{"id":3081,"date":"2015-03-23T11:00:47","date_gmt":"2015-03-23T11:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?p=3081"},"modified":"2015-03-15T11:01:04","modified_gmt":"2015-03-15T11:01:04","slug":"von-krebsmedikamenten-preisen-und-moral-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/von-krebsmedikamenten-preisen-und-moral-2\/","title":{"rendered":"Von Krebsmedikamenten, Preisen und Moral"},"content":{"rendered":"<p>AMB 2012, <strong>46<\/strong>, 72DB01<\/p>\n<h2>Von Krebsmedikamenten, Preisen und Moral<\/h2>\n<p>\u201eUkrain\u201d ist nach Angaben des Herstellers ein hochpotentes Krebsmittel. Es soll sich dabei um einen Extrakt aus Sch\u00f6llkraut und anderen mehr oder weniger bekannten Zusatzstoffen handeln. Ukrain wurde vor \u00fcber 20 Jahren von dem Chemiker und selbsternannten Nobelpreiskandidaten J.W. Nowicky entwickelt und lange Zeit offenbar von Wien aus durch das &#8222;Ukrainische Institut f\u00fcr Krebsbek\u00e4mpfung&#8220; vermarktet. Wir haben mehrfach auf die unbewiesene Wirksamkeit von Ukrain hingewiesen und von seiner Anwendung dringend abgeraten (1). In Mitteleuropa wurde Ukrain nie zugelassen, jedoch in einigen ost- und au\u00dfereurop\u00e4ischen L\u00e4ndern. Der Versuch, dieses Produkt doch noch in der EU als Orphan drug zuzulassen, scheiterte 2010 letztinstanzlich am europ\u00e4ischen Gerichtshof (2).<\/p>\n<p>Das Ukrainische Institut f\u00fcr Krebsbek\u00e4mpfung wirbt im Internet nach wie vor damit, dass Ukrain die Chemotherapie bei fast allen Krebsarten ersetzen und sogar Krebs r\u00fcckg\u00e4ngig machen kann (3). Patienten, die diesen Versprechungen glauben und das Mittel aus Osteuropa oder Nordafrika beziehen, m\u00fcssen daf\u00fcr mehrere Tausend Euro berappen. Nun wurde der Firmeninhaber in \u00d6sterreich wegen des Verdachts des schwerwiegenden gewerbsm\u00e4\u00dfigen Betrugs festgenommen und alle Ampullen, Zwischenprodukte und Pflanzendrogen des Pharmaunternehmens zur genaueren Analyse beschlagnahmt (4,\u00a05). Hoffentlich endet damit nun endlich die unertr\u00e4gliche Scharlatanerie und Gesch\u00e4ftemacherei mit Ukrain.<\/p>\n<p>Aber auch seri\u00f6se Krebsmittelhersteller geraten ins Zwielicht. In der Onkologie wird Bevacizumab (Avastin<sup>\u00ae<\/sup>) zur Blockade des Vascular endothelial growth factor (VEGF) bei verschiedenen Tumoren eingesetzt. Es zeigte sich, dass dieser monoklonale Antik\u00f6rper auch bei der feuchten Maculadegeneration (MD) g\u00fcnstige Wirkungen hat. Daraufhin wurde er \u201eoff label\u201d auch bei dieser Indikation verwandt (6). 2007 wurde dann speziell zur Behandlung der MD der \u00e4hnliche, aber sehr viel teurere VEGF-Blocker Ranibizumab (Lucentis<sup>\u00ae<\/sup>) zugelassen, aber wegen des extremen Preisunterschieds oft nicht verordnet. Viele Ophthalmologen blieben bei der Off-label-Gabe von Bevacizumab. Das Problem ist bis heute nicht endg\u00fcltig gel\u00f6st, weil \u00fcberzeugende Vergleichsuntersuchungen fehlen (7). Die Hersteller sind daran nicht interessiert.<\/p>\n<p>Ein aktuelles Beispiel problematischer Preis- und Zulassungspolitik: Wie berichtet hat die Sanofi-Tochter Genzyme die Vermarktung von Alemtuzumab (MabCampath<sup>\u00ae<\/sup>) nach \u00fcber zehn Jahren eingestellt (8,\u00a09). Alemtuzumab wurde 2001 zur Behandlung von Patienten mit chronischer lymphatischer Leuk\u00e4mie vom B-Zell-Typ (B-CLL) zugelassen. Zuk\u00fcnftig muss es von H\u00e4matologen mit einem gewissen b\u00fcrokratischen Aufwand aus dem Ausland beschafft werden.