{"id":2971,"date":"2015-02-22T08:42:21","date_gmt":"2015-02-22T08:42:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=2971"},"modified":"2015-02-17T08:43:04","modified_gmt":"2015-02-17T08:43:04","slug":"klinische-krebsregister-wichtige-quelle-zuverlaessiger-informationen-ueber-die-qualitaet-der-onkologischen-versorgung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/klinische-krebsregister-wichtige-quelle-zuverlaessiger-informationen-ueber-die-qualitaet-der-onkologischen-versorgung-2\/","title":{"rendered":"Klinische Krebsregister: wichtige Quelle zuverl\u00e4ssiger Informationen \u00fcber die Qualit\u00e4t der onkologischen Versorgung"},"content":{"rendered":"<p>AMB 2013, <strong>47<\/strong>, 01<\/p>\n<h2>Klinische Krebsregister: wichtige Quelle zuverl\u00e4ssiger Informationen \u00fcber die Qualit\u00e4t der onkologischen Versorgung<\/h2>\n<p><b>Zusammenfassung: Seit vielen Jahren wird in Deutschland gefordert, klinische Krebsregister einzurichten. Nur durch sie k\u00f6nnen Prozess- und Ergebnisqualit\u00e4t der onkologischen Versorgung fl\u00e4chendeckend und sektoren\u00fcbergreifend abgebildet und verbessert werden. Trotz zahlreicher Widerst\u00e4nde wurde im Juni 2008 der Nationale Krebsplan ins Leben gerufen. Erst im Jahr 2012 wurden endlich die ersten konkreten Schritte gemacht, ihn umzusetzen. Zun\u00e4chst wurde eine \u201eGemeinsame Erkl\u00e4rung\u201c zur Verbesserung der Krebsversorgung in Deutschland und ein Entwurf zum Krebsfr\u00fcherkennungs- und -registergesetz verabschiedet (1). Die \u00fcberf\u00e4llige gesetzliche Verankerung und die Empfehlungen zum Ausbau fl\u00e4chendeckender klinischer Krebsregister sind eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr Versorgungsforschung und Transparenz der Qualit\u00e4t in der allt\u00e4glichen Versorgung. Im Nationalen Krebsplan werden Ma\u00dfnahmen zur Finanzierung, Qualit\u00e4tsoptimierung und Vereinfachung sowie Vereinheitlichung der onkologischen Dokumentationsanforderungen unter Beachtung datenschutzrechtlicher Rahmenbedingungen vorgeschlagen. Sie lassen erwarten, dass in den n\u00e4chsten 2-3 Jahren fl\u00e4chendeckend klinische Krebsregister in allen Bundesl\u00e4ndern etabliert werden. Dann werden hoffentlich auch Defizite in der Umsetzung evidenzbasierter Leitlinien aufgezeigt. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Fragen zur Sicherheit und zum therapeutischen Nutzen neuer Arzneimittel unter Alltagsbedingungen beantwortet werden, die bei ihrer Zulassung \u00fcblicherweise offen sind.<\/b><\/p>\n<p>Die f\u00fcr das Jahr 2008 gesch\u00e4tzte Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland &#8211; basierend auf Daten epidemiologischer Krebsregister &#8211; liegt f\u00fcr Frauen bei 223.100 und f\u00fcr M\u00e4nner bei 246.700, die Zahl der Krebssterbef\u00e4lle f\u00fcr Frauen bei 99.572 und f\u00fcr M\u00e4nner bei 115.870. Die j\u00e4hrlich neu erkannten Krebserkrankungen haben in Deutschland von 1980-2006 bei Frauen um 35% und bei M\u00e4nnern um &gt;\u00a080% zugenommen, die altersstandardisierten Erkrankungsraten um 15% bzw. 23%. Erkl\u00e4rung f\u00fcr diesen deutlichen Anstieg der Erkrankungs- und Sterbef\u00e4lle, insbesondere bei M\u00e4nnern, ist vor allem der demografische Wandel in der Bev\u00f6lkerung (2), wahrscheinlich auch in ihrem Nutzen nicht validierte Krebsfr\u00fcherkennungsma\u00dfnahmen (PSA-Screening). Diese Zahlen beruhen auf den Daten der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland. Sie erlauben jedoch keine Aussage zur aktuellen Versorgung und Behandlungsqualit\u00e4t onkologischer Patienten.<\/p>\n<p>\u00c4rzte und ihre Selbstverwaltung, Kostentr\u00e4ger, Datenschutz sowie Landes- und Bundespolitik haben lange einer fl\u00e4chendeckenden klinischen Registrierung von Krebserkrankungen in Deutschland widerstanden. Dabei h\u00e4tte es doch im Rahmen der Wiedervereinigung zu einem Wissenstransfer in historischer Dimension von Ost nach West kommen k\u00f6nnen. Institutionen wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT), die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), einige Tumorzentren (siehe z.B.