Fazit : Die Ergebnisse der aktuellen Biomarker-Substudie von REDUCE-IT, die 2018 einen unerwartet großen positiven Effekt eines hochdosierten Fischöl-Präparats auf kardiovaskuläre Endpunkte gezeigt hatte, scheint nun den Verdacht weiter zu erhärten, dass die als vermeintlich inertes Plazebo verwendete Vergleichssubstanz – ein Mineralöl – negative Auswirkungen hatte. Der scheinbar positive Effekt des Fischöl-Präparats, der in Anbetracht mehrerer negativer Studien und Metaanalysen bereits damals unerwartet und für Kritiker unplausibel war, könnte zumindest teilweise dadurch zustande gekommen sein. Bis dies in weiteren Studien geklärt ist, fehlt weiterhin eine klare Evidenz für einen kardioprotektiven Effekt pharmazeutischer Fischöl-Präparate….bitte Artikel abonnieren

 

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