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	<title>Blutdruck Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
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	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
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		<title>Patienten mit leichter Hypertonie ohne weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 17:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antihypertensiva]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2018, 52, 93a&#160; Patienten mit leichter Hypertonie ohne weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren: Zweifel am Nutzen einer medikamentösen Therapie &#160;Fazit: In einer großen retrospektiven Kohortenstudie zeigte sich bei Patienten mit einer leichten Hypertonie (RR:&#160;140/90-159/99&#160;mm&#160;Hg) ohne weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren zwischen antihypertensiv Behandelten und Unbehandelten kein Unterschied in der Gesamtsterblichkeit und bei kardiovaskulären Ereignissen. Es traten bei behandelten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="Content1_UCAnzeigeArtikel1_AnzeigeNr">AMB 2018, <strong>52</strong>, 93a&nbsp;</span></p>
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<h2>Patienten mit leichter Hypertonie ohne weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren: Zweifel am Nutzen einer medikamentösen Therapie</h2>
</div>
<p><span id="Content1_UCAnzeigeArtikel1_AnzeigeNr">&nbsp;</span><b>Fazit:</b> In einer großen retrospektiven Kohortenstudie zeigte sich bei Patienten mit einer leichten Hypertonie (RR:&nbsp;140/90-159/99&nbsp;mm&nbsp;Hg) ohne weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren zwischen antihypertensiv Behandelten und Unbehandelten kein Unterschied in der Gesamtsterblichkeit und bei kardiovaskulären Ereignissen. Es traten bei behandelten Patienten jedoch vermehrt Nebenwirkungen auf. Wie in der Leitlinie europäischer Fachgesellschaften beschrieben, sollte diesen Patienten primär eine Änderung des Lebensstils empfohlen werden, die insbesondere jüngere Patienten möglicherweise auch einer langjährigen Arzneimitteltherapie vorziehen. <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=93a">bitte Artikel Abonnieren==&gt;&gt;</a></p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Alle Artikel zum Schlagwort: Hypertonie,</h2>
<p>Patienten mit leichter Hypertonie ohne weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren: Zweifel am Nutzen einer medikamentösen Therapie&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=93a" target="_self">2018, <b>52</b>, 93a&nbsp;</a><br />
Neue Leitlinie europäischer Fachgesellschaften zur arteriellen Hypertonie&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=76" target="_self">2018, <b>52</b>, 76</a><br />
Kardiovaskuläre Ereignisse und Tod als Funktion von fünf Risikofaktoren bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=68" target="_self">2018, <b>52</b>, 68</a><br />
Comeback der renalen Denervierung?&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=59" target="_self">2018, <b>52</b>, 59</a><br />
Sind ACE-Hemmer bei Hypertonie inzwischen obsolet?&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=51" target="_self">2018, <b>52</b>, 51</a><br />
Hypertoniebehandlung beim Herrenfriseur&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=40DB01" target="_self">2018, <b>52</b>, 40DB01</a><br />
Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2017&amp;S=89" target="_self">2017, <b>51</b>, 89</a>Kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Komplikationen bei onkologischen Therapien&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=89" target="_self">2016, <b>50</b>, 89</a><br />
Angioplastie arteriosklerotischer Nierenarterienstenosen bei Hypertonie versus medikamentöse Therapie&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=79" target="_self">2016, <b>50</b>, 79</a><br />
Kochsalzkonsum und kardiovaskuläre Morbidität – Ergebnisse einer großen weltweiten Studie bei Teilnehmern mit und ohne Hypertonie&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=48DB01" target="_self">2016, <b>50</b>, 48DB01</a><br />
Body-Mass-Index (BMI) und körperliche Fitness bei 18-Jährigen sind wichtige Determinanten für die Höhe des Blutdrucks im Erwachsenenalter&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=40DB01" target="_self">2016, <b>50</b>, 40DB01</a><br />
Eine weitere Metaanalyse zum optimalen Ausmaß der Blutdrucksenkung bei Hypertonikern (mit Diabetes mellitus)&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=27" target="_self">2016, <b>50</b>, 27</a><br />
Eine weitere Metaanalyse zum optimalen Ausmaß der Blutdrucksenkung bei Hypertonikern (mit Diabetes mellitus)&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=27" target="_self">2016, <b>50</b>, 27</a>Haben RAAS-Hemmer bei hypertensiven Diabetikern Vorteile gegenüber anderen Antihypertensiva in der Prävention von Gefäßkomplikationen?&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=19" target="_self">2016, <b>50</b>, 19</a><br />
Änderungen der Leitlinien zur Therapie der Hypertonie sind zu erwarten&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=04" target="_self">2016, <b>50</b>, 04</a><br />
Intensive Blutdrucksenkung bei älteren hypertensiven Risikopatienten ohne Diabetes – die SPRINT-Studie&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=89" target="_self">2015, <b>49</b>, 89</a><br />
„Therapieresistente“ Hypertonie: Spironolacton als Zusatztherapie gut wirksam&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=73" target="_self">2015, <b>49</b>, 73</a><br />
Niedriger Blutdruck unter antihypertensiver Therapie fördert weiteren kognitiven Verlust bei dementen Senior(inn)en&nbsp;<a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=39" target="_self">2015, <b>49</b>, 39</a></p>
<h2><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></h2>
<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF</strong> informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.</p>
<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF</strong> erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Comeback der renalen Denervierung?</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/comeback-der-renalen-denervierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 12:54:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Denervierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[RADIANCE HTN SOLO-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[SPYRAL HTN OFF MED-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[SPYRAL HTN ON MED-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Sympathikus]]></category>
		<category><![CDATA[Sympathikusdenervierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2018, 52, 59  Comeback der renalen Denervierung? Fazit: Neue, von den Herstellern der Ablationskatheter finanzierte Studien weisen darauf hin, dass die interventionelle renale Sympathikus-Denervierung (RSD) bei arterieller Hypertonie wahrscheinlich doch mehr als nur ein Plazeboeingriff ist. Durch die RSD wird der Blutdruck bei leichten und mittelgradigen Hochdruckformen etwa im Ausmaß der Wirkung eines einzelnen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="Content1_UCAnzeigeArtikel1_AnzeigeNr">AMB 2018, <strong>52</strong>, 59 </span></p>
<div id="Content1_UCAnzeigeArtikel1_AnzeigeTitel">
<h2>Comeback der renalen Denervierung?</h2>
</div>
<p><b>Fazit:</b> Neue, von den Herstellern der Ablationskatheter finanzierte Studien weisen darauf hin, dass die interventionelle renale Sympathikus-Denervierung (RSD) bei arterieller Hypertonie wahrscheinlich doch mehr als nur ein Plazeboeingriff ist. Durch die RSD wird der Blutdruck bei leichten und mittelgradigen Hochdruckformen etwa im Ausmaß der Wirkung eines einzelnen Antihypertensivums gesenkt. Ob dieser Effekt länger als 6 Monate anhält und ob dadurch auch klinisch relevante Endpunkte positiv beeinflusst werden, ist völlig offen. Es handelt sich bei der RSD also weiterhin um ein experimentelles Verfahren, das nur im Rahmen von Studien angewendet werden sollte. Mehr Grundlagenforschung und vor allem unabhängige Studien mit Langzeitdaten und patientenrelevanten Endpunkten sind notwendig, um die RSD hinsichtlich ihres Nutzens bewerten zu können. Vermehrte Anstrengungen zur Verbesserung der ungenügenden Adhärenz zur antihypertensiven Therapie (Lebensstil und Medikamente) dürften weit sinnvoller und auch kosteneffizienter sein. <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=59">Bitte Artikel abonnieren==&gt;</a></p>
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<h2> Alle Artikel zum Schlagwort: Denervierung</h2>
<p>Comeback der renalen Denervierung? <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2018&amp;S=59" target="_self">2018, <b>52</b>, 59</a></p>
