{"id":2930,"date":"2015-02-03T10:09:36","date_gmt":"2015-02-03T10:09:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=2930"},"modified":"2015-02-03T10:09:36","modified_gmt":"2015-02-03T10:09:36","slug":"katheterinterventionelle-aortenklappen-implantation-spezielle-risiken-und-hohe-kosten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/katheterinterventionelle-aortenklappen-implantation-spezielle-risiken-und-hohe-kosten-2\/","title":{"rendered":"Katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation: spezielle Risiken und hohe Kosten"},"content":{"rendered":"<p>AMB 2012, <strong>46<\/strong>, 89<\/p>\n<h2>Katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation: spezielle Risiken und hohe Kosten<\/h2>\n<p><b>Zusammenfassung: Die katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation (TAVI) ist eine Option f\u00fcr sorgf\u00e4ltig selektierte inoperable Patienten mit hochgradiger Aortenstenose. Die Methode hat jedoch spezielle Risiken: embolische zerebrale Isch\u00e4mien, andere Gef\u00e4\u00dfkomplikationen, schrittmacherpflichtige AV-Blockierungen und paravalvul\u00e4re Insuffizienzen. Daten aus randomisierten Studien sind sp\u00e4rlich. Langzeitresultate beschr\u00e4nken sich derzeit noch auf wenige Jahre bei kleinen Patientenzahlen. Patienten, die f\u00fcr einen chirurgischen Aortenklappen-Ersatz (Surgical Valve Replacement = SAVR) geeignet sind, sollten daher keine TAVI erhalten. Die Entscheidung, welche Methode in Frage kommt, muss immer interdisziplin\u00e4r und unter Ber\u00fccksichtigung aller Patientenfaktoren (Komorbidit\u00e4ten, allgemeine physische und mentale Konstitution) erfolgen. Die Methode ist zudem derzeit teurer.<\/b><\/p>\n<p>Die katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation (Transcatheter Aortic Valve Implantation = TAVI) hat seit ihrer ersten Anwendung im Jahr 2002 nahezu explosionsartig die Herzkatheterlabors der Welt &#8211; vor allem aber in Europa &#8211; erobert. In Europa wurden 2011 18.372 TAVI durchgef\u00fchrt, davon in Deutschland 43%, Frankreich 13%, Italien 10%, UK und Irland 7%. Die M\u00f6glichkeit, eine hochgradig stenosierte Aortenklappe ohne Allgemeinnarkose, Sternotomie und Herz-Lungen-Maschine zu ersetzen, erscheint verlockend \u2013 besonders im Hinblick auf die wachsende Zahl \u00e4lterer Patienten mit Komorbidit\u00e4ten. Vom konventionellen chirurgischen Aortenklappen-Ersatz (Surgical Valve Replacement = SAVR) musste bisher bei etwa einem Drittel aller Patienten mit Aortenstenose (AS) wegen eines zu hohen OP-Risikos Abstand genommen worden. Folgende anatomische Zug\u00e4nge kommen f\u00fcr eine TAVI in Frage (nach aufsteigender Invasivit\u00e4t und Komplikationsrate): A. femoralis (reines Katheterverfahren, auch unter Sedoanalgesie m\u00f6glich), A. subclavia (gef\u00e4\u00dfchirurgische Freilegung), Herzspitze (=\u00a0transapikal; herzchirurgische Freilegung) oder Aortenwurzel (herzchirurgische Freilegung). In Europa erhielten bereits 2007 &#8211; noch lange bevor systematisch erhobene klinische Daten vorlagen &#8211; zwei Systeme die Marktzulassung (CE-Zertifizierung): Medtronic Corevalve (trikuspide Bioklappe aus porzinem Perikard in selbstexpandierendem Nitinol-Stent) und Edwards Lifesciences Sapien XT (trikuspide Bioklappe aus bovinem Perikard in ballonexpandiertem Stahlstent).