\u00a03) sowie einzelne Personen haben allen Widerst\u00e4nden getrotzt und einen jahrelangen Prozess begleitet, f\u00fcr dessen erfolgreichen Abschluss im Jahr 2012 Silberstreifen am Horizont erkennbar sind.<\/p>\n<p>Die vor 12\u00a0Jahren ver\u00f6ffentlichten 8\u00a0Thesen zur Krebsmedizin waren in den Vorst\u00e4nden der DKG und der Deutschen Krebshilfe (DKH) weitgehend unumstritten (4). Die damalige Situation war kritisch bilanziert, ein Diskurs \u00fcber Fehlentwicklungen in der onkologischen Versorgung er\u00f6ffnet und die inzwischen eingetretene Entwicklung angesto\u00dfen. Mit einer 9.\u00a0These sollte von der Politik gefordert werden, endlich fl\u00e4chendeckende, sektoren\u00fcbergreifende klinische Krebsregister (KKR) einzuf\u00fchren. Diese Forderung f\u00fchrte zu vielf\u00e4ltigen Reaktionen und wurde unter anderem von Vertretern verschiedener Tumorzentren und onkologischen Fachgesellschaften als zu weitgehend eingesch\u00e4tzt, auch weil Fragen des Datenschutzes, der Finanzierung und der L\u00e4nderhoheit unbeantwortet waren.<\/p>\n<p>Mit dem 2008 vom Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG) gemeinsam mit DKG, DKH und ADT initiierten Nationalen Krebsplan hat die Politik das Heft des Handelns zugunsten der Krebsbek\u00e4mpfung in die Hand genommen (1). Entsprechende Empfehlungen der Europ\u00e4ischen Union (EU) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren vorausgegangen. Der Nationale Krebsplan umfasst insgesamt vier Handlungsfelder mit 13 \u00fcbergreifenden Zielen und etwa 40 entsprechenden Teilzielen. Im Handlungsfeld\u00a02 steht die qualitativ hochwertige Versorgung von Krebskranken im Vordergrund. Dem fl\u00e4chendeckenden Ausbau von KKR wird dabei eine zentrale Bedeutung beigemessen, denn sie sind eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige und sektoren\u00fcbergreifende Qualit\u00e4tsberichterstattung in der onkologischen Versorgung. Ziel\u00a08 im Handlungsfeld\u00a02 \u2013 Weiterentwicklung der onkologischen Versorgungsstrukturen und der Qualit\u00e4tssicherung \u2013 lautet: \u201ees existiert eine aussagekr\u00e4ftige onkologische Qualit\u00e4tsberichterstattung f\u00fcr Leistungserbringer, Entscheidungstr\u00e4ger und Patienten\u201c. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, m\u00fcssen in erster Linie folgende Punkte umgesetzt werden:<\/p>\n<ul>\n<li>ein fl\u00e4chendeckender Ausbau der KKR zur Erfassung der Qualit\u00e4t der Versorgung aller Krebskranken,<\/li>\n<li>eine st\u00e4rkere Vernetzung regionaler, klinischer sowie epidemiologischer Krebsregister,<\/li>\n<li>eine transparente Darstellung der Versorgungsergebnisse f\u00fcr Kliniken, \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, Betroffene und \u00d6ffentlichkeit,<\/li>\n<li>einheitliche Datens\u00e4tze f\u00fcr die Tumordokumentation.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Jahr 2012 ist nun endlich der Startschuss zur Umsetzung des Nationalen Krebsplans gefallen! In einer Pressemitteilung des BMG sowie der zust\u00e4ndigen Spitzenorganisationen \u2013 unter anderem DKG, DKH, ADT, Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA), Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) \u2013 haben sich alle Beteiligten darauf verst\u00e4ndigt, die in ihren jeweiligen Zust\u00e4ndigkeitsbereich fallenden Empfehlungen des Nationalen Krebsplans eigenverantwortlich umzusetzen (1,\u00a05,\u00a06). Der Schwerpunkt der Ma\u00dfnahmen wird dabei zun\u00e4chst gelegt auf die Weiterentwicklung der Fr\u00fcherkennung von Darm- und Geb\u00e4rmutterhalskrebs durch den G-BA (Handlungsfeld\u00a01) und auf die Weiterentwicklung der onkologischen Versorgungsstrukturen sowie der Qualit\u00e4tssicherung durch fl\u00e4chendeckenden Ausbau von KKR. Im August 2012 hat das Bundeskabinett den Entwurf zum Krebsfr\u00fcherkennungs- und -registergesetz (KFRG) verabschiedet. Im Dezember 2012 wurden anl\u00e4sslich einer Expertenanh\u00f6rung im Gesundheitsausschuss des Bundestags neben den M\u00f6glichkeiten des geplanten Aufbaus fl\u00e4chendeckender KKR aber auch kritische Punkte in diesem Entwurf angesprochen. Diese betreffen vor allem die noch ungekl\u00e4rten Fragen wie z.B. die Belastung der \u00c4rzte durch zus\u00e4tzlichen Dokumentationsaufwand und die Finanzierung neu aufzubauender bzw. laufender Kosten f\u00fcr die KKR (6).