<p>Renale Sympathikusdenervierung: teures Plazebo? <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=16" target="_self">2014, <b>48</b>, 16</a></p>
<p>Renale Sympathikusdenervierung bei refraktärer arterieller Hypertonie <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=33" target="_self">2012, <b>46</b>, 33</a></p>
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<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF</strong> informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/die-neue-us-amerikanische-leitlinie-zur-arteriellen-hypertonie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 12:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antihypertensiva]]></category>
		<category><![CDATA[ASCVD-Risikorechner]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[Leitlinien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/?p=4080</guid>

					<description><![CDATA[<p> AMB 2017, 51, 89  Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie Zusammenfassung: Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie setzt neue Grenzwerte. Bereits bei einem systolischen RR &#62; 120 mm Hg gilt der Blutdruck als „erhöht“, und bei &#62; 130 mm Hg (bzw. &#62; 80 mm Hg diastolisch) besteht eine Hypertonie Grad 1. Die neuen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/die-neue-us-amerikanische-leitlinie-zur-arteriellen-hypertonie/">Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie</a> appeared first on <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten">Der Arzneimittelbrief</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="Content1_UCAnzeigeArtikel1_AnzeigeNr"> AMB 2017, <strong>51</strong>, 89 </span></p>
<div id="Content1_UCAnzeigeArtikel1_AnzeigeTitel">
<h2>Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie</h2>
<p>Zusammenfassung: Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie setzt neue Grenzwerte. Bereits bei einem systolischen RR &gt; 120 mm Hg gilt der Blutdruck als „erhöht“, und bei &gt; 130 mm Hg (bzw. &gt; 80 mm Hg diastolisch) besteht eine Hypertonie Grad 1. Die neuen Definitionen leiten sich aus den gut abgesicherten Befunden ab, dass ab einem systolischen RR von 120 mm Hg das kardiovaskuläre Risiko log-linear ansteigt. Das Behandlungsziel ist bei den meisten Indikationen und Betroffenen ≤ 130/80 mm Hg. Durch diese neuen Definitionen nimmt die Prävalenz der Hypertonie formal deutlich zu (wie für die USA berechnet). Für Patienten mit Hypertonie Grad 1 und geringen kardiovaskulären Risiken werden zunächst nur nicht medikamentöse Interventionen empfohlen. Deshalb steigt die Zahl der Patienten, die zusätzlich mit Antihypertensiva zu behandeln sind, nur gering an. <a href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2017&amp;S=89"><b><strong>Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern</strong> <strong>–&gt;</strong></b></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="box">
<div id="content1">
<div class="headsuche1">
<div id="Content1_UCArtikelZumSchlagwort_ohneInfo1_anzeige" class="schlagwortArtikel">
<h2>
Alle Artikel zum Schlagwort: Hypertonie,</h2>
<p>Die neue US-amerikanische Leitlinie zur arteriellen Hypertonie <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2017&amp;S=89" target="_self">2017, <b>51</b>, 89</a></p>
<p>Kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Komplikationen bei onkologischen Therapien <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=89" target="_self">2016, <b>50</b>, 89</a></p>
<p>Angioplastie arteriosklerotischer Nierenarterienstenosen bei Hypertonie versus medikamentöse Therapie <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=79" target="_self">2016, <b>50</b>, 79</a></p>
<p>Kochsalzkonsum und kardiovaskuläre Morbidität – Ergebnisse einer großen weltweiten Studie bei Teilnehmern mit u <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=40DB01" target="_self">2016, <b>50</b>, 40DB01</a></p>
<p>Body-Mass-Index (BMI) und körperliche Fitness bei 18-Jährigen sind wichtige Determinanten für die Höhe des Blutdrucks im Erwachsenenalter <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=40DB01" target="_self">2016, <b>50</b>, 40DB01</a></p>
<p>Eine weitere Metaanalyse zum optimalen Ausmaß der Blutdrucksenkung bei Hypertonikern (mit Diabetes mellitus) <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=27" target="_self">2016, <b>50</b>, 27</a></p>
<p>Eine weitere Metaanalyse zum optimalen Ausmaß der Blutdrucksenkung bei Hypertonikern (mit Diabetes mellitus) <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=27" target="_self">2016, <b>50</b>, 27</a></p>
<p>Haben RAAS-Hemmer bei hypertensiven Diabetikern Vorteile gegenüber anderen Antihypertensiva in der Prävention von Gefäßkomplikationen? <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=19" target="_self">2016, <b>50</b>, 19</a></p>
<p>Änderungen der Leitlinien zur Therapie der Hypertonie sind zu erwarten <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=04" target="_self">2016, <b>50</b>, 04</a></p>
<p>Intensive Blutdrucksenkung bei älteren hypertensiven Risikopatienten ohne Diabetes – die SPRINT-Studie <a class="link" href="https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=89" target="_self">2015, <b>49</b>, 89</a></p>
</div>
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<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF</strong> informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.</p>
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		<title>Kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Komplikationen bei onkologischen Therapien</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/kardiovaskulaere-nebenwirkungen-und-komplikationen-bei-onkologischen-therapien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hiwot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 15:20:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2016, 50, 89 Kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Komplikationen bei onkologischen Therapien Zusammenfassung: Neben den bekannten toxischen Wirkungen von Anthrazyklinen und Trastuzumab auf die Funktion des linken Ventrikels werden in der Onkologie sowohl Medikamente als auch Radiotherapien angewendet, die Schäden an Herzklappen und Arterien (koronar, zerebral, peripher) und dem Myokard sowie thromboembolische Komplikationen verursachen können. Außer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="ctl00_Content1_UCAnzeigeArtikel1_AnzeigeNr">AMB 2016, <strong>50</strong>, 89</span></p>
<h2>Kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Komplikationen bei onkologischen Therapien</h2>
<p><b>Zusammenfassung: Neben den bekannten toxischen Wirkungen von Anthrazyklinen und Trastuzumab auf die Funktion des linken Ventrikels werden in der Onkologie sowohl Medikamente als auch Radiotherapien angewendet, die Schäden an Herzklappen und Arterien (koronar, zerebral, peripher) und dem Myokard sowie thromboembolische Komplikationen verursachen können. Außer den heute nur teilweise bekannten Nebenwirkungen neuer onkologischer Wirkstoffe (z.B. „zielgerichtete“ Therapien, Immuntherapien) sind vor allem Spätfolgen traditioneller Zytostatika- und/oder der Radiotherapien von großer Bedeutung für Patienten. Kardiovaskuläre Nebenwirkungen können – je nach Art, Dosis und Dauer einer onkologischen Therapie – akut, unmittelbar nach Beginn oder aber erst spät, mitunter sogar Jahrzehnte nach der Therapie auftreten.</b> &#8230; <b><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=89"><strong>Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern &#8211;&gt;</strong></a></b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Gefitinib," target="_self">Gefitinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinfarkt," target="_self">Herzinfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinsuffizienz," target="_self">Herzinsuffizienz,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzklappenerkrankungen," target="_self">Herzklappenerkrankungen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzrhythmusst%C3%B6rungen," target="_self">Herzrhythmusstörungen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Hirninfarkt," target="_self">Hirninfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angina%20pectoris," target="_self">Angina pectoris,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=5-Fluorouracil," target="_self">5-Fluorouracil,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Hypertonie," target="_self">Hypertonie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Ibrutinib," target="_self">Ibrutinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Idarubicin," target="_self">Idarubicin,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Imatinib," target="_self">Imatinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Anthrazykline," target="_self">Anthrazykline,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Ipilimumab," target="_self">Ipilimumab,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Kardiotoxizit%C3%A4t," target="_self">Kardiotoxizität,</a> <a 