{"id":1402,"date":"2014-02-12T15:58:44","date_gmt":"2014-02-12T15:58:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=1402"},"modified":"2014-02-13T19:57:28","modified_gmt":"2014-02-13T19:57:28","slug":"rivaroxaban-und-apixaban-zwei-weitere-orale-antikoagulanzien-bei-vorhofflimmern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/rivaroxaban-und-apixaban-zwei-weitere-orale-antikoagulanzien-bei-vorhofflimmern-2\/","title":{"rendered":"Rivaroxaban und Apixaban \u2013 zwei weitere orale Antikoagulanzien bei Vorhofflimmern"},"content":{"rendered":"<p>AMB\u00a02011,\u00a0<strong>45<\/strong>, 73<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Rivaroxaban und Apixaban \u2013 zwei weitere orale Antikoagulanzien bei Vorhofflimmern<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Zusammenfassung:\u00a0<\/b><b>ROCKET-AF- bzw. ARISTOTLE-Studie zeigen Rivaroxaban (Xarelto<sup>\u00ae<\/sup>) bzw. Apixaban (Eliquis<sup>\u00ae<\/sup>) als m\u00f6gliche Alternativen zu Vitamin-K-Antagonisten zur Thromboembolie-Prophylaxe bei Vorhofflimmern. Eine gro\u00dfe therapeutische \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber Vitamin-K-Antagonisten ist nach unserer Einsch\u00e4tzung aufgrund dieser Studien nicht belegt. Langzeitdaten zur Wirksamkeit und Sicherheit fehlen, vor allem aber der Vergleich untereinander, auch der mit Dabigatran. Die beiden Substanzen sind ca. 30mal teurer als Warfarin oder Phenprocoumon. Sie kommen unseres Erachtens (nach ihrer zu erwartenden Zulassung bei Vorhofflimmern) als Ausweichpr\u00e4parate in Betracht, wenn Phenprocoumon nicht vertragen wird, die Einstellung nur unbefriedigend gelingt oder die notwendigen Laborkontrollen unzumutbar sind. Gut eingestellte Patienten sollten nicht umgestellt werden. Der Vorteil liegt in der nicht erforderlichen labortechnischen \u00dcberwachung der Gerinnung, die Nachteile sind die hohen Preise, die fehlenden Langzeitdaten und die zahlreichen Ausschlusskriterien in den Studien. Die kurze Halbwertszeit aller Pr\u00e4parate f\u00fchrt bei unregelm\u00e4\u00dfiger Einnahme m\u00f6glicherweise zu Wirkungsschwankungen, die genauer untersucht werden sollten. Bemerkenswerterweise korrelieren die empfohlenen Einnahmeintervalle nicht gut mit den Halbwertszeiten. Antidote gibt es bisher nicht. Die Hersteller und ihre Multiplikatoren preisen die neuen Antikoagulanzien mancherorts als eine Revolution in der Therapie. Das ist sicher \u00fcbertrieben.<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Nachdem Anfang August 2011 der orale Thrombinhemmer Dabigatran (Pradaxa<sup>\u00ae<\/sup>) auch in Europa f\u00fcr die Indikation Vorhofflimmern zugelassen wurde &#8211; wir haben mehrfach \u00fcber die Substanz berichtet (1) &#8211; stehen zwei weitere Kandidaten, die oralen Faktor-Xa-Inhibitoren Rivaroxaban und Apixaban in den Startl\u00f6chern (2,\u00a03,\u00a08-12). Soeben sind die Studien mit den Akronymen ROCKET-AF (Rivaroxaban;\u00a04) und ARISTOTLE (Apixaban;\u00a012) zur Thromboembolie-Prophylaxe bei Vorhofflimmern erschienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Rivaroxaban:<\/b>\u00a0Rivaroxaban, ein Oxozolidinon-Abk\u00f6mmling, hemmt direkt Faktor Xa und damit die gemeinsame Endstrecke der exogenen und endogenen plasmatischen Gerinnung. Die Halbwertszeit betr\u00e4gt 7-11 h. Die Substanz ist bereits 2008 von der EMA f\u00fcr die Thromboembolie-Prophylaxe nach H\u00fcft- oder Kniegelenkersatz zugelassen worden. Die Indikationserweiterung auf Vorhofflimmern wurde in den USA bereits 2010 nach der Vorstellung der ROCKET-AF-Studie auf der Jahrestagung der American Heart Association beantragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In dieser doppelt verblindeten, randomisierten, kontrollierten Studie erhielten insgesamt 14.264 Patienten (medianes Alter 73 Jahre; 39,7% Frauen) mit Vorhofflimmern und m\u00e4\u00dfigem bis hohem Schlaganfallrisiko entweder Warfarin (Dosierung in Abh\u00e4ngigkeit von der INR) oder Rivaroxaban (20\u00a0mg\/d als fixe Einmaldosis oder 15\u00a0mg\/d bei eingeschr\u00e4nkter Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 45\u00a0ml\/min). Das Schlaganfallrisiko wurde mittels des CHADS<sub>2<\/sub>-Scores beurteilt (s.