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	<title>Computertomographie Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
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	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 06 Dec 2014 10:38:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/gehen-wir-in-der-medizin-zu-leichtfertig-mit-der-strahlenbelastung-um-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 10:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computertomographie]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Karzinome]]></category>
		<category><![CDATA[Myokardinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[PCI]]></category>
		<category><![CDATA[Perkutane Koronarintervention]]></category>
		<category><![CDATA[Perkutane transluminale koronare Angioplastie]]></category>
		<category><![CDATA[PTCA]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenstrahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenuntersuchungen]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlenbelastung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2011, 45, 54b Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um? Der Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hohen Dosen ionisierender Strahlen und dem Entstehen von Krebserkrankungen ist allgemein bekannt. Doch auch niedrige Strahlungsdosen scheinen das Risiko für Malignome zu erhöhen, wie an einer Kohorte von Arbeitern in Kernkraftwerken gezeigt wurde (1). [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2011, <strong>45</strong>, 54b</p>
<h2>Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</h2>
<p>Der Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hohen Dosen ionisierender Strahlen und dem Entstehen von Krebserkrankungen ist allgemein bekannt. Doch auch niedrige Strahlungsdosen scheinen das Risiko für Malignome zu erhöhen, wie an einer Kohorte von Arbeitern in Kernkraftwerken gezeigt wurde (1). Schätzungen, die auf Studien über den Zusammenhang zwischen Strahlungsexposition nach den Atombombenabwürfen über Japan und der Inzidenz von Malignomen unter den Betroffenen beruhen, gehen davon aus, dass heute bis zu 2% aller Malignome in den USA auf Strahlenexposition durch radiologische Diagnostik (vor allem Computertomographie) zurückzuführen sein könnten (2). Möglicherweise wird diese Gefahr in der Medizin immer noch unterschätzt. Bisher fehlen jedoch schlüssige Beweise aus epidemiologischen Untersuchungen.</p>
<p>Eine kürzlich erschienene Originalarbeit im Canadian Medical Association Journal ergab, dass die Strahlenbelastung durch kardiologische Interventionen nach Myokardinfarkt mit einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen in den Folgejahren assoziiert ist (3). Die Autoren identifizierten in einer administrativen Krankenhaus-Entlassungsdatenbank alle Patienten, die zwischen dem 1.4.1996 und dem 31.3.2006 wegen eines akuten Myokardinfarkts in einem Krankenhaus von Quebec, Kanada, stationär behandelt worden waren. Auf Basis der Versicherungsnummer wurden die Krankenhausdaten mit den Versicherungsdaten der Krankenversicherung von Quebec verknüpft. Die Zeit der Nachbeobachtung betrug im Mittel fünf Jahre. Die Kohorte von 82.861 Patienten wurde in fünf Gruppen stratifiziert: Patienten ohne Strahlenbelastung (n = 19.039), Patienten mit einer Strahlenbelastung von &gt; 0 &#8211; ≤ 10 mSv (milliSievert, n = 12.331), von &gt; 10 &#8211; ≤ 20 mSv (n = 25.310), von &gt; 20 &#8211; ≤ 30 mSv (n = 11.091) und von &gt; 30 mSv (n = 15.090).</p>
<p>Insgesamt erkrankten 12.020 (14,5%) dieser Patienten an einem malignen Tumor, wobei Tumorerkrankungen während des ersten Jahres nach der Strahlenexposition nicht berücksichtigt wurden, da hier ein Zusammenhang mit der Strahlenbelastung sehr unwahrscheinlich ist. Bei der multivariaten Vergleichsanalyse der Gruppen mit unterschiedlichen Strahlenbelastungen unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und sonstiger Strahlenbelastung zeigte sich, dass das Risiko, innerhalb eines Beobachtungszeitraums von fünf Jahren nach einer durch kardiale Diagnostik oder Intervention bedingten Strahlenbelastung an Krebs zu erkranken, pro mSv um den Faktor 1,003 anstieg (95%-Konfidenzintervall: 1,002-1,004). Das entspricht einer Risikosteigerung von 4,5% z.B. nach perkutaner Koronarintervention mit einer angenommenen durchschnittlichen Strahlenbelastung von 15 mSv. Umgelegt auf die Malignominzidenz von 14,5% in der Gesamtkohorte lässt sich eine absolute Risikozunahme von 0,65% errechnen (4,5% von 14,5%), was einer Number needed to harm von 154 entspricht. Dieses Risiko muss natürlich dem Risiko gegenübergestellt werden, dem der Patient bei Unterlassung einer indizierten Koronarintervention ausgesetzt ist. In der Studie wurden ausschließlich Patienten nach akutem Myokardinfarkt untersucht, für die der Nutzen einer raschen Koronarintervention unstrittig ist. Zudem wurde in der Studie lediglich die Erkrankungsinzidenz, nicht aber die Letalität erfasst. Da es sich bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) eher um ältere Patienten handelt, könnte es sein, dass viele von ihnen an einem kardiovaskulären Ereignis oder an anderen Ursachen gestorben sind, bevor eine durch Strahlenbelastung induzierte Krebserkrankung diagnostiziert werden konnte. Dennoch sollten uns diese Studienergebnisse veranlassen, nicht leichtfertig mit der Indikationsstellung für kardiovaskuläre Diagnostik und Interventionen und der damit verbundenen Strahlenexposition umzugehen. Wir wissen aus verschiedenen Statistiken, dass bis zu 50% der Koronarangiographien in der Erstdiagnostik der KHK einen unauffälligen Befund ergeben, und dass auch die perkutanen Interventionen bei Patienten mit stabiler Angina pectoris nur selten lebensverlängernd sind (4). Bei diesen Patienten überwiegt wahrscheinlich der schädliche Effekt der Strahlenexposition den möglichen Nutzen der Maßnahme.</p>
