{"id":1672,"date":"2014-03-12T16:02:08","date_gmt":"2014-03-12T16:02:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=1672"},"modified":"2014-03-14T07:16:02","modified_gmt":"2014-03-14T07:16:02","slug":"frueh-versus-spaet-begonnene-parenterale-zusatzernaehrung-bei-kritisch-kranken-erwachsenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/frueh-versus-spaet-begonnene-parenterale-zusatzernaehrung-bei-kritisch-kranken-erwachsenen\/","title":{"rendered":"Fr\u00fch versus sp\u00e4t begonnene parenterale Zusatzern\u00e4hrung bei kritisch kranken Erwachsenen"},"content":{"rendered":"<p>AMB 2011,\u00a0<strong>45<\/strong>, 78<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fr\u00fch versus sp\u00e4t begonnene parenterale Zusatzern\u00e4hrung bei kritisch kranken Erwachsenen<\/h2>\n<h2><span style=\"font-size: 13px;\">\u00a0<\/span><\/h2>\n<p>Es gibt unterschiedliche Auffassungen dar\u00fcber, wann bei kritisch kranken Patienten, die ihren Kalorienbedarf auf enteralem Weg nicht ausreichend decken k\u00f6nnen, mit einer parenteralen Ern\u00e4hrung begonnen werden sollte. Die enterale Ern\u00e4hrung ist mit weniger Komplikationen assoziiert und billiger (1). Bei kritisch kranken Patienten gelingt es aber h\u00e4ufig nicht, den Kalorienbedarf enteral zu decken (2). Unterern\u00e4hrung ist mit erh\u00f6htem Infektionsrisiko, einer l\u00e4ngeren Notwendigkeit f\u00fcr mechanische Beatmung und mit Tod assoziiert (3-5). Eine zus\u00e4tzliche parenterale Ern\u00e4hrung &#8211; meist mit Glukosel\u00f6sungen &#8211; ist wiederum mit Risiken einer Lebersch\u00e4digung und h\u00e4ufigeren nosokomialen Infektionen, besonders der Lunge, assoziiert (6-7). Die Empfehlungen der Fachgesellschaften zu dieser Frage st\u00fctzen sich bisher haupts\u00e4chlich auf Expertenmeinungen und sind unterschiedlich zwischen Europa und den USA. Die Richtlinie der Europ\u00e4ischen Gesellschaft f\u00fcr parenterale und enterale Ern\u00e4hrung (ESPEN) empfiehlt eine parenterale Ern\u00e4hrung innerhalb von zwei Tagen nach Aufnahme auf eine Intensivstation, wenn eine ausreichende enterale Ern\u00e4hrung nicht m\u00f6glich ist (8). Die Richtlinie der entsprechenden US-amerikanischen und der kanadischen Gesellschaft empfiehlt bei diesen Patienten den Beginn der parenteralen Ern\u00e4hrung erst nach einer Woche (9).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer aktuellen multizentrischen randomisierten kontrollierten Studie werden nun die Ergebnisse dieser beiden Strategien miteinander verglichen (10). Dazu wurden 2.312 Intensivpatienten (APACHE-II-Score 23\u00a0\u00b1\u00a011) mit nicht ausreichender enteraler Kalorienversorgung in eine Gruppe mit fr\u00fcher parenteraler Zusatzern\u00e4hrung (innerhalb von 48 Stunden, europ\u00e4ische Richtlinie; Gruppe F) und 2.328 Intensivpatienten (APACHE-II-Score 23\u00a0\u00b1\u00a010) in eine Gruppe mit sp\u00e4ter parenteraler Zusatzern\u00e4hrung (nicht vor dem 8. Tag, US-amerikanische und kanadische Richtlinie; Gruppe S) randomisiert. Patienten der Gruppe F bekamen i.v. 20%ige Glukose (am ersten Tag 400\u00a0kcal, am zweiten Tag 800 kcal pro Tag). Erh\u00f6hte Glukosewerte im Blut wurden mit Insulin reguliert. Ab dem 3. Tag wurde mit einer parenteralen L\u00f6sung (OliClinomel oder Clinimix, Baxter) die Ern\u00e4hrung so erg\u00e4nzt, dass mit enteraler plus parenteraler Ern\u00e4hrung der Kalorienbedarf zu 100% gedeckt wurde. Die enterale Ern\u00e4hrung erfolgte in beiden Gruppen \u00fcber eine Duodenalsonde. In beiden Gruppen wurden \u00fcber diesen Weg auch Spurenelemente, Salze und Vitamine substituiert. Patienten in Gruppe S erhielten in den ersten sieben Tagen 5%ige Glukose und insgesamt die gleichen Fl\u00fcssigkeitsmengen wie Gruppe F. Prim\u00e4re Endpunkte waren die Verlegung von der Intensivstation in den ersten acht Tagen, die Todesrate auf der Intensivstation und im Krankenhaus und das \u00dcberleben nach 90 Tagen. Sekund\u00e4re Endpunkte waren das Auftreten neuer Infektionen, Dauer der Antibiotikatherapie, Entz\u00fcndungszeichen, Zeit bis zur Entw\u00f6hnung von der mechanischen Beatmung und Inzidenz des akuten Nierenversagens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die 90-Tage-\u00dcberlebenszeit war in beiden Gruppen nicht unterschiedlich (Letalit\u00e4t 11,2%). Die Patienten der Gruppe S hatten jedoch eine h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, fr\u00fcher von der Intensivstation verlegt und aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. Sie hatten weniger Neuinfektionen auf der Intensivstation (22,8% vs. 26,2%; p\u00a0=\u00a00,008) und seltener eine Cholestase. Auch waren die Dauer der mechanischen Beatmung und die Dauer einer Nierenersatz-Therapie k\u00fcrzer und die Behandlungskosten niedriger.