\u00a0Tab.\u00a01;\u00a05). Nur Patienten mit einem CHADS<sub>2<\/sub>-Score \u2265\u00a02 wurden in die Studie aufgenommen (mittlerer CHADS<sub>2<\/sub>-Score 3,5; medianer 3,0). Wichtige Ausschlusskriterien waren Mitralstenose, k\u00fcnstliche Herzklappen, Vorhofmyxome, bekannte Thromben in den Herzh\u00f6hlen, floride Endokarditis, Blutung oder erh\u00f6htes Blutungsrisiko, Thrombozytopenie &lt;\u00a090.000\/\u00b5l, Blutdruck systolisch \u2265\u00a0180\u00a0mm\u00a0Hg, diastolisch \u2265\u00a0100 mm\u00a0Hg, H\u00e4moglobin &lt;\u00a010\u00a0g\/dl, Kontraindikation f\u00fcr Warfarin, Kreatinin-Clearance &lt;\u00a030\u00a0ml\/min oder bekannte Lebererkrankung (z.B. ALT &gt;\u00a0dreimal oberer Normalwert).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um die doppelte Verblindung nicht nur bei der Randomisierung, sondern auch w\u00e4hrend des gesamten Studienverlaufs zu gew\u00e4hrleisten, wurde auch bei den Rivaroxaban-Patienten, die Warfarin-Plazebo einnahmen, die INR gemessen. Die behandelnden \u00c4rzte erhielten von einem unabh\u00e4ngigen Studienmonitor die realen INR-Werte der Warfarin-Gruppe bzw. die vorgeblichen INR-Werte der Rivaroxaban-Gruppe, nach denen sie die Warfarin- bzw. Warfarin-Plazebo-Dosis anpassten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der prim\u00e4re Endpunkt war zusammengesetzt aus Schlaganfall (isch\u00e4misch oder h\u00e4morrhagisch) und systemischer Embolie. Als sekund\u00e4re Endpunkte wurde eine Reihe unterschiedlich zusammengesetzter und einzelner Endpunkte definiert, z.B. Schlaganfall, systemische Embolie, Tod aus kardiovaskul\u00e4rer Ursache, Myokardinfarkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer medianen Nachbeobachtung von 707 Tagen zeigte sich in der Per-protocol-Analyse f\u00fcr die Rivaroxaban-Gruppe (6.958 Patienten Rivaroxaban, 7.004 Patienten Warfarin) eine signifikant geringere Ereignisrate pro 100 Patientenjahre hinsichtlich des prim\u00e4ren Endpunkts: 1,7 vs. 2,2; Hazard ratio:\u00a00,79; 95%-CI:\u00a00,66-0,96. In der Intention-to-treat-Analyse, die wegen ihrer gr\u00f6\u00dferen Aussagekraft von den CONSORT-Richtlinien gefordert wird und heute \u00fcblich ist (6,\u00a07), konnte allerdings nur die Nichtunterlegenheit von Rivaroxaban nachgewiesen werden (Ereignisrate 2,1 vs. 2,4; Hazard ratio:\u00a00,88; 95%-CI:\u00a00,75-1,03). Bemerkenswert ist, dass in beiden Gruppen viele Patienten die Therapie abbrachen: 23,7% in der Rivaroxaban- und 22,2% in der Warfarin-Gruppe. Immerhin brachen 8,3% der Rivaroxaban-Patienten die Therapie wegen einer UAW ab (7,0% in der Warfarin-Gruppe). Die mediane Therapiedauer betrug daher nur 590 Tage, war also deutlich k\u00fcrzer als die Nachbeobachtungszeit von 707 Tagen. 