{"id":1928,"date":"1999-11-01T12:04:00","date_gmt":"1999-11-01T11:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/der-arzneimittelbrief.com\/artikel\/1999\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls"},"modified":"1999-11-01T12:04:00","modified_gmt":"1999-11-01T11:04:00","slug":"empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/","title":{"rendered":"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls"},"content":{"rendered":"<p>Eine multidisziplin\u00e4re Arbeitsgruppe (Neurologen, Kardiologen, Haus\u00e4rzte, Pflegepersonal u.a.) hat im Auftrag der US-amerikanischen National Stroke Society ein Konsenspapier zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls erarbeitet und im JAMA ver\u00f6ffentlicht (<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10188663&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1999, <b>281<\/b>, 1112<\/a>).<\/p>\n<p>In diesem Papier werden sieben modifizierbare Risikofaktoren f\u00fcr einen Schlaganfall benannt: arterielle Hypertonie, Koronare Herzerkrankung, Vorhofflimmern, Diabetes meIlitus, asymptomatische Karotisstenosen, Rauchen und Alkohol.<\/p>\n<p><b>1. Arterielle Hypertonie:<\/b> Erh\u00f6hter Bluthochdruck ist der h\u00e4ufigste und bedeutsamste Risikofaktor f\u00fcr einen Schlaganfall.<\/p>\n<p>Nach der Minnesota-Studie ist das relative Risiko (RR) f\u00fcr einen Schlaganfall bei Hypertonikern vierfach erh\u00f6ht, und in der Framingham-Studie wurde berechnet, da\u00df pro 10 mmHg Erh\u00f6hung des systolischen Blutdruckes das RR um 1,16 steigt.<\/p>\n<p>Viele Studien konnten nachweisen, da\u00df eine medikament\u00f6se Blutdrucksenkung zu einer deutlichen Abnahme der Morbidit\u00e4t f\u00fchrt. Eine Senkung des diastolischen Drucks um 5 bis 6 mmHg senkt das Schlaganfallrisiko um 40%, und die konsequente Behandlung eines isolierten systolischen Hochdruckes im Alter f\u00fchrt zu \u00e4hnlichen Effekten (SHEP-Studie, s.a. AMB 1994, <b>28<\/b>, 81). Dem steht gegen\u00fcber, da\u00df nur etwa 30% der Hochdruck-Patienten ausreichend antihypertensiv behandelt sind. Eine alleinige medikament\u00f6se Therapie ist in den meisten F\u00e4llen nicht ausreichend. Unabdingbar sind &#8222;Lifestyle-\u00c4nderungen&#8220; (Gewichtsreduktion, gr\u00f6\u00dfere k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t) und stetige psychologische Interventionen durch den Arzt zur Verbesserung von Motivation und Compliance.<\/p>\n<p><b>2. Koronare Herzkrankheit:<\/b> Das Risiko, nach einem Herzinfarkt einen Schlaganfall zu erleiden, ist erh\u00f6ht; die j\u00e4hrliche lnzidenz betr\u00e4gt 1 bis 2%. Zur Prophylaxe stehen drei Substanzen zur Verf\u00fcgung: Thrombozytenaggregationshemmer, orale Antikoagulanzien und Lipidsenker.<\/p>\n<p>Azetylsalizyls\u00e4ure (ASS) ist Standard zur Sekund\u00e4rprophylaxe des Herzinfarkts und senkt zugleich das Risiko, in der Folge einen Schlaganfall zu erleiden, um 40%. In Absolutzahlen: es m\u00fcssen 200 lnfarktpatienten mit ASS behandelt werden, um einen Schlaganfall pro Jahr zu verhindern (Number needed to treat = NNT = 200). Neuere Thrombozytenhemmstoffe d\u00fcrften vergleichbare Effekte haben; dies ist jedoch nur zur Sekund\u00e4rprophylaxe ausreichend untersucht.<\/p>\n<p>Niedrig dosiertes Phenprocoumon bzw. Warfarin (INR 2-3) ist bei Postinfarktpatienten zur prim\u00e4ren Schlaganfallprophylaxe nur bei Vorhofflimmern oder reduzierter linksventrikul\u00e4rer Pumpfunktion (EF < 28%) oder \u00fcber Monate persistierendem Ventrikelthrombus indiziert. Der Absoluteffekt dieser Antikoagulanzientherapie ist bei diesen Subgruppen h\u00f6her als unter ASS (NNT < 100).