<p><b>Fazit:</b> Aus einer großen retrospektiven Kohortenstudie ergibt sich ein Signal, dass die Strahlenexposition im Rahmen kardiologischer Diagnostik und Interventionen das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen kann. Dieses Risiko sollte bei der Indikationsstellung für alle strahlenintensiven Untersuchungen und Interventionen bedacht werden.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Cardis, E., et al.: BMJ2005, <b>331</b>, 77. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=15987704&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Brenner, D.J., und Hall, E.J.: N.Engl. J. Med. 2007, <b>357</b>, 2277. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18046031&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Eisenberg, M.J., et al.: CMAJ2011, <b>183</b>, 430. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21324846&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Trikalinos, T.A., et al.:Lancet 2009, <b>373</b>, 911 <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19286090&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a> . Erratum: Lancet 2009, <b>374</b>,378.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Computertomographie," target="_self">Computertomographie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinfarkt," target="_self">Herzinfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Karzinome," target="_self">Karzinome,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Myokardinfarkt," target="_self">Myokardinfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PCI," target="_self">PCI,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Perkutane%20Koronarintervention," target="_self">Perkutane Koronarintervention,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Perkutane%20transluminale%20koronare%20Angioplastie," target="_self">Perkutane transluminale koronare Angioplastie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PTCA," target="_self">PTCA,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PTCA," target="_self">PTCA,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=R%C3%B6ntgenstrahlen," target="_self">Röntgenstrahlen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=R%C3%B6ntgenuntersuchungen," target="_self">Röntgenuntersuchungen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Strahlenbelastung," target="_self">Strahlenbelastung,</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Computertomographie</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=62a" target="_self">Bösartige Tumore als Folge von Strahlenbelastung durch Computer-Tomografien (CT) im Kindesalter</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=62a" target="_self">2013, <b>47</b>, 62a</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=07b" target="_self">Leserbrief: Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT bei Risikopatienten?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=07b" target="_self">2012, <b>46</b>, 07b</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2011&amp;S=54b" target="_self">Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2011&amp;S=54b" target="_self">2011, <b>45</b>, 54b</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF</strong> informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/gehen-wir-in-der-medizin-zu-leichtfertig-mit-der-strahlenbelastung-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2014 13:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computertomographie]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Karzinome]]></category>
		<category><![CDATA[Myokardinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[PCI]]></category>
		<category><![CDATA[Perkutane Koronarintervention]]></category>
		<category><![CDATA[Perkutane transluminale koronare Angioplastie]]></category>
		<category><![CDATA[PTCA]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenstrahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenuntersuchungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2011, 45, 54b Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um? Der Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hohen Dosen ionisierender Strahlen und dem Entstehen von Krebserkrankungen ist allgemein bekannt. Doch auch niedrige Strahlungsdosen scheinen das Risiko für Malignome zu erhöhen, wie an einer Kohorte von Arbeitern in Kernkraftwerken gezeigt wurde (1). [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/gehen-wir-in-der-medizin-zu-leichtfertig-mit-der-strahlenbelastung-um/">Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2011, <strong>45</strong>, 54b</p>