93 Patienten wurden wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen Good Clinical Practice in einem Studienzentrum ausgeschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als prim\u00e4rer Sicherheitsendpunkt wurden \u201egr\u00f6\u00dfere und klinisch relevante Blutungen\u201d festgelegt. Definition einer gr\u00f6\u00dferen Blutung war: Blutungen mit t\u00f6dlichem Ausgang, intrakraniale, spinale, okulare, perikardiale, artikul\u00e4re, retroperitoneale oder intramuskul\u00e4re Blutungen mit Compartment-Syndrom, H\u00e4moglobinabfall &gt;\u00a02\u00a0g\/dl, Transfusion von mehr als zwei Erythrozytenkonzentraten oder Blutung mit permanentem Folgeschaden; die Definition sonstige klinisch relevante Blutung war: offene Blutung, die eine medizinische Intervention erforderte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfere und klinisch relevante Blutungen traten in der Rivaroxaban-Gruppe etwas h\u00e4ufiger auf als in der Warfarin-Gruppe (14,9% vs. 14,5%). Dies betraf auch gr\u00f6\u00dfere Blutungen allein (3,6% vs. 3,4%). Diese geringen Unterschiede waren vor allem auf h\u00e4ufigere gastrointestinale Blutungen unter Rivaroxaban zur\u00fcckzuf\u00fchren (3,2% vs. 2,2%), dagegen waren intrakraniale H\u00e4morrhagien unter Rivaroxaban signifikant seltener (0,5% vs. 0,7%; Hazard ratio:\u00a00,67; 95%-CI:\u00a00,47-0,93).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die zusammengesetzten sekund\u00e4ren Endpunkte (Schlaganfall, Embolie oder kardiovaskul\u00e4rer Tod bzw. diese mit Myokardinfarkt) zeigten einen leichten Vorteil f\u00fcr Rivaroxaban (Hazard ratio:\u00a00,86; 95%-CI:\u00a00,74-0,99 bzw. 0,85; 95%-CI:\u00a00,74-0,96). Alle \u00fcbrigen sekund\u00e4ren Zielkriterien sowie alle nicht-h\u00e4morrhagischen UAW traten in beiden Therapiegruppen etwa gleich h\u00e4ufig auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die ROCKET-AF-Studie scheint also insgesamt zu belegen, dass Rivaroxaban der Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse bei Vorhofflimmern etwa ebenb\u00fcrtig ist. Kritisch zu sehen sind die insgesamt etwas h\u00e4ufigeren Blutungskomplikationen und die h\u00f6here Therapieabbruch-Rate in der Rivaroxaban-Gruppe. Zudem sind die zahlreichen Ausschlusskriterien bei der Rekrutierung zu bedenken, will man die Studienergebnisse auf Patienten in der Praxis \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Studie wurde durch die Herstellerfirmen Johnson &amp; Johnson sowie Bayer HealthCare finanziert. Die Autoren haben zahlreiche Interessenkonflikte, die am Ende der Publikation aufgelistet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Apixaban:<\/b>\u00a0Apixaban ist wie Rivaroxaban ein direkter Faktor-Xa-Inhibitor. Er wird nahezu vollst\u00e4ndig resorbiert, zu 75% metabolisiert und zu 25% renal ausgeschieden. Die Halbwertszeit betr\u00e4gt 9-14\u00a0h. Eine Zulassung besteht bisher nur f\u00fcr die Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse nach H\u00fcft- oder Kniegelenkersatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu Apixaban bei Patienten mit Vorhofflimmern, die eine Kontraindikation gegen Vitamin-K-Antagonisten hatten, erschien bereits im Februar dieses Jahres im N. Engl. J. Med. die AVERROES-Studie, die wegen deutlicher \u00dcberlegenheit im Vergleich zu Acetylsalicyls\u00e4ure (ASS) vorzeitig abgebrochen wurde (14). Ohne Steigerung des Blutungsrisikos waren Schlaganf\u00e4lle und andere thromboembolische Ereignisse unter Apixaban im Vergleich zu ASS deutlich seltener: 1,6%\/Jahr vs. 3,7%\/Jahr. Jetzt wurde Apixaban in der ARISTOTLE-Studie erneut bei Vorhofflimmern untersucht, diesmal aber gegen Warfarin verglichen (12). Dazu wurden insgesamt 18.201 Patienten (medianes Alter 70\u00a0Jahre; 35% Frauen) mit Vorhofflimmern randomisiert und kontrolliert entweder mit zweimal 5\u00a0mg\/d Apixaban (zweimal 2,5\u00a0mg\/d bei Alter &gt;\u00a080\u00a0Jahre, Gewicht &lt;\u00a060\u00a0kg oder Kreatinin &gt;\u00a01,5\u00a0mg\/dl) oder mit Warfarin (Ziel-INR zwischen 2 und 3) behandelt. Beide