<\/p>\n<p>Die Hyperlipid\u00e4mie alleine wird nicht als unabh\u00e4ngiger Risikofaktor f\u00fcr einen Schlaganfall angesehen. Bei gleichzeitig bestehender Koronarer Herzerkrankung ist jedoch das Schlaganfallrisiko erh\u00f6ht. In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, da\u00df bei Herzinfarktpatienten mit Hyperlipid\u00e4mie unter Therapie mit HMG-CoA-Reduktase-Hemmern nicht nur weniger Reinfarkte, sondern auch weniger Schlaganf\u00e4lle auftreten. Auch lnfarktpatienten ohne erh\u00f6hte Cholesterinspiegel erleiden statistisch me\u00dfbar unter HMG-CoA-Reduktase-Hemmern weniger Schlaganf\u00e4lle. Die Effekte sind bei diesen Patienten jedoch nicht gro\u00df und auf wenige Subgruppen beschr\u00e4nkt (vgl. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6052\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AMB 1999, <b>33<\/b>, 29<\/a>).<\/p>\n<p><b>3. Vorhofflimmern:<\/b> Das Risiko eines Schlaganfalls bei chronischem, nicht durch wirksame Herzklappenfehler verursachtem Vorhofflimmern betr\u00e4gt etwa 6%\/Jahr. Mehr als ein Drittel aller Schlaganf\u00e4lle bei Patienten \u00fcber 80 Jahren werden auf Vorhofflimmern zur\u00fcckgef\u00fchrt. Insbesondere f\u00fcr Patienten mit zus\u00e4tzlichen Risiken (Alter > 75 Jahre, anamnestisch TIA oder Schlaganfall, Hypertonie, Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus) und fehlenden Kontraindikationen wird eine niedrig dosierte Antikoagulation (INR 2-3) empfohlen. Dadurch kann das Schlaganfallrisiko um nahezu 70% reduziert werden. Alle \u00fcbrigen Patienten mit chronischem Vorhofflimmern sollten ASS erhalten (s. AMB 1993, <b>27<\/b>, 18; 1994, <b>28<\/b>, 21; 1995, <b>29<\/b>, 62).<\/p>\n<p><b>4. Diabetes mellitus:<\/b> Diabetes ist ein wichtiger Risikofaktor f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle, wobei die Koinzidenz mit arterieller Hypertonie ausschlaggebend ist. Bislang konnte keine Studie belegen, da\u00df eine strenge Blutzuckereinstellung alleine die H\u00e4ufigkeit von Schlaganf\u00e4llen bei Diabetikern senken kann. Es ist jedoch bewiesen, da\u00df die gute Blutdruckeinstellung bei Diabetikern zur Vorbeugung von mikro- und makrovaskul\u00e4ren Komplikationen extrem wichtig ist (UKPDS-Studie; s. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=5990\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AMB 1998, <b>32<\/b>, 76a<\/a>).<\/p>\n<p><b>5. Asymptomatische Karotisstenosen:<\/b> Das Risiko eines Schlaganfalles bei Karotisstenosen steigt mit dem Grad der Stenose. Dabei gelten angiographisch gemessene Stenosen unter 60% als nicht gef\u00e4hrlich. Bei h\u00f6hergradigen Engen mu\u00df der m\u00f6gliche Nutzen einer Endarterektomie (ACAS-Studie: absolute Risikoreduktion f\u00fcr Tod\/Schlaganfall 5,9%\/5 Jahre; JAMA <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=7723155&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1995, <b>273<\/b>, 1421<\/a>) gegen den m\u00f6glichen Schaden (ca. 3% Operationsmorbidit\u00e4t\/Letalit\u00e4t je nach Zentrum) abgewogen werden.<\/p>\n<p><b>6. Rauchen:<\/b> Das RR von Rauchern f\u00fcr einen Schlaganfall betr\u00e4gt etwa 1,5 und steigt mit der gerauchten Tabakmenge. In der Framingham- und Nurses -Health-Studie f\u00fchrte eine Beendigung des Rauchens nach 2 bis 5 Jahren zu einer normalen Schlaganfallinzidenz. Ma\u00dfnahmen, welche die Entw\u00f6hnung unterst\u00fctzen (Nikotinpflaster, Selbsthilfegruppen usw.), sollen angeboten werden.<\/p>\n<p><b>7. Alkohol:<\/b> W\u00e4hrend moderater Alkoholkonsum das Risiko isch\u00e4mischer Insulte zu reduzieren scheint, erh\u00f6ht starker Alkoholkonsum die H\u00e4ufigkeit isch\u00e4mischer Schlaganf\u00e4lle. Dar\u00fcber hinaus gibt es eine dosisabh\u00e4ngige Erh\u00f6hung des Risikos f\u00fcr h\u00e4morrhagische Insulte. Ein geringer Alkoholkonsum (2 Drinks\/d) gilt daher sogar als g\u00fcnstig, was die H\u00e4ufigkeit kardiovaskul\u00e4rer Erkrankungen betrifft, wenn keine Kontraindikationen bestehen. Freilich sollen Menschen, die keinen Alkohol trinken, nicht zum Alkoholkonsum \u00fcberredet werden.