Fazit : Die Therapie mit dem Antikörper Teplizumab verzögert durch einen Eingriff in das Immunsystem mit globaler Veränderung aller T-Lymphozyten die autoaggressive Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen im Pankreas und damit den klinischen Ausbruch eines Diabetes mellitus Typ 1 um im Median 2 Jahre. Der Nachweis der Wirksamkeit beruht im Wesentlichen auf einer einzelnen Phase-II-Studie, in die nur 76 Personen eingeschlossen wurden. Für eine seriöse Nutzen-Risiko-Bewertung ist das nicht ausreichend. Zudem bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Übertragbarkeit auf andere Personen, der Nachhaltigkeit der Wirkung sowie der Behandlungssicherheit. Ein breiter Eingriff auf Pan-T-Zell-Ebene ist bei jungen Patienten mit (zu) vielen bedeutsamen und bisher teils noch unklaren (Neben)Wirkungen verbunden….bitte Artikel abonnieren
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Diabetes mellitus Typ 1, PETITE-T1D-Studie, PROTECT-Studie, Teplizumab, Type 1 Diabetes TrialNet-Studie
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