{"id":636,"date":"2004-06-01T12:00:00","date_gmt":"2004-06-01T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/der-arzneimittelbrief.com\/artikel\/2004\/ist-die-atkins-diaet-effektiver-als-herkoemmliche-diaeten"},"modified":"2004-06-01T12:00:00","modified_gmt":"2004-06-01T10:00:00","slug":"ist-die-atkins-diaet-effektiver-als-herkoemmliche-diaeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/ist-die-atkins-diaet-effektiver-als-herkoemmliche-diaeten\/","title":{"rendered":"Ist die \u201eAtkins-Di\u00e4t\u201d effektiver als herk\u00f6mmliche Di\u00e4ten?"},"content":{"rendered":"<p><b>Zusammenfassung: Die Ergebnisse zweier randomisierter kontrollierter Studien zeigen, da\u00df Robert C. Atkins den Stein der Weisen leider nicht gefunden hat. Den Kritikern der Atkins-Di\u00e4t ist jedoch gezeigt worden, da\u00df eine fettreiche, kohlenhydratarme Kost langfristig mindestens zur gleichen Gewichtsabnahme f\u00fchrt wie die herk\u00f6mmliche fettarme Di\u00e4t und da\u00df diese nicht zwangsl\u00e4ufig die Erh\u00f6hung kardiovaskul\u00e4rer Risikofaktoren zur Folge hat. Der Blutdruck, das Gesamt-, LDL- und HDL-Cholesterin sowie die Triglyzeride lassen sich durch eine fett- und proteinreiche aber kohlenhydratarme Ern\u00e4hrung mindestens ebenso wie durch eine fettarme, kohlenhydratliberalisierte Di\u00e4t bessern. Gr\u00f6\u00dfere prospektive Studien mit klinisch relevanten Endpunkten, z.B. Letalit\u00e4t, fehlen f\u00fcr die Atkins-Di\u00e4t, wie auch im gesamten Gebiet der angewandten Adipositasforschung.<\/b><\/p>\n<p>Robert C. Atkins beschreibt in seinem Buch \u201eDi\u00e4t-Revolution &#8211; der kalorienreiche Weg zu gesunder Sch\u00f6nheit\u201d (1) die Grundlagen seiner Ern\u00e4hrungsphilosophie. Sie fu\u00dft auf einer Erkenntnis, die den meisten von uns noch aus der Biochemievorlesung gel\u00e4ufig ist: \u201eDie Fette verbrennen im Feuer der Kohlenhydrate\u201d. Unter physiologischen Bedingungen werden Fetts\u00e4uren im Rahmen der Beta-Oxidation in Azetyl-CoA-Einheiten zerlegt, die dann im Zitratzyklus mit Hilfe von Kohlenhydraten unter Energiegewinnung verstoffwechselt werden. Kohlenhydratarme Di\u00e4ten hemmen die Aussch\u00fcttung des anabol wirkenden Insulins. Es kommt zu einer vermehrten Freisetzung von Speicherfett, und sowohl die Triglyzeride als auch die freien Fetts\u00e4uren steigen an. Dieses \u00dcberangebot f\u00fchrt zu einer gesteigerten Azetyl-CoA-Produktion. Die Azetyl-CoA-Bruchst\u00fccke k\u00f6nnen jedoch wegen des Mangels an Kohlenhydraten nicht ad\u00e4quat im Zitratstoffwechsel abgebaut werden und nehmen den Weg der Ketogenese. Es entstehen somit energiereiche Ketonk\u00f6rper, die bei erh\u00f6hten Konzentrationen im Urin ausgeschieden und abgeatmet werden.<\/p>\n<p>Schon 1972 f\u00fchrte Atkins in der amerikanischen Erstausgabe seines Buches, von dem bisher \u00fcber 10 Millionen Exemplare weltweit verkauft wurden, die Insuffizienz aller herk\u00f6mmlichen Di\u00e4ten auf den zu hohen Kohlenhydratanteil zur\u00fcck. Er verspricht das Schwinden der Pfunde ohne Hunger durch die freie Zufuhr von Proteinen und Fetten und die starke Einschr\u00e4nkung von Kohlenhydraten. Er empfiehlt Spiegeleier mit Speck am Morgen, Sahne im Kaffee, K\u00e4sekuchen, Hummer mit Mayonnaise, zerlassene Butter zu Steak, Lammkoteletts, gebratene Rippchen und Entenbrust. Tabu sind Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Mehlspeisen, Fruchts\u00e4fte und Milch. Seine Kost f\u00fchre zu einer positiven Lebenseinstellung, gesundem Selbstvertrauen, kurz: man werde ein neuer Mensch. Die von Atkins propagierte Di\u00e4t baut auf mehreren Stufen auf, die in Tab. 1 dargestellt werden. In den ersten Wochen sollte man auf kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel verzichten. Anschlie\u00dfend ist die t\u00e4gliche Kohlenhydratzufuhr so zu titrieren, da\u00df die \u201eKritische Kohlenhydratschwelle\u201d nicht \u00fcberschritten wird und ausreichend Ketonk\u00f6rper produziert werden. Die Erfolgskontrolle erfolgt regelm\u00e4\u00dfig mit dem Urin-Streifentest, der eine Ketonausscheidung anzeigen sollte.