{"id":3049,"date":"2015-03-09T10:20:54","date_gmt":"2015-03-09T10:20:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=3049"},"modified":"2015-03-06T10:22:12","modified_gmt":"2015-03-06T10:22:12","slug":"diagnostik-und-therapie-der-herzinsuffizienz-2012-aktualisierte-europaeische-leitlinie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/diagnostik-und-therapie-der-herzinsuffizienz-2012-aktualisierte-europaeische-leitlinie\/","title":{"rendered":"Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europ\u00e4ische Leitlinie"},"content":{"rendered":"<p>AMB 2012, <strong>46<\/strong>, 73<\/p>\n<h2>Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europ\u00e4ische Leitlinie<\/h2>\n<p><b>Zusammenfassung: Diagnostik und Therapie bei systolischer Herzinsuffizienz, die sich an Leitlinien orientieren, senken die Letalit\u00e4t und Morbidit\u00e4t und verbessern Leistungsf\u00e4higkeit und Lebensqualit\u00e4t. Seit Mai 2012 liegt eine durch die Europ\u00e4ische Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie aktualisierte Fassung der Leitlinie vor. Wichtige Neuerungen betreffen: Empfehlung von Ivabradin, Erweiterungen der Indikationen f\u00fcr Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten und f\u00fcr die kardiale Resynchronisationstherapie, revaskularisierende Ma\u00dfnahmen bei koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz sowie den Einsatz von Kreislauf-Unterst\u00fctzungssystemen. Erstmals wird auch detaillierter zu Bedeutung und Management der Komorbidit\u00e4ten Stellung genommen. Da das Herzinsuffizienz-Syndrom sehr komplex ist, gilt unver\u00e4ndert, dass Diagnostik und Therapie immer an die individuelle Situation und Bed\u00fcrfnisse des Patienten angepasst werden m\u00fcssen.<\/b><\/p>\n<p><b>Einleitung:<\/b> Hohe Pr\u00e4valenz und krankheitsbedingte Kosten machen die Herzinsuffizienz zu einer wichtigen medizinischen und sozio\u00f6konomischen Aufgabe. Von den \u00dcber-70-J\u00e4hrigen hat in den Industrienationen heute jeder zehnte eine Herzinsuffizienz. Diagnostik und Behandlung nach Leitlinien vermindern die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Letalit\u00e4t. Die Europ\u00e4ische Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie legte im Mai 2012 &#8211; vier Jahre nach der letzen \u00dcberarbeitung &#8211; eine aktualisierte Fassung der Leitlinie vor (1). Wesentliche \u00c4nderungen gegen\u00fcber der Vorversion aus 2008 werden im Folgenden dargestellt und kommentiert. Zwei Schemata integrieren Neues und Etabliertes in Diagnostik und Therapie. Unver\u00e4ndert bleibt die Verantwortung des behandelnden Arztes, die stufenweise Eskalation der Diagnostik und der pharmakologischen, interventionellen und chirurgischen Therapieoptionen nicht nur der Schwere der Erkrankung, sondern auch den individuellen Umst\u00e4nden, Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen des Patienten anzupassen. Selbstverst\u00e4ndlich kann und soll die Leitlinie nur als Richtschnur dienen.<\/p>\n<p><b>Diagnose:<\/b> Herzinsuffizienz ist anhand klinischer Symptome nur ungenau zu diagnostizieren, da die Leitsymptome Leistungsminderung, Dyspnoe und \u00d6deme unspezifisch sind. Selbst schwere kardiale Funktionsst\u00f6rungen k\u00f6nnen lange Zeit nur wenig Symptome verursachen. Ohne objektivierende Diagnostik kann die Herzinsuffizienz unbemerkt bleiben oder in ihrem Schweregrad untersch\u00e4tzt werden. Die Leitlinien fordern deshalb, strukturelle oder funktionelle kardiale Anomalien <i>grunds\u00e4tzlich<\/i> zu objektivieren. Eine Klassifizierung nach \u00c4tiologie, Schweregrad und Art der Funktionsst\u00f6rung ist essentiell. Die <i>Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikul\u00e4rer Ejektionsfraktion <\/i>(=\u00a0HF-REF\u00a0mit\u00a0LVEF\u00a0&lt;\u00a040-50%) <i>bzw. mit erhaltener linksventrikul\u00e4rer Ejektionsfraktion <\/i>(=\u00a0HF-PEF\u00a0mit\u00a0LVEF\u00a0&gt;\u00a050%) werden heute als unterschiedliche Manifestation eines komplexen Krankheitsgeschehens gesehen. Die verf\u00fcgbare Evidenz und die Therapieempfehlungen beziehen sich aber weiterhin im Wesentlichen auf die systolische <i>Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikul\u00e4rer Ejektionsfraktion<\/i> (HF-REF).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Diagnose HF-REF werden typische Symptome und Befunde gefordert sowie der Nachweis einer eingeschr\u00e4nkten linksventrikul\u00e4ren Ejektionsfraktion (LVEF). <i>Zus\u00e4tzlich<\/i> ist der Nachweis einer strukturellen Herzerkrankung notwendig (z.B. Hypertrophie des linken Ventrikels, Vergr\u00f6\u00dferung des Vorhofs und\/oder linksventrikul\u00e4re diastolische Funktionsst\u00f6rung). Abb.\u00a01 veranschaulicht das empfohlene Vorgehen bei Verdacht auf Herzinsuffizienz. Die Leitlinie zeigt 2012 erstmals, dass auch ein <i>alternativer<\/i> Diagnoseweg gew\u00e4hlt werden kann mit Messung der natriuretischen Peptide (NP), falls die Echokardiographie nicht unmittelbar verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n<p>Diese Biomarker k\u00f6nnen eine Herzinsuffizienz weitgehend ausschlie\u00dfen. Wenn sie erh\u00f6ht sind, entscheidet die Echokardiographie. BNP (B-Typ Natriuretisches Peptid) und NT-proBNP (N-terminales Pro-BNP) werden als diagnostisch gleichwertig eingestuft. Wichtig ist, dass bei akuter Symptomatik andere Grenzwerte gelten als bei nicht-akuten Beschwerden. Ferner ist zu bedenken, dass die Plasmakonzentrationen durch viele Faktoren, wie Alter, Geschlecht, Niereninsuffizienz und andere Komorbidit\u00e4ten sowie auch durch das K\u00f6rpergewicht ver\u00e4ndert werden. Bei erh\u00f6hten NP-Konzentrationen sind die diagnostischen Aussagen weniger sicher als bei niedrigen.<\/p>\n<p><b>Therapie:<\/b> Kausaltherapeutische, nicht-pharmakologische und pharmakologische Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen bei der Behandlung der Herzinsuffizienz zusammenwirken. In weiter fortgeschrittenen Stadien und bei \u00e4lteren Patienten sind Teilnahme an Betreuungsprogrammen, Anleitung zur Selbst\u00fcberwachung, F\u00f6rderung der Behandlungstreue und gesunder Lebensstil (Trinkmenge, Bewegung) nicht nur zu empfehlen, sondern auch zu organisieren. Technik-basierte Telemedizin kann ein solches individualisiertes und an den Bed\u00fcrfnissen des Patienten orientiertes \u201eCoaching\u201d &#8211; auch durch nicht-\u00e4rztliches Fachpersonal &#8211; nicht ersetzen. Die Ziele sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Pr\u00e4vention bzw. Kontrolle von Krankheiten, die mit kardialer Dysfunktion einhergehen und &#8211; nach klinischer Manifestation der Herzinsuffizienz &#8211; die Prognose beeinflussen,<\/li>\n<li>die Lebensqualit\u00e4t zu bewahren bzw. zu verbessern,<\/li>\n<li>Beschwerden zu lindern,<\/li>\n<li>station\u00e4re Behandlungen zu vermeiden,<\/li>\n<li>die Lebenszeit zu verl\u00e4ngern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Abb.\u00a02 zeigt die aktualisierten Behandlungsoptionen bei chronischer symptomatischer Herzinsuffizienz, also in den Stadien II-IV nach der New York Heart Association (NYHA).<\/p>\n<p><i>Pharmakotherapie:<\/i> Grundpfeiler sind und bleiben Diuretika, ACE-Hemmer (ACE-H; bei Unvertr\u00e4glichkeit: Sartane), Betablocker (BB), ggf. Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MR-Antagonisten). Eine wesentliche Neuerung der Leitlinie 2012 betrifft die erweiterten Indikationen f\u00fcr MR-Antagonisten (Spironolacton, Eplerenon = Inspra<sup>\u00ae<\/sup>; vgl.\u00a014): Wenn unter ACE-H- bzw. Sartan- plus BB-Therapie die Symptome fortbestehen, profitieren nicht nur Patienten mit LVEF\u00a0&lt;\u00a040% nach Myokardinfarkt, sondern &#8211; nach der EMPHASIS-HF-Studie (2) &#8211; auch Patienten mit anderer \u00c4tiologie einer HF-REF ab NHHA II von einem MR-Antagonisten. M\u00f6gliche UAW wie Hyperkali\u00e4mie und Verschlechterung der Nierenfunktion erfordern regelm\u00e4\u00dfiges Kontrollieren der Elektrolyte und der Retentionswerte.<\/p>\n<p>Auch der neue Wirkstoff Ivabradin (Procorolan<sup>\u00ae<\/sup>) wird in der Leitlinie erw\u00e4hnt. Er inhibiert die I<sub>f<\/sub>-Ionenkan\u00e4le, d.h. die Ionenstr\u00f6me des Sinusknotens (f steht f\u00fcr funny). Einziger bisher klinisch gepr\u00fcfter pharmakologischer Effekt ist die Senkung der Herzfrequenz bei Sinusrhythmus. Bei Vorhofflimmern wird die Kammerfrequenz nicht beeinflusst. Die Senkung der <i>Herzfrequenz mit Ivabradin<\/i> ist ein <i>zus\u00e4tzliches<\/i> Therapieprinzip bei Herzinsuffizienz. Die BEAUTIFUL-Studie hatte an insgesamt &gt;\u00a010.000 Patienten mit koronarer Herzkrankheit und linksventrikul\u00e4rer Dysfunktion (LVEF\u00a0&lt;\u00a040%) im Behandlungs- wie auch im Plazebo-Arm die prognostisch ung\u00fcnstige Bedeutung einer erh\u00f6hten Herzfrequenz sowie die Sicherheit von Ivabradin gezeigt (3). Die Ergebnisse bez\u00fcglich des prim\u00e4ren Endpunkts waren allerdings nicht \u00fcberzeugend. Die SHIFT-Studie (4) schloss \u00fcber 6000 vorbehandelte Patienten in den NYHA-Stadien II-IV und Ruheherzfrequenz \u2265\u00a070\/Min. ein. Hier reduzierte Ivabradin zus\u00e4tzlich zur Standardtherapie hochsignifikant (-18%; p\u00a0=\u00a00,0001) das relative Risiko beim kombinierten prim\u00e4ren Endpunkt kardiovaskul\u00e4rer Tod und Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz. Diese Reduktion war aber allein auf die selteneren Krankenhausaufnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren, die kardiovaskul\u00e4re Letalit\u00e4t blieb unver\u00e4ndert (p\u00a0=\u00a00,128). Die Patienten hatten zu Beginn eine auff\u00e4llig hohe Herzfrequenz (80\/Min.), waren also wahrscheinlich unzureichend mit z.B. BB behandelt. Ob Ivabradin bei ausreichender Vorbehandlung auch eine solch g\u00fcnstige Wirkung gehabt h\u00e4tte, ist unklar. Den Autoren der Leitlinie reicht aber diese Evidenz\u00a0l, um bei HF-REF, Sinusrhythmus, Herzfrequenz \u2265\u00a070\/Min. und fortbestehenden Symptomen der Herzinsuffizienz trotz Behandlung mit ACE-H (AT-II-RB) + BB + MR-Antagonisten zus\u00e4tzlich Ivabradin zu erw\u00e4gen. Ivabradin ist allerdings erst ab Herzfrequenzen &gt;\u00a075\u00a0\/Min. zugelassen. Daher wird es nur bei wenigen Patienten in Betracht kommen.<\/p>\n<p><i>Interventionelle Therapie:<\/i> Die Indikation zur Implantation eines Kardioverter-Defibrillators (<i>ICD-Therapie<\/i>) soll 2012 unver\u00e4ndert immer dann gepr\u00fcft werden, wenn die LVEF, insbesondere nach Myokardinfarkt, dauerhaft, d.h. nach mindestens drei Monaten optimaler Pharmakotherapie, bei \u2264\u00a035% liegt. Der ICD dient der Pr\u00e4vention des Pl\u00f6tzlichen Herztods (11,\u00a0vgl. auch 12,\u00a013). Ventrikul\u00e4re Arrhythmien sind medikament\u00f6s nur unzureichend zu behandeln und verursachen bei solchen Patienten etwa die H\u00e4lfte aller Todesf\u00e4lle. Die Indikation gilt auch f\u00fcr asymptomatische Patienten! Neue Evidenz hat dagegen zur <i>Erweiterung der Indikationen f\u00fcr die kardiale Resynchronisationsbehandlung<\/i> (CRT) gef\u00fchrt: Die MADIT-CRT- (5) und die RAFT-Studie (6) haben belegt, dass Patienten mit Herzinsuffizienz NYHA II, einer LVEF \u2264\u00a030%, einem Linksschenkelblock mit QRS-Dauer \u2265\u00a0150\u00a0msec und mit Sinusrhythmus dann von der CRT-Therapie profitieren, wenn sie in klinisch gutem Zustand sind und eine Lebenserwartung von mehr als einem Jahr haben. Bei Rechtschenkelblock oder Vorhofflimmern ist die Evidenz weiterhin gering.