<\/p>\n<p>Die amerikanische Herzgesellschaft f\u00fchrt zus\u00e4tzlich noch h\u00f6heres Lebensalter, m\u00e4nnliches Geschlecht, famili\u00e4re Belastung mit Schlaganfall, TIA- oder Schlaganfallanamnese und einen erh\u00f6hten H\u00e4matokritwert an. Erkennen und Eind\u00e4mmen dieser Risiken werden als Schl\u00fcssel zur Senkung der weiter steigenden Schlaganfallinzidenz angesehen.<\/p>\n<p>&#8222;Lifestyle-Modifikationen&#8220;: Obwohl naheliegend, gibt es gegenw\u00e4rtig keinen eindeutigen Nachweis, da\u00df spezielle Di\u00e4ten (z.B. natriumarm, fettarm, vitaminreich) oder regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t alleine das Risiko f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle senken k\u00f6nnen. Der Nutzen di\u00e4tetischer Ma\u00dfnahmen und k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t ist allerdings bei anderen Erkrankungen, z.B. bei Koronarer Herzkrankheit, belegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine multidisziplin\u00e4re Arbeitsgruppe (Neurologen, Kardiologen, Haus\u00e4rzte, Pflegepersonal u.a.) hat im Auftrag der US-amerikanischen National Stroke Society ein Konsenspapier zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls erarbeitet und im JAMA ver\u00f6ffentlicht (1999, 281, 1112). In diesem Papier werden sieben modifizierbare Risikofaktoren f\u00fcr einen Schlaganfall benannt: arterielle Hypertonie, Koronare Herzerkrankung, Vorhofflimmern, Diabetes meIlitus, asymptomatische Karotisstenosen, Rauchen und Alkohol. 1. Arterielle [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[200,3981,67,2123,949,216,121,61,362,5459,79,144,777,122,60,204,149],"class_list":["post-1928","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-absolute-arrhythmie","tag-alkoholkonsum","tag-apoplektischer-insult","tag-arrhythmien","tag-blutdruck","tag-diabetes-mellitus","tag-herzrhythmusstoerungen","tag-hirninfarkt","tag-hypertonie","tag-karotisstenosen","tag-koronare-herzkrankheit","tag-rauchen","tag-raucherentwoehnung","tag-rhythmusstoerungen","tag-schlaganfall","tag-vorhofflimmern","tag-zigarettenrauchen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls - Der Arzneimittelbrief<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls - Der Arzneimittelbrief\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eine multidisziplin\u00e4re Arbeitsgruppe (Neurologen, Kardiologen, Haus\u00e4rzte, Pflegepersonal u.a.) hat im Auftrag der US-amerikanischen National Stroke Society ein Konsenspapier zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls erarbeitet und im JAMA ver\u00f6ffentlicht (1999, 281, 1112). In diesem Papier werden sieben modifizierbare Risikofaktoren f\u00fcr einen Schlaganfall benannt: arterielle Hypertonie, Koronare Herzerkrankung, Vorhofflimmern, Diabetes meIlitus, asymptomatische Karotisstenosen, Rauchen und Alkohol. 1. Arterielle [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Der Arzneimittelbrief\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"http:\/\/www.facebook.com\/derarzneimittelbrief.de\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"1999-11-01T11:04:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/logo_amb_neu.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dennis Hoppe\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dennis Hoppe\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"4\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Dennis Hoppe\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16\"},\"headline\":\"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls\",\"datePublished\":\"1999-11-01T11:04:00+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/\"},\"wordCount\":873,\"keywords\":[\"Absolute Arrhythmie\",\"Alkoholkonsum\",\"Apoplektischer Insult\",\"Arrhythmien\",\"Blutdruck\",\"Diabetes mellitus\",\"Herzrhythmusst\u00f6rungen\",\"Hirninfarkt\",\"Hypertonie\",\"Karotisstenosen\",\"Koronare