<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Guillain-Barré-Syndrom Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
	<atom:link href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/tag/guillain-barre-syndrom/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Dec 2004 11:03:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>
	<item>
		<title>Mögliche UAW von Travoprost-Augentropfen, Isotretinoin und Candesartan</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/moegliche-uaw-von-travoprost-augentropfen-isotretinoin-und-candesartan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2004 11:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angiotensin-II-Antagonisten]]></category>
		<category><![CDATA[Angiotensin-II-Blocker]]></category>
		<category><![CDATA[Angiotensin-II-Inhibitoren]]></category>
		<category><![CDATA[Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten]]></category>
		<category><![CDATA[Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker]]></category>
		<category><![CDATA[Angiotensin-II-Rezeptor-Inhibitoren]]></category>
		<category><![CDATA[AT-II-Antagonisten]]></category>
		<category><![CDATA[AT-II-Blocker]]></category>
		<category><![CDATA[AT-II-Inhibitoren]]></category>
		<category><![CDATA[AT-II-Rezeptor-Antagonisten]]></category>
		<category><![CDATA[AT-II-Rezeptor-Blocker]]></category>
		<category><![CDATA[AT-II-Rezeptor-Inhibitoren]]></category>
		<category><![CDATA[Candesartan]]></category>
		<category><![CDATA[Guillain-Barré-Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Hypersensitivitätssyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Isotretinoin]]></category>
		<category><![CDATA[Sartane]]></category>
		<category><![CDATA[Travoprost]]></category>
		<category><![CDATA[Uveitis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/2004/moegliche-uaw-von-travoprost-augentropfen-isotretinoin-und-candesartan</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im British Medical Journal wird immer wieder unter der Rubrik „Drug points” über neue UAW berichtet. M. Kumarasamy und S.P. Desai aus England (1) berichten über eine 77-jährige Frau, die wegen eines pseudoexfoliativen Glaukoms bei beidseitigem Grauem Star zweimal nach Verabreichung von Travoprost-Augentropfen (in Deutschland Travatan 40®) eine schwere anteriore Uveitis mit Hornhautödem und Iritis [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/moegliche-uaw-von-travoprost-augentropfen-isotretinoin-und-candesartan/">Mögliche UAW von Travoprost-Augentropfen, Isotretinoin und Candesartan</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im British Medical Journal wird immer wieder unter der Rubrik „Drug points” über neue UAW berichtet. M. Kumarasamy und S.P. Desai aus England (1) berichten über eine 77-jährige Frau, die wegen eines pseudoexfoliativen Glaukoms bei beidseitigem Grauem Star zweimal nach Verabreichung von Travoprost-Augentropfen (in Deutschland Travatan 40<sup>®</sup>) eine schwere anteriore Uveitis mit Hornhautödem und Iritis entwickelte. Die Verursachung durch Travoprost ist wahrscheinlich, jedoch wurde die Patientin im Beobachtungszeitraum auch am Auge operiert und sie nahm weitere Medikamente. Bisher seien erst zwei weitere Verdachtsfälle dieser Art in GB bekannt, während Uveitis und Iritis nach Applikation von Latanoprost (Xalatan<sup>®</sup>) häufiger vorkomme.</p>
<p>J. Pritchard et al. aus England (2) berichten über zwei Fälle von schwerem Guillain-Barré-Syndrom (GBS) bei einem 31-jährigen Mann und einem 13 Jahre alten Jungen, die wegen schwerer Akne mit Isotretinoin behandelt wurden. Beide hatten verschiedene bekannte UAW von Isotretinoin (Fall 1: Nasenbluten, trockene Lippen, Husten, Arthralgie; Fall 2: Nasenbluten, Müdigkeit, Kopfschmerzen) bevor plötzlich schlaffe Beinparesen mit aufsteigenden Lähmungen auftraten, die künstliche Beatmung erforderlich machten. Dies scheinen die ersten Fälle von lebensbedrohlichem GBS zu sein, die mit Isotretinoin-Therapie in Zusammenhang gebracht werden, jedoch sollte der Bericht die Aufmerksamkeit steigern und daran erinnern, daß Isotretinoin nur bei sehr schwerer Akne eingesetzt werden darf.</p>
<p>Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) berichtet im Deutschen Ärzteblatt (3) über einen UAW-Report aus Australien (4). Ein 73-jähriger Mann wurde seit zwei Jahren mit Candesartan (Atacand<sup>®</sup>, Blopress<sup>®</sup>) als einzigem Medikament wegen Hypertonie behandelt und erkrankte mit Purpura und Ödemen beider Unterschenkel, Urtikaria, Proteinurie, Erythrozyturie und mäßigem Kreatininanstieg. Das CRP war stark erhöht. Alle Symptome verschwanden nach Absetzen von Candesartan. Im deutschen Spontanerfassungssystem lägen 50 Meldungen zu Hauterkrankungen und 59 zu renalen Störungen bei Einnahme von Candesartan vor, jedoch kein dem hier referierten vergleichbarer Fall.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Kumarasamy, M., und Desai, S.P.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=15271831&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>329</b>, 205</a>.</li>