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target="_self">Lungenembolie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Malignome," target="_self">Malignome,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Medikamente," target="_self">Medikamente,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Mitoxantron," target="_self">Mitoxantron,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Apoplektischer%20Insult," target="_self">Apoplektischer Insult,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Myokardinfarkt," target="_self">Myokardinfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Nebenwirkungen," target="_self">Nebenwirkungen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Nilotinib," target="_self">Nilotinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Nivolumab," target="_self">Nivolumab,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Onkologie," target="_self">Onkologie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Arteriosklerose," target="_self">Arteriosklerose,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Arzneimittel," target="_self">Arzneimittel,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Pazopanib," target="_self">Pazopanib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Pembrolizumab," target="_self">Pembrolizumab,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Ponatinib," target="_self">Ponatinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Proteasom-Hemmer," target="_self">Proteasom-Hemmer,</a> <a 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class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Sorafenib," target="_self">Sorafenib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Carfilzomib," target="_self">Carfilzomib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Strahlentherapie," target="_self">Strahlentherapie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Checkpoint-Inhibitoren," target="_self">Checkpoint-Inhibitoren,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Chemotherapeutika," target="_self">Chemotherapeutika,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Chemotherapie," target="_self">Chemotherapie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Sunitinib," target="_self">Sunitinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Taxane," 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target="_self">Venenthrombose,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Clofarabin," target="_self">Clofarabin,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Crizotinib," target="_self">Crizotinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Cyclophosphamid," target="_self">Cyclophosphamid,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Dasatinib," target="_self">Dasatinib,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Daunorubicin," target="_self">Daunorubicin,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Dexrazoxan," target="_self">Dexrazoxan,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Zytostatika," target="_self">Zytostatika,</a> <a class="link" 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<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Onkologie,</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=88DB01" target="_self">Häufigkeit finanzieller Interessenkonflikte bei Autoren U.S.-amerikanischer Leitlinien zu soliden Tumoren</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=88DB01" target="_self">2016, <b>50</b>, 88DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=01" target="_self">Preisunterschiede bei onkologischen Arzneimitteln – neue Instrumente zur Preisregulierung sind gefragt</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2016&amp;S=01" target="_self">2016, <b>50</b>, 01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=40DB01" target="_self">Neue onkologische Arzneimittel: Rechtfertigt der Nutzen die exorbitanten Preise?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=40DB01" target="_self">2015, <b>49</b>, 40DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=33" target="_self">„Primum non nocere“ und Profitstreben der pharmazeutischen Industrie – ein unauflösbarer Widerspruch in der Onkologie?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=33" target="_self">2013, <b>47</b>, 33</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=01" target="_self">Klinische Krebsregister: wichtige Quelle zuverlässiger Informationen über die Qualität der onkologischen Versorgung</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=01" target="_self">2013, <b>47</b>, 01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=47b" target="_self">Vorschläge zur Planung und Durchführung randomisierter kontrollierter Studien am Beispiel Onkologie</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=47b" target="_self">2009, <b>43</b>, 47b</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2008&amp;S=81" target="_self">Off-Label-Use von Arzneimitteln: Hintergründe und Lösungsansätze eines vielschichtigen Problems</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2008&amp;S=81" target="_self">2008, <b>42</b>, 81</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=87a" target="_self">Die Publikation randomisierter onkologischer Studien als Abstracts nach der Präsentation als Vorträge</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=87a" target="_self">2003, <b>37</b>, 87a</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1998&amp;S=07b" target="_self">Unerfreuliches vom Arzneimittelmarkt: Ethyol und Ethik in der Onkologie</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1998&amp;S=07b" target="_self">1998, <b>32</b>, 07b</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=33" target="_self">Außenseitermethoden in der Onkologie: Eine permanente Herausforderung</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=33" target="_self">1997, <b>31</b>, 33</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF</strong> informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Höhe des Blutdrucks ist bereits bei 18-jährigen Männern ein Prädiktor der kardiovaskulären Letalität</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/die-hoehe-des-blutdrucks-ist-bereits-bei-18-jaehrigen-maennern-ein-praediktor-der-kardiovaskulaeren-letalitaet-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2014 12:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Akutes Koronarsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Angina pectoris]]></category>
		<category><![CDATA[Arteriosklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Höhe des Blutdrucks]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[kardiovaskulären Letalität]]></category>
		<category><![CDATA[Koronare Herzkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Myokardinfarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2011, 45, 28 Die Höhe des Blutdrucks ist bereits bei 18-jährigen Männern ein Prädiktor der kardiovaskulären Letalität Bluthochdruck ist bei Erwachsenen der wichtigste Risikofaktor für vorzeitigen Tod (1), der systolische Blutdruck ist bei älteren Menschen ein wichtigerer Risikofaktor als der diastolische. Er steigt mit zunehmendem Alter im Durchschnitt kontinuierlich an, während der diastolische sein Maximum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2011, <strong>45</strong>, 28</p>
<h2>Die Höhe des Blutdrucks ist bereits bei 18-jährigen Männern ein Prädiktor der kardiovaskulären Letalität</h2>
<p>Bluthochdruck ist bei Erwachsenen der wichtigste Risikofaktor für vorzeitigen Tod (1), der systolische Blutdruck ist bei älteren Menschen ein wichtigerer Risikofaktor als der diastolische. Er steigt mit zunehmendem Alter im Durchschnitt kontinuierlich an, während der diastolische sein Maximum bereits im mittleren Lebensalter erreicht (2).</p>
<p>J. Sundström et al. aus Stockholm und Uppsala untersuchten die statistische Beziehung zwischen dem sorgfältig gemessenen Blutdruck bei der Musterung von 1.207.141 schwedischen Rekruten im mittleren Alter von 18,4 Jahren (zwischen 1969 und 1995) und der Letalität. Die mittlere Nachbeobachtung betrug 24 Jahre. Die Daten wurden einem zentralen schwedischen Register entnommen und nach kardiovaskulärer und nicht-kardiovaskulärer Todesursache getrennt (3).</p>
<p>28.934 (2,4%) Männer starben in dem angegebenen Zeitraum. Die Beziehung zwischen <i>systolischem Blutdruck</i> und <i>allgemeiner Letalität</i> hatte eine U-Form mit der niedrigsten Letalität bei einem systolischen Druck von 130 mm Hg. Die erhöhte Letalität bei sehr niedrigen systolischen Blutdruckwerten war mit nicht-kardiovaskulären Ursachen assoziiert. Dagegen nahm mit steigendem systolischen Druck die kardiovaskuläre Letalität kontinuierlich zu (s. Abb. 1).</p>