<\/p>\n<p>Die Deutsche Adipositas Gesellschaft favorisiert in ihren aktuellen Leitlinien zur Therapie der Adipositas zwei der Atkins-Di\u00e4t diametral entgegengesetzte Kostformen: einerseits die ausgewogene fettmoderate, st\u00e4rkebetonte und ballaststoffreiche Mischkost oder andererseits die fettreduzierte, kohlenhydratliberalisierte Ern\u00e4hrung (2). Als Ziel wird ein t\u00e4gliches Energiedefizit von 500 bis 800 kcal vorgegeben, denn damit sei eine langfristige Senkung des Ausgangsgewichtes um 5-10% innerhalb von sechs Monaten m\u00f6glich. Nur bei einem BMI > 30 kg\/m<sup>2<\/sup> und dringenden medizinischen Gr\u00fcnden kann eine einleitende Di\u00e4t \u00fcber einige Wochen mit weniger als 800 kcal\/d (VLCD = Very-low-calorie diet) indiziert sein. In diesen F\u00e4llen sollte wegen m\u00f6glicher Nebenwirkungen stets begleitend eine kompetente \u00e4rztliche Supervision stattfinden.<\/p>\n<p>Im N. Engl. J. Med. erschienen im letzten Jahr zwei randomisierte, kontrollierte Studien mit Editorials, die erstmals den direkten Vergleich zwischen der kohlenhydratarmen mit einer fettarmen Kost \u00fcber einen l\u00e4ngeren Untersuchungszeitraum zulassen (3, 4, 5, 6). Im Mittelpunkt standen neben dem Gewichtsverlauf auch die Ver\u00e4nderungen des kardiovaskul\u00e4ren Risikoprofils unter den verschiedenen Ern\u00e4hrungsumstellungen.<\/p>\n<p>Samaha et al. (3) untersuchten in Philadelphia 132 massiv Adip\u00f6se mit dem beachtlichen mittleren BMI von 43 kg\/m<sup>2<\/sup>. 43% der Teilnehmer litten unter dem metabolischen Syndrom und weitere 39% waren Diabetiker. Eine Hyperlipoprotein\u00e4mie wurde bei der H\u00e4lfte diagnostiziert. Die Probanden wurden randomisiert und der Gruppe mit der kohlenhydratarmen oder der fettarmen Kost zugeteilt. Der Beobachtungszeitraum erstreckte sich \u00fcber sechs Monate. Im ersten Monat erhielten die Teilnehmer w\u00f6chentlich von Ern\u00e4hrungsberatern zweist\u00fcndige Gruppenschulungen, die sich in den nachfolgenden f\u00fcnf Monaten auf eine Stunde monatlich reduzierten. Ein spezielles Bewegungsprogramm wurde nicht empfohlen. Die Compliance wurde mit Hilfe eines \u201e24-Stunden-Food-Recalls\u201d bewertet. Verlor man einen Patienten in der Nachbeobachtung, so wurde sein letztes Gewicht weitergef\u00fchrt. Den \u00dcbergewichtigen der kohlenhydratarmen Gruppen empfahl man, nicht mehr als 30 g Kohlenhydrate\/d zu sich zu nehmen. Der Verzehr von Fetten sollte nicht eingeschr\u00e4nkt sein. Dar\u00fcber hinaus durften Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte mit einem hohen Verh\u00e4ltnis von Ballaststoffen zu Kohlenhydraten konsumiert werden.<\/p>\n<p>Die fettarme Ern\u00e4hrung (s. Tab. 2) sollte nach den Adipositas-Richtlinien des National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) ausgerichtet sein. Diese Guidelines sind auf englisch im Internet verf\u00fcgbar (7) und \u00e4hneln den Empfehlungen der Deutschen Adipositas Gesellschaft (2). Grundlage ist eine liberalisierte Kohlenhydratzufuhr mit der Ma\u00dfgabe, h\u00f6chstens 30% der Kalorien \u00fcber Fette zuzuf\u00fchren mit dem Ziel, ein Kaloriendefizit von t\u00e4glich 500 kcal zu erreichen.