<\/p>\n<p>Die einzige randomisierte kontrollierte Studie zur TAVI ist das in zwei Kohorten (A,\u00a0B) durchgef\u00fchrte PARTNER-Trial &#8211; publiziert 2010, 2011 und 2012 (1,\u00a02,\u00a09) &#8211; in dem ausschlie\u00dflich die Edwards-Sapien-Klappe verwendet wurde. In PARTNER\u00a0A wurden 699 Patienten mit AS und hohem Operationsrisiko f\u00fcr TAVI vs. SAVR randomisiert (1). Es ergab sich kein statistisch signifikanter Unterschied in der Ein-Jahres-Letalit\u00e4t (24,2% vs. 26,8%). Schwere Schlaganf\u00e4lle nach 30 Tagen waren allerdings in der TAVI-Gruppe h\u00e4ufiger (3,8% vs. 2,1%; p\u00a0=\u00a00,2), ebenso die Kombination aller Schlaganf\u00e4lle plus transitorische isch\u00e4mische Attacken (5,5% vs. 2,4%; p\u00a0=\u00a00,04). Erwartungsgem\u00e4\u00df waren Blutungen nach SAVR h\u00e4ufiger (19,5% vs. 9,3%; p\u00a0&lt;\u00a00,001), w\u00e4hrend nach TAVI schwere Gef\u00e4\u00dfkomplikationen h\u00e4ufiger waren (11,0% vs. 3,2%; p\u00a0&lt;\u00a00,001). Es ergaben sich also bei diesen Patienten insgesamt keine Vorteile f\u00fcr die TAVI.<\/p>\n<p>In PARTNER\u00a0B wurden 358 als inoperabel eingestufte Patienten f\u00fcr TAVI vs. eine sogenannte \u201ekonventionelle\u201d Therapie (medikament\u00f6s mit oder ohne Ballon-Valvuloplastie) randomisiert (2,\u00a04,\u00a09; s.a.\u00a0Tab.\u00a01). Hier ergab sich ein hoch-signifikanter Vorteil in der Ein- und Zwei-Jahres-Letalit\u00e4t f\u00fcr die TAVI. Aber Schlaganf\u00e4lle waren sowohl nach ein als auch nach zwei Jahren h\u00e4ufiger, ebenso schwere Gef\u00e4\u00dfkomplikationen. Vorteile hatten in einer Analyse von Untergruppen ausschlie\u00dflich Patienten mit anatomischen Kontraindikationen f\u00fcr die SAVR (z.B. Verwachsungen nach Strahlentherapie). Die PARTNER-Studien wurden k\u00fcrzlich im Auftrag der belgischen Gesundheitsbeh\u00f6rden kritisch unter die Lupe genommen (4) und dabei alle Ergebnisse nachverfolgt, die der FDA im Zulassungsverfahren vorgelegt worden waren. Dabei fiel auf, dass die TAVI-Patienten prim\u00e4r geringere Risiken hatten und somit der Methodenvergleich unausgewogen war. Dar\u00fcber hinaus zeigte sich, dass eine Patientengruppe, die versp\u00e4tet in die PARTNER-Studie eingeschlossen worden war, nicht mitver\u00f6ffentlicht wurde. In dieser Gruppe waren die TAVI-Ergebnisse schlechter (s.\u00a0Tab.\u00a01). N\u00e4here Informationen dazu waren weder vom (namentlich nicht genannten) Principal Investigator, noch vom Sponsor (Edwards Lifescience) zu bekommen. Hier zeigt sich, wie wichtig es f\u00fcr die Beurteilung einer Methode oder eines Arzneimittels ist, alle Rohdaten zur Verf\u00fcgung zu haben (vgl.\u00a013).<\/p>\n<p>Die PARTNER-Studie war die Grundlage f\u00fcr die Zulassung der Edwards-Sapien-Prothese in den USA durch die FDA im November 2011 \u2013 vier Jahre nach der europ\u00e4ischen CE-Zertifizierung. In einem Executive Summary der FDA wurden bereits mehrere Punkte in der Studiendurchf\u00fchrung kritisiert (3). So gab es unter den verschiedenen beteiligten Zentren eine enorme Variationsbreite in der Zahl bzw. im Anteil der Patienten, die gescreent, eingeschlossen und dann als \u201einoperabel\u201d, als mit \u201ehohem Risiko operabel\u201d oder als mit \u201evertretbarem Risiko operabel\u201d klassifiziert worden waren. 30% der Patienten seien von Forschern eingeschlossen worden, die finanzielle Interessenkonflikte hatten. Die unzureichende Deklaration dieser Interessenkonflikte wird auch von anderen Autoren bem\u00e4ngelt &#8211; insbesondere die finanziellen Verbindungen des Erstautors mit der Firma Edwards Lifesciences (4).<\/p>\n<p>\u00dcber die Probleme bei der Zulassung von Implantaten haben wir wiederholt berichtet (5,\u00a06). Am Beispiel der TAVI zeigen sich die enormen Unterschiede zwischen den USA (mit einer verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig restriktiven Regulierung durch die FDA) und Europa. Hier liegt die Marktzulassung medizinischer Implantate au\u00dferhalb des Kompetenzbereichs der nur f\u00fcr Arzneimittel zust\u00e4ndigen EMA. Die Zulassung ist lediglich an ein einfaches Qualit\u00e4tszertifikat (CE-Zertifizierung) gebunden, \u201ewas sie auf dieselbe Basis mit Haushaltsger\u00e4ten wie z.B. Toastern\u201d stellt (4).