{"id":3031,"date":"2015-03-08T09:52:01","date_gmt":"2015-03-08T09:52:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=3031"},"modified":"2015-02-28T09:52:47","modified_gmt":"2015-02-28T09:52:47","slug":"direct-to-consumer-advertising-im-oesterreichischen-rundfunk-orf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/direct-to-consumer-advertising-im-oesterreichischen-rundfunk-orf\/","title":{"rendered":"Direct-to-Consumer Advertising im \u00d6sterreichischen Rundfunk (ORF)"},"content":{"rendered":"<p>AMB 2013, <strong>47<\/strong>, 16DB01<\/p>\n<h2>Direct-to-Consumer Advertising im \u00d6sterreichischen Rundfunk (ORF)<\/h2>\n<p>Die direkte Bewerbung verschreibungspflichtiger Arzneimittel bei \u201eLaien\u201d (DTCA = <b>D<\/b>irect-<b>T<\/b>o-<b>C<\/b>onsumer <b>A<\/b>dvertising) ist in Europa wie fast auf der gesamten \u00fcbrigen Welt verboten. Nur in Neuseeland und den USA d\u00fcrfen die Arzneimittelhersteller f\u00fcr verschreibungspflichtige Produkte im Fernsehen und in anderen Massenmedien werben. Die Erfahrungen aus den USA zeigen, dass DTCA zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach den Arzneispezialit\u00e4ten f\u00fchrt. Nach der Legalisierung von DTCA in den USA im Jahre 1997 stiegen die Ausgaben der Industrie f\u00fcr diese Art der Werbung innerhalb von acht Jahren von 1,1 auf 4,2 Milliarden US-$ (1-3). Es ist davon auszugehen, dass sich jeder dort investierte Dollar mehrfach auszahlt, sonst w\u00fcrden die pharmazeutischen Unternehmer (pU) nicht jedes Jahr noch mehr Geld in DTCA stecken.<\/p>\n<p>DER ARZNEIMITTELBRIEF hat sich gemeinsam mit anderen unabh\u00e4ngigen medizinischen Informationsbl\u00e4ttern und Verbraucherorganisationen wiederholt gegen die Bestrebungen der Industrie gewandt, das Werbeverbot f\u00fcr verschreibungspflichtige Arzneimittel auch innerhalb der EU auszuhebeln (4). Diese jahrelangen Versuche der Pharmaindustrie sind aber gl\u00fccklicherweise seit dem 13.9.2012 zun\u00e4chst abgewendet (Chronologie bei 5). Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass DTCA den irrationalen Gebrauch von Arzneimitteln f\u00f6rdert und sich sehr negativ auf das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen auswirkt, etwa durch vermehrte Arzneimittelkosten und unerw\u00fcnschte Arzneimittelereignisse. Das DTCA-Verbot soll die Verbraucher auch vor dem sog. \u201eDisease-Mongering\u201d sch\u00fctzen, dem Erfinden neuer Erkrankungen und dem \u00dcbertreiben bekannter Funktionsst\u00f6rungen mit dem Zweck, noch mehr Arzneimittel zu verkaufen (vgl.\u00a06).<\/p>\n<p>In vielen L\u00e4ndern, darunter Indien und Brasilien, wird das DTCA-Verbot mittlerweile konsequent unterlaufen. Das hat beispielsweise dazu gef\u00fchrt, dass Statine in der indischen Mittelschicht zum Statussymbol geworden sind. Viele Menschen dort kaufen sich vom Ersparten eine Packung eines Statins, weil dieses Arzneimittel &#8211; laut Werbung \u2013 ja ein l\u00e4ngeres Leben garantiert. Auch in Europa erleben wir immer wieder solche bizarr getarnten Versuche der pU, direkt den Verbraucher zu beeinflussen. Ber\u00fchmtes Beispiel war vor ein paar Jahren die europaweite \u201eAufkl\u00e4rungskampagne\u201d \u00fcber \u201eM\u00e4nnergesundheit\u201d. Damals animierte der ber\u00fchmte und somit werbewirksame Fu\u00dfballer Pel\u00e9 in Print- und TV-Medien Europas die M\u00e4nner monatelang, mit ihren \u00c4rzten \u00fcber ihre Gesundheit zu sprechen (7). Der Auftraggeber Pfizer war als solcher nicht erkennbar, wohl aber zierte jede Anzeige eine hellblaue Raute, das Symbol f\u00fcr Viagra<sup>\u00ae<\/sup>.<\/p>\n<p>DTCA als \u201eAufkl\u00e4rungskampagne\u201d zu tarnen, ist also ein alter Trick, um das Werbeverbot zu umgehen. Die erste DTCA soll \u00fcbrigens 1981 im Reader\u2019s Digest erschienen sein und \u00fcber die Pneumokokkenimpfung \u201einformiert\u201d haben. Daran sei gedacht, wenn man in diesen Tagen den ORF h\u00f6rt oder sieht. Auf vielen \u00f6sterreichischen Kan\u00e4len wurde n\u00e4mlich gerade eine Informationskampagne \u00fcber die Gefahren einer Pneumokokkeninfektion bei \u00dcber-50-J\u00e4hrigen gestartet (8). Inhalt dieser Einschaltungen ist die beunruhigende Information, dass die Abwehrkraft ab 50\u00a0Jahren sinkt und das Risiko f\u00fcr eine Pneumokokkenerkrankung steigt. Daher seien Pneumokokken \u201ef\u00fcr