Gruppen erhielten die jeweils andere Tablette in Form eines Plazebos. Patienten, die Plazebo-Warfarin einnahmen, mussten wie die Verum-Warfarin-Patienten regelm\u00e4\u00dfig zur INR-Bestimmung kommen. Bei ihnen wurde die Plazebo-Warfarin-Dosis nach \u201eSham-INR-Werten\u201d angepasst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der prim\u00e4re Endpunkt der Wirkung war zusammengesetzt aus Schlaganfall und systemischer Thromboembolie, der sekund\u00e4re Hauptendpunkt war die Letalit\u00e4t. Die Studie wurde hinsichtlich der Effektivit\u00e4t als Nicht-Unterlegenheitsstudie konzipiert und \u201egepowert\u201d. Als prim\u00e4rer Sicherheitsendpunkt wurde eine &#8222;schwere Blutung&#8220; festgelegt. Sie war folgenderma\u00dfen definiert: Blutung mit mindestens 2\u00a0g\/dl H\u00e4moglobinabfall, Notwendigkeit von zwei oder mehr Erythrozytenkonzentraten, kritische Blutungslokalisation (gastrointestinal, zerebral) oder Blutung mit Todesfolge. Der mittlere CHADS<sub>2<\/sub>-Score (s.\u00a0Tab. \u00a01) betrug 2,1. 34% der Patienten hatten einen CHADS<sub>2<\/sub>-Score von 1 und 30,2% einen Score von \u2265\u00a03. Patienten mit einer Kontraindikation gegen Warfarin, mit einem Serumkreatinin &gt;\u00a02,5\u00a0mg\/dl oder einer Kreatinin-Clearance &lt;\u00a025 ml\/min wurden ausgeschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 1,8 Jahren lag die j\u00e4hrliche Ereignisrate des prim\u00e4ren Endpunkts unter Apixaban signifikant niedriger als bei Warfarin (1,27%\/Jahr vs. 1,60%\/Jahr; Hazard ratio\u00a0=\u00a0HR:\u00a00,79; 95%-Konfidenzintervall\u00a0=\u00a0CI:\u00a00,66-0,95; p\u00a0=\u00a00,01; Intention-to-treat-Analyse). Die HR f\u00fcr Schlaganfall (0,79), h\u00e4morrhagischen Schlaganfall (0,51) und Letalit\u00e4t (0,89) ergaben ebenfalls signifikante Vorteile f\u00fcr Apixaban. Auch hinsichtlich der Sicherheitsendpunkte war Apixaban \u00fcberlegen. Die Rate schwerer Blutungen betrug f\u00fcr Apixaban 2,13%\/Jahr, f\u00fcr Warfarin 3,09%\/Jahr (HR:\u00a00,69; CI:\u00a00,60-0,80). Unter Apixaban traten vor allem signifikant weniger intrakranielle Blutungen auf (HR:\u00a00,42). Die gastrointestinalen Blutungen waren nicht signifikant seltener.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gesamtbewertung von Effektivit\u00e4t und Sicherheit wurde nachtr\u00e4glich ein kombinierter Endpunkt aus Schlaganfall, systemischer Thromboembolie, schwerer Blutung und Gesamtletalit\u00e4t gebildet. Auch hier war Apixaban \u00fcberlegen: Ereignisrate 6,13%\/Jahr unter Apixaban, 7,20%\/Jahr unter Warfarin (HR:\u00a00,85; CI:\u00a00,78-0,92; p\u00a0&gt;\u00a00,001). Bei den unerw\u00fcnschten Wirkungen zeigte sich kein Unterschied zwischen Apixaban und Warfarin. Auch die Zahl der Patienten, die die Studienmedikation vorzeitig beendeten, war in beiden Gruppen nahezu identisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Kritikpunkte an dieser Studie sind anzumerken, dass sehr viele Patienten (34%) mit dem niedrigen CHADS<sub>2<\/sub>-Score von 1 eingeschlossen wurden, f\u00fcr die keine zwingende Indikation zur oralen Antikoagulation besteht. Bei Analyse dieser Subgruppe und auch bei Patienten mit einem Score von 2 zeigte sich beim prim\u00e4ren Endpunkt kein signifikanter Vorteil gegen\u00fcber Warfarin. Weiterhin ist festzuhalten, dass die hohe Signifikanz nur durch die gro\u00dfe Fallzahl erreicht wurde. Die Studie wurde als Nicht-Unterlegenheitsstudie gepowert und dann als \u00dcberlegenheitsstudie ausgewertet. Die absoluten Unterschiede sind daher auch sehr gering. Unsicherheit in den Ergebnissen birgt die INR-Einstellung in der Warfarin-Gruppe, die nur w\u00e4hrend 66% der Studienzeit