<\/p>\n<p>Auch zur <i>Indikation der<\/i> <i>koronaren Revaskularisation<\/i> wurden neue Erkenntnisse gewonnen. In der STICH-Studie (7) wurden Patienten mit Zwei- oder Drei-Gef\u00e4\u00dferkrankung mit oder ohne Angina pectoris, einer LVEF von \u2264\u00a035% und einem vergleichsweise niedrigen mittleren Lebensalter von nur 60\u00a0Jahren eingeschlossen. Eine Gruppe mit Bypasschirurgie wurde mit einer Gruppe mit ausschlie\u00dflich medikament\u00f6ser Therapie verglichen. Es fand sich in der Gruppe mit Bypasschirurgie eine relative Risikoreduktion von 19% hinsichtlich kardiovaskul\u00e4rem Tod und von 26% f\u00fcr Tod jeder Ursache oder Krankenhausaufnahmen aus kardiovaskul\u00e4ren Ursachen. Jedoch wurde der prim\u00e4re Endpunkt &#8211; Tod jeglicher Ursache &#8211; nicht signifikant reduziert. Die Studie spricht daf\u00fcr, bei entsprechenden Patienten revaskularisierende Ma\u00dfnahmen in Betracht zu ziehen. Die Entscheidung, ob im Einzelfall der Bypasschirurgie oder einer perkutanen Koronarintervention der Vorzug zu geben ist, sollte interdisziplin\u00e4r von einem <i>Herzteam<\/i> inklusive Herzinsuffizienz-Spezialisten gef\u00e4llt werden. Dabei sollten Auspr\u00e4gung\/Schweregrad der Koronarerkrankung, die jeweils erreichbare Vollst\u00e4ndigkeit der Revaskularisierung, eventuell zus\u00e4tzliche Klappenerkrankungen sowie Komorbidit\u00e4ten ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4valenz von Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz nimmt zu, aber die Zahl der Organspenden stagniert. Die aktualisierte Leitlinie weist deshalb auf die zunehmende Bedeutung mechanischer Systeme zur Kreislaufunterst\u00fctzung als Langzeittherapie hin (LVAD = linksventrikul\u00e4res Assist-Device, BiVAD = biventrikul\u00e4res Assist-Device).<\/p>\n<p>Aggregate mit kontinuierlichem Blutfluss sind bei sorgf\u00e4ltiger Auswahl der Patienten einer rein medikament\u00f6sen Therapie hinsichtlich des \u00dcberlebens nach zwei bis drei Jahren deutlich \u00fcberlegen (8). Die Differenzialindikationen dieser Methoden k\u00f6nnen in diesem Zusammenhang nicht besprochen werden. Nach wie vor bleibt die Herztransplantation der Goldstandard der Herzersatz-Therapie.<\/p>\n<p><b>Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HF-PEF):<\/b> Es gibt weiterhin keine hinsichtlich Letalit\u00e4t und Morbidit\u00e4t effektive Therapie bei HF-PEF. Das ist auch das Ergebnis der gro\u00dfen Studie mit Irbesartan (9). Bei hohen F\u00fcllungsdr\u00fccken und pulmonaler Stauung k\u00f6nnen durch Nitrate und Diuretika die Symptome gebessert werden. Es ist hinsichtlich der Prognose dieser Patienten vorteilhaft, die Erkrankungen, die zur HF-PEF f\u00fchren k\u00f6nnen, z.B. hypertensive oder koronare Herzkrankheit, prophylaktisch oder therapeutisch anzugehen. G\u00fcnstige Effekte auf kardiale Funktion und klinische Symptome werden bei HF-PEF auch durch k\u00f6rperliches Training erzielt. Die Ergebnisse zweier randomisierter Therapiestudien zur Wirkung von Aldosteronantagonisten bei HF-PEF sind in K\u00fcrze zu erwarten.