<p>Die Beziehung zwischen dem <i>diastolischem Druck</i> und der Letalität war nicht U-förmig. Mit steigendem diastolischen Druck stieg das kardiovaskuläre Letalitätsrisiko, und zwar deutlicher als bei hohen systolischen Blutdruckwerten. Im Vergleich mit jungen Männern mit Blutdruckwerten um 120-130/60-70 mm Hg verdoppelte sich das kardiovaskuläre Letalitätsrisiko etwa ab einem systolischen Druck von 160 mm Hg und ab einem diastolischen Druck von 90 mm Hg. Nach Elimination aller diastolischen Blutdrucke über 90 mm Hg war die Beziehung zwischen dem Blutdruck und der Letalität nicht mehr signifikant, während bei diastolischen Druckwerten über 90 mm Hg das Risiko steil anstieg. Nach Berücksichtigung von Raucher-/Nichtraucher-Status und Body-Mass-Index ergab sich keine wesentlich andere Beziehung zwischen Blutdruck und Letalität als ohne Berücksichtigung dieser Faktoren.</p>
<p>In dieser Altersgruppe mit einer Nachbeobachtungszeit von 24 Jahren ist das absolute Risiko für kardiovaskulären Tod selbstverständlich sehr klein. Nur 12,4% der Gesamtletalität war kardiovaskulär bedingt (3.178 Ereignisse), wobei die Ursachen nicht im Einzelnen aufgelistet wurden. Die meisten nicht-kardiovaskulären Todesfälle ereigneten sich durch Traumata, Suizide und maligne Erkrankungen. Da der Blutdruck bei Jugendlichen eine steigende Tendenz hat (4) und der Blutdruck in der Jugend mit dem im Erwachsenenalter korreliert, muss der von Sundström et al. ermittelten Beziehung zwischen Blutdruck und kardiovaskulärer Letalität Beachtung geschenkt werden. Die Autoren gehen davon aus, dass die pathophysiologischen Mechanismen, die einen frühen Tod bei jungen Hypertonikern vermitteln, die gleichen sind wie bei älteren Hypertonikern: Linksherzhypertrophie, Förderung von Arteriosklerose und Nierenschäden. Nach bestätigter Messung „hoch-normaler” oder erhöhter Blutdruckwerte bei Jugendlichen muss neben dem Versuch, Verhaltensänderungen zu erzielen (z.B. Ernährungsumstellung und mehr Bewegung bei Adipositas) mitunter schon früh mit einer antihypertensiven Therapie begonnen werden.</p>
<p>In einem Kommentar stellt B. Williams aus Leicester, UK, allerdings fest, dass es für den richtigen Zeitpunkt der medikamentösen Intervention bei Jugendlichen mit leichter Hypertonie keine gesicherten Richtlinien gibt (5). Wie in vielen anderen Situationen auch, muss individuell entschieden werden. Wir empfehlen bei solchen Jugendlichen häufige Selbstmessungen des Blutdrucks am Oberarm und Notierung der Werte in einem Heft, so dass Messwerte über einen längeren Zeitraum als Entscheidungsbasis zur Verfügung stehen.</p>
<p><b>Fazit:</b> Bei schwedischen Rekruten waren erhöhte diastolische Blutdruckwerte, stärker als erhöhte systolische Werte, ein signifikanter Prädiktor für kardiovaskulären Tod in den nächsten 24 Jahren. Bei erhöhtem Blutdruck Jugendlicher sollten häufig Kontrollmessungen erfolgen. Neben Korrektur einer ungesunden Lebensweise muss eventuell schon früh mit einer antihypertensiven Therapie begonnen werden. Vermutlich lassen sich hierdurch kardiovaskuläre Risiken &#8211; wie bei älteren Hypertonikern &#8211; senken.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Lopez, A.D.,et al.: Lancet 2006, <b>367</b>, 1747. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=16731270&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Franklin, S.S., etal. (FHS = <b>F</b>ramingham<b>H</b>eart <b>S</b>tudy): Circulation 1997, <b>96</b>, 308. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=9236450&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Sundström,J., et al.: BMJ 2011, <b>342</b>, d643. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21343202&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Din-Dzietham,R., et al.: Circulation 2007, <b>116</b>, 1488. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=17846287&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Williams,B.: BMJ 2011, <b>342</b>, d1104. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21343188&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
</ol>
<p><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_gif/2011_45_28Tab1.gif" alt="" /></p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Akutes%20Koronarsyndrom," target="_self">Akutes Koronarsyndrom,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angina%20pectoris," target="_self">Angina pectoris,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Arteriosklerose," target="_self">Arteriosklerose,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Blutdruck," target="_self">Blutdruck,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinfarkt," target="_self">Herzinfarkt,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Hypertonie," target="_self">Hypertonie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Koronare%20Herzkrankheit," target="_self">Koronare Herzkrankheit,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Myokardinfarkt," target="_self">Myokardinfarkt,</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Blutdruck</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2011&amp;S=28" target="_self">Die Höhe des Blutdrucks ist bereits bei 18-jährigen Männern ein Prädiktor der kardiovaskulären Letalität</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2011&amp;S=28" target="_self">2011, <b>45</b>, 28</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=17" target="_self">Fördert Alkohol die Gesundheit?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=17" target="_self">1999, <b>33</b>, 17</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=53a" target="_self">Blutdrucksenkung durch modifizierte Ernährung. Die DASH-Studie</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=53a" target="_self">1997, <b>31</b>, 53a</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Höhe des Blutdrucks ist bereits bei 18-jährigen Männern ein Prädiktor der kardiovaskulären Letalität</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/die-hoehe-des-blutdrucks-ist-bereits-bei-18-jaehrigen-maennern-ein-praediktor-der-kardiovaskulaeren-letalitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 12:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahr 2013 Band 47]]></category>
		<category><![CDATA[Monat 04]]></category>
		<category><![CDATA[Akutes Koronarsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Angina pectoris]]></category>
		<category><![CDATA[Arteriosklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[Koronare Herzkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Myokardinfarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2014, 48, xx &#160; Die Höhe des Blutdrucks ist bereits bei 18-jährigen Männern ein Prädiktor der kardiovaskulären Letalität &#160; Bluthochdruck ist bei Erwachsenen der wichtigste Risikofaktor für vorzeitigen Tod (1). Der systolische Blutdruck ist bei älteren Menschen ein wichtigerer Risikofaktor als der diastolische. Er steigt mit zunehmendem Alter im Durchschnitt kontinuierlich an, während der diastolische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2014, <strong>48</strong>, xx</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Höhe des Blutdrucks ist bereits bei 18-jährigen Männern ein Prädiktor der kardiovaskulären Letalität</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bluthochdruck ist bei Erwachsenen der wichtigste Risikofaktor für vorzeitigen Tod (1). Der systolische Blutdruck ist bei älteren Menschen ein wichtigerer Risikofaktor als der diastolische. Er steigt mit zunehmendem Alter im Durchschnitt kontinuierlich an, während der diastolische sein Maximum bereits im mittleren Lebensalter erreicht (2).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>J. Sundström et al. aus Stockholm und Uppsala untersuchten die statistische Beziehung zwischen dem sorgfältig gemessenen Blutdruck bei der Musterung von 1.207.141 schwedischen Rekruten im mittleren Alter von 18,4 Jahren (zwischen 1969 und 1995) und der Letalität. Die mittlere Nachbeobachtung betrug 24 Jahre. Die Daten wurden einem zentralen schwedischen Register entnommen und nach kardiovaskulärer und nicht-kardiovaskulärer Todesursache getrennt (3).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>28.934 (2,4%) Männer starben in dem angegebenen Zeitraum. Die Beziehung zwischen<i>systolischem Blutdruck</i> und <i>allgemeiner Letalität</i> hatte eine U-Form mit der niedrigsten Letalität bei einem systolischen Druck von 130 mm Hg. Die erhöhte Letalität bei sehr niedrigen systolischen Blutdruckwerten war mit nicht-kardiovaskulären Ursachen assoziiert. Dagegen nahm mit steigendem systolischen Druck die kardiovaskuläre Letalität kontinuierlich zu (s. Abb. 1).