im therapeutischen Zielbereich zwischen 2 und 3 lag. Die INR-Einstellung war also nicht optimal, und aus diesem Grund k\u00f6nnte Apixaban besser abgeschnitten haben. Vielleicht gilt dies besonders f\u00fcr die asiatisch-pazifischen Studienzentren, die bei der Subgruppenanalyse der geographischen Regionen als einzige einen hochsignifikanten Vorteil f\u00fcr Apixaban beim prim\u00e4ren Endpunkt fanden (HR:\u00a00,65). F\u00fcr Europa lag die HR bei 1,0! Angaben zur Qualit\u00e4t der INR-Einstellung in den einzelnen Regionen werden nicht gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt kann aus der ARISTOTLE-Studie (Sponsoren: Bristol-Myers Squibb und Pfizer) abgeleitet werden, dass Apixaban der herk\u00f6mmlichen Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten wahrscheinlich nicht unterlegen und m\u00f6glicherweise leicht \u00fcberlegen ist. Wie bei Dabigatran und Rivaroxaban fehlen Langzeitdaten zur Wirkung und Sicherheit und vor allem vergleichende Untersuchungen der neuen Antikoagulanzien untereinander. Die Preise der neuen Antikoagulanzien sind extrem hoch verglichen mit Phenprocoumon (s.\u00a0Tab.\u00a02; 13).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>AMB2008,\u00a0<b>42<\/b>, 09\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6810\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0; AMB 2010,\u00a0<b>44<\/b>, 06b\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7065\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>; AMB 2011,\u00a0<b>45<\/b>, 07.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7190\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB2008,\u00a0<b>42<\/b>, 76\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6896\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0; AMB 2010,\u00a0<b>44<\/b>, 01.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7060\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.akdae.de\/Arzneimitteltherapie\/WA\/Archiv\/Rivaroxaban.pdf\u00a0<a href=\"http:\/\/www.akdae.de\/Arzneimitteltherapie\/WA\/Archiv\/Rivaroxaban.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Patel,M.R., et al. (ROCKETAF =\u00a0<b>R<\/b>ivaroxaban\u00a0<b>O<\/b>nce daily oral direct factor Xa inhibition<b>C<\/b>omparedwith vitamin\u00a0<b>K<\/b>\u00a0antagonism for prevention of stroke and\u00a0<b>E<\/b>mbolism\u00a0<b>T<\/b>rialin<b>A<\/b>trial\u00a0<b>F<\/b>ibrillation): N. Engl. J. Med. 2011,\u00a0<b>365<\/b>, 883.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21830957&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li><cite>Gage, B.F., et al.:\u00a0<\/cite><cite>JAMA<\/cite><cite>\u00a02001,\u00a0<b>285<\/b>,2864.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=%3C\/cite%3E11401607%3Ccite%3E&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/cite><\/li>\n<li>CONSORT=\u00a0<b>CON<\/b>solidated\u00a0<b>S<\/b>tandards\u00a0<b>O<\/b>f\u00a0<b>R<\/b>eporting\u00a0<b>T<\/b>rials:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.consort-statement.org\/consort-statement\/further-explanations\/box6_intention-to-treat-analysis\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2001,\u00a0<b>35<\/b>, 46.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=5646\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Alexander,J.H., et al. (APPRAISE=\u00a0<b>A<\/b>pixaban for\u00a0<b>PR<\/b>evention of\u00a0<b>A<\/b>cute\u00a0<b>I<\/b>schemic and<b>S<\/b>afety<b>E<\/b>vents): Circulation 2009,\u00a0<b>119<\/b>, 2877.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19470889&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Alexander,J.H., et al. (APPRAISE-2=\u00a0<b>A<\/b>pixaban for\u00a0<b>PR<\/b>evention of\u00a0<b>A<\/b>cute\u00a0<b>I<\/b>schemic and<b>S<\/b>afety<b>E<\/b>vents-2): N. Engl. J. Med. 2011,\u00a0<b>365<\/b>, 699.