<\/p>\n<p>Aus den vorliegenden Daten ergeben sich f\u00fcr TAVI bei den bisher untersuchten Patienten charakteristische Risiken:<\/p>\n<ul>\n<li>Vermehrt Schlaganf\u00e4lle; dabei d\u00fcrften die klinisch manifesten Insulte nur die Spitze des Eisbergs sein. In Untersuchungen mit Magnetresonanztomografie wurden bei etwa der H\u00e4lfte aller Patienten nach TAVI neue, subklinische embolisch-isch\u00e4mische L\u00e4sionen nachgewiesen (7).<\/li>\n<li>Eine h\u00f6here Rate an anderen Gef\u00e4\u00dfkomplikationen. Eine Analyse der TAVI-Kohorten aus PARTNER\u00a0A und B ergab, dass es bei 15,3% der Patienten zu schweren Gef\u00e4\u00dfkomplikationen kam (8).<\/li>\n<li>Die TAVI ist &#8211; technisch weitgehend unvermeidlich &#8211; mit paravalvul\u00e4rer Regurgitation assoziiert. Diese Regurgitationen sind h\u00e4modynamisch meist nur gering, aber m\u00f6glicherweise bereits bei leicht- bis mittelgradigem Schweregrad mit einer ung\u00fcnstigeren Prognose verbunden (9).<\/li>\n<li>Die TAVI f\u00fchrt verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig, im Mittel bei 15% der Patienten, zu AV-Blockierungen. Die Schwankungsbreite der dadurch notwendigen Schrittmacher-Implantationen betr\u00e4gt nach Registerdaten 5% &#8211; in etwa derjenigen nach SAVR entsprechend &#8211; bis 40%. Im Wesentlichen ist sie abh\u00e4ngig vom verwendeten System (Medtronic Corevalve &gt; Edward Sapien), vorbestehenden Erregungsleitungsst\u00f6rungen (Rechts-\/Linksschenkelblock; AV-Block I-II), Verkalkungsgrad und -verteilung an der Aortenklappe sowie lokalen anatomischen Gegebenheiten).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei der Interpretation der Komplikationsraten muss zugestanden werden, dass sie teilweise aus den Lernkurven resultieren, die insbesondere US-amerikanische Zentren noch zu absolvieren hatten und haben. So werden aus den Registern z.B. wesentlich niedrigere Gef\u00e4\u00dfkomplikationsraten berichtet (1%-5%). Wie so oft sind Studien und Register schwer zu vergleichen. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurden von einem internationalen Expertengremium, dem Valve Academic Research Consortium (VARC), klinische Sicherheits- und Effektivit\u00e4tsendpunkte definiert. Sie sollen k\u00fcnftig zur Evaluation von Katheterinterventionen an Herzklappen herangezogen werden (10).<\/p>\n<p>Analog zum onkologischen Tumor-Board sollte es heute an jeder Klinik, die dieses Verfahren anbietet, ein multidisziplin\u00e4res Team (\u201eHeart-Team\u201d, \u201eTAVI-Team\u201d) geben, in dem f\u00fcr entsprechende Patienten im Konsens die Indikation zur TAVI gestellt wird. Eine TAVI bei Patienten mit geringem oder mittlerem OP-Risiko \u2013 was die Methode zu einer echten Alternative und Konkurrenz zum SAVR machen w\u00fcrde \u2013 ist derzeit nicht evidenzbasiert. Daten aus entsprechenden Studien (SURTAVI, PARTNER\u00a0II) stehen noch aus. Von vielen Seiten (Patienten\/Angeh\u00f6rige, zuweisende \u00c4rzte, Kardiologen, Krankenh\u00e4user, Industrie) wird aus sehr unterschiedlichen Motiven jedoch Druck ausge\u00fcbt in Richtung einer Indikationsausweitung. Es ist bereits heute von einem hohen Anteil an Off-Label-Prozeduren bei Patienten auszugehen, die mit vertretbarem Risiko auch f\u00fcr eine SAVR geeignet w\u00e4ren. So entsteht eine \u00e4hnliche Situation, wie sie beispielsweise auch bei der perkutanen Intervention koronarer Mehrgef\u00e4\u00df- und Hauptstamm-Erkrankungen sowie nach Einf\u00fchrung der Drug-Eluting-Stents zu beobachten war und ist.