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	<title>Eplerenon Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
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		<title>Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/diagnostik-und-therapie-der-herzinsuffizienz-2012-aktualisierte-europaeische-leitlinie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 10:20:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2012, 46, 73 Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie Zusammenfassung: Diagnostik und Therapie bei systolischer Herzinsuffizienz, die sich an Leitlinien orientieren, senken die Letalität und Morbidität und verbessern Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Seit Mai 2012 liegt eine durch die Europäische Gesellschaft für Kardiologie aktualisierte Fassung der Leitlinie vor. Wichtige Neuerungen betreffen: Empfehlung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2012, <strong>46</strong>, 73</p>
<h2>Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie</h2>
<p><b>Zusammenfassung: Diagnostik und Therapie bei systolischer Herzinsuffizienz, die sich an Leitlinien orientieren, senken die Letalität und Morbidität und verbessern Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Seit Mai 2012 liegt eine durch die Europäische Gesellschaft für Kardiologie aktualisierte Fassung der Leitlinie vor. Wichtige Neuerungen betreffen: Empfehlung von Ivabradin, Erweiterungen der Indikationen für Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten und für die kardiale Resynchronisationstherapie, revaskularisierende Maßnahmen bei koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz sowie den Einsatz von Kreislauf-Unterstützungssystemen. Erstmals wird auch detaillierter zu Bedeutung und Management der Komorbiditäten Stellung genommen. Da das Herzinsuffizienz-Syndrom sehr komplex ist, gilt unverändert, dass Diagnostik und Therapie immer an die individuelle Situation und Bedürfnisse des Patienten angepasst werden müssen.</b></p>
<p><b>Einleitung:</b> Hohe Prävalenz und krankheitsbedingte Kosten machen die Herzinsuffizienz zu einer wichtigen medizinischen und sozioökonomischen Aufgabe. Von den Über-70-Jährigen hat in den Industrienationen heute jeder zehnte eine Herzinsuffizienz. Diagnostik und Behandlung nach Leitlinien vermindern die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Letalität. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie legte im Mai 2012 &#8211; vier Jahre nach der letzen Überarbeitung &#8211; eine aktualisierte Fassung der Leitlinie vor (1). Wesentliche Änderungen gegenüber der Vorversion aus 2008 werden im Folgenden dargestellt und kommentiert. Zwei Schemata integrieren Neues und Etabliertes in Diagnostik und Therapie. Unverändert bleibt die Verantwortung des behandelnden Arztes, die stufenweise Eskalation der Diagnostik und der pharmakologischen, interventionellen und chirurgischen Therapieoptionen nicht nur der Schwere der Erkrankung, sondern auch den individuellen Umständen, Bedürfnissen und Wünschen des Patienten anzupassen. Selbstverständlich kann und soll die Leitlinie nur als Richtschnur dienen.</p>
<p><b>Diagnose:</b> Herzinsuffizienz ist anhand klinischer Symptome nur ungenau zu diagnostizieren, da die Leitsymptome Leistungsminderung, Dyspnoe und Ödeme unspezifisch sind. Selbst schwere kardiale Funktionsstörungen können lange Zeit nur wenig Symptome verursachen. Ohne objektivierende Diagnostik kann die Herzinsuffizienz unbemerkt bleiben oder in ihrem Schweregrad unterschätzt werden. Die Leitlinien fordern deshalb, strukturelle oder funktionelle kardiale Anomalien <i>grundsätzlich</i> zu objektivieren. Eine Klassifizierung nach Ätiologie, Schweregrad und Art der Funktionsstörung ist essentiell. Die <i>Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion </i>(= HF-REF mit LVEF &lt; 40-50%) <i>bzw. mit erhaltener linksventrikulärer Ejektionsfraktion </i>(= HF-PEF mit LVEF &gt; 50%) werden heute als unterschiedliche Manifestation eines komplexen Krankheitsgeschehens gesehen. Die verfügbare Evidenz und die Therapieempfehlungen beziehen sich aber weiterhin im Wesentlichen auf die systolische <i>Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion</i> (HF-REF).</p>
<p>Für die Diagnose HF-REF werden typische Symptome und Befunde gefordert sowie der Nachweis einer eingeschränkten linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF). <i>Zusätzlich</i> ist der Nachweis einer strukturellen Herzerkrankung notwendig (z.B. Hypertrophie des linken Ventrikels, Vergrößerung des Vorhofs und/oder linksventrikuläre diastolische Funktionsstörung). Abb. 1 veranschaulicht das empfohlene Vorgehen bei Verdacht auf Herzinsuffizienz. Die Leitlinie zeigt 2012 erstmals, dass auch ein <i>alternativer</i> Diagnoseweg gewählt werden kann mit Messung der natriuretischen Peptide (NP), falls die Echokardiographie nicht unmittelbar verfügbar ist.</p>
<p>Diese Biomarker können eine Herzinsuffizienz weitgehend ausschließen. Wenn sie erhöht sind, entscheidet die Echokardiographie. BNP (B-Typ Natriuretisches Peptid) und NT-proBNP (N-terminales Pro-BNP) werden als diagnostisch gleichwertig eingestuft. Wichtig ist, dass bei akuter Symptomatik andere Grenzwerte gelten als bei nicht-akuten Beschwerden. Ferner ist zu bedenken, dass die Plasmakonzentrationen durch viele Faktoren, wie Alter, Geschlecht, Niereninsuffizienz und andere Komorbiditäten sowie auch durch das Körpergewicht verändert werden. Bei erhöhten NP-Konzentrationen sind die diagnostischen Aussagen weniger sicher als bei niedrigen.</p>