<\/p>\n<p><b>Epidemiologische Krebsregister (EKR):<\/b> Dies sind Einrichtungen zur Erhebung, Speicherung, Verarbeitung, Analyse und Interpretation von Daten \u00fcber das Auftreten und die H\u00e4ufigkeit von Krebserkrankungen in definierten Erfassungsgebieten (z.B. einem Bundesland) (2). In den meisten Bundesl\u00e4ndern wurden auf gesetzlicher Basis EKR aufgebaut, deren anonymisierte Daten nach Inkrafttreten des Bundeskrebsregisterdatengesetzes von 2009 an das Zentrum f\u00fcr Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut (RKI) weitergeleitet und dort ausgewertet werden. Wesentliche Erkenntnisse aus EKR sind in der aktuellen Ver\u00f6ffentlichung des RKI und der Gesellschaft der Epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) zum \u201eKrebs in Deutschland 2007\/2008\u201c dargestellt (2). Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Prostata, Darm und Lunge sind die h\u00e4ufigsten Krebslokalisationen bei M\u00e4nnern;<\/li>\n<li>seit einigen Jahren treten bei Frauen unter 40 Jahren in Deutschland so viele Erkrankungen an Lungenkrebs auf wie unter gleichaltrigen M\u00e4nnern;<\/li>\n<li>die \u00dcberlebensaussichten f\u00fcr M\u00e4nner mit Hodenkrebs haben sich in den letzten 25 Jahren entscheidend verbessert;<\/li>\n<li>beim malignen Melanom der Haut sind innerhalb Europas und Deutschland regionale Unterschiede zu beobachten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden die Daten der EKR auch f\u00fcr wissenschaftliche Krebsursachen- und zur Versorgungsforschung genutzt. So kann man z.B. anhand dieser Daten feststellen, ob in einer Region bestimmte Krebserkrankungen zunehmen und nach deren Ursachen forschen.<\/p>\n<p><b>Klinische Krebsregister (KKR)<\/b><b>:<\/b> F\u00fcr KKR fehlte bis vor kurzem noch eine einheitliche gesetzliche Grundlage. Sie dokumentieren den Verlauf einzelner Erkrankungen von der Diagnose \u00fcber jeden einzelnen Therapieabschnitt bis hin zu Nachsorge, Rezidiven, \u00dcberlebensdauer und Tod (7-10). Hierzu werden alle wichtigen Informationen zu Diagnostik, Therapie und Krankheitsverlauf gemeldet. Personenbezogene Daten zum jeweiligen Behandlungsabschnitt \u2013 Operation, Chemo- bzw. Strahlentherapie \u2013, zum Rezidiv mit detaillierten Angaben zur Rezidivtherapie und zu \u00dcberlebensdaten aus den zust\u00e4ndigen Einwohnermelde\u00e4mtern werden im KKR zusammengef\u00fchrt und analysiert (10). Deutschlandweit existieren bisher etwa 50 klinische Krebsregister, die jedoch in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern sehr heterogen strukturiert und organisiert sind. Der seit 2012 vorliegende Gesetzesentwurf sieht vor, dass in jedem Bundesland KKR errichtet werden, in denen die Daten nach einheitlichen Standards erhoben und ausgewertet werden (5). Alle Bundesl\u00e4nder sollen fl\u00e4chendeckend KKR mit einem festgelegten Aufgabenprofil einrichten, haben jedoch Gestaltungsfreiheit, wie sie die klinische Krebsregistrierung organisieren wollen. Sie k\u00f6nnen hierzu vorhandene Strukturen nutzen und ggf. weiterentwickeln. Eine Verpflichtung der Patienten zur Teilnahme sieht das Gesetz nicht vor. Als Faustregel \u2013 wie auch f\u00fcr EKR gefordert \u2013 gilt, dass mehr als 90% der jeweiligen Krebserkrankungsf\u00e4lle in der Region bzw. im Bundesland registriert werden m\u00fcssen, um aussagekr\u00e4ftige Ergebnisse zu erzielen.<\/p>\n<p><b>Krebsregister werden getrennt definiert, arbeiten aber synergistisch.