<h2>Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</h2>
<p>Der Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hohen Dosen ionisierender Strahlen und dem Entstehen von Krebserkrankungen ist allgemein bekannt. Doch auch niedrige Strahlungsdosen scheinen das Risiko für Malignome zu erhöhen, wie an einer Kohorte von Arbeitern in Kernkraftwerken gezeigt wurde (1). Schätzungen, die auf Studien über den Zusammenhang zwischen Strahlungsexposition nach den Atombombenabwürfen über Japan und der Inzidenz von Malignomen unter den Betroffenen beruhen, gehen davon aus, dass heute bis zu 2% aller Malignome in den USA auf Strahlenexposition durch radiologische Diagnostik (vor allem Computertomographie) zurückzuführen sein könnten (2). Möglicherweise wird diese Gefahr in der Medizin immer noch unterschätzt. Bisher fehlen jedoch schlüssige Beweise aus epidemiologischen Untersuchungen.</p>
<p>Eine kürzlich erschienene Originalarbeit im Canadian Medical Association Journal ergab, dass die Strahlenbelastung durch kardiologische Interventionen nach Myokardinfarkt mit einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen in den Folgejahren assoziiert ist (3). Die Autoren identifizierten in einer administrativen Krankenhaus-Entlassungsdatenbank alle Patienten, die zwischen dem 1.4.1996 und dem 31.3.2006 wegen eines akuten Myokardinfarkts in einem Krankenhaus von Quebec, Kanada, stationär behandelt worden waren. Auf Basis der Versicherungsnummer wurden die Krankenhausdaten mit den Versicherungsdaten der Krankenversicherung von Quebec verknüpft. Die Zeit der Nachbeobachtung betrug im Mittel fünf Jahre. Die Kohorte von 82.861 Patienten wurde in fünf Gruppen stratifiziert: Patienten ohne Strahlenbelastung (n = 19.039), Patienten mit einer Strahlenbelastung von &gt; 0 &#8211; ≤ 10 mSv (milliSievert, n = 12.331), von &gt; 10 &#8211; ≤ 20 mSv (n = 25.310), von &gt; 20 &#8211; ≤ 30 mSv (n = 11.091) und von &gt; 30 mSv (n = 15.090).</p>
<p>Insgesamt erkrankten 12.020 (14,5%) dieser Patienten an einem malignen Tumor, wobei Tumorerkrankungen während des ersten Jahres nach der Strahlenexposition nicht berücksichtigt wurden, da hier ein Zusammenhang mit der Strahlenbelastung sehr unwahrscheinlich ist. Bei der multivariaten Vergleichsanalyse der Gruppen mit unterschiedlichen Strahlenbelastungen unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und sonstiger Strahlenbelastung zeigte sich, dass das Risiko, innerhalb eines Beobachtungszeitraums von fünf Jahren nach einer durch kardiale Diagnostik oder Intervention bedingten Strahlenbelastung an Krebs zu erkranken, pro mSv um den Faktor 1,003 anstieg (95%-Konfidenzintervall: 1,002-1,004). Das entspricht einer Risikosteigerung von 4,5% z.B. nach perkutaner Koronarintervention mit einer angenommenen durchschnittlichen Strahlenbelastung von 15 mSv. Umgelegt auf die Malignominzidenz von 14,5% in der Gesamtkohorte lässt sich eine absolute Risikozunahme von 0,65% errechnen (4,5% von 14,5%), was einer Number needed to harm von 154 entspricht. Dieses Risiko muss natürlich dem Risiko gegenübergestellt werden, dem der Patient bei Unterlassung einer indizierten Koronarintervention ausgesetzt ist. In der Studie wurden ausschließlich Patienten nach akutem Myokardinfarkt untersucht, für die der Nutzen einer raschen Koronarintervention unstrittig ist. Zudem wurde in der Studie lediglich die Erkrankungsinzidenz, nicht aber die Letalität erfasst. Da es sich bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) eher um ältere Patienten handelt, könnte es sein, dass viele von ihnen an einem kardiovaskulären Ereignis oder an anderen Ursachen gestorben sind, bevor eine durch Strahlenbelastung induzierte Krebserkrankung diagnostiziert werden konnte. Dennoch sollten uns diese Studienergebnisse veranlassen, nicht leichtfertig mit der Indikationsstellung für kardiovaskuläre Diagnostik und Interventionen und der damit verbundenen Strahlenexposition umzugehen. Wir wissen aus verschiedenen Statistiken, dass bis zu 50% der Koronarangiographien in der Erstdiagnostik der KHK einen unauffälligen Befund ergeben, und dass auch die perkutanen Interventionen bei Patienten mit stabiler Angina pectoris nur selten lebensverlängernd sind (4). Bei diesen Patienten überwiegt wahrscheinlich der schädliche Effekt der Strahlenexposition den möglichen Nutzen der Maßnahme.</p>
<p><b>Fazit:</b> Aus einer großen retrospektiven Kohortenstudie ergibt sich ein Signal, dass die Strahlenexposition im Rahmen kardiologischer Diagnostik und Interventionen das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen kann. Dieses Risiko sollte bei der Indikationsstellung für alle strahlenintensiven Untersuchungen und Interventionen bedacht werden.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Cardis, E., et al.: BMJ2005, <b>331</b>, 77. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=15987704&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Brenner, D.J., und Hall, E.J.: N.Engl. J. Med. 2007, <b>357</b>, 2277. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18046031&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Eisenberg, M.J., et al.: CMAJ2011, <b>183</b>, 430. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21324846&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Trikalinos, T.A., et al.:Lancet 2009, <b>373</b>, 911 <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19286090&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a> . Erratum: Lancet 2009, <b>374</b>,378.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Computertomographie," target="_self">Computertomographie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinfarkt," target="_self">Herzinfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Karzinome," target="_self">Karzinome,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Myokardinfarkt," target="_self">Myokardinfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PCI," target="_self">PCI,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Perkutane%20Koronarintervention," target="_self">Perkutane Koronarintervention,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Perkutane%20transluminale%20koronare%20Angioplastie," target="_self">Perkutane transluminale koronare Angioplastie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PTCA," target="_self">PTCA,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PTCA," target="_self">PTCA,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=R%C3%B6ntgenstrahlen," target="_self">Röntgenstrahlen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=R%C3%B6ntgenuntersuchungen," target="_self">Röntgenuntersuchungen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Strahlenbelastung," target="_self">Strahlenbelastung,</a></p>
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<p><strong>Aktuelle Artikel zum Schlagwort: Karzinome</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=43" target="_self">Neues onkologisches Arzneimittel: Regorafenib (Stivarga®)</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=43" target="_self">2014, <b>48</b>, 43</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=38b" target="_self">Beschlüsse des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=38b" target="_self">2014, <b>48</b>, 38b</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=38a" target="_self">DNS-Stuhl-Test zur Entdeckung von Kolonkarzinomen</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=38a" target="_self">2014, <b>48</b>, 38a</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=18" target="_self">Neues onkologisches Arzneimittel: Trastuzumab Emtansin</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=18" target="_self">2014, <b>48</b>, 18</a></p>
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<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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		<title>Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/gehen-wir-der-medizin-zu-leichtfertig-mit-der-strahlenbelastung-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 13:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahr 2011 Band 45]]></category>
		<category><![CDATA[Monat 7]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2011, 45, 54b &#160; Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?   Der Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hohen Dosen ionisierender Strahlen und dem Entstehen von Krebserkrankungen ist allgemein bekannt. Doch auch niedrige Strahlungsdosen scheinen das Risiko für Malignome zu erhöhen, wie an einer Kohorte von Arbeitern in Kernkraftwerken gezeigt wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2011, <strong>45</strong>, 54b</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gehen wir in der Medizin zu leichtfertig mit der Strahlenbelastung um?</h2>
<h2><span style="font-size: 13px;"> </span></h2>
<p>Der Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hohen Dosen ionisierender Strahlen und dem Entstehen von Krebserkrankungen ist allgemein bekannt. Doch auch niedrige Strahlungsdosen scheinen das Risiko für Malignome zu erhöhen, wie an einer Kohorte von Arbeitern in Kernkraftwerken gezeigt wurde (1). Schätzungen, die auf Studien über den Zusammenhang zwischen Strahlungsexposition nach den Atombombenabwürfen über Japan und der Inzidenz von Malignomen unter den Betroffenen beruhen, gehen davon aus, dass heute bis zu 2% aller Malignome in den USA auf Strahlenexposition durch radiologische Diagnostik (vor allem Computertomographie) zurückzuführen sein könnten (2). Möglicherweise wird diese Gefahr in der Medizin immer noch unterschätzt. Bisher fehlen jedoch schlüssige Beweise aus epidemiologischen Untersuchungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine kürzlich erschienene Originalarbeit im Canadian Medical Association Journal ergab, dass die Strahlenbelastung durch kardiologische Interventionen nach Myokardinfarkt mit einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen in den Folgejahren assoziiert ist (3). Die Autoren identifizierten in einer administrativen Krankenhaus-Entlassungsdatenbank alle Patienten, die zwischen dem 1.4.1996 und dem 31.3.2006 wegen eines akuten Myokardinfarkts in einem Krankenhaus von Quebec, Kanada, stationär behandelt worden waren. Auf Basis der Versicherungsnummer wurden die Krankenhausdaten mit den Versicherungsdaten der Krankenversicherung von Quebec verknüpft. Die Zeit der Nachbeobachtung betrug im Mittel fünf Jahre. Die Kohorte von 82.861 Patienten wurde in fünf Gruppen stratifiziert: Patienten ohne Strahlenbelastung (n = 19.039), Patienten mit einer Strahlenbelastung von &gt; 0 &#8211; ≤ 10 mSv (milliSievert, n = 12.331), von &gt; 10 &#8211; ≤ 20 mSv (n = 25.310), von &gt; 20 &#8211; ≤ 30 mSv (n = 11.091) und von &gt; 30 mSv (n = 15.090).