{"id":2977,"date":"2015-02-25T09:15:01","date_gmt":"2015-02-25T09:15:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=2977"},"modified":"2015-02-17T09:15:17","modified_gmt":"2015-02-17T09:15:17","slug":"ueberaktive-blase-orale-anticholinergika-versus-injiziertes-onabotulinumtoxin-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/ueberaktive-blase-orale-anticholinergika-versus-injiziertes-onabotulinumtoxin-a\/","title":{"rendered":"\u00dcberaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A"},"content":{"rendered":"<p>AMB 2013, <strong>47<\/strong>, 06<\/p>\n<h2>\u00dcberaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A<\/h2>\n<p>Es gibt Sch\u00e4tzungen wonach bis zu 20% \u00e4lterer Menschen unter einer \u00fcberaktiven Blase leiden (1). Die Definition umfasst die folgenden, individuell mehr oder weniger stark ausgepr\u00e4gten Symptome (2):<\/p>\n<ul>\n<li>Pollakisurie (\u2265\u00a08 Miktionen\/24 h bei einer Harnmenge bis 2,8 l\/24 h),<\/li>\n<li>imperativer Harndrang (pl\u00f6tzlich und ohne Vorwarnung einsetzend mit der Gefahr des Harnverlustes,<\/li>\n<li>Nykturie (Gewecktwerden durch Harndrang und Blasenentleerung),<\/li>\n<li>Dranginkontinenz (Harnverlust in Zusammenhang mit imperativem Harndrang).<\/li>\n<li>Es sollten dabei keine lokalen, metabolischen, systemisch-neurologischen oder endokrinen Erkrankungen zugrunde liegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>M\u00e4nner und Frauen unterscheiden sich nicht in der H\u00e4ufigkeit der \u00fcberaktiven Blase, jedoch in der Art (bei Frauen h\u00e4ufiger Dranginkontinenz) und im Beginn der Symptome (bei Frauen starke Zunahme ab dem 44., bei M\u00e4nnern ab dem 64. Lebensjahr).<\/p>\n<p>H\u00e4ufig wird mit Anticholinergika-Tabletten behandelt (vgl. 3). Ein Cochrane Review aus dem Jahr 2006 (4) kam zu dem Schluss, dass Anticholinergika zwar zu einer statistisch signifikanten Besserung der Symptome f\u00fchren (Relatives Risiko:\u00a01,39), allerdings h\u00e4ufig begleitet sind von systemischen unerw\u00fcnschten Arzneimittelwirkungen (UAW), besonders einer unangenehmen Mundtrockenheit (RR:\u00a03). Onabotulinumtoxin\u00a0A wird bei \u00fcberaktiver Blase ebenfalls angewendet. Es wird unter zystoskopischer Kontrolle direkt in den Detrusormuskel injiziert. Dadurch bleiben den Patienten m\u00f6glicherweise systemische UAW erspart. Bislang gab es noch keine vergleichende Studie Onabotulinumtoxin\u00a0A lokal versus Anticholinergika systemisch.<\/p>\n<p>Dies hat jetzt eine Studie an Frauen nachgeholt. Sie war multizentrisch, randomisiert und f\u00fcr beide Arme mit aktivem Wirkstoff \u2013 Onabotulinumtixin\u00a0A &#8211; doppelt-blind und plazebokontrolliert angelegt (5). Ziel war es nachzuweisen, ob durch Onabotulinumtoxin\u00a0A (Botox<sup>\u00ae<\/sup>) im Vergleich zu Anticholinergika die Harndrangepisoden reduziert werden k\u00f6nnen und wie sich Lebensqualit\u00e4t oder H\u00e4ufigkeit der UAW beeinflussen lassen.<\/p>\n<p>Hierzu wurden insgesamt 249 Frauen ohne neurologische Grunderkrankung mit mittel- bis schwergradiger Dranginkontinenz (&gt;\u00a04\u00a0Drangepisoden am Tag, im Mittel\u00a05) eingeschlossen und ein halbes Jahr lang behandelt. Frauen mit gr\u00f6\u00dferen Restharnmengen (&gt;\u00a0150\u00a0ml) wurden ausgeschlossen, weil \u00dcberlaufblase eine bekannte UAW von Botox-Injektionen ist.<\/p>\n<p>In der Anticholinergika-Gruppe (A) erhielten die Frauen 5\u00a0mg\/d Solifenacin (Vesikur<sup>\u00ae<\/sup>) sechs Monate lang mit der Option einer Dosiserh\u00f6hung bzw. einem Wechsel auf Trospium (Spasmex<sup>\u00ae<\/sup> u.a.) bei unzureichendem Effekt plus eine einmalige Injektion von physiologischer NaCl-L\u00f6sung in den Detrusormuskel. In der Onabotulinumtoxin\u00a0A-Gruppe (B) erhielten die Frauen eine einmalige Injektion in den Detrusormuskel (100\u00a0U\u00a0Onabotulinumtoxin\u00a0A) sowie sechs Monate lang t\u00e4glich eine Tablette Plazebo.<\/p>\n<p>Die Patientinnen stellten sich alle zwei Monate vor. Die Symptome wurden mit dem Patient Global Symptom Control (PGSC)-Fragebogen erfasst (1-5 Punkte, wobei eine steigende Punktzahl eine Besserung der Symptome wiedergibt). Weiterhin f\u00fchrten sie ein sog. Miktions-Tagebuch. Der prim\u00e4re Endpunkt war die H\u00e4ufigkeit von Dranginkontinenz-Episoden. Sekund\u00e4re Endpunkte waren u.a. diverse Inkontinenz-Scores und die Lebensqualit\u00e4t. Sicherheitsendpunkte waren jede UAW, insbesondere trockene Schleimh\u00e4ute, Obstipation, Harnwegsinfektionen, die Notwendigkeit einer Blasenkatheterisierung und Restharn \u00fcber 300\u00a0ml.