<\/p>\n<p><b>Komorbidit\u00e4ten:<\/b> In den neuesten Herzinsuffizienz-Leitlinien werden Komorbidit\u00e4ten in ihrer Bedeutung f\u00fcr Prognose und Management der Herzinsuffizienz ausf\u00fchrlicher behandelt. Dies betrifft z.B. arterielle Hypertonie, An\u00e4mie, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Kachexie, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, St\u00f6rungen des Lipid-Stoffwechsels, Depression und schlafbezogene Atemst\u00f6rungen. Erstmals wird in dieser Kategorie, unabh\u00e4ngig davon, ob eine An\u00e4mie besteht, auch ein funktioneller Eisenmangel als relevante Gesundheitsst\u00f6rung erw\u00e4hnt. Komorbidit\u00e4ten k\u00f6nnen den Einsatz wichtiger Arzneistoffe erschweren (z.B. ACE-H bei Patienten mit Niereninsuffizienz) oder sogar unm\u00f6glich machen. Andererseits k\u00f6nnen bei Komorbidit\u00e4ten eingesetzte Therapeutika auch die Herzinsuffizienz ung\u00fcnstig beeinflussen (z.B. nicht-steroidale Antiphlogistika). Arzneimittel, die zur Behandlung von Komorbidit\u00e4ten eingenommen werden, k\u00f6nnen zudem in ung\u00fcnstiger Weise mit Herzmedikamenten interagieren (z.B. Beta-Sympathomimetika bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und BB). Da Komorbidit\u00e4ten (z.B. Depression, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus) die klinischen Symptome, die Progression und damit die Prognose bei Patienten mit Herzinsuffizienz negativ beeinflussen, werden zunehmend Therapiestudien durchgef\u00fchrt mit dem Ziel, das Herzinsuffizienzsyndrom durch Behandlung dieser Komorbidit\u00e4ten zu bessern. Die Datenlage ist bisher jedoch d\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Die Zahl der Komorbidit\u00e4ten nimmt mit dem Lebensalter zu. Daraus resultiert h\u00e4ufig eine Polypharmakotherapie mit hohem Risiko f\u00fcr Interaktionen und mangelnde Therapieadh\u00e4renz. Ver\u00e4nderungen der Pharmakokinetik und -dynamik sind bei \u00e4lteren Patienten zu beachten und Arzneimittel-Dosierungen entsprechend anzupassen.<\/p>\n<p><b>Multidisziplin\u00e4re Betreuung:<\/b> Die Therapie der Herzinsuffizienz ist komplex und in der Alltagsroutine schwer umzusetzen. Bei stetig zunehmenden Krankenhausaufenthalten wegen Herzinsuffizienz und wachsenden Kosten besteht hier dringender Handlungsbedarf, ganzheitliche Versorgungsans\u00e4tze zu entwickeln und umzusetzen, die Probleme an Schnittstellen zwischen verschiedenen Versorgungsebenen (z.B. nach Krankenhausentlassung) zu vermeiden, Krankheitsverst\u00e4ndnis und Selbstverantwortung der Patienten zu st\u00e4rken, Multimorbidit\u00e4t bei der Betreuung zu ber\u00fccksichtigen und eine langzeitige Betreuung zu gew\u00e4hrleisten. Dazu kann es keine beweisenden, randomisierten, kontrollierten Studien geben. Aber auch die Leitlinie empfiehlt, die pharmakologische und interventionelle Therapie in kardiologisch-allgemeinmedizinischer Zusammenarbeit zu praktizieren. Die k\u00fcrzlich publizierte Studie des Interdisziplin\u00e4ren Netzwerks Herzinsuffizienz W\u00fcrzburg (INH; 10) zeigt, dass auf diese Weise auch innerhalb des deutschen Gesundheitssystems die Letalit\u00e4t herzinsuffizienter Patienten gesenkt sowie Morbidit\u00e4t und Lebensqualit\u00e4t verbessert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol class=\"literatur\">\n<li>McMurray, J.V., etal.: Eur. Heart J. 2012, <b>33<\/b>, 1787. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=22611136&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Zannad, F., et al.(EMPHASIS-HF = <b>E<\/b>plerenone in <b>M<\/b>ild <b>P<\/b>atients <b>H<\/b>ospitalization <b>A<\/b>ndSurv<b>I<\/b>val <b>S<\/b>tudy in <b>H<\/b>eart <b>F<\/b>ailure): N. Engl. J. Med. 2011, <b>364<\/b>, 11. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21073363&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> AMB 2011, <b>45<\/b>, 50. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7246\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Fox, K., et al.(BEAUTIFUL = Mor<b>B<\/b>idity-mortality <b>E<\/b>v<b>A<\/b>l<b>U<\/b>a<b>T<\/b>ionof the <b>I<\/b>(<b>f<\/b>) inhibitor ivabradine in patients with coronarydisease and left ventric<b>UL<\/b>ar dysfunction): Lancet 2008, <b>372<\/b>, 807 <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18757088&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> und 817. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18757091&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> \u00a0AMB 2008, <b>42<\/b>, 87 <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6908\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>; AMB 2010, <b>44<\/b>, 83. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7169\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Swedberg, K., et al.(SHIFT = <b>S<\/b>ystolic <b>H<\/b>eart failure treatment withthe <b>If<\/b> inhibitor ivabradine <b>T<\/b>rial): Lancet 2010, <b>376<\/b>, 875. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=20801500&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> \u00a0AMB 2010, <b>44<\/b>, 83. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7169\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Moss, A.J., et al.(MADIT-CRT = <b>M<\/b>ulticenter <b>A<\/b>utomatic <b>D<\/b>efibrillator<b>I<\/b>mplantation <b>T<\/b>rial with <b>C<\/b>ardiac <b>R<\/b>esynchronization <b>T<\/b>herapy): N. Engl. J. Med. 2009, <b>361<\/b>, 1329. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19723701&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Tang, A.S., et al. (RAFT= <b>R<\/b>esynchronization-defibrillation for <b>A<\/b>mbulatoryheart <b>F<\/b>ailure <b>T<\/b>rial):N. Engl. J. Med. 2010, <b>363<\/b>, 2385. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21073365&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Velazquez, E.J., et al.(STICH = <b>S<\/b>urgical <b>T<\/b>reatment for <b>I<\/b>schemi<b>C<\/b><b>H<\/b>eart failure): N. Engl.J. Med. 2011, <b>364<\/b>, 1607. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21463150&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Slaugther, M.S., et al.(HeartMate II): N. Engl. J. Med. 2009, <b>361<\/b>, 2241. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19920051&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Massie, B.M., et al.(I-PRESERVE = <b>I<\/b>rbesartan in heart failure with <b>PRESERVE<\/b>dsystolic function): N. Engl. J. Med. 2008, <b>359<\/b>, 2456. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19001508&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Angermann, C.E., et al.(INH = <b>I<\/b>nterdisciplinary <b>N<\/b>etwork for <b>H<\/b>eart failure): Circ.Heart Fail. 2012, <b>5<\/b>, 25. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21956192&amp;dopt=Abstract\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2003, <b>37<\/b>,33. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6284\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2012, <b>46<\/b>,22a. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7342\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2012, <b>46<\/b>,40. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7370\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2003, <b>37<\/b>,35. \u00a0<a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6285\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0 AMB 2006, <b>40<\/b>, 02. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6573\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> \u00a0AMB 2011,<b>46<\/b>, 50. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7390\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_gif\/2012_46_73Tab1.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_gif\/2012_46_73Tab2.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=ACE-Hemmer,\" target=\"_self\">ACE-Hemmer,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=AICD,\" target=\"_self\">AICD,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Antagonisten,\" target=\"_self\">Angiotensin-II-Antagonisten,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Blocker,\" target=\"_self\">Angiotensin-II-Blocker,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Inhibitoren,\" target=\"_self\">Angiotensin-II-Inhibitoren,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten,\" target=\"_self\">Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker,\" target=\"_self\">Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Rezeptor-Inhibitoren,\" target=\"_self\">Angiotensin-II-Rezeptor-Inhibitoren,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=AT-II-Antagonisten,\" target=\"_self\">AT-II-Antagonisten,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=AT-II-Blocker,\" target=\"_self\">AT-II-Blocker,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=AT-II-Inhibitoren,\" target=\"_self\">AT-II-Inhibitoren,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=AT-II-Rezeptor-Antagonisten\" target=\"_self\">AT-II-Rezeptor-Antagonisten<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=AT-II-Rezeptor-Blocker,\" target=\"_self\">AT-II-Rezeptor-Blocker,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=AT-II-Rezeptor-Inhibitoren,\" target=\"_self\">AT-II-Rezeptor-Inhibitoren,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Automatischer,%20implantierbarer%20Kardioverter-Defibrillator\" target=\"_self\">Automatischer, implantierbarer Kardioverter-Defibrillator<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=BEAUTIFUL-Studie,\" target=\"_self\">BEAUTIFUL-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=BiVAD,\" target=\"_self\">BiVAD,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Biventrikul%C3%A4res%20Assist-Device,\" target=\"_self\">Biventrikul\u00e4res Assist-Device,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=BNP,\" target=\"_self\">BNP,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=CRT,\" target=\"_self\">CRT,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Diuretika,\" target=\"_self\">Diuretika,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Echokardiografie,\" target=\"_self\">Echokardiografie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Echokardiographie,\" target=\"_self\">Echokardiographie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Eplerenon,\" target=\"_self\">Eplerenon,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Herzinsuffizienz,\" target=\"_self\">Herzinsuffizienz,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Herzinsuffizienz,\" target=\"_self\">Herzinsuffizienz,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Herztransplantation,\" target=\"_self\">Herztransplantation,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Hydralazin,\" target=\"_self\">Hydralazin,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=ICD,\" target=\"_self\">ICD,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Implantate,\" target=\"_self\">Implantate,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Implantierbarer%20Defibrillator,\" target=\"_self\">Implantierbarer