<li>Pritchard, J., et al.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=15217870&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>328</b>, 1537</a>.</li>
<li>AkdÄ: Deutsches Ärzteblatt 2004, <b>101</b>, C 1903.</li>
<li>Morton, A., et al.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=14703542&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>328</b>, 25</a>.</li>
</ol>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/moegliche-uaw-von-travoprost-augentropfen-isotretinoin-und-candesartan/">Mögliche UAW von Travoprost-Augentropfen, Isotretinoin und Candesartan</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guillain-Barré-Syndrom nach Grippeschutzimpfung</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/guillain-barre-syndrom-nach-grippeschutzimpfung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 1999 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grippeimpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Grippeschutzimpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Guillain-Barré-Syndrom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/1999/guillain-barre-syndrom-nach-grippeschutzimpfung</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Guillain-Barré-Syndrom ist gekennzeichnet durch symmetrischen Reflexverlust und Lähmungen, die gewöhnlich an den unteren Extremitäten beginnen, aufsteigen und bis zur Atemlähmung führen können. In der Regel kommt es später zu einer kompletten oder fast kompletten Remission. Diesem potentiell bedrohlichen Syndrom liegt häufig eine Immunreaktion zugrunde, z.B. nach einer Infektion mit Viren oder Campylobacter jejuni. Aber [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/guillain-barre-syndrom-nach-grippeschutzimpfung/">Guillain-Barré-Syndrom nach Grippeschutzimpfung</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Guillain-Barré-Syndrom ist gekennzeichnet durch symmetrischen Reflexverlust und Lähmungen, die gewöhnlich an den unteren Extremitäten beginnen, aufsteigen und bis zur Atemlähmung führen können. In der Regel kommt es später zu einer kompletten oder fast kompletten Remission. Diesem potentiell bedrohlichen Syndrom liegt häufig eine Immunreaktion zugrunde, z.B. nach einer Infektion mit Viren oder Campylobacter jejuni. Aber auch nach Tetanus- oder Polio-Vakzination kommt es vor. In den Jahren 1976/77 wurde es häufiger auch nach Influenza-Vakzination in den USA gesehen. In den letzten Jahren entstand der Eindruck, daß die Häufigkeit zunimmt. Eine umfassende epidemiologische Studie sollte jetzt Aufschluß darüber geben, ob der Eindruck einer zunehmenden Gefährlichkeit der Grippeschutzimpfung real ist (Lasky, T., et al.: N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9854114&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1998, <B>339</B>, 1797</a>).</p>
<p>In der Impfsaison 1992/93 und 1993/94 wurde die Zahl der Guillain-Barré-Syndrome in vier US-amerikanischen Staaten festgestellt. Telefonisch wurde dann erfragt, ob und wann diese Patienten zuvor eine Grippeschutzimpfung erhalten hatten. Darüber hinaus wurde nach einer telefonischen Befragung von etwa 1000 Einwohnern hochgerechnet, wie viele Einwohner insgesamt geimpft worden waren.</p>
<p>Im Beobachtungszeitraum wurden 298 Patienten mit Guillain-Barré-Syndrom identifiziert. 19 Patienten hatten eine Influenza-Vakzination innerhalb von sechs Wochen vor Ausbruch der Erkrankung erhalten. Daher wurde bei diesen ein kausaler Zusammenhang hergestellt. Bei 9 der 19 Patienten begann die Symptomatik in der zweiten Woche.</p>
<p>Im Herbst/Winter 1992/93 wurden 2,8 Mio. Menschen in den vier Staaten gegen Grippe geimpft und 1993/94 3,6 Mio. Das relative Risiko, nach der Vakzination ein Guillain-Barré-Syndrom zu erleiden, war in der Impfsaison 1992/93 2,0 und im Jahr 1993/94 1,5. Nimmt man beide Beobachtungsjahre zusammen, so war der Unterschied in der Häufigkeit zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften signifikant, auch wenn &#8211; in absoluten Zahlen ausgedrückt &#8211; der Unterschied nur darin besteht, daß durch etwa 1 Mio. Vakzinationen ein Guillain-Barré-Syndrom ausgelöst wurde; dies war gleichbleibend in den beiden beobachteten lmpfperioden.</p>