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Beziehung zwischen dem <i>diastolischem Druck</i> und der Letalität war nicht U-förmig. Mit steigendem diastolischen Druck stieg das kardiovaskuläre Letalitätsrisiko, und zwar deutlicher als bei hohen systolischen Blutdruckwerten. Im Vergleich mit jungen Männern mit Blutdruckwerten um 120-130/60-70 mm Hg verdoppelte sich das kardiovaskuläre Letalitätsrisiko etwa ab einem systolischen Druck von 160 mm Hg und ab einem diastolischen Druck von 90 mm Hg. Nach Elimination aller diastolischen Blutdrucke über 90 mm Hg war die Beziehung zwischen dem Blutdruck und der Letalität nicht mehr signifikant, während bei diastolischen Druckwerten über 90 mm Hg das Risiko steil anstieg. Nach Berücksichtigung von Raucher-/Nichtraucher-Status und Body-Mass-Index ergab sich keine wesentlich andere Beziehung zwischen Blutdruck und Letalität als ohne Berücksichtigung dieser Faktoren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dieser Altersgruppe mit einer Nachbeobachtungszeit von 24 Jahren ist das absolute Risiko für kardiovaskulären Tod selbstverständlich sehr klein. Nur 12,4% der Gesamtletalität war kardiovaskulär bedingt (3.178 Ereignisse), wobei die Ursachen nicht im Einzelnen aufgelistet wurden. Die meisten nicht-kardiovaskulären Todesfälle ereigneten sich durch Traumata, Suizide und maligne Erkrankungen. Da der Blutdruck bei Jugendlichen eine steigende Tendenz hat (4) und der Blutdruck in der Jugend mit dem im Erwachsenenalter korreliert, muss der von Sundström et al. ermittelten Beziehung zwischen Blutdruck und kardiovaskulärer Letalität Beachtung geschenkt werden. Die Autoren gehen davon aus, dass die pathophysiologischen Mechanismen, die einen frühen Tod bei jungen Hypertonikern vermitteln, die gleichen sind wie bei älteren Hypertonikern: Linksherzhypertrophie, Förderung von Arteriosklerose und Nierenschäden. Nach bestätigter Messung „hoch-normaler” oder erhöhter Blutdruckwerte bei Jugendlichen muss neben dem Versuch, Verhaltensänderungen zu erzielen (z.B. Ernährungsumstellung und mehr Bewegung bei Adipositas) mitunter schon früh mit einer antihypertensiven Therapie begonnen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einem Kommentar stellt B. Williams aus Leicester, UK, allerdings fest, dass es für den richtigen Zeitpunkt der medikamentösen Intervention bei Jugendlichen mit leichter Hypertonie keine gesicherten Richtlinien gibt (5). Wie in vielen anderen Situationen auch, muss individuell entschieden werden. Wir empfehlen bei solchen Jugendlichen häufige Selbstmessungen des Blutdrucks am Oberarm und Notierung der Werte in einem Heft, so dass Messwerte über einen längeren Zeitraum als Entscheidungsbasis zur Verfügung stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fazit:</b> Bei schwedischen Rekruten waren erhöhte diastolische Blutdruckwerte, stärker als erhöhte systolische Werte, ein signifikanter Prädiktor für kardiovaskulären Tod in den nächsten 24 Jahren. Bei erhöhtem Blutdruck Jugendlicher sollten häufig Kontrollmessungen erfolgen. Neben Korrektur einer ungesunden Lebensweise muss eventuell schon früh mit einer antihypertensiven Therapie begonnen werden. Vermutlich lassen sich hierdurch kardiovaskuläre Risiken &#8211; wie bei älteren Hypertonikern &#8211; senken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol>
<li>Lopez, A.D.,et al.: Lancet 2006, <b>367</b>, 1747. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=16731270&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Franklin, S.S., etal. (FHS = <b>F</b>ramingham<b>H</b>eart <b>S</b>tudy): Circulation 1997, <b>96</b>, 308. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=9236450&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Sundström,J., et al.: BMJ 2011, <b>342</b>, d643. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21343202&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Din-Dzietham,R., et al.: Circulation 2007, <b>116</b>, 1488. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=17846287&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Williams,B.: BMJ 2011, <b>342</b>, d1104. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21343188&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
</ol>
<p><img decoding="async" alt="" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_gif/2011_45_28Tab1.gif" /></p>
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<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Akutes%20Koronarsyndrom," target="_self">Akutes Koronarsyndrom,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angina%20pectoris," target="_self">Angina pectoris,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Arteriosklerose," target="_self">Arteriosklerose,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Blutdruck," target="_self">Blutdruck,</a><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinfarkt," target="_self">Herzinfarkt,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Hypertonie," target="_self">Hypertonie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Koronare%20Herzkrankheit," target="_self">Koronare Herzkrankheit,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Myokardinfarkt," target="_self">Myokardinfarkt,</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>*Akutes Koronarsyndrom, Blutdruck im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später *Angina pectoris, Blutdruck im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später *Arteriosklerose, Blutdruck im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später *Blutdruck, im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später *Herzinfarkt, Blutdruck im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später *Hypertonie, im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später *Koronare Herzkrankheit, Blutdruck im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später *Myokardinfarkt, Blutdruck im Alter von 18 Jahren ist ein Prädiktor für kardiovaskuläre Letalität 24 Jahre später</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Schlechte Nachrichten über Atenolol als Antihypertensivum</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/schlechte-nachrichten-ueber-atenolol-als-antihypertensivum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2005 11:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atenolol]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE-Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Atenolol ist einer der am häufigsten bei Hypertonikern angewandten Betablocker. In der vor zwei Jahren publizierten LIFE-Studie, in der Losartan mit Atenolol bei Hypertonikern mit Linksherzhypertrophie verglichen wurde, schnitt Atenolol bei annähernd gleicher Blutdrucksenkung hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse, Gesamt-Letalität und Schlaganfall signifikant schlechter ab als Losartan (1). Auch verminderte Atenolol die Linksherzhypertrophie signifikant weniger als Losartan [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Atenolol ist einer der am häufigsten bei Hypertonikern angewandten Betablocker. In der vor zwei Jahren publizierten LIFE-Studie, in der Losartan mit Atenolol bei Hypertonikern mit Linksherzhypertrophie verglichen wurde, schnitt Atenolol bei annähernd gleicher Blutdrucksenkung hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse, Gesamt-Letalität und Schlaganfall signifikant schlechter ab als Losartan (1). Auch verminderte Atenolol die Linksherzhypertrophie signifikant weniger als Losartan (2). Bei proteinurischen Hypertonikern reduzierte Losartan auch deutlicher die Albuminausscheidung als Atenolol. In dieser Studie erwies sich eine Proteinurie als kardiovaskulärer Risikofaktor (3).</p>
<p>Um nun zu sehen, ob die Ergebnisse der LIFE-Studie durch einen besonders guten Effekt des Angiotensin-II-Rezeptor-Blockers Losartan oder durch ein protektives Defizit von Atenolol zu erklären sind, führten B. Carlberg et al. (4) eine Metaanalyse aller methodisch brauchbaren Studien durch, die Atenolol mit Plazebo oder keiner Behandlung bzw. Atenolol mit anderen Antihypertensiva bei Hypertonikern verglichen haben.</p>
<p>In den vier Studien Atenolol versus Plazebo oder keine Behandlung (insgesamt 6825 Patienten; im Mittel 4,6 Jahre beobachtet) senkte Atenolol zwar den Blutdruck um 4-18 mm Hg systolisch und um 3-11 mm Hg diastolisch. Trotzdem reduzierte Atenolol nicht die Gesamtletalität und die kardiovaskuläre Letalität (RR: 1,01 bzw. 0,99), die Häufigkeit von Herzinfarkten (RR: 0,99), wohl aber grenzwertig signifikant die Zahl der Schlaganfälle (RR: 0,85; CI: 0,72-1,01).</p>