<\/p>\n<p><b>Ergebnisse:<\/b> Von 472 gescreenten Frauen wurden 249 randomisiert. Nach sechs Monaten befanden sich noch 118 Patientinnen in Gruppe A und 113 in Gruppe B. Die demografischen und medizinischen Risiken waren in beiden Gruppen gleich verteilt (mittleres Alter 57 Jahre, mittlerer BMI 32). Die mittlere Reduktion von Drangepisoden war laut Miktions-Tagebuch in beiden Gruppen gleich (-3,4 Episoden\/d in Gruppe A und -3,3 Episoden\/d in Gruppe B; p\u00a0=\u00a00,81). Frauen in Gruppe B berichteten h\u00e4ufiger \u00fcber ein vollst\u00e4ndiges Verschwinden der Dranginkontinenz (27% vs. 13%; p\u00a0=\u00a00,003). Nach sechs Monaten wurden bei 71% der Patientinnen in Gruppe A und bei 70% in Gruppe B die Symptome als ausreichend behandelt bewertet. In beiden Gruppen kam es zu einer gleichen Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t nach diversen Frageb\u00f6gen. Nebenwirkungen wurden in beiden Gruppen ebenfalls gleich h\u00e4ufig gez\u00e4hlt (69% vs. 73%; p\u00a0=\u00a00,7). In Gruppe A trat erwartungsgem\u00e4\u00df signifikant h\u00e4ufiger Mundtrockenheit (46% vs. 31%; p\u00a0=\u00a00,02) auf. In Gruppe B waren intermittierende Blasenkatheterisierungen wegen zuviel Restharn gem\u00e4\u00df den Studienkriterien erforderlich: bei 5% in den ersten zwei Monaten, bei 3% im 3. und 4. Monat und bei 1% im 5. und 6. Monat. In Gruppe A war nach Studienkriterien keine Katheterisierung n\u00f6tig. \u00dcberraschend gro\u00df ist die Zahl von zus\u00e4tzlichen intermittierenden Selbstkatheterisierungen: Gruppe A vs. B in den ersten zwei Monaten 2% vs. 12%, im 3. und 4. Monat 1% vs. 10% und im 5. und 6. Monat 1% vs. 5%. Harnwegsinfektionen traten ebenfalls signifikant h\u00e4ufiger in Gruppe B auf (33% vs. 13%; p\u00a0&lt;\u00a00,001).<\/p>\n<p>Kritisch sei angemerkt, dass die ABC-Studie statistisch nicht ausreichend \u201egepowert\u201c war f\u00fcr die Aussage \u201e\u00c4quivalenz\u201c oder \u201eNichtunterlegenheit\u201c. Trotzdem sprechen die Autoren in ihrem Fazit von einer Gleichwertigkeit der Behandlungen. Dem muss in Anbetracht h\u00e4ufigerer und potenziell schwerwiegender Komplikationen nach Botox-Injektion (\u00dcberlaufblase, Harnwegsinfektionen) widersprochen werden.<\/p>\n<p><b>Fazit:<\/b> Eine \u00fcberaktive Blase mit Dranginkontinenz kann bei Frauen durch zystoskopisch gesteuerte, einmalige Injektion von Botox in den Detrusormuskel \u00fcber einen Zeitraum von sechs Monaten \u00e4hnlich gebessert werden wie mit einer oralen anticholinergen Therapie (von f\u00fcnf Episoden auf etwa zwei Episoden pro Tag). Ein Unterschied ergibt sich bei den UAW. Unter Anticholinergika treten h\u00e4ufiger systemische UAW auf (trockene Schleimh\u00e4ute) und nach Botox-Injektion h\u00e4ufiger Harnwegsinfekte sowie die Notwendigkeit von Blasenkatheterisierungen wegen zu gro\u00dfer Restharnmengen. Da Harnwegsinfekte und Blasenkatheterisierungen als gefahrvoller einzusch\u00e4tzen sind als Mundtrockenheit, kann die Botox-Injektion nur ein Ersatzverfahren bei Unwirksamkeit oder Unvertr\u00e4glichkeit anderer Therapien sein.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol class=\"literatur\">\n<li>Stewart, W.F.(NOBLE = <b>N<\/b>ational <b>O<\/b>veractive <b>BL<\/b>adder <b>E<\/b>valuation): World J. Urol. 2003,<b>20<\/b>, 327. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=12811491&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2003, <b>37<\/b>, 44 <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6297\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> . AMB 2006, <b>40<\/b>, 02 <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6573\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0. AMB 2007, <b>41<\/b>, 01. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6682\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.dggg.de\/ \u2026 Leitlinien\/1-3-5-ueberaktive-blase-2010_01.pdf\u00a0<a href=\"http:\/\/www.dggg.de\/fileadmin\/public_docs\/Leitlinien\/1-3-5-ueberaktive-blase-2010_01.pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Nabi, G., et al.: Cochrane Database Syst Rev. 2006 Oct18;(4):CD003781. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=17054185&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Visco, A.G.,et al. (ABC = <b>A<\/b>nticholinergic versus <b>B<\/b>otulinum toxin <b>C<\/b>omparison):N. Engl. J. Med. 2012, <b>367<\/b>, 1803. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=23036134&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=ABC-Studie,\" target=\"_self\">ABC-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Anticholinergika,\" target=\"_self\">Anticholinergika,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Blasenschw%C3%A4che,\" target=\"_self\">Blasenschw\u00e4che,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Blasen%C3%BCberaktivit%C3%A4t,\" target=\"_self\">Blasen\u00fcberaktivit\u00e4t,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Botulinumtoxin,\" target=\"_self\">Botulinumtoxin,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Dranginkontinenz,\" target=\"_self\">Dranginkontinenz,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=NOBLE-Studie,\" target=\"_self\">NOBLE-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Onabotulinumtoxin%20A,\" target=\"_self\">Onabotulinumtoxin A,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Solifenacin,\" target=\"_self\">Solifenacin,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Trospiumchlorid,\" target=\"_self\">Trospiumchlorid,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Urininkontinenz,\" target=\"_self\">Urininkontinenz,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Anticholinergika<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=06\" target=\"_self\">\u00dcberaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=06\" target=\"_self\">2013, <b>47<\/b>, 06<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=33\" target=\"_self\">Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Alte und neue Therapieans\u00e4tze<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=33\" target=\"_self\">2009, <b>43<\/b>, 33<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2007&amp;S=01\" target=\"_self\">Neu eingef\u00fchrte Arzneimittel 2005<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2007&amp;S=01\" target=\"_self\">2007, <b>41<\/b>, 01<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2006&amp;S=02\" target=\"_self\">Neue Arzneimittel 2004<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2006&amp;S=02\" target=\"_self\">2006, <b>40<\/b>, 02<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2005&amp;S=44\" target=\"_self\">Unangemessene Medikamente bei \u00e4lteren Patienten: Die Beers-Liste<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2005&amp;S=44\" target=\"_self\">2005, <b>39<\/b>, 44<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=44\" target=\"_self\">Blasenschw\u00e4che: Nutzen Anticholinergika?<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=44\" target=\"_self\">2003, <b>37<\/b>, 44<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=09\" target=\"_self\">Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=09\" target=\"_self\">2003, <b>37<\/b>, 09<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=40\" target=\"_self\">Leserbrief: Bornaprin und Sport<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=40\" target=\"_self\">1999, <b>33<\/b>, 40<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschlie\u00dflich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB 2013, 47, 06 \u00dcberaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A Es gibt Sch\u00e4tzungen wonach bis zu 20% \u00e4lterer Menschen unter einer \u00fcberaktiven Blase leiden (1). Die Definition umfasst die folgenden, individuell mehr oder weniger stark ausgepr\u00e4gten Symptome (2): Pollakisurie (\u2265\u00a08 Miktionen\/24 h bei einer Harnmenge bis 2,8 l\/24 h), imperativer Harndrang (pl\u00f6tzlich und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[970,971,972,973,974,975,976,977,978,979,980],"class_list":["post-2977","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-abc-studie","tag-anticholinergika","tag-blasenschwaeche","tag-blasenueberaktivitaet","tag-botulinumtoxin","tag-dranginkontinenz","tag-noble-studie","tag-onabotulinumtoxin-a","tag-solifenacin","tag-trospiumchlorid","tag-urininkontinenz"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - 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