<p><b>Therapie:</b> Kausaltherapeutische, nicht-pharmakologische und pharmakologische Maßnahmen müssen bei der Behandlung der Herzinsuffizienz zusammenwirken. In weiter fortgeschrittenen Stadien und bei älteren Patienten sind Teilnahme an Betreuungsprogrammen, Anleitung zur Selbstüberwachung, Förderung der Behandlungstreue und gesunder Lebensstil (Trinkmenge, Bewegung) nicht nur zu empfehlen, sondern auch zu organisieren. Technik-basierte Telemedizin kann ein solches individualisiertes und an den Bedürfnissen des Patienten orientiertes „Coaching” &#8211; auch durch nicht-ärztliches Fachpersonal &#8211; nicht ersetzen. Die Ziele sind:</p>
<ul>
<li>Prävention bzw. Kontrolle von Krankheiten, die mit kardialer Dysfunktion einhergehen und &#8211; nach klinischer Manifestation der Herzinsuffizienz &#8211; die Prognose beeinflussen,</li>
<li>die Lebensqualität zu bewahren bzw. zu verbessern,</li>
<li>Beschwerden zu lindern,</li>
<li>stationäre Behandlungen zu vermeiden,</li>
<li>die Lebenszeit zu verlängern.</li>
</ul>
<p>Abb. 2 zeigt die aktualisierten Behandlungsoptionen bei chronischer symptomatischer Herzinsuffizienz, also in den Stadien II-IV nach der New York Heart Association (NYHA).</p>
<p><i>Pharmakotherapie:</i> Grundpfeiler sind und bleiben Diuretika, ACE-Hemmer (ACE-H; bei Unverträglichkeit: Sartane), Betablocker (BB), ggf. Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MR-Antagonisten). Eine wesentliche Neuerung der Leitlinie 2012 betrifft die erweiterten Indikationen für MR-Antagonisten (Spironolacton, Eplerenon = Inspra<sup>®</sup>; vgl. 14): Wenn unter ACE-H- bzw. Sartan- plus BB-Therapie die Symptome fortbestehen, profitieren nicht nur Patienten mit LVEF &lt; 40% nach Myokardinfarkt, sondern &#8211; nach der EMPHASIS-HF-Studie (2) &#8211; auch Patienten mit anderer Ätiologie einer HF-REF ab NHHA II von einem MR-Antagonisten. Mögliche UAW wie Hyperkaliämie und Verschlechterung der Nierenfunktion erfordern regelmäßiges Kontrollieren der Elektrolyte und der Retentionswerte.</p>
<p>Auch der neue Wirkstoff Ivabradin (Procorolan<sup>®</sup>) wird in der Leitlinie erwähnt. Er inhibiert die I<sub>f</sub>-Ionenkanäle, d.h. die Ionenströme des Sinusknotens (f steht für funny). Einziger bisher klinisch geprüfter pharmakologischer Effekt ist die Senkung der Herzfrequenz bei Sinusrhythmus. Bei Vorhofflimmern wird die Kammerfrequenz nicht beeinflusst. Die Senkung der <i>Herzfrequenz mit Ivabradin</i> ist ein <i>zusätzliches</i> Therapieprinzip bei Herzinsuffizienz. Die BEAUTIFUL-Studie hatte an insgesamt &gt; 10.000 Patienten mit koronarer Herzkrankheit und linksventrikulärer Dysfunktion (LVEF &lt; 40%) im Behandlungs- wie auch im Plazebo-Arm die prognostisch ungünstige Bedeutung einer erhöhten Herzfrequenz sowie die Sicherheit von Ivabradin gezeigt (3). Die Ergebnisse bezüglich des primären Endpunkts waren allerdings nicht überzeugend. Die SHIFT-Studie (4) schloss über 6000 vorbehandelte Patienten in den NYHA-Stadien II-IV und Ruheherzfrequenz ≥ 70/Min. ein. Hier reduzierte Ivabradin zusätzlich zur Standardtherapie hochsignifikant (-18%; p = 0,0001) das relative Risiko beim kombinierten primären Endpunkt kardiovaskulärer Tod und Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz. Diese Reduktion war aber allein auf die selteneren Krankenhausaufnahmen zurückzuführen, die kardiovaskuläre Letalität blieb unverändert (p = 0,128). Die Patienten hatten zu Beginn eine auffällig hohe Herzfrequenz (80/Min.), waren also wahrscheinlich unzureichend mit z.B. BB behandelt. Ob Ivabradin bei ausreichender Vorbehandlung auch eine solch günstige Wirkung gehabt hätte, ist unklar. Den Autoren der Leitlinie reicht aber diese Evidenz l, um bei HF-REF, Sinusrhythmus, Herzfrequenz ≥ 70/Min. und fortbestehenden Symptomen der Herzinsuffizienz trotz Behandlung mit ACE-H (AT-II-RB) + BB + MR-Antagonisten zusätzlich Ivabradin zu erwägen. Ivabradin ist allerdings erst ab Herzfrequenzen &gt; 75 /Min. zugelassen. Daher wird es nur bei wenigen Patienten in Betracht kommen.</p>
<p><i>Interventionelle Therapie:</i> Die Indikation zur Implantation eines Kardioverter-Defibrillators (<i>ICD-Therapie</i>) soll 2012 unverändert immer dann geprüft werden, wenn die LVEF, insbesondere nach Myokardinfarkt, dauerhaft, d.h. nach mindestens drei Monaten optimaler Pharmakotherapie, bei ≤ 35% liegt. Der ICD dient der Prävention des Plötzlichen Herztods (11, vgl. auch 12, 13). Ventrikuläre Arrhythmien sind medikamentös nur unzureichend zu behandeln und verursachen bei solchen Patienten etwa die Hälfte aller Todesfälle. Die Indikation gilt auch für asymptomatische Patienten! Neue Evidenz hat dagegen zur <i>Erweiterung der Indikationen für die kardiale Resynchronisationsbehandlung</i> (CRT) geführt: Die MADIT-CRT- (5) und die RAFT-Studie (6) haben belegt, dass Patienten mit Herzinsuffizienz NYHA II, einer LVEF ≤ 30%, einem Linksschenkelblock mit QRS-Dauer ≥ 150 msec und mit Sinusrhythmus dann von der CRT-Therapie profitieren, wenn sie in klinisch gutem Zustand sind und eine Lebenserwartung von mehr als einem Jahr haben. Bei Rechtschenkelblock oder Vorhofflimmern ist die Evidenz weiterhin gering.</p>