<p>In den fünf Studien, in denen Atenolol als Hauptmedikament mit anderen Antihypertensiva (Hydrochlorothiazid, Captopril, Losartan, Lacidipin) verglichen wurde, war die Blutdrucksenkung in den Vergleichsgruppen fast identisch. Bei den 17671 für im Mittel 4,6 Jahre lang beobachteten Patienten war unter Atenolol-Therapie die Gesamtletalität signifikant höher als bei Verwendung anderer Medikamente (RR: 1,13; CI: 1,02-1,25). Auch die kardiovaskuläre Letalität war höher und Schlaganfälle häufiger unter Atenolol als unter der Vergleichstherapie. Die Patientenzahl der mitausgewerteten LIFE-Studie war sehr groß, aber tendenziell fanden sich in anderen, weniger umfangreichen Studien gleich gerichtete Ergebnisse.</p>
<p>Die Autoren fragen sich, ob es sich hier um einen negativen Klasseneffekt der Betablocker handelt, zitieren jedoch eine Metaanalyse, die zeigte, daß Metoprolol, Timolol und Propranolol die Langzeit-Letalität nach Herzinfarkt senken, während dies bei Atenolol-Therapie nicht der Fall war (5). Atenolol sei relativ hydrophil und dringe kaum ins Gehirn ein. Außerdem reduziere Atenolol, wie auch andere Betablocker, trotz guter Blutdrucksenkung die Linksherzhypertrophie relativ wenig und habe offenbar keinen protektiven Effekt an Gefäßendothelien.</p>
<p><b>Fazit:</b> Diese Metaanalyse und die eingeschlossene umfangreiche LIFE-Studie (Vergleich von Atenolol mit Losartan bei Hypertonikern) zeigen, daß Atenolol trotz effektiver Blutdrucksenkung kardiovaskuläre Ereignisse und Letalität nicht günstig beeinflußt. Anderen Antihypertensiva (z.B. Diuretika) bzw. anderen Betablockern sollte in der Therapie der Hypertonie der Vorzug gegeben werden.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Dahlöf, B., et al. (LIFE = <b>L</b>osartan <b>I</b>ntervention <b>F</b>or <b>E</b>ndpoints reduction in hypertension): Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11937178&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>359</b>, 995</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5674" target="_blank" rel="noopener">AMB 2001, <b>35</b>, 73</a> und <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6305" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>37</b>, 51</a>.</li>
<li>Devereux, R.B., et al. (LIFE = <b>L</b>osartan <b>I</b>ntervention <b>F</b>or <b>E</b>ndpoints reduction in hypertension): Circulation <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=15326072&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>110</b>, 1456</a>.</li>
<li>Ibsen, H., et al. (LIFE substudy): J. Hypertens. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=15311110&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>22</b>, 1805</a>.</li>
<li>Carlberg, B., et al.: Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=15530629&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>364</b>, 1684</a>.</li>
<li>Freemantle, N., et al.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10381708&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, <b>318</b>, 1730</a>.</li>
</ol>
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		<title>Bevacizumab in der Erstlinien-Therapie metastasierter kolorektaler Karzinome</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/bevacizumab-in-der-erstlinien-therapie-metastasierter-kolorektaler-karzinome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2005 11:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beinvenenthrombose]]></category>
		<category><![CDATA[Bevacizumab]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[Irinotecan]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonkarzinom]]></category>
		<category><![CDATA[Kolorektales Karzinom]]></category>
		<category><![CDATA[Oxaliplatin]]></category>
		<category><![CDATA[Rektumkarzinom]]></category>
		<category><![CDATA[Thromboembolie]]></category>
		<category><![CDATA[Thrombose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dickdarmkrebs ist in den westlichen Industrienationen die häufigste Tumorerkrankung, bei der etwa die Hälfte der betroffenen Patienten im Verlauf eine Metastasierung erleidet und schließlich daran stirbt. Während über Jahrzehnte 5-Fluorouracil (5-FU) das einzige wirksame Zytostatikum bei der Erkrankung war, sind in den letzten Jahren mehrere neue systemische Behandlungsmöglichkeiten hinzugekommen. Oxaliplatin (Eloxatin®) und Irinotecan (Campto®) wurden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dickdarmkrebs ist in den westlichen Industrienationen die häufigste Tumorerkrankung, bei der etwa die Hälfte der betroffenen Patienten im Verlauf eine Metastasierung erleidet und schließlich daran stirbt. Während über Jahrzehnte 5-Fluorouracil (5-FU) das einzige wirksame Zytostatikum bei der Erkrankung war, sind in den letzten Jahren mehrere neue systemische Behandlungsmöglichkeiten hinzugekommen. Oxaliplatin (Eloxatin<sup>®</sup>) und Irinotecan (Campto<sup>®</sup>) wurden als nicht kreuzresistente Zytostatika zunächst in der Zweitlinien-Therapie metastasierter kolorektaler Karzinome als zusätzliche Option eingesetzt und sind inzwischen als Kombinationspartner, insbesondere von 5-FU, auch in der Erstlinien-Therapie weit verbreitet (1-5, s.a. 11, 12). Auf Cetuximab, einen monoklonalen Antikörper (moAk) gegen den „Epidermal Growth Factor Receptor” (EGFR), sind wir kürzlich ausführlich eingegangen (13). Bevacizumab (Avastin<sup>®</sup>) ist ein humanisierter moAk gegen den „Vascular Endothelial Growth Factor” (VEGF), der die Tumorangiogenese beeinflußt. Alle malignen Tumoren, bzw. deren Metastasen, benötigen ab einer Größe von 1-2 mm ein eigenes Tumorgefäßbett, dessen Aufbau unter Vermittlung von VEGF erfolgt. Neben der direkten antiangiogenetischen Wirkung kann Bevacizumab vermutlich durch Veränderungen am Tumorgefäßbett auch die intratumorale Verteilung von Zytostatika beeinflussen. Im Rahmen klinischer Studien wurde Bevacizumab sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Chemotherapien untersucht, wobei die klinischen Studien zum Stellenwert dieses moAk in Kombination mit Chemotherapie beim metastasierten kolorektalen Karzinom am weitesten fortgeschritten sind (6). Bereits früher wurde Bevacizumab in einer randomisierten Phase-II-Studie als Erstlinien-Therapie in zwei unterschiedlichen Dosierungen in Kombination mit einer Folinsäure-modulierten 5-FU-Therapie (FS/FU) gegenüber der alleinigen Chemotherapie verglichen (7). Bei Patienten, die die niedrigere Dosis des Antikörpers (5 mg/kg Körpergewicht i.v. alle zwei Wochen) erhielten, fanden sich gegenüber der reinen Chemotherapie eine verbesserte Ansprechrate (40% vs. 17%), verlängerte Zeit bis zum Progreß der Erkrankung (9,0 vs. 5,2 Monate) und eine Verlängerung des medianen Überlebens (21,5 vs. 13,8 Monate). Daraufhin wurde von Genentech (Hersteller von Bevacizumab in den USA) eine Phase-III-Studie initiiert, die plazebokontrolliert die Wirksamkeit der Hinzunahme des moAK zum IFL-Regime (Irinotecan, Bolus-5-FU und Folinsäure, wöchentlich wiederholt) überprüfte. Primärer Endpunkt der Studie war das Gesamtüberleben, sekundäre Endpunkte die Ansprechrate, das progreßfreie Überleben, die Dauer des Ansprechens und die Lebensqualität. IFL war inzwischen in den USA zugelassen worden und wird dort als ein Standard in der Erstlinien-Therapie eingesetzt (1). Da die Sicherheit der Kombination von Bevacizumab mit dem IFL-Schema noch nicht untersucht war, startete die Studie zunächst dreiarmig mit IFL plus Plazebo, FS/FU plus Bevacizumab (wie in der Phase-II-Studie) und mit einem Arm, in dem IFL und Bevacizumab (5 mg/kg KG alle zwei Wochen) kombiniert wurde. Nach rund 100 Patienten pro Arm erfolgte eine Zwischenanalyse hinsichtlich Unbedenklichkeit dieses experimentellen Arms, die ein akzeptables Sicherheitsprofil für IFL plus Bevacizumab ergab. Daraufhin wurde der Arm ohne Irinotecan gestoppt, so daß insgesamt 411 Patienten IFL plus Plazebo, 402 Patienten IFL plus Bevacizumab und 110 Patienten FS/FU plus Bevacizumab erhielten. Ein Cross-over vom Plazeboarm war in der Studie nicht erlaubt. Das Gesamtüberleben, das progreßfreie Überleben und die objektive Ansprechrate wurden durch die Kombination von Bevacizumab plus IFL signifikant verbessert (s. Tab. 1). IFL plus Plazebo wurde im Median über 6,3 und IFL plus Bevacizumab über 9,3 Monate appliziert. Schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) traten bei Patienten, die den Antikörper erhielten, häufiger auf (84,9% vs. 74,0%; p = < 0,01). Insbesondere wurde eine arterielle Hypertonie (22,4% vs. 8,3%), die als Grad 3 UAW auch eine Behandlung erforderlich machte (11% vs. 2,3%), signifikant häufiger beobachtet. Bei sechs der 402 Patienten, die IFL plus Bevacizumab erhielten, kam es zu einer gastrointestinalen Perforation, die in einem Fall sogar tödlich verlief. Ob ein kausaler Zusammenhang mit der Antikörper-Therapie besteht, ist ungeklärt (9). Nicht signifikant häufiger als unter Plazebo wurden in der Phase-III-Studie Blutungen, Thrombosen und Proteinurie beobachtet, die in anderen Studien