungen sollte die Gabe 2 Stunden vor dem Eingriff erfolgen und mindestens einmal kurz danach wiederholt werden. Das Ergebnis dieser Metaanalyse wird allerdings in seiner Aussagekraft dadurch eingeschränkt, daß 6 der 7 Studien nicht doppeltblind durchgeführt wurden.</p>
<p><B>Fazit:</B> Es gibt nach den derzeit vorliegenden Daten Gründe dafür, daß eine Antibiotikaprophylaxe bei Schrittmacheroperationen generell wirksam ist. Etwa 100 Patienten müssen behandelt werden, um 3 Infektionen zu vermeiden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/wp-content/uploads/1998/06/Abbildung-1998-45a-1.gif" alt="Abbildung 1998-45a-1.gif" class="table-figure"></p>
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