<\/b> Aus inhaltlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Gr\u00fcnden ist eine Verzahnung der Krebsregister (EKR, KKR) notwendig und m\u00f6glich. Bereits heute gibt es einen bevorzugten Meldeweg: von den niedergelassenen \u00c4rzten und von Krankenh\u00e4usern zun\u00e4chst an die KKR. Dort wird der epidemiologische Datensatz zus\u00e4tzlich extrahiert und in elektronischer Form an das zust\u00e4ndige EKR weitergeleitet, das seinen Part wiederum weiter an das ZfKD am RKI meldet. Wesentlich f\u00fcr den Fortschritt der KKR wird es sein, diese bisher nur in einigen Bundesl\u00e4ndern existierende synergistische Struktur der Datenwege bundesweit zu etablieren und dadurch eine Doppelerhebung zu vermeiden. Hierf\u00fcr ist ein wichtiger Schritt der bereits konsentierte gemeinsame Basisdatensatz zwischen der Dachorganisation der epidemiologischen Register (GEKID) und der an den KKR beteiligten Organisationen (z.B. ADT). Einmal im Jahr sollen entsprechend Krebsregistergesetz alle Daten aus der klinischen Krebsregistrierung f\u00fcr jedes Bundesland ausgewertet werden.<\/p>\n<p><b>Klinische Krebsregister \u2013 wof\u00fcr ben\u00f6tigen wir sie?<\/b> Die Entwicklung multimodaler Therapiekonzepte sowie \u201eindividualisierte\u201c Therapiestrategien haben dazu gef\u00fchrt, dass die Gesamtverantwortung f\u00fcr onkologische Patienten nicht mehr wie fr\u00fcher eine Disziplin (z.B. Chirurgie, Strahlentherapie, Internistische Onkologie) \u00fcbernimmt, sondern in der Regel ein wechselndes Team (10). Dies erfordert eine den Patienten begleitende, qualit\u00e4tsorientierte Dokumentation, die alle diagnostischen und therapeutischen Ma\u00dfnahmen erfassen und mit dem Ziel auswerten muss, \u00e4rztliches Handeln zu verbessern. Der Austausch von Daten zwischen klinischen Therapeuten und nachsorgenden niedergelassenen \u00c4rzten sowie zwischen Kliniken untereinander ist jedoch vielfach ungen\u00fcgend. Der Datentransfer in Form eines Entlassungsbriefs klappt h\u00e4ufig von der Station zur Praxis, aber nicht zur\u00fcck. Hindernisse sind fehlende Interdisziplinarit\u00e4t, personeller und finanzieller Aufwand, unterschiedliche Kommunikationsebenen sowie der Datenschutz. Nicht nur f\u00fcr die Onkologie gilt die Feststellung \u201eDenn sie wissen nicht, was sie tun\u201c. Damit sind die \u00c4rzte gemeint, die ihre Kranken station\u00e4r behandeln, entlassen und das Ergebnis ihrer Behandlung selten erfahren. Schuld daran ist vor allem die sektorale Gliederung unseres Gesundheitssystems, die neben Vorteilen auch Nachteile hat \u2013 vor allem beim Informationstransfer. Daher fehlen vergleichende Daten zur Qualit\u00e4t der Behandlung. Diese w\u00fcnschen sich aber nicht nur viele \u00c4rzte, sondern auch die Patienten. Solche Informationen k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig den KKR entnommen werden.<\/p>\n<p>Zusammengefasst sind KKR notwendig (10), um:<\/p>\n<ul>\n<li>objektive Ausk\u00fcnfte \u00fcber Krankheitsverlauf und Therapiestrategien \u2013 auch an Patienten &#8211; geben zu k\u00f6nnen,<\/li>\n<li>Qualit\u00e4tsdefizite in Diagnostik, Therapie und Nachsorge, z.B. anhand von Qualit\u00e4tsindikatoren, zu erkennen und beheben zu k\u00f6nnen,<\/li>\n<li>Einfl\u00fcsse auf die Krebsentstehung und m\u00f6gliche Gegenma\u00dfnahmen zu identifizieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Daten der KKR m\u00fcssen allen an der Versorgung Beteiligten zur Verf\u00fcgung stehen. Dokumentationssysteme wie z.B. das vom <strong>Interessenverband zur Qualit\u00e4tssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onkologen in Deutschland e.V. (<\/strong>IQUO;\u00a011), sind nicht mehr n\u00f6tig, wenn niedergelassene, onkologisch t\u00e4tige \u00c4rzte ihren Dokumentationsbeitrag im KKR leisten oder die sektoren\u00fcbergreifende Qualit\u00e4tssicherung f\u00fcr die Onkologie von KKR abgedeckt wird. Beispielhaft brillieren die Kardiologen mit unterschiedlichen regionalen und \u00fcberregionalen Registern der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie (12). Unterzieht