Defibrillator,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=INH-Studie,\" target=\"_self\">INH-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=I-PRESERVE-Studie,\" target=\"_self\">I-PRESERVE-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Isosorbiddinitrat,\" target=\"_self\">Isosorbiddinitrat,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Ivabradin,\" target=\"_self\">Ivabradin,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Kardiale%20Resynchronisationstherapie,\" target=\"_self\">Kardiale Resynchronisationstherapie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Linksventrikul%C3%A4res%20Assist-Device,\" target=\"_self\">Linksventrikul\u00e4res Assist-Device,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=LVAD,\" target=\"_self\">LVAD,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=MADIT-CRT-Studie,\" target=\"_self\">MADIT-CRT-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Natriuretische%20Peptide,\" target=\"_self\">Natriuretische Peptide,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=NT-proBNP,\" target=\"_self\">NT-proBNP,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Pl%C3%B6tzlicher%20Herztod,\" target=\"_self\">Pl\u00f6tzlicher Herztod,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=RAFT-Studie,\" target=\"_self\">RAFT-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Saraten,\" target=\"_self\">Saraten,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Sartane,\" target=\"_self\">Sartane,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=SHIFT-Studie,\" target=\"_self\">SHIFT-Studie,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=STICH-Studie,\" target=\"_self\">STICH-Studie,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aktuelle Artikel zum Schlagwort: Herzinsuffizienz<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=75\" target=\"_self\">Wirklich ein Paradigmenwechsel in der Therapie der Herzinsuffizienz?<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=75\" target=\"_self\">2014, <b>48<\/b>, 75<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=63\" target=\"_self\">Komplikationen bei nahezu jeder zehnten Implantation eines Herzschrittmachers<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=63\" target=\"_self\">2014, <b>48<\/b>, 63<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=52\" target=\"_self\">Spironolacton bei diastolischer Herzinsuffizienz nur wenig wirksam<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=52\" target=\"_self\">2014, <b>48<\/b>, 52<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32\" target=\"_self\">Effekt von Metformin auf die Myokardfunktion nach Herzinfarkt bei Nicht-Diabetikern<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32\" target=\"_self\">2014, <b>48<\/b>, 32<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30b\" target=\"_self\">Nochmals: M\u00e4ngel bei der Zulassung medizintechnischer Produkte<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30b\" target=\"_self\">2014, <b>48<\/b>, 30b<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschlie\u00dflich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB 2012, 46, 73 Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europ\u00e4ische Leitlinie Zusammenfassung: Diagnostik und Therapie bei systolischer Herzinsuffizienz, die sich an Leitlinien orientieren, senken die Letalit\u00e4t und Morbidit\u00e4t und verbessern Leistungsf\u00e4higkeit und Lebensqualit\u00e4t. Seit Mai 2012 liegt eine durch die Europ\u00e4ische Gesellschaft f\u00fcr Kardiologie aktualisierte Fassung der Leitlinie vor. 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