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21780946&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Lassen, M.R., et al. (ADVANCE-2 = Apixaban versusenoxaparin for thromboprophylaxis after knee replacement-2): Lancet 2010,\u00a0<b>375<\/b>,807.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=20206776&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Lassen, M.R., et al. (ADVANCE-3= Apixaban dosed orally vs. anticoagulation with injectable enoxaparin toprevent venous thromboembolism-3): N. Engl. J. Med. 2010,<b>363<\/b>, 2487.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21175312&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Granger, C.B., et al. (ARISTOTLE = Apixaban forreduction in stroke and other thromboembolic events in atrial fibrillation): N.Engl. J. Med. 2011,\u00a0<b>365<\/b>, 981.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21870978&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Schwabe, U., undPaffrath, D. (Hrsg.): Arzneiverordnungs-Report 2011. Springer-Verlag BerlinHeidelberg New York 2011.<\/li>\n<li>Conolly, S.J., et al. (AVERROES = Apixabanversus acetylsalicylic acid to prevent stroke in atrial fibrillation patientswho have failed or are unsuitable for vitamin K antagonist treatment): N. Engl.J. Med. 2011,\u00a0<b>364<\/b>, 806.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21309657&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_gif\/2011_45_73Tab1.gif\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_gif\/2011_45_73Tab2.gif\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Absolute%20Arrhythmie,\" target=\"_self\">Absolute Arrhythmie,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Absolute%20Arrhythmie,\" target=\"_self\">Absolute Arrhythmie,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Antikoagulanzien,\" target=\"_self\">Antikoagulanzien,<\/a><a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Antikoagulanzien,\" target=\"_self\">Antikoagulanzien,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Apixaban,\" target=\"_self\">Apixaban,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Apoplektischer%20Insult,\" target=\"_self\">Apoplektischer Insult,<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Apoplektischer%20Insult,\" target=\"_self\">Apoplektischer Insult,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=ARISTOTLE-Studie\" target=\"_self\">ARISTOTLE-Studie<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=CHADS2-Score,\" target=\"_self\">CHADS2 Score,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Herzrhythmusst%C3%B6rungen,\" target=\"_self\">Herzrhythmusst\u00f6rungen,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Herzrhythmusst%C3%B6rungen,\" target=\"_self\">Herzrhythmusst\u00f6rungen,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Hirninfarkt,\" target=\"_self\">Hirninfarkt,<\/a><a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Hirninfarkt,\" target=\"_self\">Hirninfarkt,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Rhythmusst%C3%B6rungen,\" target=\"_self\">Rhythmusst\u00f6rungen,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Rhythmusst%C3%B6rungen,\" target=\"_self\">Rhythmusst\u00f6rungen,<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Rivaroxaban,\" target=\"_self\">Rivaroxaban,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=ROCKET%20AF-Studie,\" target=\"_self\">ROCKET