<p>Auch zur <i>Indikation der</i> <i>koronaren Revaskularisation</i> wurden neue Erkenntnisse gewonnen. In der STICH-Studie (7) wurden Patienten mit Zwei- oder Drei-Gefäßerkrankung mit oder ohne Angina pectoris, einer LVEF von ≤ 35% und einem vergleichsweise niedrigen mittleren Lebensalter von nur 60 Jahren eingeschlossen. Eine Gruppe mit Bypasschirurgie wurde mit einer Gruppe mit ausschließlich medikamentöser Therapie verglichen. Es fand sich in der Gruppe mit Bypasschirurgie eine relative Risikoreduktion von 19% hinsichtlich kardiovaskulärem Tod und von 26% für Tod jeder Ursache oder Krankenhausaufnahmen aus kardiovaskulären Ursachen. Jedoch wurde der primäre Endpunkt &#8211; Tod jeglicher Ursache &#8211; nicht signifikant reduziert. Die Studie spricht dafür, bei entsprechenden Patienten revaskularisierende Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Die Entscheidung, ob im Einzelfall der Bypasschirurgie oder einer perkutanen Koronarintervention der Vorzug zu geben ist, sollte interdisziplinär von einem <i>Herzteam</i> inklusive Herzinsuffizienz-Spezialisten gefällt werden. Dabei sollten Ausprägung/Schweregrad der Koronarerkrankung, die jeweils erreichbare Vollständigkeit der Revaskularisierung, eventuell zusätzliche Klappenerkrankungen sowie Komorbiditäten berücksichtigt werden.</p>
<p>Die Prävalenz von Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz nimmt zu, aber die Zahl der Organspenden stagniert. Die aktualisierte Leitlinie weist deshalb auf die zunehmende Bedeutung mechanischer Systeme zur Kreislaufunterstützung als Langzeittherapie hin (LVAD = linksventrikuläres Assist-Device, BiVAD = biventrikuläres Assist-Device).</p>
<p>Aggregate mit kontinuierlichem Blutfluss sind bei sorgfältiger Auswahl der Patienten einer rein medikamentösen Therapie hinsichtlich des Überlebens nach zwei bis drei Jahren deutlich überlegen (8). Die Differenzialindikationen dieser Methoden können in diesem Zusammenhang nicht besprochen werden. Nach wie vor bleibt die Herztransplantation der Goldstandard der Herzersatz-Therapie.</p>
<p><b>Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HF-PEF):</b> Es gibt weiterhin keine hinsichtlich Letalität und Morbidität effektive Therapie bei HF-PEF. Das ist auch das Ergebnis der großen Studie mit Irbesartan (9). Bei hohen Füllungsdrücken und pulmonaler Stauung können durch Nitrate und Diuretika die Symptome gebessert werden. Es ist hinsichtlich der Prognose dieser Patienten vorteilhaft, die Erkrankungen, die zur HF-PEF führen können, z.B. hypertensive oder koronare Herzkrankheit, prophylaktisch oder therapeutisch anzugehen. Günstige Effekte auf kardiale Funktion und klinische Symptome werden bei HF-PEF auch durch körperliches Training erzielt. Die Ergebnisse zweier randomisierter Therapiestudien zur Wirkung von Aldosteronantagonisten bei HF-PEF sind in Kürze zu erwarten.</p>
<p><b>Komorbiditäten:</b> In den neuesten Herzinsuffizienz-Leitlinien werden Komorbiditäten in ihrer Bedeutung für Prognose und Management der Herzinsuffizienz ausführlicher behandelt. Dies betrifft z.B. arterielle Hypertonie, Anämie, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Kachexie, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Störungen des Lipid-Stoffwechsels, Depression und schlafbezogene Atemstörungen. Erstmals wird in dieser Kategorie, unabhängig davon, ob eine Anämie besteht, auch ein funktioneller Eisenmangel als relevante Gesundheitsstörung erwähnt. Komorbiditäten können den Einsatz wichtiger Arzneistoffe erschweren (z.B. ACE-H bei Patienten mit Niereninsuffizienz) oder sogar unmöglich machen. Andererseits können bei Komorbiditäten eingesetzte Therapeutika auch die Herzinsuffizienz ungünstig beeinflussen (z.B. nicht-steroidale Antiphlogistika). Arzneimittel, die zur Behandlung von Komorbiditäten eingenommen werden, können zudem in ungünstiger Weise mit Herzmedikamenten interagieren (z.B. Beta-Sympathomimetika bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und BB). Da Komorbiditäten (z.B. Depression, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus) die klinischen Symptome, die Progression und damit die Prognose bei Patienten mit Herzinsuffizienz negativ beeinflussen, werden zunehmend Therapiestudien durchgeführt mit dem Ziel, das Herzinsuffizienzsyndrom durch Behandlung dieser Komorbiditäten zu bessern. Die Datenlage ist bisher jedoch dürftig.</p>
<p>Die Zahl der Komorbiditäten nimmt mit dem Lebensalter zu. Daraus resultiert häufig eine Polypharmakotherapie mit hohem Risiko für Interaktionen und mangelnde Therapieadhärenz. Veränderungen der Pharmakokinetik und -dynamik sind bei älteren Patienten zu beachten und Arzneimittel-Dosierungen entsprechend anzupassen.</p>
<p><b>Multidisziplinäre Betreuung:</b> Die Therapie der Herzinsuffizienz ist komplex und in der Alltagsroutine schwer umzusetzen. Bei stetig zunehmenden Krankenhausaufenthalten wegen Herzinsuffizienz und wachsenden Kosten besteht hier dringender Handlungsbedarf, ganzheitliche Versorgungsansätze zu entwickeln und umzusetzen, die Probleme an Schnittstellen zwischen verschiedenen Versorgungsebenen (z.B. nach Krankenhausentlassung) zu vermeiden, Krankheitsverständnis und Selbstverantwortung der Patienten zu stärken, Multimorbidität bei der Betreuung zu berücksichtigen und eine langzeitige Betreuung zu gewährleisten. Dazu kann es keine beweisenden, randomisierten, kontrollierten Studien geben. Aber auch die Leitlinie empfiehlt, die pharmakologische und interventionelle Therapie in kardiologisch-allgemeinmedizinischer Zusammenarbeit zu praktizieren. Die kürzlich publizierte Studie des Interdisziplinären Netzwerks Herzinsuffizienz Würzburg (INH; 10) zeigt, dass auf diese Weise auch innerhalb des deutschen Gesundheitssystems die Letalität herzinsuffizienter Patienten gesenkt sowie Morbidität und Lebensqualität verbessert werden können.