als Bevacizumab-assoziert gedeutet worden waren (7, 8). Inzwischen wurden aber in den USA, wo Bevacizumab für die Erstlinien-Therapie des kolorektalen Karzinoms bereits zugelassen ist, Warnbriefe verschickt, da es unter dieser Therapie vermehrt zu schweren arteriellen thromboembolischen Ereignissen (Myokardinfarkt, Angina pectoris, Schlaganfall, transiente ischämische Attacke) gekommen war (10). Bei Patienten, die ein arterielles thromboembolisches Ereignis unter laufender Therapie erleiden, muß Bevacizumab abgesetzt werden. Auf Grund der bisher verfügbaren Daten aus klinischen Studien geht der Hersteller von einer Verdoppelung des Risikos für arterielle Thromboembolien durch Bevacizumab aus (auf ca. 5%), wobei eine entsprechende Vorgeschichte, Alter über 65 Jahre und Bevacizumab als Risikofaktoren gelten. In den USA wurde die Packungsbeilage entsprechend geändert. Patienten, die in Deutschland im Rahmen von klinischen Studien Bevacizumab erhalten, müssen über dieses Risiko gesondert aufgeklärt werden. Die Zulassung für Bevacizumab wurde in den USA für die Erstlinien-Therapie in Kombination mit 5-FU-basierter Chemotherapie ohne Festlegung auf ein bestimmtes Chemotherapieregime erteilt. Das mediane Überleben der Patientengruppe, die in der Zulassungsstudie IFL plus Bevacizumab erhielt, liegt mit 20,3 Monaten in einem Bereich, der mit Kombinations-Chemotherapien, die Infusions-5-FU verwenden, auch ohne VEGF-Antikörper erreicht wird (Tab. 1). Bisher liegen keine Ergebnisse aus Studien vor, die Bevacizumab zusammen mit den in Europa vorwiegend eingesetzten Chemotherapieschemata, z.B. Infusions-5-FU oder Capecitabin (Xeloda<sup>®</sup>) plus Oxaliplatin oder Irinotecan, untersuchten. Der Einsatz des moAk als Zweit- oder Drittlinien-Therapie alleine oder aber kombiniert mit Chemotherapie ist bisher nicht untersucht worden. In den USA fallen durch Bevacizumab aktuell etwa 4400 $ zusätzlich an Kosten pro Monat an, so daß eine begleitende Therapie während der gesamten palliativen Behandlungssequenz (medianes Überleben > 20 Monate) erhebliche finanzielle Ressourcen beanspruchen würde. Mit einer Zulassung von Bevacizumab in Europa durch die EMEA wird Anfang nächsten Jahres gerechnet.</p>
<p><b>Fazit:</b> Bevacizumab ist ein humanisierter moAk gegen VEGF, der vermutlich durch Beeinflussung der Angiogenese in einer Phase-III-Studie in Kombination mit Chemotherapie zu einer Verbesserung der Therapieergebnisse bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom geführt hat. Die in dieser Studie für IFL plus Bevacizumab mitgeteilte Wirksamkeit in Bezug auf Ansprechrate und medianes Überleben der Patienten entspricht den Ergebnissen der in Europa verbreiteten palliativen Erstlinien-Therapieschemata ohne Bevacizumab. In der Monotherapie hat der moAk keine antitumoröse Wirksamkeit. Die z.T. schweren UAW (arterielle Hypertonie, thromboembolische Ereignisse) von Bevacizumab müssen nach Zulassung durch die EMEA bei der Behandlung größerer Patientenkollektive unbedingt sorgfältig analysiert und dokumentiert werden. Der in der Laienpresse vielfach gefeierte Durchbruch in der Krebstherapie ist für uns nicht zu erkennen.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
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<li>Goldberg, R.M., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=14665611&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>22</b>, 23</a>.</li>
<li>Grothey, A., et al.: Proc. ASCO 2002, <b>21</b>, Abstr. 512.</li>
<li>Köhne, C.H., et al.: Proc. ASCO 2003, <b>22</b>, Abstr. 1018.</li>
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<li><strong>Kabbinavar</strong>, F., et al.: J. Clin. Oncol. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12506171&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>21</b>, 60</a>.</li>
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<li><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6125" target="_blank" rel="noopener">AMB 2002, <b>36</b>, 3</a>.</li>
<li><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6325" target="_blank" rel="noopener">AMB 2003, <b>37</b>, 70a</a>.</li>
<li><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6429" target="_blank" rel="noopener">AMB 2004, <b>38</b>, 70</a>.</li>
</ol>
<p><img decoding="async" src="https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/wp-content/uploads/2005/01/Abbildung-2005-1-1.gif" alt="Abbildung 2005-1-1.gif" class="table-figure"></p>
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		<title>Kombinierte Therapie kardiovaskulärer Risiken</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/kombinierte-therapie-kardiovaskulaerer-risiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2004 10:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apoplektischer Insult]]></category>
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		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der VALUE-Studie (1) wurde die Wirkung von Amlodipin und Valsartan auf kardiovaskuläre Folgeerkrankungen hypertoner Patienten verglichen. In beiden Behandlungsgruppen sollte der Blutdruck auf Normalwerte gesenkt werden, gegebenenfalls mit zusätzlichen Kombinationspartnern, z.B. Diuretika oder Betablockern. Am Ende der etwa vierjährigen Beobachtung erhielt nur noch ein Viertel der Patienten eine Monotherapie; alle anderen wurden mit mehreren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der VALUE-Studie (1) wurde die Wirkung von Amlodipin und Valsartan auf kardiovaskuläre Folgeerkrankungen hypertoner Patienten verglichen. In beiden Behandlungsgruppen sollte der Blutdruck auf Normalwerte gesenkt werden, gegebenenfalls mit zusätzlichen Kombinationspartnern, z.B. Diuretika oder Betablockern. Am Ende der etwa vierjährigen Beobachtung erhielt nur noch ein Viertel der Patienten eine Monotherapie; alle anderen wurden mit mehreren Substanzen behandelt. Auch in den anderen großen neueren Vergleichsuntersuchungen, z.B. ALLHAT (2), LIFE (3), CONVINCE (4), INVEST (5), ANBP2 (6), war der Anteil der Patienten, die kombiniert behandelt wurden, ähnlich hoch.</p>
<p>M.R. Law et al., Experten für Präventive Medizin in London, haben im vorigen Jahr eine Metaanalyse der Kombinationstherapie der Hypertonie vorgenommen (7). Sie bezog sich auf Blutdruckreduktion, UAW, Risikoreduktion für Schlaganfall und ischämische Herzerkrankung bei Behandlung mit unterschiedlichen Dosierungen und Kombinationen von fünf antihypertensiven Substanzgruppen (Diuretika, Betablocker, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker). 354 Studien mit insgesamt 56000 Patienten wurden eingeschlossen. Es ergab sich, daß alle Antihypertensiva in der Standarddosierung etwa dieselbe Wirkung hatten. Sie senkten den arteriellen Blutdruck um 10 mm Hg und bei halber Standarddosis um etwa 8 mm Hg. Mit der Halbierung der Standarddosis verschwinden aber die UAW, speziell der Diuretika, fast völlig.</p>
<p>Die Kombinationsbehandlung der Hypertonie, meist mit einem Diuretikum, wird daher in den aktuellen Behandlungsleitlinien (8-10) bei mittelschweren und schweren Formen schon als initiale Therapie empfohlen oder wenn die initiale Monotherapie nicht ausreichend wirksam ist.</p>
<p>Das größte Problem bei der Risikoreduktion durch antihypertensive Therapie ist jedoch nicht, den Blutdruck zu senken, sondern die Menschen mit insgesamt erhöhtem Risiko <i>vollständig zu erfassen</i> und <i>ausreichend zu behandeln</i>. Epidemiologische Erhebungen haben gezeigt, daß nur etwa 50% der Betroffenen erkannt, 20% behandelt und 10% erfolgreich behandelt werden (11). Dasselbe gilt wahrscheinlich auch für andere Risikofaktoren, z.B. Hypercholesterinämie, Thrombozytenaggregation und Hyperhomozysteinämie.</p>
<p>N.J. Wald und M.R. Law schlugen daher im Brit. Med. J. (12) ein radikales Konzept vor: Alle Menschen über 55 Jahre, zumindest die mit Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall, sollten eine Tablette einnehmen, die drei Antihypertensiva in niedriger Dosierung, ein Statin, niedrig dosierte ASS und Folsäure enthalten, die „Polypill”. Sie begründen ihren Vorschlag damit, daß die Wirksamkeit aller genannten Substanzen evidenzbasiert und addierbar sei. Nach kritischer quantitativer Betrachtung der vorliegenden Metaanalysen kommen sie zu dem Schluß, daß sich die Inzidenz von Herzinfarkt und Schlaganfall um mindestens 80% reduzieren lassen müßte. Eine vorherige Messung der Risikofaktoren sei nicht erforderlich, da die Medikamente in jedem Bereich wirksam seien. Der wichtigste Risikofaktor sei ohnehin das Alter, und das sei bei der Indikation berücksichtigt. Das Konzept habe den Vorteil, daß es einfach und daher leicht effektiv umzusetzen sei. UAW seien zu berücksichtigen aber unbedeutend, da alle Medikamente niedrig dosiert seien. Trotzdem seien die Kontraindikationen (z.B. für Betablocker oder ACE-Hemmer) zu berücksichtigen. Das Konzept sei sehr kostengünstig, weil nur preiswerte Substanzen in der „Polypill” verwendet würden und viele Untersuchungen wegfielen, niedrigere Krankheitskosten nicht gerechnet (weniger Schlaganfälle, weniger Herzinfarkte). Ein Editorial im selben Heft unterstrich die wegweisende Bedeutung der Berechnungen (13).</p>