<\/p>\n<p>Nach sechs Monaten lag die Abbruchrate in der kohlenhydratarmen Gruppen bei 33% und in der fettarmen Gruppe bei 47% (p = 0,1). Bei den Probanden mit der fettarmen Kost stellten die Autoren neben einer Ann\u00e4herung der N\u00e4hrstoffzusammensetzung an die Empfehlungen des NHLBI auch eine Abnahme der Kalorien fest. In der anderen Gruppe lie\u00df sich im Vergleich zum Studienbeginn eine signifikante Zunahme der Einfuhr an Fetten und Proteinen und eine Verminderung des Kohlenhydratkonsums nachweisen. Problematisch bei dieser Ergebnisdarstellung ist sicher das sogenannte \u201eUnderreporting\u201d der zugef\u00fchrten Nahrung, denn die anf\u00e4ngliche mittlere Kalorienzufuhr sollte nach Angaben der Teilnehmer angeblich bei ca. 2000 kcal\/d liegen. Das entspricht in etwa dem Energieverbrauch eines 1,65 cm gro\u00dfen, normalgewichtigen Mannes (Berechnung s. Abb. 1) und nicht der t\u00e4glichen Energiezufuhr eines Probanden mit einem BMI von 43 kg\/m<sup>2<\/sup>.<\/p>\n<p>Das Gewicht verringerte sich nach sechs Monaten kohlenhydratarmer Di\u00e4t um durchschnittlich 5,8 kg und bei fettarmer Kost um 1,9 kg (p = 0,0002). Der Anteil der Teilnehmer, die mehr als 10% des Ausgangsgewichts abnahmen, lag bei 14% bzw. 3% (p < 0,01). Der Blutdruck, die Harns\u00e4ure, das Gesamtcholesterin sowie das HDL- und LDL-Cholesterin blieben w\u00e4hrend des Untersuchungszeitraums konstant. Die Triglyzeridwerte sanken unter der kohlenhydratarmen Nahrung um 20% und unter der fettarmen um 4% (p = 0,001). Wenn man die erzielte Gewichtsabnahme ber\u00fccksichtigt, so ergibt sich immer noch ein signifikanter Vorteil f\u00fcr die fettreiche Di\u00e4t hinsichtlich der Triglyzeridkonzentration. F\u00fcr eine signifikante Verbesserung der N\u00fcchternglukosewerte war nicht die Di\u00e4tform, sondern nur die erzielte Gewichtsabnahme entscheidend. Die Insulinsensitivit\u00e4t verbesserte sich unter der kohlenhydratarmen Di\u00e4t gering, aber signifikant im Vergleich mit der fettarmen Kostform. Ein Diabetiker aus der kohlenhydratarm ern\u00e4hrten Gruppe starb an einem hyperosmolaren Koma diabeticum, da er seine Antidiabetika nicht mehr ad\u00e4quat eingenommen hatte.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse einer multizentrischen Einjahres-Studie von Foster et al. mit 63 adip\u00f6sen Probanden waren ern\u00fcchternder (4). Die Teilnehmer mit einem mittleren BMI von 34 kg\/m<sup>2<\/sup> wurden in zwei Gruppen randomisiert. Diabetiker und Patienten mit einer behandelten Hyperlipoprotein\u00e4mie waren von der Studie ausgeschlossen. Die eine Gruppe ern\u00e4hrte sich nach den Regeln der Atkins-Di\u00e4t (s. Tab. 1) und die andere durchlief ein multidiziplin\u00e4res Programm, das neben einer Ern\u00e4hrungsumstellung im Sinne der Ern\u00e4hrungspyramide des Department of Agriculture (8) auch ein Bewegungsprogramm und Verhaltensrichtlinien umfa\u00dfte. Vor Studienbeginn erhielten die Probanden eine Ern\u00e4hrungsberatung, und w\u00e4hrend des gesamten Untersuchungszeitraums wurden nur drei halbst\u00fcndige Di\u00e4tberatungen durchgef\u00fchrt. Hatte ein Teilnehmer die Studie abgebrochen, so wurden nur seine Anfangswerte in die Auswertung einbezogen.<\/p>\n<p>Die Abbruch-Rate lag in der Atkins-Gruppe bei 39% und in der Kontrollgruppe bei 43% innerhalb der zw\u00f6lfmonatigen Studiendauer. Nach drei und sechs Monaten war die Gewichtsabnahme in der Atkins-Gruppe signifikant gr\u00f6\u00dfer als in der Kontroll-Gruppe (6,8% und 7,0% versus 2,7% und 3,2%). Gegen Studienende hatten die Teilnehmer wieder Gewicht zugelegt, und die Gewichtsabnahme der beiden Kollektive unterschied sich nicht mehr signifikant. Die Atkins-Gruppe hatte nach 12 Monaten durchschnittlich 4,4 kg und die Gruppe mit der fettarmen Di\u00e4t nur 2,5 kg abgenommen (p = 0,26). Der Blutdruck, das Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und die Insulinsensitivit\u00e4t besserten sich im Verlauf tendenziell. Sie unterschieden sich jedoch nicht im Vergleich der beiden Gruppen. Durch die Atkins-Di\u00e4t sanken die Triglyzeride um 17%, die fettarme Kost f\u00fchrte sogar zu einem Anstieg um 1%. Das HDL-Cholesterin erh\u00f6hte sich um 11% unter der kohlenhydratarmen Di\u00e4t. Mit der fettarmen Nahrung lie\u00df sich nur eine Verbesserung um 2% erzielen.