man sich heute einer kardiologischen Intervention, dann unterschreibt man oft nicht nur das Einverst\u00e4ndnis zum Eingriff, sondern gleich mehrfach die Bereitschaft, dass die Daten anonymisiert erhoben, weitergeleitet und ausgewertet werden d\u00fcrfen. In der Kardiologie konnten viele Forderungen (auch bei der Verg\u00fctung) mit Daten plausibel gemacht und durchgesetzt werden. Nirgends ist aber die Dokumentation der Ergebnisse so wichtig wie in der Onkologie &#8211; wegen des oft schweren Krankheitsverlaufs, der vielen, mitunter rasch wechselnden Therapieoptionen und wegen individueller Faktoren mit Einfluss auf Therapieentscheidungen und -verlauf.<\/p>\n<p>Die Einrichtung fl\u00e4chendeckender KKR wird die Transparenz in den Versorgungsstrukturen und -prozessen deutlich verbessern. Voraussetzung hierf\u00fcr ist jedoch, dass klinikinterne Einzelerfassungen verlassen werden, der ambulante Sektor ad\u00e4quat eingebunden wird und die bereits in einigen Bundesl\u00e4ndern existierenden KKR (z.B. Bayern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt), die eine Region vollst\u00e4ndig erfassen und abbilden, bundesweit etabliert werden.<\/p>\n<p><b>Erforderliche Rahmenbedingungen und Nutzen von KKR:<\/b> In einem vom BMG in Auftrag gegebenen Gutachten (13) \u201eAufwand-Nutzen-Absch\u00e4tzung zum Ausbau und Betrieb bundesweit fl\u00e4chendeckender klinischer Krebsregister\u201c wurden von der Prognos AG im Jahr 2010 folgende Punkte herausgestellt: die leitlinienkonforme Therapie hat zugenommen (z.B. brusterhaltende Operationen, adjuvante Chemotherapie); Behandlungsergebnisse haben sich verbessert bei Melanomen und Hodenkarzinomen; die interdisziplin\u00e4re Kooperation und Befunddokumentation hat zugenommen; KKR erfordern zus\u00e4tzlichen Personalbedarf.<\/p>\n<p>Diese Aussagen werden best\u00e4tigt durch die auf dem Deutschen Krebskongress 2012 vorgestellten Ergebnisse f\u00fcr die h\u00e4ufigsten Krebserkrankungen (malignes Melanom, Karzinome von Kolon, Lunge, Mamma, Prostata). Die Daten stammen von 41 Tumorzentren\/KKR aus 14 Bundesl\u00e4ndern und werden seit 2006 alle zwei Jahre auf dem Deutschen Krebskongress in einer bundesweiten onkologischen Qualit\u00e4tskonferenz pr\u00e4sentiert (14). Im Jahr 2006 waren auf einer solchen Qualit\u00e4tskonferenz Register nur aus acht Bundesl\u00e4ndern vertreten (Tumorzentren aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Th\u00fcringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Sachsen und Bayern). Jetzt sind Hessen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-W\u00fcrttemberg hinzugekommen. Zwischen 2000 und 2009 hatte das Erkrankungsalter f\u00fcr Karzinome von Lunge und Kolon sowie Melanom zugenommen, ebenso die fr\u00fchen Stadien des Mammakarzinoms. Die Zahl unbekannter Stadien hatte generell abgenommen (verbesserte Dokumentationsqualit\u00e4t) und die multimodale Therapieumsetzung war gestiegen. Die Daten zum kolorektalen Karzinom zeigen, dass die S3-Leitlinie zur adjuvanten Chemotherapie im Stadium III, die fr\u00fcher nur etwa 61% der Patienten erhielten (10), zunehmend umgesetzt wird. Das \u00dcberleben der Patienten mit Tumoren der M1-Kategorie (Fernmetastasen) ist in den letzten Jahren konstant geblieben, was den Ergebnissen des amerikanischen Krebsregisters SEER entspricht (14). Welche Erkenntnisse Register \u00fcber die Verbesserung der allt\u00e4glichen Versorgungsqualit\u00e4t erbringen k\u00f6nnen, zeigen beispielsweise aktuelle Ergebnisse regionaler Tumorregister. Anhand der Daten des Tumorregisters M\u00fcnchen (3) wurde gezeigt, dass das \u00dcberleben von Patienten mit metastasiertem Darmkrebs abh\u00e4ngt vom Zeitraum (und damit von der Verf\u00fcgbarkeit neuer medikament\u00f6ser Therapien), vom Alter bei Metastasierung und vom Auftreten der Metastase (prim\u00e4r oder im Verlauf;\u00a09). Eine wichtige Bedeutung haben KKR auch im Rahmen der Versorgungsforschung. Sie k\u00f6nnen fl\u00e4chendeckende, bev\u00f6lkerungsbezogene