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>McMurray, J.V., etal.: Eur. Heart J. 2012, <b>33</b>, 1787. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=22611136&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Zannad, F., et al.(EMPHASIS-HF = <b>E</b>plerenone in <b>M</b>ild <b>P</b>atients <b>H</b>ospitalization <b>A</b>ndSurv<b>I</b>val <b>S</b>tudy in <b>H</b>eart <b>F</b>ailure): N. Engl. J. Med. 2011, <b>364</b>, 11. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21073363&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a> AMB 2011, <b>45</b>, 50. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7246" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Fox, K., et al.(BEAUTIFUL = Mor<b>B</b>idity-mortality <b>E</b>v<b>A</b>l<b>U</b>a<b>T</b>ionof the <b>I</b>(<b>f</b>) inhibitor ivabradine in patients with coronarydisease and left ventric<b>UL</b>ar dysfunction): Lancet 2008, <b>372</b>, 807 <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18757088&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a> und 817. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18757091&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a>  AMB 2008, <b>42</b>, 87 <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6908" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a>; AMB 2010, <b>44</b>, 83. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7169" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Swedberg, K., et al.(SHIFT = <b>S</b>ystolic <b>H</b>eart failure treatment withthe <b>If</b> inhibitor ivabradine <b>T</b>rial): Lancet 2010, <b>376</b>, 875. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=20801500&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a>  AMB 2010, <b>44</b>, 83. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7169" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Moss, A.J., et al.(MADIT-CRT = <b>M</b>ulticenter <b>A</b>utomatic <b>D</b>efibrillator<b>I</b>mplantation <b>T</b>rial with <b>C</b>ardiac <b>R</b>esynchronization <b>T</b>herapy): N. Engl. J. Med. 2009, <b>361</b>, 1329. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19723701&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Tang, A.S., et al. (RAFT= <b>R</b>esynchronization-defibrillation for <b>A</b>mbulatoryheart <b>F</b>ailure <b>T</b>rial):N. Engl. J. Med. 2010, <b>363</b>, 2385. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21073365&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Velazquez, E.J., et al.(STICH = <b>S</b>urgical <b>T</b>reatment for <b>I</b>schemi<b>C</b><b>H</b>eart failure): N. Engl.J. Med. 2011, <b>364</b>, 1607. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21463150&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Slaugther, M.S., et al.(HeartMate II): N. Engl. J. Med. 2009, <b>361</b>, 2241. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19920051&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Massie, B.M., et al.(I-PRESERVE = <b>I</b>rbesartan in heart failure with <b>PRESERVE</b>dsystolic function): N. Engl. J. Med. 2008, <b>359</b>, 2456. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=19001508&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Angermann, C.E., et al.(INH = <b>I</b>nterdisciplinary <b>N</b>etwork for <b>H</b>eart failure): Circ.Heart Fail. 2012, <b>5</b>, 25. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21956192&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>AMB 2003, <b>37</b>,33. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6284" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>AMB 2012, <b>46</b>,22a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7342" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>AMB 2012, <b>46</b>,40. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7370" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>AMB 2003, <b>37</b>,35.  <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6285" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a>  AMB 2006, <b>40</b>, 02. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6573" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a>  AMB 2011,<b>46</b>, 50. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7390" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
</ol>
<p><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_gif/2012_46_73Tab1.gif" alt="" /></p>
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<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=ACE-Hemmer," target="_self">ACE-Hemmer,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=AICD," target="_self">AICD,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Antagonisten," target="_self">Angiotensin-II-Antagonisten,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Blocker," target="_self">Angiotensin-II-Blocker,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Inhibitoren," target="_self">Angiotensin-II-Inhibitoren,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten," target="_self">Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker," 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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aktuelle Artikel zum Schlagwort: Herzinsuffizienz</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=75" target="_self">Wirklich ein Paradigmenwechsel in der Therapie der Herzinsuffizienz?