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	<title>Epikondylitis Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
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	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Apr 2002 10:02:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Tennis-Ellenbogen (laterale Epicondylitis). Lokale Kortikoid-Injektionen versus Physiotherapie versus ”Wait and see”</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/tennis-ellenbogen-laterale-epicondylitis-lokale-kortikoid-injektionen-versus-physiotherapie-versus-wait-and-see/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2002 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Epikondylitis]]></category>
		<category><![CDATA[Glukokortikoide]]></category>
		<category><![CDATA[Glukokortikosteroide]]></category>
		<category><![CDATA[Kortikosteroide]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis-Ellbogen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennisellbogen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bisherigen Publikationen und Reviews ist nicht klar zu entnehmen, welche Therapie des sog. Tennisellenbogens die effektivste ist. Deshalb unternahmen 85 niederländische Praktische Ärzte in Zusammenarbeit mit lokalen Forschungszentren eine Behandlungsstudie an 185 Patienten/innen mit diesem lästigen Syndrom, das mindestens seit 6 Wochen bestanden haben mußte und bisher nicht spezifisch behandelt worden war (Schmidt, N., et [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bisherigen Publikationen und Reviews ist nicht klar zu entnehmen, welche Therapie des sog. Tennisellenbogens die effektivste ist. Deshalb unternahmen 85 niederländische Praktische Ärzte in Zusammenarbeit mit lokalen Forschungszentren eine Behandlungsstudie an 185 Patienten/innen mit diesem lästigen Syndrom, das mindestens seit 6 Wochen bestanden haben mußte und bisher nicht spezifisch behandelt worden war (Schmidt, N., et al., Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11879861&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002,<b>359</b>, 657</a>). Die Diagnose wurde in allen Fällen von einem spezialisierten Physiotherapeuten bestätigt. Die sechswöchige Intervention bestand in der dreimaligen lokalen Injektion von 10 mg Triamcinolon plus Lidocain (Gruppe 1) oder in neun physiotherapeutischen Sitzungen (Ultraschall, Massage und Übungsprogramm; Gruppe 2) oder im Zuwarten mit Erteilen vernünftiger Ratschläge wie leichte, nur wenig schmerzhafte Bewegungsübungen und Einnahme von Paracetamol oder NSAID mit vorgeschriebener Höchstdosis bei Bedarf (Gruppe 3). Auch in den anderen Gruppen waren Paracetamol und NSAID erlaubt. Der Behandlungserfolg wurde mittels standardisierter Beschwerdeskalen bis zu 52 Wochen ermittelt.</p>
<p>Ergebnisse: Drei und sechs Wochen nach Therapiebeginn lag die Erfolgsrate in Gruppe 1 mit ca. 80% deutlich höher als in Gruppe 2 (ca. 30%) und Gruppe 3 (ca. 20%). Nach 12 Wochen lagen alle Gruppen etwa gleichauf. Nach 26 Wochen war die Erfolgsrate in Gruppe 1 mit ca. 50% deutlich schlechter als in Gruppen 2 und 3 (ca. 80%), und dieser negative Langzeit-Trend hielt in Gruppe 1 bis zu 52 Wochen an. Die Patienten der Gruppe 1 hatten mehr Analgetika gebraucht als die der Gruppe 3. In Gruppe 2 war der Analgetikagebrauch am geringsten.</p>
<p>Die Autoren interpretieren das schlechte Abschneiden von Gruppe 1 bei der Langzeit-Auswertung vorsichtig. Mögliche Ursachen seien eine Schädigung der Sehneninsertionen durch Kortikosteroide oder eine frühe Überanstrengung des Arms wegen schneller initialer Schmerzreduktion. Für das praktische Vorgehen außerhalb von Studien halten sie eine einmalige (nicht dreimalige) Kortikoid-Injektion verbunden mit der &#8222;Wait and see&#8220;-Strategie bei mäßigem Analgetika (NSAID-)-Gebrauch für vernünftig. Auf jeden Fall kann man aus den Ergebnissen der Studie ableiten, daß häufige Kortikosteroid-Injektionen nicht indiziert sind.</p>