Aussagen machen hinsichtlich Anwendbarkeit und Wirksamkeit von Ergebnissen randomisierter kontrollierter Studien (RCT) der Phase\u00a0III zu neuen onkologischen Arzneimitteln im Versorgungsalltag. Sie sind auch hilfreich, um bei \u201ezielgerichteten\u201c Therapien Subgruppen von Patienten mit unterschiedlichem Wirksamkeits- bzw. Sicherheitsprofil zu identifizieren. In Erg\u00e4nzung zu RCT k\u00f6nnen hochwertige Registerstudien die oft zu reinen Marketingzwecken durchgef\u00fchrten Anwendungsbeobachtungen oder Postmarketingstudien abl\u00f6sen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sie Evidenzl\u00fccken in der Forschung nach der Zulassung eines Arzneimittels schlie\u00dfen (10,\u00a015,\u00a016). Bei Registerstudien werden vorhandene Daten aus der Routinebehandlung zusammengetragen und retrospektiv ausgewertet. Andere sind prospektiv angelegt. Alle ergeben Aussagen \u00fcber erw\u00fcnschte und unerw\u00fcnschte Wirkungen von Arzneimitteln bei ausgew\u00e4hlten Patientengruppen. Zum <i>quantitativen<\/i> Nachweis der grunds\u00e4tzlichen Wirksamkeit bzw. des Zusatznutzens eines Wirkstoffs sind Registerstudien jedoch nicht geeignet, weil sie keine randomisierten Gruppen vergleichen.<\/p>\n<p><b>Der weitere Weg der KKR:<\/b> Der Referentenentwurf des BMG (1,\u00a06) als \u201eEntwurf eines Gesetzes zur Umsetzung von Empfehlungen des Nationalen Krebsplans (Krebsplan-Umsetzungsgesetz)\u201c definiert die Pflichten der L\u00e4nder und der GKV. Die Krankenkassen sollen f\u00fcr jede Krebsneuerkrankung eine fallbezogene Registerpauschale in H\u00f6he von 94\u00a0\u20ac an das jeweils zust\u00e4ndige KKR entrichten. Hinzu kommen die Kosten f\u00fcr die j\u00e4hrlichen Folgemeldungen. Der G-BA wird mit wichtigen Aufgaben bei dem Programm zur Krebsfr\u00fcherkennung betraut. Au\u00dferdem erh\u00e4lt er den Auftrag, bundesweit die klinischen Registerdaten auszuwerten. Die Kosten f\u00fcr den Strukturaufbau der KKR, der L\u00e4ndersache ist, werden auf 67\u00a0Mio.\u00a0\u20ac gesch\u00e4tzt. Die notwendige Infrastruktur f\u00fcr KKR besteht bereits teilweise. Eine Anschubfinanzierung f\u00fcr Bundesl\u00e4nder ohne Register ist jedoch unbedingt erforderlich. Langfristig wird bei einheitlicher Erhebung weniger B\u00fcrokratie n\u00f6tig sein.<\/p>\n<p>Als wesentliche Voraussetzungen f\u00fcr den weiteren Weg zu einem bundesweit fl\u00e4chendeckenden, einheitlichen und vor allem funktionsf\u00e4higen System der KKR wurden im Gutachten der Prognos AG folgende Punkte genannt (13): Kooperation mit Organkrebszentren, Harmonisierung der Meldeverg\u00fctungen, Abbau von Doppeldokumentationsstrukturen, vereinfachter Meldeaufwand und Aufzeigen des Mehrwerts der Dokumentation gegen\u00fcber den einzelnen Meldern. Insbesondere die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Tumordokumentation wird als sehr relevantes Querschnittsthema f\u00fcr alle Ziele des Nationalen Krebsplans angesehen und deshalb auch in einer \u201eAbsichtserkl\u00e4rung zur Tumordokumentation\u201c des BMG und der beteiligten Fachgesellschaften sowie Institutionen besonders betont.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg zu einer einheitlichen Krebsregistrierung ist gemacht. Jetzt m\u00fcssen weitere folgen, vor allem von den \u00c4rzten, die mit der Krebsbehandlung befasst sind. Sie m\u00fcssen sich motiviert und engagiert daran beteiligen, Daten zu registrieren, auszutauschen sowie wissenschaftlich auszuwerten, um die optimale Versorgungsqualit\u00e4t zu sichern und den Nutzen der Auswertungen f\u00fcr Patienten, Leistungserbringer und Kostentr\u00e4ger transparent darzustellen (8).<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol class=\"literatur\">\n<li>Bundesministerium f\u00fcrGesundheit: Nationaler Krebsplan: <a href=\"http:\/\/www.bmg.bund.de\/praevention\/nationaler-krebsplan.html\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Robert-Koch-Institut(Hrsg.) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschlande.V. (Hrsg.): Krebs in Deutschland 2007\/2008. 