<\/p>\n<p>Der Hintergrund dieser Marktr\u00fccknahme ist rein \u00f6konomisch. Der Hersteller hat k\u00fcrzlich eine Zulassung von Alemtuzumab f\u00fcr die Indikation Multiple Sklerose beantragt (Handelsname Lemtrada<sup>\u00ae<\/sup>). Bei einer Zulassung f\u00fcr die MS-Behandlung k\u00f6nnte Genzyme aufgrund der wesentlich gr\u00f6\u00dferen Patientenzahlen und der zu erwartenden l\u00e4ngeren Behandlungsdauer mit deutlichen Umsatzsteigerungen rechnen, zumal, wenn auch der Preis bei der neuen Indikation MS angehoben wird. F\u00fcr einen CLL-Therapiezyklus \u00fcber max. 12\u00a0Wochen werden etwa 1100\u00a0mg des Antik\u00f6rpers ben\u00f6tigt, f\u00fcr die Behandlung bei MS sind \u00fcber 36 Monate jedoch voraussichtlich nur um die 250\u00a0mg Alemtuzumab notwendig (8). Der Hersteller macht nur dann richtig Kasse, wenn er die Substanz in einer f\u00fcr die MS-Therapie niedrigeren Dosierung zu einem h\u00f6heren Preis auf den Markt bringt. Falls Alemtuzumab f\u00fcr die Indikation CLL in hoher Dosierung (Packungsgr\u00f6\u00dfen bis 1000\u00a0mg) weiterhin verf\u00fcgbar bliebe, best\u00fcnde jedoch f\u00fcr den Unternehmer das Problem der Off-Label-Anwendung bei MS.<\/p>\n<p>Sanofi und Genzyme begr\u00fcnden die Marktr\u00fccknahme von MabCampath<sup>\u00ae<\/sup> unglaubw\u00fcrdig damit, dass die Anwendung von Alemtuzumab bei Patienten mit MS ausschlie\u00dflich innerhalb der laufenden klinischen Studien erfolgen soll. Die \u00f6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr H\u00e4matologie und Onkologie emp\u00f6rt sich \u00fcber diesen Vorgang und ermahnt die pharmazeutische Industrie an ihre ethische Verpflichtung gegen\u00fcber den betroffenen Patienten. Sie verurteilt \u201eden Ansatz einer profitorientierten Zulassungsstrategie, in der Leuk\u00e4mie-Patienten gegen Patienten mit Multipler Sklerose ausgespielt werden\u201d (10).<\/p>\n<p>Zugegeben, die Vorg\u00e4nge um Ukrain, Alemtuzumab und Ranibuzumab sind in Vielem nicht vergleichbar. Und doch haben sie eine Gemeinsamkeit: Wer glaubt, es g\u00e4be im Arzneimittelgesch\u00e4ft heute noch so etwas wie Ethos, ist naiv. Bis zum letzten Atemzug wird noch Geld aus den Kranken bzw. der Solidargemeinschaft gequetscht, darin \u00e4hneln sich die sog. \u201eseri\u00f6sen Hersteller\u201d und das Ukrainische Institut f\u00fcr Krebsbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol class=\"literatur\">\n<li>AMB 1999, <b>33<\/b>, 63. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6086\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0AMB 2001, <b>35<\/b>, 64 <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=5666\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> und 87a <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=5689\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a> . AMB2002, <b>36<\/b>, 39a. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6163\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/lexetius.com\/2010,3009 (Zugriff 14.9.2012). <a href=\"http:\/\/lexetius.com\/2010,3009\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.ukrin.com\/de (Zugriff14.9.2012). <a href=\"http:\/\/www.ukrin.com\/de\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/derstandard.at\/1345166632937\/Von-falschen-Heilsversprechen <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345166632937\/Von-falschen-Heilsversprechen\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20120904_OTS0196\/zwei-festnahmen-nach-schwerem-gewerbsmaessigen-betrug-in-wien (Zugriff 14.9.2012). <a href=\"http:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20120904_OTS0196\/zwei-festnahmen-nach-schwerem-gewerbsmaessigen-betrug-in-wien\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2008, <b>42<\/b>, 81. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=6905\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>Schwabe, U., undPaffrath, D.: Arzneiverordnungs-Report 2011. Springer-Verlag Berlin Heidelberg,2011. S. 778.<\/li>\n<li>http:\/\/www.akdae.de\/Service\/Newsletter\/Archiv\/News\/Archiv\/2012-168.html (Zugriff 14.9.2012). <a href=\"http:\/\/www.akdae.de\/Service\/Newsletter\/Archiv\/News\/Archiv\/2012-168.html\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>AMB 2012, <b>46<\/b>, 67. <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?SN=7416\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<li>http:\/\/derstandard.at\/1345164876833\/Aufregung-wegen-Leukaemie-Medikament (Zugriff 14.9.2012). <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345164876833\/Aufregung-wegen-Leukaemie-Medikament\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/_images\/link.jpeg\" alt=\"Link zur