<\/p>\n<p>Die oben erw\u00e4hnte belgische Untersuchung (4) ist vom Belgian Health Care Knowledge Center in Br\u00fcssel f\u00fcr die belgische Regierung als Health Technology Assessment (HTA) durchgef\u00fchrt worden. Aus Registerdaten ergab sich, dass eine TAVI in Belgien pro Patient rund 20.000\u00a0\u20ac mehr kostet als ein SAVR: Eine TAVI kostet im Durchschnitt 43.600\u00a0\u20ac (inklusive der Kosten von 18.000\u00a0\u20ac f\u00fcr das Implantat, in diesem Fall Edwards Sapien), ein SAVR 23.700\u00a0\u20ac. Der transfemorale Zugang ist finanziell g\u00fcnstiger (40.900\u00a0\u20ac) als der transapikale (49.800\u00a0\u20ac); letzterer ist auch mit deutlich h\u00e4ufigeren Komplikationen behaftet. Der HTA-Bericht kommt zum Schluss, dass aufgrund der vorliegenden Daten eine TAVI nur bei inoperablen Patienten im Sinne einer Palliativma\u00dfnahme zu rechtfertigen ist. Es wird auch eine Stellungnahme des britischen National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) zitiert, die besagt, dass Patienten, bei denen eine Operation m\u00f6glich ist, nur im Rahmen sorgf\u00e4ltig gef\u00fchrter Studien eine TAVI erhalten sollten (11). Die Frage der Kosteneffizienz m\u00fcsse jedes Gesundheitssystem f\u00fcr sich beantworten. Falls die Entscheidungstr\u00e4ger bereit seien, die TAVI zu bezahlen, sollten sie denjenigen Patienten Priorit\u00e4t einr\u00e4umen, die inoperabel sind, wobei Patienten mit rein anatomischen Kontraindikationen (Porzellanaorta, Thoraxdeformit\u00e4ten, Z.\u00a0n. thorakaler Strahlentherapie) der Vorzug zu geben sei vor anderen Komorbidit\u00e4ten, die h\u00e4ufig Lebensqualit\u00e4t und\/oder Lebenserwartung ohnehin limitieren.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol class=\"literatur\">\n<li>Smith, C.R.,et al. (PARTNER = <b>P<\/b>lacement of <b>A<\/b>o<b>RT<\/b>ic tra<b>N<\/b>scathet<b>ER<\/b>valve trial): N. Engl. J. Med. 2011, <b>364<\/b>, 2187. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21639811&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Leon, M.B.,et al. (PARTNER = <b>P<\/b>lacement of <b>A<\/b>o<b>RT<\/b>ic tra<b>N<\/b>scathet<b>ER<\/b>valve trial): N. Engl. J. Med. 2010, <b>363<\/b>, 1597. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=20961243&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.fda.gov\/downloads\/AdvisoryCommittees\/&#8230;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fda.gov\/downloads\/AdvisoryCommittees\/CommitteesMeetingMaterials\/MedicalDevices\/MedicalDevicesAdvisoryCommittee\/CirculatorySystemDevicesPanel\/UCM307195.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> (Zugriff 29.8.2012).<\/li>\n<li>Van Brabandt, H., etal.: BMJ 2012, <b>345<\/b>, e4710. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=22849955&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2010, <b>44<\/b>,09. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7070\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2012, <b>46<\/b>,15b. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7331\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Ghanem, A., et al.: J.Am. Coll. Cardiol. 2010, <b>55<\/b>, 1427. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=20188503&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>G\u00e9n\u00e9reux, P.,et al. (PARTNER = <b>P<\/b>lacement of <b>A<\/b>o<b>RT<\/b>ic tra<b>N<\/b>scathet<b>ER<\/b>valve trial): J. Am. Coll. Cardiol. 