8. Ausgabe. Berlin 2012.<\/li>\n<li>Tumorregister M\u00fcnchen: <a href=\"http:\/\/www.tumorregister-muenchen.de\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Wei\u00dfbach, L.: Dtsch.Arztebl. 2012, <b>109<\/b>, A316. <a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/122702\/Onkologie-in-Deutschland-Wurden-Chancen-vertan?src=search\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>GesundheitspolitischeInformationen: Krebs besser bek\u00e4mpfen. Nr. 4\/2012. <a href=\"http:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Mei\u00dfner,M.: Dtsch. Arztebl. 2012, <b>109<\/b>, B2107. <a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/133829\/Krebsfrueherkennungs-und-registergesetz-Ein-wichtiger-Schritt-fuer-die-Versorgung?src=search\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Hofst\u00e4dter, F., undH\u00f6lzel, D.: Der Onkologe 2008, <b>14<\/b>, 1220 <a href=\"http:\/\/www.tumorzentren.de\/tl_files\/dokumente\/Artikel_Der_Onkologe_12_S_1220ff.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>H\u00f6lzel, D.: Der Onkologe2011, <b>17<\/b>, 143. <a href=\"http:\/\/www.tumorzentren.de\/tl_files\/dokumente\/Veroeffentlichungen_Artikel\/Der_Onkologe_Band17_Heft2_VF%20mit%20KKR.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>H\u00f6lzel, D., und Engel,J.: Dtsch. Arztebl. 2012, <b>109<\/b>, A424. <a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/123047\/Klinische-Krebsregister-Auf-Erfahrungen-aus-dem-Alltag-kann-nicht-verzichtet-werden?src=search\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Klinkhammer-Schalke,M., et al.: Der Onkologe 2012, <b>18<\/b>, 142. <a href=\"http:\/\/www.tumorzentren.de\/tl_files\/dokumente\/Veroeffentlichungen_Artikel\/Register%20in%20der%20Onkol.VF.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Interessenverband zurQualit\u00e4tssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onklogen in Deutschland e.V.(IQUO): <a href=\"http:\/\/www.iq-uo.de\/informationen\/odm\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>BerlinerHerzinfarktregister: <a href=\"http:\/\/www.herzinfarktregister.de\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.bmg.bund.de\/ \u00a0Gutachten-Aufwand-Nutzen-Abschaetzung-Krebsregister.pdf<a href=\"http:\/\/www.bmg.bund.de\/fileadmin\/redaktion\/pdf_publikationen\/Gutachten-Aufwand-Nutzen-Abschaetzung-Krebsregister.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Vierte Bundesweite OnkologieQualit\u00e4tskonferenz 2012: <a href=\"http:\/\/www.tumorzentren.de\/tl_files\/dokumente\/Qualitaetskonferenzen\/4.%20Onkologische%20Qualitaetskonferenz%202012\/Praesentation_4.OQK_DKK2012%2020.02.2012_final_2.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Dreyer, N.A., und Garner, S.: JAMA 2009, <b>302<\/b>,790. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19690313&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Wegscheider, K.: Z. Evid. Fortbild. Qual.Gesundhwes. 2009, <b>103<\/b>, 381. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19839214&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Brustkrebs,\" target=\"_self\">Brustkrebs,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Bundeskrebsregisterdatengesetz,\" target=\"_self\">Bundeskrebsregisterdatengesetz,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Hodenkarzinom,\" target=\"_self\">Hodenkarzinom,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Karzinome,\" target=\"_self\">Karzinome,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Kolonkarzinom,\" target=\"_self\">Kolonkarzinom,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Kolorektales%20Karzinom,\" target=\"_self\">Kolorektales Karzinom,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Krebs,\" target=\"_self\">Krebs,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Krebsregister,\" target=\"_self\">Krebsregister,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Krebsregister,\" target=\"_self\">Krebsregister,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Lungenkarzinom,\" target=\"_self\">Lungenkarzinom,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Mammakarzinom,\" target=\"_self\">Mammakarzinom,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Nationaler%20Krebsplan,\" target=\"_self\">Nationaler