<p><B>Fazit:</B> Wie auch die Autoren eines Editonals im N. Engl. J. Med. (Ropper; A.H., und Victor, M.: N. Engl. J. Med <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9854122&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1998, <B>339</B>, 1845</a>) im einzelnen ausführen, ist die Grippeschutzimpfung zwar als ein Risikofaktor für das Guillain-Barré-Syndrom anzusehen. Eine Kontraindikation gegen die Vakzination ist aber aus diesem Grund nicht abzuleiten, denn der Nutzen durch die Impfung, d.h. durch verhinderte Grippeinfektionen, ist viel größer. Daher ließen sich auch beide Verfasser des Editorials impfen.</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/guillain-barre-syndrom-nach-grippeschutzimpfung/">Guillain-Barré-Syndrom nach Grippeschutzimpfung</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guillain-Barré-Syndrom: Vergleich der Wirkung von Plasmaaustausch und intravenöser Immunglobulingabe</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/guillain-barre-syndrom-vergleich-der-wirkung-von-plasmaaustausch-und-intravenoeser-immunglobulingabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 1997 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Guillain-Barré-Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Immunglobuline]]></category>
		<category><![CDATA[Plasmaaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Plasmapherese]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/1997/guillain-barre-syndrom-vergleich-der-wirkung-von-plasmaaustausch-und-intravenoeser-immunglobulingabe</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine lebensbedrohende akute, demyelinisierende Polyneuropathie mit wahrscheinlicher Autoimmunpathogenese. In verschiedenen früheren Studien wurde die Wirksamkeit einer Behandlung mit Plasmaaustausch bzw. mit hochdosierter intravenöser Immunglobulingabe bewiesen. In einer jetzt im Lancet (1997, 349, 225) von R.A.C. Hughes et al. im Namen der Guillain-Barré-Syndrom-Studiengruppe publizierten Untersuchung wurden diese beiden Therapiearten miteinander verglichen. In die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/guillain-barre-syndrom-vergleich-der-wirkung-von-plasmaaustausch-und-intravenoeser-immunglobulingabe/">Guillain-Barré-Syndrom: Vergleich der Wirkung von Plasmaaustausch und intravenöser Immunglobulingabe</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine lebensbedrohende akute, demyelinisierende Polyneuropathie mit wahrscheinlicher Autoimmunpathogenese. In verschiedenen früheren Studien wurde die Wirksamkeit einer Behandlung mit Plasmaaustausch bzw. mit hochdosierter intravenöser Immunglobulingabe bewiesen. In einer jetzt im Lancet (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=9014908&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1997, <B>349</B>, 225</a>) von R.A.C. Hughes et al. im Namen der Guillain-Barré-Syndrom-Studiengruppe publizierten Untersuchung wurden diese beiden Therapiearten miteinander verglichen. In die randomisierte, multizentrische Studie wurden 383 erwachsene Patienten mit Guillain-Barré-Syndrom eingeschlossen. Die wichtigsten Einschlußkriterien waren der Beginn der Lähmungserscheinungen nicht mehr als 14 Tage vor Randomisierung und ein erheblicher Schweregrad der Erkrankung (Patienten, die nicht mehr ohne fremde Hilfe gehen konnten). Es wurden 3 Behandlungsarme gebildet: A: Plasmaaustausch (5 Behandlungen mit Austausch von 50 ml Plasma/kg KG in einem Zeitraum von 8 bis 13 Tagen); B: 0,4 g/kg KG Immunglobulin (Sandoglobulin) tgl. für 5 Tage; C: Plasmaaustausch gefolgt von intravenösem Immunglobulin. Hauptbewertungskriterien waren die Änderungen des Schweregrades der Erkrankung auf einer 7-Punkte-Skala 4 Wochen nach Randomisierung durch einen Untersucher, der die jeweilige BehandIungsmethode nicht wußte.</p>
<p><B>Ergebnisse:</B> In Gruppe A betrug die Besserung 0,9 ± 1,3 Punkte, in Gruppe B 0,8 ± 1,3 Punkte und in der Kombinationsgruppe C 1,1 ± 1,4 Punkte. Die geringen Unterschiede waren nicht signifikant. Hinsichtlich der Zeitdauer bis zur Wiedergewinnung der Gehfähigkeit oder der Möglichkeit bei beatmeten Patienten die künstliche Ventilation zu beenden, ergab sich ebenfalls zwischen den drei Gruppen kein Unterschied. Patienten der Gruppe A und C hatten infolge der länger liegenden intravenösen (z.T. zentralvenösen Katheter) etwas häufiger infektiöse Komplikationen. Die Kosten für das Behandlungsschema der Gruppe A und B sind annähernd gleich und selbstverständlich relativ hoch.</p>
<p><B>Fazit:</B> Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß die für den Patienten wesentlich angenehmere hochdosierte intravenöse Immunglobulingabe ebenso wirksam ist wie die Plasmaaustauschbehandlung und deshalb grundsätzlich zu bevorzugen ist. Sie warnen jedoch davor, diese Behandlung in nichtspezialisierten Zentren anzuwenden, da auch bei hochdosierter Immunglobulinbehandlung bei Patienten mit Guillain-Barré-Syndrom die Letalität nach 48 Wochen kumulativ immer noch etwa 5% beträgt und etwa 12% der Patienten noch nicht wieder in der Lage sind, ohne fremde Hilfe zu laufen.</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/guillain-barre-syndrom-vergleich-der-wirkung-von-plasmaaustausch-und-intravenoeser-immunglobulingabe/">Guillain-Barré-Syndrom: Vergleich der Wirkung von Plasmaaustausch und intravenöser Immunglobulingabe</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