2012; <a href=\"http:\/\/content.onlinejacc.org\/article.aspx?articleid=1309636\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Kodali, S.K.,et al. (PARTNER = <b>P<\/b>lacement of <b>A<\/b>o<b>RT<\/b>ic tra<b>N<\/b>scathet<b>ER<\/b>valve trial): N. Engl. J. Med. 2012, <b>366<\/b>, 1686. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=22443479&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Leon, M.B., et al.: Eur.Heart J. 2011, <b>32<\/b>, 205. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21216739&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Leon, M.B.,et al.: J. Am. Coll. Cardiol. 2011, <b>57<\/b>, 253. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21216553&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.nice.org.uk\/nicemedia\/live\/11914\/58611\/58611.pdf \u00a0<a href=\"http:\/\/www.nice.org.uk\/nicemedia\/live\/11914\/58611\/58611.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> \u00a0(Zugriff29.8.2012).<\/li>\n<li>AMB 2012, <b>46<\/b>, 49.<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7389\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_gif\/2012_46_89Tab1.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Aortenklappenersatz,\" target=\"_self\">Aortenklappenersatz,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Aortenklappen-Ersatz,\" target=\"_self\">Aortenklappen-Ersatz,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Aortenklappen-Stenose\" target=\"_self\">Aortenklappen-Stenose<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Aortenklappenstenose,\" target=\"_self\">Aortenklappenstenose,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Aortenstenose,\" target=\"_self\">Aortenstenose,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Katheterinterventionelle%20Aortenklappen-Implantation,\" target=\"_self\">Katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=TAVI,\" target=\"_self\">TAVI,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Transcatheter%20Aortic%20Valve%20Implantation,\" target=\"_self\">Transcatheter Aortic Valve Implantation,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Aortenklappenersatz<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=94\" target=\"_self\">Biologischer oder mechanischer Ersatz der Aortenklappe? Langzeitergebnisse bei Patienten zwischen 50 und 69 Jahren<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=94\" target=\"_self\">2014, <b>48<\/b>, 94<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30b\" target=\"_self\">Nochmals: M\u00e4ngel bei der Zulassung medizintechnischer Produkte<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30b\" target=\"_self\">2014, <b>48<\/b>, 30b<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=89\" target=\"_self\">Katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation: spezielle Risiken und hohe Kosten<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=89\" target=\"_self\">2012, <b>46<\/b>, 89<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. 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Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB 2012, 46, 89 Katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation: spezielle Risiken und hohe Kosten Zusammenfassung: Die katheterinterventionelle Aortenklappen-Implantation (TAVI) ist eine Option f\u00fcr sorgf\u00e4ltig selektierte inoperable Patienten mit hochgradiger Aortenstenose. Die Methode hat jedoch spezielle Risiken: embolische zerebrale Isch\u00e4mien, andere Gef\u00e4\u00dfkomplikationen, schrittmacherpflichtige AV-Blockierungen und paravalvul\u00e4re Insuffizienzen. Daten aus randomisierten Studien sind sp\u00e4rlich. 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