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=75" target="_self">2014, <b>48</b>, 75</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=63" target="_self">Komplikationen bei nahezu jeder zehnten Implantation eines Herzschrittmachers</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=63" target="_self">2014, <b>48</b>, 63</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=52" target="_self">Spironolacton bei diastolischer Herzinsuffizienz nur wenig wirksam</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=52" target="_self">2014, <b>48</b>, 52</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32" target="_self">Effekt von Metformin auf die Myokardfunktion nach Herzinfarkt bei Nicht-Diabetikern</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32" target="_self">2014, <b>48</b>, 32</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30b" target="_self">Nochmals: Mängel bei der Zulassung medizintechnischer Produkte</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30b" target="_self">2014, <b>48</b>, 30b</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/diagnostik-und-therapie-der-herzinsuffizienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 18:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahr 2012 Band 46]]></category>
		<category><![CDATA[Monat 10]]></category>
		<category><![CDATA[ACE-Hemmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2012, 46, 73 &#160; Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie &#160; Diagnostik und Therapie bei systolischer Herzinsuffizienz, die sich an Leitlinien orientieren, senken die Letalität und Morbidität und verbessern Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Seit Mai 2012 liegt eine durch die Europäische Gesellschaft für &#8230; Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern &#8211;&#62; &#160; Schlagworte zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2012, <strong>46</strong>, 73</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diagnostik und Therapie bei systolischer Herzinsuffizienz, die sich an Leitlinien orientieren, senken die Letalität und Morbidität und verbessern Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Seit Mai 2012 liegt eine durch die Europäische Gesellschaft für &#8230;</p>
<p><strong><a title="Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=73" target="_blank">Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern &#8211;&gt;</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=ACE-Hemmer," target="_self">ACE-Hemmer,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=AICD," target="_self">AICD,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten," target="_self">Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker," target="_self">Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker,</a><br />
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<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Biventrikul%C3%A4res%20Assist-Device," target="_self">Biventrikuläres Assist-Device,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=BNP," target="_self">BNP,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=CRT," target="_self">CRT,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Diuretika," target="_self">Diuretika,</a><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Echokardiographie," target="_self">Echokardiographie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Eplerenon," target="_self">Eplerenon,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinsuffizienz," target="_self">Herzinsuffizienz,</a><br />
<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herztransplantation," target="_self">Herztransplantation,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Hydralazin," target="_self">Hydralazin,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=ICD," target="_self">ICD,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Implantierbarer%20Defibrillator," target="_self">Implantierbarer Defibrillator,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=INH-Studie," target="_self">INH-Studie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=I-PRESERVE-Studie," target="_self">I-PRESERVE-Studie,</a><br />
<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Isosorbiddinitrat," target="_self">Isosorbiddinitrat,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Ivabradin," target="_self">Ivabradin,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Kardiale%20Resynchronisationstherapie," target="_self">Kardiale Resynchronisationstherapie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Linksventrikul%C3%A4res%20Assist-Device," target="_self">Linksventrikuläres Assist-Device,</a><br />
<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=LVAD," target="_self">LVAD,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=MADIT-CRT-Studie," target="_self">MADIT-CRT-Studie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Natriuretische%20Peptide," target="_self">Natriuretische Peptide,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=NT-proBNP," target="_self">NT-proBNP,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=RAFT-Studie," target="_self">RAFT-Studie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Saraten," target="_self">Saraten,</a><br />
<a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Sartane," target="_self">Sartane,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=SHIFT-Studie," target="_self">SHIFT-Studie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=STICH-Studie," target="_self">STICH-Studie,</a></p>