Krebsplan,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Onkologie,\" target=\"_self\">Onkologie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Prostatakarzinom,\" target=\"_self\">Prostatakarzinom,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Rektumkarzinom,\" target=\"_self\">Rektumkarzinom,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Tumore,\" target=\"_self\">Tumore,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Onkologie<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=33\" target=\"_self\">\u201ePrimum non nocere\u201c und Profitstreben der pharmazeutischen Industrie \u2013 ein unaufl\u00f6sbarer Widerspruch in der Onkologie?<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=33\" target=\"_self\">2013, <b>47<\/b>, 33<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=01\" target=\"_self\">Klinische Krebsregister: wichtige Quelle zuverl\u00e4ssiger Informationen \u00fcber die Qualit\u00e4t der onkologischen Versorgung<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=01\" target=\"_self\">2013, <b>47<\/b>, 01<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=47b\" target=\"_self\">Vorschl\u00e4ge zur Planung und Durchf\u00fchrung randomisierter kontrollierter Studien am Beispiel Onkologie<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=47b\" target=\"_self\">2009, <b>43<\/b>, 47b<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2008&amp;S=81\" target=\"_self\">Off-Label-Use von Arzneimitteln: Hintergr\u00fcnde und L\u00f6sungsans\u00e4tze eines vielschichtigen Problems<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2008&amp;S=81\" target=\"_self\">2008, <b>42<\/b>, 81<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=87a\" target=\"_self\">Die Publikation randomisierter onkologischer Studien als Abstracts nach der Pr\u00e4sentation als Vortr\u00e4ge<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=87a\" target=\"_self\">2003, <b>37<\/b>, 87a<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1998&amp;S=07b\" target=\"_self\">Unerfreuliches vom Arzneimittelmarkt: Ethyol und Ethik in der Onkologie<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1998&amp;S=07b\" target=\"_self\">1998, <b>32<\/b>, 07b<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=33\" target=\"_self\">Au\u00dfenseitermethoden in der Onkologie: Eine permanente Herausforderung<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=33\" target=\"_self\">1997, <b>31<\/b>, 33<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschlie\u00dflich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB 2013, 47, 01 Klinische Krebsregister: wichtige Quelle zuverl\u00e4ssiger Informationen \u00fcber die Qualit\u00e4t der onkologischen Versorgung Zusammenfassung: Seit vielen Jahren wird in Deutschland gefordert, klinische Krebsregister einzurichten. Nur durch sie k\u00f6nnen Prozess- und Ergebnisqualit\u00e4t der onkologischen Versorgung fl\u00e4chendeckend und sektoren\u00fcbergreifend abgebildet und verbessert werden. Trotz zahlreicher Widerst\u00e4nde wurde im Juni 2008 der Nationale Krebsplan ins [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[158,964,965,57,164,165,966,967,678,167,968,460,275,628,337],"class_list":["post-2971","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-brustkrebs","tag-bundeskrebsregisterdatengesetz","tag-hodenkarzinom","tag-karzinome","tag-kolonkarzinom","tag-kolorektales-karzinom","tag-krebs","tag-krebsregister","tag-lungenkarzinom","tag-mammakarzinom","tag-nationaler-krebsplan","tag-onkologie","tag-prostatakarzinom","tag-rektumkarzinom","tag-tumore"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 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