Herzkrankheit\",\"Rauchen\",\"Raucherentw\u00f6hnung\",\"Rhythmusst\u00f6rungen\",\"Schlaganfall\",\"Vorhofflimmern\",\"Zigarettenrauchen\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/\",\"name\":\"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls - Der Arzneimittelbrief\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#website\"},\"datePublished\":\"1999-11-01T11:04:00+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Start\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/\",\"name\":\"Der Arzneimittelbrief\",\"description\":\"Unabh\u00e4ngige Arzneimittelinformationen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16\",\"name\":\"Dennis Hoppe\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Dennis Hoppe\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls - Der Arzneimittelbrief","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls - Der Arzneimittelbrief","og_description":"Eine multidisziplin\u00e4re Arbeitsgruppe (Neurologen, Kardiologen, Haus\u00e4rzte, Pflegepersonal u.a.) hat im Auftrag der US-amerikanischen National Stroke Society ein Konsenspapier zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls erarbeitet und im JAMA ver\u00f6ffentlicht (1999, 281, 1112). In diesem Papier werden sieben modifizierbare Risikofaktoren f\u00fcr einen Schlaganfall benannt: arterielle Hypertonie, Koronare Herzerkrankung, Vorhofflimmern, Diabetes meIlitus, asymptomatische Karotisstenosen, Rauchen und Alkohol. 1. Arterielle [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/","og_site_name":"Der Arzneimittelbrief","article_publisher":"http:\/\/www.facebook.com\/derarzneimittelbrief.de","article_published_time":"1999-11-01T11:04:00+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/logo_amb_neu.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Dennis Hoppe","twitter_misc":{"Verfasst von":"Dennis Hoppe","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/"},"author":{"name":"Dennis Hoppe","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#\/schema\/person\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16"},"headline":"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls","datePublished":"1999-11-01T11:04:00+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/"},"wordCount":873,"keywords":["Absolute Arrhythmie","Alkoholkonsum","Apoplektischer Insult","Arrhythmien","Blutdruck","Diabetes mellitus","Herzrhythmusst\u00f6rungen","Hirninfarkt","Hypertonie","Karotisstenosen","Koronare Herzkrankheit","Rauchen","Raucherentw\u00f6hnung","Rhythmusst\u00f6rungen","Schlaganfall","Vorhofflimmern","Zigarettenrauchen"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/","url":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/","name":"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls - Der Arzneimittelbrief","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#website"},"datePublished":"1999-11-01T11:04:00+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#\/schema\/person\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/empfehlungen-zur-primaerpraevention-des-schlaganfalls\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Start","item":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Empfehlungen zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention des Schlaganfalls"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#website","url":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/","name":"Der Arzneimittelbrief","description":"Unabh\u00e4ngige Arzneimittelinformationen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#\/schema\/person\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16","name":"Dennis Hoppe","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g","caption":"Dennis Hoppe"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1928\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}