<p style="color: #000000;"><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Herzinsuffizienz,</strong></p>
<p>Diabetes mellitus Typ 2: Langzeitstudie zu Lifestyle-Änderungen nach fast zehn Jahren mit mäßig positivem Ergebnis abgebrochen<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=61" target="_self">2013, <b>47</b>, 61</a></p>
<p>Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz 2012. Aktualisierte europäische Leitlinie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=73" target="_self">2012, <b>46</b>, 73</a></p>
<p>Ist Telemonitoring von Nutzen beim Management chronisch kranker, älterer Menschen?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=63b" target="_self">2012, <b>46</b>, 63b</a></p>
<p>Therapie der peripartalen Kardiomyopathie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=29" target="_self">2012, <b>46</b>, 29</a></p>
<p>Akute infektive Endokarditis mit Herzklappenfehler und Herzinsuffizienz: früher chirurgischer Klappenersatz?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=04b" target="_self">2012, <b>46</b>, 04b</a></p>
<p>Höhe der HbA1c-Werte und Häufigkeit von Herzinsuffizienz korrelieren bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2011&amp;S=77a" target="_self">2011, <b>45</b>, 77a</a></p>
<p>Eplerenon: Neuer Therapiestandard bei Herzinsuffizienz NYHA II?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2011&amp;S=50" target="_self">2011, <b>45</b>, 50</a></p>
<p>Diuretika-Therapie bei akut dekompensierter Herzinsuffizienz<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2011&amp;S=38" target="_self">2011, <b>45</b>, 38</a></p>
<p>Ivabradin bei Herzinsuffizienz?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2010&amp;S=83" target="_self">2010, <b>44</b>, 83</a></p>
<p>Kardiotoxische Effekte von Anthrazyklinen: Eine frühe Therapie der Herzinsuffizienz scheint günstig zu sein<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2010&amp;S=21" target="_self">2010, <b>44</b>, 21</a></p>
<p>Orale Antikoagulanzien, ASS oder Clopidogrel zur Thromboembolieprophylaxe bei chronischer Herzinsuffizienz und Sinusrhythmus?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=50" target="_self">2009, <b>43</b>, 50</a></p>
<p>Neues Antiarrhythmikum Dronedaron unmittelbar vor der Zulassung – Alternative zu Amiodaron?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2009&amp;S=49" target="_self">2009, <b>43</b>, 49</a></p>
<p>Ivabradin – die Entdeckung der Langsamkeit. Die BEAUTIFUL-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2008&amp;S=87" target="_self">2008,<b>42</b>, 87</a></p>
<p>ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker oder beide kombiniert bei Gefäßkrankheiten und Herzinsuffizienz? Die ONTARGET-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2008&amp;S=62" target="_self">2008, <b>42</b>, 62</a></p>
<p>Isoliert systolische Hypertonie bei älteren Menschen sollte behandelt wer<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2007&amp;S=75" target="_self">2007, <b>41</b>, 75</a></p>
<p>Vasopressin-Rezeptor-Antagonisten bei Vasopressin-vermittelter Hyponatriämie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2006&amp;S=92" target="_self">2006, <b>40</b>, 92</a></p>
<p>Zur Behandlung der akut dekompensierten Linksherzinsuffizienz<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2006&amp;S=49" target="_self">2006, <b>40</b>, 49</a></p>
<p>Neue Arzneimittel 2004<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2006&amp;S=02" target="_self">2006, <b>40</b>, 02</a></p>
<p>Kardiale Resynchronisationstherapie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2005&amp;S=89" target="_self">2005, <b>39</b>, 89</a></p>
<p>Deutliche Zunahme gefährlicher Hyperkaliämien nach Veröffentlichung der RALES-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2005&amp;S=06a" target="_self">2005, <b>39</b>, 06a</a></p>
<p>Darusentan ohne positiven Effekt bei bereits lege artis behandelten Patienten mit Herzinsuffizienz<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2004&amp;S=69" target="_self">2004, <b>38</b>, 69</a></p>
<p>Die Behandlung der Rechtsherzinsuffizienz bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2004&amp;S=65" target="_self">2004, <b>38</b>, 65</a></p>
<p>Resynchronisierende Schrittmachertherapie mit und ohne implantable Defibrillatoren bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz. Die COMPANION-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2004&amp;S=58" target="_self">2004, <b>38</b>, 58</a></p>
<p>Herzinsuffizienz auch nach Etanercept<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=94b" target="_self">2003, <b>37</b>, 94b</a></p>
<p>Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker bei Herzinsuffizienz. Die CHARM-Studien<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=90" target="_self">2003, <b>37</b>, 90</a></p>
<p>Schwere, zum Teil tödliche Hyperkaliämien bei mit Spironolacton plus ACE-Hemmern behandelten Patienten mit Herzinsuffizienz<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=79b" target="_self">2003, <b>37</b>, 79b</a></p>
<p>Die CHRISTMAS-Studie testete bei herzinsuffizienten Patienten Carvedilol gegen Plazebo.<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=76b" target="_self">2003, <b>37</b>, 76b</a></p>
<p>Carvedilol oder Metoprolol &#8211; kein wesentlicher Unterschied bei der Therapie der Herzinsuffizienz? Die COMET-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=68" target="_self">2003, <b>37</b>, 68</a></p>