AF-Studie,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Schlaganfall,\" target=\"_self\">Schlaganfall,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Schlaganfall,\" target=\"_self\">Schlaganfall,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Thromboembolie,\" target=\"_self\">Thromboembolie,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Vorhofflimmern,\" target=\"_self\">Vorhofflimmern,<br \/>\n<\/a><a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Vorhofflimmern,\" target=\"_self\">Vorhofflimmern,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Warfarin,\" target=\"_self\">Warfarin,<\/a>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong>\u00a0informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong>\u00a0erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschlie\u00dflich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. \u00a0Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*Antikoagulanzien, Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studie *Antikoagulanzien, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *Apixaban, vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studie *Apoplektischer Insult, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *Apoplektischer Insult, Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studie *ARISTOTLE-Studie Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern *CHADS2-Score, Absch\u00e4tzung des Schlaganfallrisikos *Herzrhythmusst\u00f6rungen, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *Herzrhythmusst\u00f6rungen, Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studie *Rivaroxaban, vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *ROCKET AF-Studie, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern *Schlaganfall, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *Schlaganfall, Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studie *Thromboembolie, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *Thromboembolie, Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studie *Vorhofflimmern, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *Vorhofflimmern, Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studie *Warfarin, Rivaroxaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ROCKET AF-Studie *Warfarin, Apixaban vs. Warfarin zur Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern, ARISTOTLE-Studi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB\u00a02011,\u00a045, 73 &nbsp; Rivaroxaban und Apixaban \u2013 zwei weitere orale Antikoagulanzien bei Vorhofflimmern &nbsp; Zusammenfassung:\u00a0ROCKET-AF- bzw. ARISTOTLE-Studie zeigen Rivaroxaban (Xarelto\u00ae) bzw. Apixaban (Eliquis\u00ae) als m\u00f6gliche Alternativen zu Vitamin-K-Antagonisten zur Thromboembolie-Prophylaxe bei Vorhofflimmern. Eine gro\u00dfe therapeutische \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber Vitamin-K-Antagonisten ist nach unserer Einsch\u00e4tzung aufgrund dieser Studien nicht belegt. Langzeitdaten zur Wirksamkeit und Sicherheit fehlen, vor allem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[199,672,607],"tags":[200,66,127,67,201,121,61,122,126,202,60,203,204,205],"class_list":["post-1402","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jahr-2011-band-45","category-monat-10-jahr-2011-band-45","category-monat-11-jahr-2011-band-45","tag-absolute-arrhythmie","tag-antikoagulanzien","tag-apixaban","tag-apoplektischer-insult","tag-aristotle-studie-chads2-score","tag-herzrhythmusstoerungen","tag-hirninfarkt","tag-rhythmusstoerungen","tag-rivaroxaban","tag-rocket-af-studie","tag-schlaganfall","tag-thromboembolie","tag-vorhofflimmern","tag-warfarin"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.7 - 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