Quelle\" width=\"11\" height=\"11\" border=\"0\" \/><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Schlagworte zum Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Alemtuzumab,\" target=\"_self\">Alemtuzumab,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Bevacizumab,\" target=\"_self\">Bevacizumab,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=NSC-631570,\" target=\"_self\">NSC-631570,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Ranibizumab,\" target=\"_self\">Ranibizumab,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Sch%C3%B6llkraut,\" target=\"_self\">Sch\u00f6llkraut,<\/a> <a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Schlagwort.aspx?S=Ukrain,\" target=\"_self\">Ukrain,<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Ukrain<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=72DB01\" target=\"_self\">Von Krebsmedikamenten, Preisen und Moral<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=72DB01\" target=\"_self\">2012, <b>46<\/b>, 72DB01<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=39a\" target=\"_self\">Phase-II-Studie zur Behandlung des fortgeschrittenen, inoperablen Pankreaskarzinoms mit Ukrain<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=39a\" target=\"_self\">2002, <b>36<\/b>, 39a<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=87a\" target=\"_self\">Ukrain &#8211; &#8222;Vom Naturheilmittel zum Zytostatikum&#8220;<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=87a\" target=\"_self\">2001, <b>35<\/b>, 87a<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=64\" target=\"_self\">Ukrain: Versto\u00df gegen die Aufkl\u00e4rungspflicht<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=64\" target=\"_self\">2001, <b>35<\/b>, 64<\/a><\/p>\n<p><a class=\"link1\" style=\"font-weight: bold; color: black;\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=63\" target=\"_self\">Au\u00dfenseitermethoden in der Onkologie: Ukrain-Mischpr\u00e4parat aus Alkaloiden des Sch\u00f6llkrautes und Thiotepa<\/a>\u00a0<a class=\"link\" href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=63\" target=\"_self\">1999, <b>33<\/b>, 63<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ssliche Daten zu Arzneimitteln<\/strong><\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> informiert seit 1967 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angeh\u00f6rige anderer Heilberufe \u00fcber Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.<\/p>\n<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF<\/strong> erscheint als unabh\u00e4ngige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschlie\u00dflich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verst\u00e4ndnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutepillen-schlechtepillen.de\/pages\/abo-einzelperson.php\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" title=\"Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt.\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/GPSP_Banner_AMB_01_2013.jpg\" alt=\"GPSP_Banner_AMB_01_2013\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnement-Einzelnutzer-Studenten.aspx\"><img decoding=\"async\" title=\"Was bringt DER ARZNEIMITTELBRIEF speziell f\u00fcr Studentinnen und Studenten und den Beginn des Berufslebens?\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2_Studi_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"2_Studi_Banner_AMB_NEU\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/isdb.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/ISDB_Banner_AMB.jpg\" alt=\"DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/de\/Abonnieren.aspx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" src=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/1_ABO_Banner_AMB_NEU.jpg\" alt=\"Sie k\u00f6nnen den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren:\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMB 2012, 46, 72DB01 Von Krebsmedikamenten, Preisen und Moral \u201eUkrain\u201d ist nach Angaben des Herstellers ein hochpotentes Krebsmittel. 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