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt erkrankten 12.020 (14,5%) dieser Patienten an einem malignen Tumor, wobei Tumorerkrankungen während des ersten Jahres nach der Strahlenexposition nicht berücksichtigt wurden, da hier ein Zusammenhang mit der Strahlenbelastung sehr unwahrscheinlich ist. Bei der multivariaten Vergleichsanalyse der Gruppen mit unterschiedlichen Strahlenbelastungen unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und sonstiger Strahlenbelastung zeigte sich, dass das Risiko, innerhalb eines Beobachtungszeitraums von fünf Jahren nach einer durch kardiale Diagnostik oder Intervention bedingten Strahlenbelastung an Krebs zu erkranken, pro mSv um den Faktor 1,003 anstieg (95%-Konfidenzintervall: 1,002-1,004). Das entspricht einer Risikosteigerung von 4,5% z.B. nach perkutaner Koronarintervention mit einer angenommenen durchschnittlichen Strahlenbelastung von 15 mSv. Umgelegt auf die Malignominzidenz von 14,5% in der Gesamtkohorte lässt sich eine absolute Risikozunahme von 0,65% errechnen (4,5% von 14,5%), was einer Number needed to harm von 154 entspricht. Dieses Risiko muss natürlich dem Risiko gegenübergestellt werden, dem der Patient bei Unterlassung einer indizierten Koronarintervention ausgesetzt ist. In der Studie wurden ausschließlich Patienten nach akutem Myokardinfarkt untersucht, für die der Nutzen einer raschen Koronarintervention unstrittig ist. Zudem wurde in der Studie lediglich die Erkrankungsinzidenz, nicht aber die Letalität erfasst. Da es sich bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) eher um ältere Patienten handelt, könnte es sein, dass viele von ihnen an einem kardiovaskulären Ereignis oder an anderen Ursachen gestorben sind, bevor eine durch Strahlenbelastung induzierte Krebserkrankung diagnostiziert werden konnte. Dennoch sollten uns diese Studienergebnisse veranlassen, nicht leichtfertig mit der Indikationsstellung für kardiovaskuläre Diagnostik und Interventionen und der damit verbundenen Strahlenexposition umzugehen. Wir wissen aus verschiedenen Statistiken, dass bis zu 50% der Koronarangiographien in der Erstdiagnostik der KHK einen unauffälligen Befund ergeben, und dass auch die perkutanen Interventionen bei Patienten mit stabiler Angina pectoris nur selten lebensverlängernd sind (4). Bei diesen Patienten überwiegt wahrscheinlich der schädliche Effekt der Strahlenexposition den möglichen Nutzen der Maßnahme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fazit:</b> Aus einer großen retrospektiven Kohortenstudie ergibt sich ein Signal, dass die Strahlenexposition im Rahmen kardiologischer Diagnostik und Interventionen das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen kann. Dieses Risiko sollte bei der Indikationsstellung für alle strahlenintensiven Untersuchungen und Interventionen bedacht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol>
<li>Cardis, E., et al.: BMJ2005, <b>331</b>, 77. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=15987704&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Brenner, D.J., und Hall, E.J.: N.Engl. J. Med. 2007, <b>357</b>, 2277. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18046031&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Eisenberg, M.J., et al.: CMAJ2011, <b>183</b>, 430. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21324846&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Trikalinos, T.A., et al.:Lancet 2009, <b>373</b>, 911 <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19286090&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a> . Erratum: Lancet 2009, <b>374</b>,378.</li>
</ol>
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<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Computertomographie," target="_self">Computertomographie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinfarkt," target="_self">Herzinfarkt,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Karzinome," target="_self">Karzinome,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Myokardinfarkt," target="_self">Myokardinfarkt,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PCI," target="_self">PCI,</a><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Perkutane%20Koronarintervention," target="_self">Perkutane Koronarintervention,<br />
</a><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Perkutane%20transluminale%20koronare%20Angioplastie," target="_self">Perkutane transluminale koronare Angioplastie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PTCA," target="_self">PTCA,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=PTCA," target="_self">PTCA,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=R%C3%B6ntgenstrahlen," target="_self">Röntgenstrahlen,<br />