Jede\/n, die\/der vor 1962 geboren wurde, ein Thema\u201d. F\u00fcr weitere Informationen soll man Arzt oder Apotheker fragen oder sich auf der Webseite der Kampagne informieren. Dort ist zu lesen, dass Pneumokokken st\u00e4ndig in der Bev\u00f6lkerung zirkulieren, durch Husten und Niesen \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen und zu Gehirnhautentz\u00fcndung, Pneumonie und Sepsis bis hin zum Tode f\u00fchren k\u00f6nnen. Der Impfstoff, um den es eigentlich geht, wird wohlweislich nicht genannt. Inhaltlich verantwortlich f\u00fcr die Spots ist der \u00f6sterreichische Verband der Impfstoffhersteller (\u00d6VIH) mit Unterst\u00fctzung von Pfizer und Sanofi-Pasteur MSD. Leider wird diese Aktion auch von der \u00f6sterreichischen \u00c4rzte- und Apothekerkammer unterst\u00fctzt &#8211; zumindest erscheinen ihre Logos.<\/p>\n<p>Zeitgleich mit dieser \u201eInformationskampagne\u201d findet sich auf der R\u00fcckseite der \u00f6sterreichischen \u00c4rztezeitung (9) ganzseitig die Werbung f\u00fcr Prevenar\u00a013<sup>\u00ae<\/sup>, dem \u201eersten und einzigen Pneumokokken-Konjugationsimpfstoff f\u00fcr Erwachsene ab 50\u00a0Jahren\u201d. In der oberen Bildh\u00e4lfte ist dort eine Frau mittleren Alters in einem Bus abgebildet. Sie steht zwischen zwei j\u00fcngeren, sehr ernst dreinschauenden Personen und tr\u00e4gt einen gro\u00dfen wei\u00dfen Astronautenanzug mit geschlossenem Helm. In der unteren Bildh\u00e4lfte sieht man die gleiche Szene. Jetzt tr\u00e4gt die Frau keinen Raumanzug mehr, und die beiden Nachbarpersonen schauen nun freundlicher und zuversichtlicher drein. Die Frau wird von einem roten Ring besch\u00fctzt, dem Logo von Prevenar\u00a013<sup>\u00ae<\/sup>. Ein weiterer Baustein der Kampagne ist, dass der Hersteller den Impfstoff bis Ende Februar 2013 in allen \u00f6sterreichischen Apotheken zu verg\u00fcnstigten Preisen abgibt.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens jetzt wird klar, dass es sich um eine konzertierte Werbeaktion handelt. Den B\u00fcrgern wird mit einer \u201eInformationskampagne\u201d Angst gemacht (die Erreger lauern \u00fcberall, eine Infektion kann t\u00f6dlich sein). Diese Angst soll sie dazu veranlassen, zu \u00c4rzten zu gehen. Die wissen, dass der Pneumokokkenimpfstoff k\u00fcrzlich eine Zulassungserweiterung f\u00fcr gesunde Personen ab 50\u00a0Jahre erhalten hat und dass der Impfstoff gerade besonders preisg\u00fcnstig ist. Die Unterst\u00fctzung dieser \u201eInformationskampagne\u201d durch die Standesvertretungen l\u00e4sst die Aktion f\u00fcr \u00c4rzte und Apotheker seri\u00f6s erscheinen &#8211; die Kollegen werden sich schon etwas dabei gedacht haben &#8211; und die Bereitschaft w\u00e4chst, Interessenten zur Impfung zu raten.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich empfiehlt der druckfrische \u00f6sterreichische Impfplan von 2013 f\u00fcr Erwachsene den 13-valenten Konjugationsimpfstoff jetzt ab dem 51. Lebensjahr (10). Die Begr\u00fcndung f\u00fcr diese aktuelle \u00c4nderung ist nicht klar. Eine generelle Impfempfehlung ab 51\u00a0Jahre gibt es nach unserer Kenntnis nirgendwo auf der Welt. In Deutschland empfiehlt die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) in einer besonderen Stellungnahme &#8211; auch nach der Zulassungserweiterung des Pneumokokken-Konjugatimpfstoffs Prevenar\u00a013<sup>\u00ae<\/sup> &#8211; weiterhin die Impfung als Standardimpfung bei Erwachsenen ab\u00a060\u00a0Jahren (11).<\/p>\n<p>Wir glauben, dass die Kampagne, die wir gerade mit Prevenar\u00a013<sup>\u00ae<\/sup> erleben, eine wissenschaftlich v\u00f6llig unbegr\u00fcndete Indikationsausweitung f\u00fcr einen Impfstoff ist und dass hier das DTCA-Verbot von Pfizer und Sanofi-Pasteur MSD geschickt unterlaufen wird. Die \u201eAufkl\u00e4rungskampagne\u201d hat allein den Zweck, den Verkauf des Impfstoffs zu steigern. Schade, dass sich \u00c4rzte- und Apothekerkammer vor diesen Werbekarren spannen lassen. Hersteller von Impfstoffen und die Gesundheitspolitik brauchen sich nicht zu beklagen, dass die Menschen \u201eimpfm\u00fcde\u201d sind. Durch solche Aktionen leisten sie einem ablehnenden Verhalten eher noch Vorschub.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol class=\"literatur\">\n<li>AMB 2007, <strong>41<\/strong>,49. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6725\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Buchner, B.: Eur. J. Health Law 2009, <b>16<\/b>, 201. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19788000&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Ludwig, W.-D., und Schott, G.: Drug-to-consumer advertising in acompetitive market. In Gigerenzer, G., und Gray,J.A.M. (Hrsg.): Bessere \u00c4rzte, bessere Patienten, bessere Medizin. Aufbruch inein transparentes Gesundheitswesen. Medizinisch WissenschaftlicheVerlagsgesellschaft, Berlin 2013. S. 303.<\/li>\n<li>AMB 2009, <strong>43<\/strong>,7b. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6935\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.bukopharma.de\/index.php?page=chronologie <a href=\"http:\/\/www.bukopharma.de\/index.php?page=chronologie\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2004, <b>38<\/b>, 8a. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6364\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2002, <b>36<\/b>,56a. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6182\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.pneumokokkenab50.at\/ <a href=\"http:\/\/www.pneumokokkenab50.at\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>\u00d6AZ 2013, Ausgabe 1\/2.<\/li>\n<li>http:\/\/www.aeksbg.at\/c\/document_library\/&#8230; <a href=\"http:\/\/www.aeksbg.at\/c\/document_library\/get_file?uuid=86597cb2-aa87-4366-a188-058b66761e8f&amp;groupId=10431\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/EpidBull\/Archiv\/2012\/Ausgaben\/07_12.pdf&#8230; <a href=\"http:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/EpidBull\/Archiv\/2012\/Ausgaben\/07_12.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Arzneimittel,\" target=\"_self\">Arzneimittel,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=DCTA,\" target=\"_self\">DCTA,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Impfung,\" target=\"_self\">Impfung,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Medikamente,\" target=\"_self\">Medikamente,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Pneumokokken,\" target=\"_self\">Pneumokokken,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Pneumokokken-Schutzimpfung,\" target=\"_self\">Pneumokokken-Schutzimpfung,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Werbung,\" target=\"_self\">Werbung,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: DCTA<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=16DB01\" target=\"_self\">Direct-to-Consumer Advertising im \u00d6sterreichischen Rundfunk (ORF)<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=16DB01\" target=\"_self\">2013, <b>47<\/b>, 16DB01<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=07b\" target=\"_self\">Das Werbeverbot f\u00fcr rezeptpflichtige Arzneimittel soll aufgeweicht werden<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=07b\" target=\"_self\">2009, <b>43<\/b>, 07b<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2007&amp;S=95b\" target=\"_self\">Kongress zur Patientensicherheit bei medikament\u00f6ser Therapie<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2007&amp;S=95b\" target=\"_self\">2007, <b>41<\/b>, 95b<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2007&amp;S=49\" target=\"_self\">Werbung f\u00fcr rezeptpflichtige Arzneimittel bei Patienten<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2007&amp;S=49\" target=\"_self\">2007, <b>41<\/b>, 49<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=64\" target=\"_self\">Offener Brief<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=64\" target=\"_self\">2002, <b>36<\/b>, 64<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=39b\" target=\"_self\">Werbung f\u00fcr rezeptpflichtige Arzneimittel soll auch bei Laien m\u00f6glich werden<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=39b\" target=\"_self\">2002, <b>36<\/b>, 39b<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschlie\u00dflich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB 2013, 47, 16DB01 Direct-to-Consumer Advertising im \u00d6sterreichischen Rundfunk (ORF) Die direkte Bewerbung verschreibungspflichtiger Arzneimittel bei \u201eLaien\u201d (DTCA = Direct-To-Consumer Advertising) ist in Europa wie fast auf der gesamten \u00fcbrigen Welt verboten. 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