<\/p>\n<p>Die Atkins-Di\u00e4t f\u00fchrte zwar zu weniger dokumentierten Therapieabbr\u00fcchen als die fettarme Kost, allerdings ern\u00e4hrte sich schon nach sechs Monaten nur noch ein Bruchteil der Probanden nach den Prinzipien von Atkins. Bei nur noch 20% konnten Ketonk\u00f6rper im Urin gefunden werden. Somit hatten 4 von 5 \u00dcbergewichtigen die Ratschl\u00e4ge, die Atkins seinen Patienten gibt, langfristig nicht befolgt.<\/p>\n<p>Kritiker der Atkins-Dit\u00e4t verweisen immer wieder auf den ungehemmten, hohen Konsum von Cholesterin und tierischen, ges\u00e4ttigten Fetten und bef\u00fcrchten einen Anstieg der Serumcholesterin- und Triglyzeridwerte mit einem h\u00f6heren atherogenen Risiko. Die Ergebnisse dieser beiden Langzeitstudien k\u00f6nnten diesbez\u00fcglich f\u00fcr Entspannung sorgen. Ob die h\u00e4ufig angef\u00fchrte Einseitigkeit der kohlenhydratarmen Nahrung mit den geringen Mengen an Fr\u00fcchten und Gem\u00fcse zu einer Minderversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen f\u00fchrt, ist leider nicht dargestellt worden. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnte sich die hohe Proteinzufuhr bei der Atkins-Di\u00e4t vor allem auf Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen negativ auswirken.<\/p>\n<p>Die beiden Studien sind ein Schritt in die richtige Richtung, n\u00e4mlich Adipositasregime zu evaluieren und direkt miteinander zu vergleichen. Aber die Auswirkungen der beiden Di\u00e4tformen auf harte Endpunkte wie Tod, Herzinfarkt oder Schlaganfall wurde erneut nicht untersucht. Selbstverst\u00e4ndlich sind f\u00fcr \u00c4rzte und Patienten aber genau diese harten Endpunkte von gr\u00f6\u00dferem Interesse als die \u201ekosmetischen\u201d Auswirkungen der Verringerung des K\u00f6rpergewichts.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<ol class=\"literatur\">\n<li>Robert C. Atkins. Di\u00e4t-Revolution. Fischer Verlag, 4. Auflage, 2003.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.adipositas-gesellschaft.de\/\"><a href=\"http:\/\/www.adipositas-gesellschaft.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.adipositas-gesellschaft.de<\/a><\/a><\/li>\n<li>Samaha, F.F., et al.: N. Engl. J. Med. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12761364&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2003, <b>348<\/b>, 2074<\/a>.<\/li>\n<li>Foster, G.D., et al.: N. Engl. J. Med. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12761365&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2003, <b>348<\/b>, 2082<\/a>.<\/li>\n<li>Bonow, R.O., und Eckel, R.H.: N. Engl. J. Med. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12761363&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2003, <b>348<\/b>, 2057<\/a>.<\/li>\n<li>Ware, J.H.: N. Engl. J. Med. <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/entrez\/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12761370&#038;dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2003, <b>348<\/b>, 2136<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nhlbi.nih.gov\/guidelines\/obesity\/practgde.htm\"><a href=\"http:\/\/www.nhlbi.nih.gov\/guidelines\/obesity\/practgde.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.nhlbi.nih.gov\/guidelines\/obesity\/practgde.htm<\/a><\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.usda.gov\/cnpp\/pyramid.html\"><a href=\"http:\/\/www.usda.gov\/cnpp\/pyramid.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.usda.gov\/cnpp\/pyramid.html<\/a><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.der-arzneimittelbrief.de\/nachrichten\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/Abbildung-2004-41-2.gif\" alt=\"Abbildung 2004-41-2.gif\" class=\"table-figure\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung: Die Ergebnisse zweier randomisierter kontrollierter Studien zeigen, da\u00df Robert C. 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