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<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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		<title>Jahrgang 46 Nr. 01 Januar 2012</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/jahrgang-46-nr-01-januar-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 08:23:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Warfarin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Jahrgang 46 Nr. 01 Januar 2012 Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen 2010 Niedermolekulares Heparin bei akut kranken internistischen Patienten im Krankenhaus – keine Senkung der Letalität Akute infektive Endokarditis mit Herzklappenfehler und Herzinsuffizienz: früher chirurgischer Klappenersatz? Biosimilars aus China und Indien Notfall-Hospitalisierungen wegen unerwünschter Arzneimittelereignisse Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Bewertung neuer Arzneimittel Leserbrief: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Jahrgang 46 Nr. 01</b> Januar 2012</p>
<ul>
<li><a title="Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen 2010" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/arzneimittel-mit-neuen-wirkstoffen-2010-2/" target="_blank">Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen 2010</a></li>
<li><a title="Niedermolekulares Heparin bei akut kranken internistischen Patienten im Krankenhaus – keine Senkung der Letalität" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/niedermolekulares-heparin/" target="_blank">Niedermolekulares Heparin bei akut kranken internistischen Patienten im Krankenhaus – keine Senkung der Letalität</a></li>
<li><a title="Akute infektive Endokarditis mit Herzklappenfehler und Herzinsuffizienz: früher chirurgischer Klappenersatz?" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/akute-infektive-endokarditis-mit-herzklappenfehler-und-herzinsuffizienz/" target="_blank">Akute infektive Endokarditis mit Herzklappenfehler und Herzinsuffizienz: früher chirurgischer Klappenersatz?</a></li>
<li><a title="Biosimilars aus China und Indien" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/biosimilars/" target="_blank">Biosimilars aus China und Indien</a></li>
<li><a title="Notfall-Hospitalisierungen wegen unerwünschter Arzneimittelereignisse" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/notfall-hospitalisierungen/" target="_blank">Notfall-Hospitalisierungen wegen unerwünschter Arzneimittelereignisse</a></li>
<li><a title="Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Bewertung neuer Arzneimittel" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/beschluss-des-gemeinsamen-bundesausschusses-g-ba/" target="_blank">Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Bewertung neuer Arzneimittel</a></li>
<li><a title="Leserbrief: Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT bei Risikopatienten?" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/lungenkrebs-screening-mit-niedrigdosis-ct/" target="_blank">Leserbrief: Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT bei Risikopatienten?</a></li>
<li><a title="In eigener Sache" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/eigener-sache/" target="_blank">In eigener Sache</a></li>
<li><a title="Klinikärzte und Hausärzte – ein verrücktes Paar?" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/klinikaerzte-und-hausaerzte-ein-verruecktes-paar/" target="_blank">Klinikärzte und Hausärzte – ein verrücktes Paar?</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leserbrief: Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT bei Risikopatienten?</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/lungenkrebs-screening-mit-niedrigdosis-ct/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 08:16:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2012 Band 46]]></category>
		<category><![CDATA[Monat 01]]></category>
		<category><![CDATA[Bronchialkarzinom]]></category>
		<category><![CDATA[Computertomographie]]></category>
		<category><![CDATA[CT]]></category>
		<category><![CDATA[Lungenkarzinom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2012, 46, 07b &#160; Leserbrief: Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT bei Risikopatienten? &#160; Frage von Dr. F.R.: &#62;&#62; In der DMW vom Oktober 2011 wird die US-amerikanische NLST-Studie zitiert, welche ergeben habe, dass durch Screening-Thorax-CT von Risikopatienten (Raucher mit &#62; 30 Packungsjahren) die Mortalität am Lungenkarzinom um 20% habe reduziert werden können. Dies würde einen Paradigmenwechsel im Umgang mit diesem Tumor bedeuten. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2012, <strong>46</strong>, 07b</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Leserbrief: Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT bei Risikopatienten?