<p>Die Arbeit hat eine Flut von Leserbriefen und wissenschaftlichen Diskussionen ausgelöst; 150 werden im Brit. Med. J. bis Mai 2004 erwähnt. Skepsis und Ablehnung überwogen: Das Wirkungs- und UAW-Spektrum der „Polypill” sei in keiner randomisierten Studie untersucht; sie sei das Ende der Individualmedizin; die Ableitung der Häufigkeiten von Wirkungen und UAW aus Metaanalysen sei unzulässig und in einzelnen Fällen falsch; das Journal habe seinem Ruf mit dieser Veröffentlichung geschadet. Es gab aber auch Diskutanden, die von der Arbeit ebenso fasziniert waren wie die Autoren. Sie wolle provozieren, darüber nachzudenken, wie man das epidemiologisch nachgewiesene Behandlungsdefizit (s.o.) verringern und wie man besser in die Praxis umsetzen könne, was aus den großen Studien bekannt sei. Die Industrie würde keinen Gefallen an dem Vorschlag finden, aber die Ärzte hätten mehr Zeit (und Geld), sich den edukativen Aspekten ihres Berufs zu widmen.</p>
<p><b>Fazit:</b> Bei der Kombinationsbehandlung der arteriellen Hypertonie mit niedriger Dosierung der Kombinationspartner ist die Addition der Wirkungen deutlicher und bedeutender als die der UAW. Sie wird daher in den neueren Leitlinien aufgewertet. Ob die kombinierte Behandlung aller wichtigen Risikofaktoren durch eine Tablette, die mehrere entsprechende Wirkstoffe enthält („Polypill”), eine Zukunft hat, wird sich zeigen. Manches spricht sogar dafür, denn die Risikofaktoren kommen häufig kombiniert vor und sollten jeweils behandelt werden.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
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<li>Law, M.R., et al.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12829555&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>326</b>, 1427</a>.</li>
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<li>Williams, B., et al.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=15016698&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>328</b>, 634</a>; s.a.<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6398" target="_blank" rel="noopener">AMB 2004, <b>38</b>, 45</a>.</li>
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<li>Wald, N.J., und Law, M.R.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12829553&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>326</b>, 1419</a>.</li>
<li>Rodgers, A.: Brit. Med. J. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12829526&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>326</b>, 1407</a>.</li>
</ol>
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		<title>Valsartan und Amlodipin in der Prophylaxe kardiovaskulärer Hochdruckschäden im Wesentlichen wirkungsgleich. Die VALUE-Studie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/valsartan-und-amlodipin-in-der-prophylaxe-kardiovaskulaerer-hochdruckschaeden-im-wesentlichen-wirkungsgleich-die-value-studie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2004 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amlodipin]]></category>
		<category><![CDATA[Angiotensin-II-Antagonisten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Juli erschien die VALUE-Studie (1) im Lancet. 15245 Hypertoniker mit hohem kardiovaskulärem Risiko wurden in diese doppeltblinde randomisierte Studie eingeschlossen. Das mittlere Lebensalter der Patienten war 67 Jahre, der Blutdruck 155/87 mm Hg und 32% hatten Diabetes. Erster möglicher Kombinationspartner von Valsartan (Diovan®, Provas®) bzw. Amlodipin (Norvasc®) bei unzureichender antihypertensiver Wirkung war Hydrochlorothiazid. Als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli erschien die VALUE-Studie (1) im Lancet. 15245 Hypertoniker mit hohem kardiovaskulärem Risiko wurden in diese doppeltblinde randomisierte Studie eingeschlossen. Das mittlere Lebensalter der Patienten war 67 Jahre, der Blutdruck 155/87 mm Hg und 32% hatten Diabetes. Erster möglicher Kombinationspartner von Valsartan (Diovan<sup>®</sup>, Provas<sup>®</sup>) bzw. Amlodipin (Norvasc<sup>®</sup>) bei unzureichender antihypertensiver Wirkung war Hydrochlorothiazid. Als weitere Kombinationspartner kamen Antihypertensiva aus den anderen Klassen in Frage. Am Ende der etwa vierjährigen Behandlungsperiode erhielt nur noch etwa ein Viertel der Patienten eine Monotherapie mit den vorgesehenen Studienpräparaten; etwa 20% der Patienten in beiden Gruppen erhielten eine Kombination mit Hydrochlorothiazid, gut 20% erhielten eine andere Kombination und bei etwa 25% war die Studienmedikation abgesetzt worden. Am Ende der Studie war, wie z.B. auch in der ALLHAT-Studie (2), der Blutdruck in den beiden Behandlungsgruppen nicht genau auf die gleichen Werte gesenkt (Valsartan 139/79 mm Hg; Amlodipin 137/78 mm Hg). Der primäre Endpunkt (kardiovaskuläre Ereignisse plus Tod jeder Ursache) wurde in der Valsartan-Gruppe 810 mal (2,55%/Jahr) und in der Amlodipin-Gruppe nur 789 mal (2,47%/Jahr) erreicht. Die Herzinfarktrate Valsartan/Amlodipin war 1,14%/0,96% pro Jahr und die Schlaganfallrate 1,00%/0,87% pro Jahr. Die Überlegenheit von Amlodipin war statistisch nicht signifikant, auch wenn sie in den ersten Monaten deutlicher war als während der übrigen Beobachtungszeit. In den ersten Monaten war übrigens auch der Blutdruck unter Amlodipin besonders deutlich niedriger.</p>
<p>Auch diese Studie bestätigt erneut die Erkenntnis der letzten Jahre, daß die älteren Antihypertensiva, hier ein Kalziumantagonist (Amlodipin), den modernen gleichwertig sind. Auch für Verapamil ist das erwiesen (5, 6). Die Blutdrucksenkung ist entscheidend zur Minderung des Risikos kardiovaskulärer Schäden, nicht die Art des Antihypertensivums. In den ersten Monaten, als die Blutdruckunterschiede beider Gruppen am deutlichsten waren, war auch die Ereignisrate am deutlichsten unterschiedlich. Das ist wichtig für die Praxis.</p>
<p>In der LIFE-Studie war ein anderer AT-II-Antagonist (Losartan = Lorzaar<sup>®</sup>) mit Atenolol verglichen worden (3). Hier war bei dem moderneren Antihypertensivum Losartan die Ereignisrate, speziell von Schlaganfällen, geringer. Die Ergebnisse von LIFE passen nicht in das Bild von der Gleichwertigkeit älterer und neuerer Antihypertensiva. Der Autor eines Editorials im Lancet (4) meint, das könne eine Spezialität der verwendeten Substanzen sein. Zur endgültigen Klärung sei eine vergleichende Studie zwischen einzelnen Sartanen und Betablockern erforderlich. Er meint aber &#8211; sicher zu Recht &#8211; auch, daß man darauf lange werde warten müssen. Bis dahin wird man von der Gleichwertigkeit der Substanzgruppen ausgehen. Damit gewinnt der Preis der Medikation einen wichtigen Einfluß auf die Auswahl.</p>
<p><b>Fazit:</b> Es findet sich bei gleicher Blutdrucksenkung kein Wirkungsunterschied zwischen Valsartan und Amlodipin (und anderen Antihypertensiva) in der Prophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse. Der Zielblutdruck sollte zügig (Wochen bis Monate) angestrebt werden. Der Preis ist bei der Auswahl der Mittel ein wichtiges Entscheidungskriterium.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Julius, S., et al. (VALUE = <b>V</b>alsartan <b>A</b>ntihypertensive <b>L</b>ong-term<b> U</b>se <b>E</b>valuation): Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=15207952&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2004, <b>363</b>, 2022</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5674" target="_blank" rel="noopener">AMB 2001, <b>35</b>, 73</a>.</li>
<li>ALLHAT (= <b>A</b>ntihypertensive and <b>L</b>ipid-<b>L</b>owering Treatment to Prevent <b>H</b>eart <b>A</b>ttack <b>T</b>rial): JAMA <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12479763&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>288</b>, 2981</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6248" target="_blank" rel="noopener">AMB 2003, <b>37</b>, 12</a>.</li>
<li>Dahlöf, B., et al. (LIFE = <b>L</b>osartan <b>I</b>ntervention <b>F</b>or <b>E</b>ndpoints reduction in hypertension): Lancet <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=11937178&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2002, <b>359</b>, 995</a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5674" target="_blank" rel="noopener">AMB 2001, <b>35</b>, 73</a> und <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6305" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>37</b>, 51</a>.</li>
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</ol>
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