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Fazit:<\/b>\u00a0In dieser Studie erholten sich kritisch kranke, erwachsene Patienten, die sich nicht ausreichend enteral ern\u00e4hren konnten und bei denen nicht vor dem 8. Tag mit einer parenteralen Zusatzern\u00e4hrung begonnen wurde, schneller. Sie hatten auch weniger Komplikationen als vergleichbare Patienten, die die parenterale Zusatzern\u00e4hrung bereits nach 48 Stunden erhielten. Die Richtlinie der europ\u00e4ischen Gesellschaft sollte daher \u00fcberdacht werden.<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>Braunschweig, C.L., et al.: Am.J. Clin. Nutr. 2001,\u00a0<b>74<\/b>, 534.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=11566654&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Heyland, D.K., et al.:JPEN J. Parenter. Enteral Nutr. 2003,\u00a0<b>27<\/b>, 74.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=12549603&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Robinson, L., et al.:Crit. Care Med. 2004,\u00a0<b>32<\/b>, 350.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=14758147&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Villet, S., et al.: Clin.Nutr. 2005,\u00a0<b>24<\/b>, 502.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=15899538&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Alberda, C., et al.:Intensive Care Med. 2009,\u00a0<b>35<\/b>, 1728.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19572118&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0Erratum: Intensive Care Med. 2009,\u00a0<b>35<\/b>, 1821.<\/li>\n<li>Reid, C.: J. Hum. Nutr. Diet 2006,\u00a0<b>19<\/b>, 13.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=16448470&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Dhaliwal, R., et al.:Intensive Care Med. 2004,\u00a0<b>30<\/b>, 1666.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=15185069&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Singer, P.: Clin. Nutr. 2009,\u00a0<b>28<\/b>, 387.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19505748&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Martindale, R.G., et al.:Crit. Care Med. 2009,\u00a0<b>37<\/b>, 1757.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19373044&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Casaer, M. (EPaNIC = Early parenteral nutritioncompleting enteral nutrition in adult critically ill patients): N. Engl. J. Med. 2011,\u00a0<b>365<\/b>, 506. \u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21714640&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Link zur Quelle\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=EPaNIC-Studie,\" target=\"_self\">EPaNIC-Studie,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Ern%C3%A4hrung,\" target=\"_self\">Ern\u00e4hrung,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Kalorien,\" target=\"_self\">Kalorien,<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Parenterale%20Ern%C3%A4hrung,\" target=\"_self\">Parenterale Ern\u00e4hrung,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong>\u00a0informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong>\u00a0erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschlie\u00dflich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. \u00a0Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*EPaNIC-Studie, parenterale Ern\u00e4hrung, fr\u00fch oder sp\u00e4t begonnen bei kritisch kranken Intensivpatienten *Ern\u00e4hrung, parenterale, fr\u00fch oder sp\u00e4t begonnen bei kritisch kranken Intensivpatienten, EPaNIC-Studie *Kalorien, parenterale Ern\u00e4hrung, fr\u00fch oder sp\u00e4t begonnen bei kritisch kranken Intensivpatienten, EPaNIC-Studie *Parenterale Ern\u00e4hrung, fr\u00fch oder sp\u00e4t begonnen bei kritisch kranken Intensivpatienten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB 2011,\u00a045, 78 &nbsp; Fr\u00fch versus sp\u00e4t begonnene parenterale Zusatzern\u00e4hrung bei kritisch kranken Erwachsenen \u00a0 Es gibt unterschiedliche Auffassungen dar\u00fcber, wann bei kritisch kranken Patienten, die ihren Kalorienbedarf auf enteralem Weg nicht ausreichend decken k\u00f6nnen, mit einer parenteralen Ern\u00e4hrung begonnen werden sollte. 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