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Frage</b> von Dr. F.R.: &gt;&gt; In der DMW vom Oktober 2011 wird die US-amerikanische NLST-Studie zitiert, welche ergeben habe, dass durch Screening-Thorax-CT von Risikopatienten (Raucher mit &gt; 30 Packungsjahren) die Mortalität am Lungenkarzinom um 20% habe reduziert werden können. Dies würde einen Paradigmenwechsel im Umgang mit diesem Tumor bedeuten. Täglich wird man in Klinik und Praxis von Rauchern gefragt, ob man denn nicht &#8222;einfach mal gucken könne&#8220;. Verhält es sich so, dass von nun an jeder Raucher, der mit 55 Jahren 30 Packungsjahre erreicht hat, jährlich ein Low-Dose-Thorax-CT bekommen soll? &lt;&lt;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Antwort:</b> &gt;&gt; Das Lungenkarzinom ist die führende Todesursache bei den malignen Tumoren. Die Mortalität hat sich trotz intensiver diagnostischer und therapeutischer Bemühungen in den letzten Jahrzehnten nur wenig verbessert. Nur 15% der Patienten überleben fünf Jahre nach der Diagnose.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den 1980er Jahren konnten mehrere Untersuchungen zum Screening des Lungenkarzinoms mittels konventionellem Röntgen keinen Überlebensvorteil nachweisen. Jedoch eröffnete die CT-Technik durch besseres Erkennen kleinerer Tumoren prinzipiell neue Möglichkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach mehreren unkontrollierten Untersuchungen (1, 2) wurden im August 2011 die Ergebnisse des National Lung Screening Trials publiziert (3). Es handelt sich dabei um eine vom amerikanischen Nationalen Krebsinstitut initiierte Untersuchung, die erstmals eine Kontroll-Gruppe einschloss. Die Teilnehmer waren Raucher oder Exraucher im Alter zwischen 55 und 74 Jahren mit mindestens 30 Packungsjahren Zigarettenkonsum. 53.454 Personen wurden in zwei Gruppen randomisiert und jährlich mit konventionellen Röntgenaufnahmen (n = 26.732) oder Niedrigdosis-CT (n = 26.722) drei Jahre lang untersucht. Die mittlere Beobachtungszeit betrug 6,5 Jahre. In der CT-Gruppe starben 247 Teilnehmer pro 100.000 Personenjahre an Lungenkrebs, in der Gruppe mit konventionellem Röntgen waren es 309. Das entspricht einer relativen Risikoreduktion von 20,0% (95%-CI: 6,8-26,7; p = 0,004). Die Zahl der CT-Untersuchungen (Number needed to screen), die erforderlich war, um einen Todesfall an Lungenkrebs zu verhindern, lag bei 320. Die Gesamtletalität war in der CT-Gruppe gegenüber der Kontroll-Gruppe um 6,7% niedriger (CI: 1,2-13,6; p = 0,02), was ausschließlich an der geringeren Zahl der Todesfälle an Lungenkrebs lag. Damit konnte für das CT-Screening erstmalig ein Überlebensvorteil gezeigt werden. Die Aussagekraft der Untersuchung ist aber aus mehreren Gründen eingeschränkt, wie die Untersucher selbst einräumen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gesamtzahl positiver Befunde war in der CT-Gruppe mit 24,2% dreimal so groß wie in der Vergleichgruppe (6,9%). 96,4% der positiven CT-Befunde und 94,5% der positiven Röntgenbefunde waren falsch-positiv. Der Prozentsatz an Komplikationen durch notwendige weitergehende Untersuchungen war mit 1,4% zwar gering, allerdings waren die diagnostischen Methoden und Algorithmen an den 33 Untersuchungszentren auch nicht uniform. Die Untersuchung lässt offen, welche psychischen Probleme die falsch-positiven Befunde bei Gesunden verursacht haben. Die Untersuchungs-Adhärenz war mit &gt; 90% ungewöhnlich hoch. Auch waren die Studienteilnehmer jünger und hatten eine bessere Bildung als nach dem U.S. Census survey of tobacco use zu erwarten war (4). Dies wirft die Frage auf, ob diese Studienergebnisse auf ein Vorsorgeprogramm unter Alltagsbedingungen übertragbar sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mögliche Schäden durch die Strahlenexposition eines CT-Screenings sind bisher unzureichend bekannt (5; vgl. auch 6), selbst wenn sie vermutlich geringer sind als bei einer Mammographie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt Hinweise auf eine Überdiagnostik in der CT-Gruppe, weil die Zahl der Tumore deutlich größer war als in der Vergleichsgruppe. Es ist unklar, welche gesundheitsökonomischen Ressourcen für ein solches CT-Screening benötigt würden. Schließlich fehlt ein Kosten-/Nutzen-Vergleich mit Präventionsprogrammen zur Reduktion des Tabakkonsums. Daher kann aus den Ergebnissen dieser Untersuchung noch keine allgemeine Empfehlung zum Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT abgeleitet werden. Verschiedene medizinische Fachgesellschaften haben Arbeitsgruppen eingerichtet, um die offenen Fragen zu klären, wobei noch ausstehende Ergebnisse weiterer Studien einbezogen werden sollen (7).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Stellungnahme für Früherkennungsuntersuchungen mit Niedrigdosis-CT im Einzelfall durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und die Deutsche Röntgengesellschaft ist im Internet abrufbar (8). &lt;&lt;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol>
<li>International EarlyLung Cancer Action Program Investigators: N. Engl. J. Med. 2006,<b>355</b>,1763. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=17065637&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a> Errata: N. Engl. J. Med. 2008, <b>359</b>, 877. N. Engl. J. Med. 2008, <b>358</b>, 1875. N. Engl. J.Med. 2008, <b>358</b>, 1862.</li>
<li>Bach, P.B., et al.:JAMA 2007, <b>297</b>, 953. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=17341709&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a>  Erratum: JAMA 2007, <b>298</b>, 518.</li>