<p>Lipidsenker bei Hypertonikern: Die ASCOT-LLA-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=43" target="_self">2003, <b>37</b>, 43</a></p>
<p>Ein neuer Aldosteron-Antagonist: Eplerenon. Die EPHESUS-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=35" target="_self">2003, <b>37</b>, 35</a></p>
<p>Pravastatin-Wirksamkeit in der ALLHAT-LLT-Studie nicht nachweisbar<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2003&amp;S=22b" target="_self">2003,<b>37</b>, 22b</a></p>
<p>Ist Captopril besser als Losartan bei Herzinsuffizienz? Die OPTIMAAL-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=93a" target="_self">2002, <b>36</b>, 93a</a></p>
<p>Leserbrief: Nochmals: Herzinsuffizienz und Betarezeptoren-Blocker<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=88b" target="_self">2002, <b>36</b>, 88b</a></p>
<p>Ist der Extrakt aus Weißdorn-Blüten oder -Blättern (Crataegus) doch wirksam bei Herzinsuffizienz?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=78a" target="_self">2002, <b>36</b>, 78a</a></p>
<p>Leserbrief: Behandlung der Herzinsuffizienz mit Betarezeptoren-Blockern<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=72" target="_self">2002, <b>36</b>, 72</a></p>
<p>Torasemid versus Furosemid in der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=21b" target="_self">2002, <b>36</b>, 21b</a></p>
<p>Angiotensin-Rezeptor-Antagonist oder ACE-Hemmer bei Herzinsuffizienz?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=19" target="_self">2002, <b>36</b>, 19</a></p>
<p>Häufung von Tuberkulosefällen und Verschlechterung von Herzinsuffizienz unter Infliximab-Therapie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2002&amp;S=06b" target="_self">2002, <b>36</b>, 06b</a></p>
<p>Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=73" target="_self">2001, <b>35</b>, 73</a></p>
<p>Prävention des Plötzlichen Herztods. Medikamentöse und nicht-medikamentöse antiarrhythmische Therapie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=57" target="_self">2001, <b>35</b>, 57</a></p>
<p>Betarezeptoren-Blocker bei schwerer Herzinsuffizienz. Die COPERNICUS- und die BEST-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=42" target="_self">2001, <b>35</b>, 42</a></p>
<p>Therapie mit Herzschrittmachern bei schwerer Herzinsuffizienz<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2001&amp;S=36b" target="_self">2001, <b>35</b>, 36b</a></p>
<p>Vergleich des neuen Vasopeptidase-Hemmers Omapatril mit dem ACE-Hemmer Lisinopril bei Herzinsuffizienz. Die IMPRESS-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2000&amp;S=76a" target="_self">2000, <b>34</b>, 76a</a></p>
<p>Langzeiteffekte von ACE-Hemmern bei Patienten mit Herzinsuffizienz oder linksventrikulärer Dysfunktion<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2000&amp;S=51a" target="_self">2000, <b>34</b>, 51a</a></p>
<p>Alpha-1-Blocker zur primären Therapie der Hypertonie? Abbruch des Doxazosin-Arms in der ALLHAT-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2000&amp;S=45a" target="_self">2000, <b>34</b>, 45a</a></p>
<p>Niedrige oder hohe ACE-Hemmer-Dosierung bei Herzinsuffizienz? Die ATLAS-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2000&amp;S=20a" target="_self">2000, <b>34</b>, 20a</a></p>
<p>Rückkehr eines alten Bekannten? Spironolacton. Die RALES-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=83" target="_self">1999, <b>33</b>, 83</a></p>
<p>Betarezeptoren-Blocker in der Therapie der Herzinsuffizienz. Die MERIT-HF-Studie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=75b" target="_self">1999, <b>33</b>, 75b</a></p>
<p>Wie sicher sind Betarezeptoren-Blocker bei schwerer Herzinsuffizienz?<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=37" target="_self">1999,<b>33</b>, 37</a></p>
<p>enkung der Letalität durch Behandlung der Herzinsuffizienz mit dem selektiven Beta-Rezeptor-BIocker Bisoprolol (CIBIS-lI-Studie)<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1999&amp;S=21b" target="_self">1999, <b>33</b>, 21b</a></p>
<p>Prävention der Herzinsuffizienz durch antihypertensive Therapie bei älteren Menschen mit systolischer Hypertonie<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=61" target="_self">1997, <b>31</b>, 61</a></p>
<p>Die DIG-Studie: Keine Lebensverlängerung durch Digoxin bei Herzinsuffizienz und Sinusrhythmus<span style="color: #000000;"> </span><a class="link" style="font-weight: bold; color: #0066cc;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=1997&amp;S=29" target="_self">1997, <b>31</b>, 29</a></p>
<p>Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz</p>
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<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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<p>*ACE-Hemmer, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *AICD, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz*Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *AT-II-Blocker, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012*Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz *Automatischer, implantierbarer Kardioverter-Defibrillator Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *BEAUTIFUL-Studie, Therapie der Herzinsuffizienz *BiVAD, biventrikuläres Assist-Device, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Biventrikuläres Assist-Device, BiVAD, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz*BNP, Diagnose