<p><b>Fazit:</b> Bei einer über 52 Wochen gehenden Behandlungsstudie des Tennisellenbogens waren die Langzeitergebnisse bei Anwendung von Physiotherapie oder von Abwarten mit mäßiger Schmerzmedikation günstiger als nach lokalen Triamcinolon-Injektionen in den ersten 6 Wochen.</p>
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		<title>Randomisierte Behandlung des Tennis-Ellbogens mit lokaler Kortikosteroid-Injektion, Naproxen oder Plazebo oral</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/randomisierte-behandlung-des-tennis-ellbogens-mit-lokaler-kortikosteroid-injektion-naproxen-oder-plazebo-oral/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 1999 11:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Epikondylitis]]></category>
		<category><![CDATA[Glukokortikoide]]></category>
		<category><![CDATA[Glukokortikosteroide]]></category>
		<category><![CDATA[Kortikosteroide]]></category>
		<category><![CDATA[Naproxen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis-Ellbogen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennisellbogen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die laterale Epikondylitis, auch Tennis-Arm oderTennis-EIIbogen genannt, ist eine schmerzhafte, die täglichen Verrichtungen mitunter erheblich behindernde Störung, die etwa 4%o der Erwachsenen pro Jahr befällt. Lokale Injektionen von Kortikosteroiden und/oder Lokalanästhetika, nicht-steroidale Antirheumatika und Analgetika werden in der Praxis angewandt. Die Effizienz der vielgeübten lokalen Kortikosteroid-lnjektion ist bisher nicht durch ausreichend differenzierte Behandlungsstudien belegt. E.M. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die laterale Epikondylitis, auch Tennis-Arm oderTennis-EIIbogen genannt, ist eine schmerzhafte, die täglichen Verrichtungen mitunter erheblich behindernde Störung, die etwa 4%o der Erwachsenen pro Jahr befällt. Lokale Injektionen von Kortikosteroiden und/oder Lokalanästhetika, nicht-steroidale Antirheumatika und Analgetika werden in der Praxis angewandt. Die Effizienz der vielgeübten lokalen Kortikosteroid-lnjektion ist bisher nicht durch ausreichend differenzierte Behandlungsstudien belegt. E.M. Hay et al. aus England (Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10514160&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, <b>319</b>, 964</a>) berichten über die Ergebnisse einer in 23 englischen Allgemeinpraxen durchgeführten Studie, an der 164 Patienten zwischen 18 und 70 Jahren mit einer neuen Episode von lateraler Epikondylitis teilnahmen. Die Einjahresstudie wurde von 163 Patienten beendet. Bei offener Randomisierung erhielten 53 Patienten eine einmalige Injektion von 20 mg Methylprednisolon plus 0,5 ml 1% Lidocain 1 cm distal des lateralen Epikondylus ins subkutane Gewebe und in die Muskulatur in Richtung auf den schmerzhaftesten Punkt. 53 Patienten erhielten 14 Tage lang täglich 2 mal 500 mg Naproxen in Form magensaftresistenter Tabletten und 57 Patienten erhielten ähnlich aussehende Plazebo-Tabletten. Die Ergebnisse wurden 4 Wochen sowie 6 und 12 Monate nach Behandlungsbeginn ausgewertet.</p>
<p><b>Ergebnisse:</b> Nach 4 Wochen waren 92% der Patienten in der Injektions-Gruppe beschwerdefrei oder hatten erheblich weniger Beschwerden. In der Naproxen-Gruppe waren es 57% und in der Plazebo-Gruppe 50%, d.h., spontane Besserung war sehr häufig. Die Injektions-Therapie war zu diesem Zeitpunkt der Behandlung mit Naproxen und Plazebo hochsignifikant überlegen (p < 0,01). Nach 12 Monaten waren zwischen den Gruppen keine Unterschiede mehr erkennbar: 84% der Injektions-Gruppe, 85% der Naproxen- und 82% der Plazebo-Gruppe hatten keine oder erheblich gebesserte Beschwerden.</p>
<p><b>Fazit:</b> Eine frühe lokale Kortikosteroid-Injektion zusammen mit Lidocain (das den Injektionsschmerz lindert) ist eine effektive Akutbehandlung der lateralen Epikondylitis (sog. Tennisarm). Die gute Langzeit-Besserungstendenz wird durch diese Therapie allerdings nicht beeinflußt.</p>
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