<li>NLST = <b>N</b>ational<b>L</b>ung <b>S</b>creening <b>T</b>rial: N. Engl. J. Med. 2011, <b>365</b>,395. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21714641&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>http://riskfactor.cancer.gov/studies/tus-cps<a href="http://riskfactor.cancer.gov/studies/tus-cps" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Berrington de Gonzáles,A., et al.: J. Med. Screen.2008, <b>15</b>, 153. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18927099&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>AMB 2011, <b>45</b>,54b.</li>
<li>http://iaslc.org/policies/statement-on-ct-screening/ <a href="http://iaslc.org/policies/statement-on-ct-screening/" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>http://www.sdgp.de/fileadmin/pneumologie/&#8230; <a href="http://www.sdgp.de/fileadmin/pneumologie/downloads/Aktuelles/Empfehlung_DGP_DRG_zum_Lungenkarzinomscreening_final_finalDRG_2010-12-17mr.pdf?cntmark" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
</ol>
<p><img decoding="async" alt="" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_gif/2012_46_07bTab1.gif" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Bronchialkarzinom," target="_self">Bronchialkarzinom,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Computertomographie," target="_self">Computertomographie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=CT," target="_self">CT,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Lungenkarzinom," target="_self">Lungenkarzinom,</a></p>
<p>Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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<p>Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT</p>
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<p>*Bronchialkarzinom, Screening bei Risikopatienten mit Niedrigdosis-CT? *Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT*Computertomographie, Screening bei Risikopatienten für Lungenkarzinom mit Niedrigdosis-CT? *Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT*CT, Screening bei Risikopatienten für Lungenkarzinom mit Niedrigdosis-CT? *Lungenkarzinom, Screening bei Risikopatienten mit Niedrigdosis-CT? Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/lungenkrebs-screening-mit-niedrigdosis-ct/">Leserbrief: Lungenkrebs-Screening mit Niedrigdosis-CT bei Risikopatienten?</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bösartige Tumore als Folge von Strahlenbelastung durch Computer-Tomografien (CT) im Kindesalter</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/boesartige-tumore-als-folge-von-strahlenbelastung-durch-computer-tomografien-ct-im-kindesalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 14:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahr 2013 Band 47]]></category>
		<category><![CDATA[Monat 08]]></category>
		<category><![CDATA[Computertomographie]]></category>
		<category><![CDATA[CT]]></category>
		<category><![CDATA[Karzinome]]></category>
		<category><![CDATA[Neoplasien]]></category>
		<category><![CDATA[Tumore]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/?p=1035</guid>

					<description><![CDATA[<p>AMB 2013, 47, 62a &#160; Bösartige Tumore als Folge von Strahlenbelastung durch Computer-Tomografien (CT) im Kindesalter &#160; Fazit: CT-Untersuchungen sollten bei Kindern nur bei strenger Indikation durchgeführt werden, wobei Nutzen und Risiken sorgfältig abgewogen werden und der Willen der Eltern nach Aufklärung berücksichtigt werden muss. Wenn körperliche und Ultraschall-Untersuchungen und andere &#8230; Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2013, <strong>47</strong>, 62a</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Bösartige Tumore als Folge von Strahlenbelastung durch Computer-Tomografien (CT) im Kindesalter</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit:</strong> CT-Untersuchungen sollten bei Kindern nur bei strenger Indikation durchgeführt werden, wobei Nutzen und Risiken sorgfältig abgewogen werden und der Willen der Eltern nach Aufklärung berücksichtigt werden muss. Wenn körperliche und Ultraschall-Untersuchungen und andere &#8230; <strong><a title="Bösartige Tumore als Folge von Strahlenbelastung durch Computer-Tomografien (CT) im Kindesalter" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=62a" target="_blank">Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern &#8211;&gt;</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Computertomographie," target="_self">Computertomographie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=CT," target="_self">CT,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Karzinome," target="_self">Karzinome,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Neoplasien," target="_self">Neoplasien,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Tumore," target="_self">Tumore,</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Computertomographie, Tumore als Folge von CT-Untersuchungen im Kindesalter *CT, Tumore als Folge von CT-Untersuchungen im Kindesalter *Karzinome, als Folge von CT-Untersuchungen im Kindesalter *Neoplasien, als Folge von CT-Untersuchungen im Kindesalter *Tumore, als Folge von CT-Untersuchungen im Kindesalter, Tumore als Folge von Strahlenbelastung durch Computer-Tomografien</p>
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