{"id":40208,"date":"2000-01-01T12:03:00","date_gmt":"2000-01-01T11:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/der-arzneimittelbrief.com\/artikel\/2000\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern"},"modified":"2000-01-01T12:03:00","modified_gmt":"2000-01-01T11:03:00","slug":"jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/","title":{"rendered":"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern"},"content":{"rendered":"<p>Die Schilddr\u00fcsenhormone Trijodthyronin (T<sub>3<\/sub>) und Thyroxin (T4) sind f\u00fcr die normale intrauterine und postnatale Entwicklung des kindlichen Gehirns essentiell. Aber erst ab der 12. Schwangerschaftswoche sezerniert die Schilddr\u00fcse (SD) des Feten selbst SD-Hormone. In den ersten 12 Wochen, aber auch sp\u00e4ter noch, wird das Kind transplazentar mit den SD-Hormonen der Mutter versorgt. Seit langem ist bekannt, da\u00df die Kinder manifest hypothyreoter M\u00fctter schwere Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns haben k\u00f6nnen. Aber auch SD-Antik\u00f6rper, z.B. solche, die den TSH-Rezeptor blockieren, k\u00f6nnen von der Mutter auf das Kind \u00fcbergehen und bei ihm eine Hypothyreose verursachen. Wird eine Mutter mit solchen Antik\u00f6rpern und Autoimmun-Hypothyreose nicht ausreichend mit T4 substituiert, wird das Kind einen Hirnschaden erleiden. Das Hypothyreose-Screening von Neugeborenen mit einer technisch einfachen TSH-Messung erm\u00f6glicht das Erkennen einer Hypothyreose. Sofortiger Beginn mit einer T4-Substitution kann die postnatale Hirnentwicklungsst\u00f6rung verhindern. Ein TSH-Screening geh\u00f6rt allerdings bisher nicht zur Routine der Schwangerenbetreuung.<\/p>\n<p>J.E. Haddow et al. aus den USA (N. Engl. J. Med. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10451459&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1999, <B>341<\/B>, 549<\/a>) stellen die Frage, ob ein TSH-Screening schwangerer Frauen sinnvoll ist. Im Rahmen des &#8222;New England Newborn Screening-Program&#8220; wurde aus Serumproben 25216 klinisch nicht hypothyreoter Frauen, die zwischen 1987 und 1990 Einlinge geboren hatten, nachtr\u00e4glich das TSH bestimmt. Bei insgesamt 62 Frauen wurden TSH-Werte oberhalb der 98. Perzentile des Gesamtkollektivs gemessen (TSH-Werte h\u00f6her als ca. 5,5 mU\/l), von denen 14 auch ein erniedrigtes Serum-T4 hatten. Ein Teil dieser Frauen hatte eine bekannte und substituierte Hypothyreose. Die Kinder dieser 62 Frauen, die alle beim Neugeborenen-Screening <I>keine<\/I> Hypothyreose gehabt hatten, wurden im Alter von 7 bis 9 Jahren mit umfangreichen Tests hinsichtlich der Intelligenz, der Aufmerksamkeit, der Sprach- und Lesef\u00e4higkeit und der visuell-motorischen Leistungsf\u00e4higkeit untersucht und mit 124 &#8222;Kontrollkindern&#8220; von M\u00fcttern mit TSH-Werten unterhalb der 98. Perzentile w\u00e4hrend der Schwangerschaft verglichen.<\/p>\n<p>Die Kinder der hypothyreoten M\u00fctter erreichten in allen Tests etwas schlechtere Werte als die der Kontroll-Gruppe. Im IQ-Wechsler-Test f\u00fcr Kinder lagen sie im Mittel 4 Punkte unter dem Vergleichskollektiv, wobei die Durchschnittsintelligenz der jeweiligen Altersgruppe als 100 definiert ist (p = 0,06). Insgesamt hatten 15% der Kinder von M\u00fcttern mit Hypothyreose in der Schwangerschaft IQ-Werte < 85 im Vergleich mit nur 5% der \"Kontrollkinder\". Die Autoren schlie\u00dfen aus diesen Ergebnissen, da\u00df ein allgemeines TSH-Screening bei Schwangeren sinnvoll ist, obwohl die Intelligenzminderung von Kindern latent hypothyreoter M\u00fctter nicht dramatisch ist.\n\nIn einem begleitenden Kommentar von R.D. Utiger im gleichen Heft (N. Engl. J. Med. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10451467&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1999, <B>341<\/B>, 601<\/a>) wird als Alternative zum TSH-Screening von Schwangeren eine ausreichende Jodversorgung aller Schwangeren mit etwa 200 \u00b5g Jodid\/d zus\u00e4tzlich zur Aufnahme mit der Nahrung vorgeschlagen. In Japan, wo die Jodversorgung sehr gut ist, haben nur 0,3% der Schwangeren eine latente Hypothyreose, w\u00e4hrend in Belgien und den USA, L\u00e4ndern mit geringerer Jodversorgung, latente Hypothyreosen h\u00e4ufiger sind (2,2% bzw. 2,3%). Auch wenn sich mit der Jodidsubstitution Autoimmunthyreopathien als eine der Ursachen von Hypothyreosen w\u00e4hrend der Schwangerschaft nicht sicher verhindern lie\u00dfen, sei eine Jodidsubstitution die naheliegende Konsequenz aus den Befunden von J.E. Haddow et al. Zum gleichen Schlu\u00df kommen auch V.J. Pop et al. aus Amsterdam in einem Kommentar, der im Lancet erschienen ist (<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10520627&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1999, <B>354<\/B>, 1224<\/a>).<\/p>\n<p><B>Fazit: <\/B>Eine latente Hypothyreose bei Schwangeren kann bei ihren Kindern, selbst wenn sie als Neugeborene keine Hypothyreose haben, zu leichten Hirnreifungsst\u00f6rungen f\u00fchren. Als Konsequenz sollten alle Schwangeren mit der in Deutschland schon seit l\u00e4ngerer Zeit empfohlenen 200 \u00b5g-Jodid-Tablette t\u00e4glich versorgt werden. 100 Tabletten mit je 262 \u00b5g Kaliumjodid (entsprechend 200 \u00b5g Jod) kosten ca. 15 DM. Bei erh\u00f6htem TSH-Wert in der Schwangerschaft mu\u00df selbstverst\u00e4ndlich T4 substituiert werden, wobei der TSH-Wert in den unteren Normbereich gesenkt werden sollte. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schilddr\u00fcsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) sind f\u00fcr die normale intrauterine und postnatale Entwicklung des kindlichen Gehirns essentiell. Aber erst ab der 12. Schwangerschaftswoche sezerniert die Schilddr\u00fcse (SD) des Feten selbst SD-Hormone. In den ersten 12 Wochen, aber auch sp\u00e4ter noch, wird das Kind transplazentar mit den SD-Hormonen der Mutter versorgt. Seit langem ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[504,587,1773,506],"class_list":["post-40208","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-graviditaet","tag-hypothyreose","tag-jodid-prophylaxe","tag-schwangerschaft"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern - Der Arzneimittelbrief<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern - Der Arzneimittelbrief\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Schilddr\u00fcsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) sind f\u00fcr die normale intrauterine und postnatale Entwicklung des kindlichen Gehirns essentiell. Aber erst ab der 12. Schwangerschaftswoche sezerniert die Schilddr\u00fcse (SD) des Feten selbst SD-Hormone. In den ersten 12 Wochen, aber auch sp\u00e4ter noch, wird das Kind transplazentar mit den SD-Hormonen der Mutter versorgt. Seit langem ist [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Der Arzneimittelbrief\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"http:\/\/www.facebook.com\/derarzneimittelbrief.de\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2000-01-01T11:03:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/logo_amb_neu.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dennis Hoppe\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dennis Hoppe\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Dennis Hoppe\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16\"},\"headline\":\"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern\",\"datePublished\":\"2000-01-01T11:03:00+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/\"},\"wordCount\":601,\"keywords\":[\"Gravidit\u00e4t\",\"Hypothyreose\",\"Jodid-Prophylaxe\",\"Schwangerschaft\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/\",\"name\":\"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern - Der Arzneimittelbrief\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2000-01-01T11:03:00+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Start\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/\",\"name\":\"Der Arzneimittelbrief\",\"description\":\"Unabh\u00e4ngige Arzneimittelinformationen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.der-arzneimittelbrief.de\\\/nachrichten\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16\",\"name\":\"Dennis Hoppe\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Dennis Hoppe\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern - Der Arzneimittelbrief","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern - Der Arzneimittelbrief","og_description":"Die Schilddr\u00fcsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) sind f\u00fcr die normale intrauterine und postnatale Entwicklung des kindlichen Gehirns essentiell. Aber erst ab der 12. Schwangerschaftswoche sezerniert die Schilddr\u00fcse (SD) des Feten selbst SD-Hormone. In den ersten 12 Wochen, aber auch sp\u00e4ter noch, wird das Kind transplazentar mit den SD-Hormonen der Mutter versorgt. Seit langem ist [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/","og_site_name":"Der Arzneimittelbrief","article_publisher":"http:\/\/www.facebook.com\/derarzneimittelbrief.de","article_published_time":"2000-01-01T11:03:00+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/logo_amb_neu.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Dennis Hoppe","twitter_misc":{"Verfasst von":"Dennis Hoppe","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"3\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/"},"author":{"name":"Dennis Hoppe","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#\/schema\/person\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16"},"headline":"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern","datePublished":"2000-01-01T11:03:00+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/"},"wordCount":601,"keywords":["Gravidit\u00e4t","Hypothyreose","Jodid-Prophylaxe","Schwangerschaft"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/","url":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/","name":"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern - Der Arzneimittelbrief","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#website"},"datePublished":"2000-01-01T11:03:00+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#\/schema\/person\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/jodid-prophylaxe-waehrend-der-schwangerschaft-kann-vermutlich-entwicklungsstoerungen-des-gehirns-bei-manchen-kindern-verhindern\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Start","item":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jodid-Prophylaxe w\u00e4hrend der Schwangerschaft kann vermutlich Entwicklungsst\u00f6rungen des Gehirns bei manchen Kindern verhindern"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#website","url":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/","name":"Der Arzneimittelbrief","description":"Unabh\u00e4ngige Arzneimittelinformationen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/#\/schema\/person\/a04aadd6db7c06c7464bdbbb5396ed16","name":"Dennis Hoppe","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bfb16656c0e1636d4f543ef457ada76f291324632a293160dd5c869cc3b071d7?s=96&d=mm&r=g","caption":"Dennis Hoppe"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40208\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}