der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *CRT, CRT-P, CRT-D, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Diuretika, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz*Echokardiographie, Diagnose der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Eplerenon, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Herzinsuffizienz, Diagnostik und Therapie 2012, aktualisierte europäische Leitlinie. BEAUTIFUL-, INH-, I-PRESERVE-, MADIT-CRT-, RAFT-, SHIFT-, STICH-Studie *Herztransplantation, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Hydralazin, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *ICD, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Implantierbarer Defibrillator, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012*Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz *INH-Studie, Therapie der Herzinsuffizienz *I-PRESERVE-Studie, Therapie der Herzinsuffizienz *Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz*Isosorbiddinitrat, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz*Ivabradin, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Kardiale Resynchronisationstherapie, CRT-P, CRT-D, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Linksventrikuläres Assist-Device, LAVD, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *LVAD, linksventrikuläres Assist-Device, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *MADIT-CRT-Studie, Therapie der Herzinsuffizienz *Natriuretische Peptide, Diagnose der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *NT-proBNP, Diagnose der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *RAFT-Studie, Therapie der Herzinsuffizienz *Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz*Saraten, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *Sartane, Therapie der Herzinsuffizienz, aktualisierte europäische Leitlinie 2012 *SHIFT-Studie, Therapie der Herzinsuffizienz *Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz *STICH-Studie, Therapie der Herzinsuffizienz</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eplerenon: Neuer Therapiestandard bei Herzinsuffizienz NYHA II?</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/eplerenon-neuer-therapiestandard-bei-herzinsuffizienz-nyha-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 13:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahr 2011 Band 45]]></category>
		<category><![CDATA[Monat 7]]></category>
		<category><![CDATA[EMPHASIS-HF-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[EPHESUS-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Eplerenon]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2011, 45, 50 &#160; Eplerenon: Neuer Therapiestandard bei Herzinsuffizienz NYHA II? &#160; In der Entstehungskaskade der Herzinsuffizienz spielt der Hyperaldosteronismus eine zentrale Rolle. Eine Hemmung der Aldosteronwirkung bessert Belastbarkeit und Prognose herzinsuffizienter Patienten. Über den 2005 eingeführten (selektiv an den Mineralokortikoid-Rezeptor bindenden) Aldosteron-Antagonisten Eplerenon (Inspra®; Pfizer) haben wir anlässlich seiner Zulassung berichtet (1, 2). Die Zulassungsstudie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2011, <strong>45</strong>, 50</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Eplerenon: Neuer Therapiestandard bei Herzinsuffizienz NYHA II?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Entstehungskaskade der Herzinsuffizienz spielt der Hyperaldosteronismus eine zentrale Rolle. Eine Hemmung der Aldosteronwirkung bessert Belastbarkeit und Prognose herzinsuffizienter Patienten. Über den 2005 eingeführten (selektiv an den Mineralokortikoid-Rezeptor bindenden) Aldosteron-Antagonisten Eplerenon (Inspra<sup>®</sup>; Pfizer) haben wir anlässlich seiner Zulassung berichtet (1, 2). Die Zulassungsstudie EPHESUS hatte im Vergleich zu Plazebo eine signifikante Reduktion von Morbidität und Letalität bei Patienten mit linksventrikulärer Dysfunktion nach akutem (bis zu zwei Wochen zurückliegendem) Herzinfarkt gezeigt (1). Dies ist auch die derzeit zugelassene Indikation für Eplerenon. Der weniger selektive Aldosteron-Antagonist Spironolacton ist seit der RALES-Studie fester Bestandteil der neurohumoralen Kombinationstherapie bei fortgeschrittener (nicht-ischämischer und ischämischer) Herzinsuffizienz im Stadium NYHA III oder IV (3), führt aber nicht selten zu hormonellen UAW, besonders Gynäkomastie (&gt; 10%). Unter Eplerenon war diese nicht häufiger als unter Plazebo. Ähnlich wie bei Spironolacton (4) muss allerdings auch bei Eplerenon mit Hyperkaliämien und Verschlechterung einer vorbestehenden Niereninsuffizienz gerechnet werden, insbesondere bei Kombination mit ACE-Hemmern, AT-II-Rezeptor-Blockern oder NSAID. Direkte Vergleichsstudien von Eplerenon und Spironolacton gibt es nach wie vor nicht. Wir haben deshalb Eplerenon nur bei Unverträglichkeit des deutlich kostengünstigeren Spironolactons empfohlen (1).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kürzlich wurde nun die EMPHASIS-HF-Studie publiziert. Eplerenon (beginnend mit 25 mg einmal täglich p.o., nach vier Wochen optional Verdoppelung der Dosis) wurde bei 2.737 Patienten mit milder Herzinsuffizienz (69% ischämischer Genese) im Stadium NYHA II (EF &lt; 30% und Hospitalisierung innerhalb sechs Monaten zuvor) gegen Plazebo zusätzlich zur Standardtherapie getestet (5). Die Anteile der mit ACE-Hemmern bzw. AT-II-Rezeptor-Blockern, Betablockern oder Diuretika vorbehandelten Patienten waren hoch und lagen bei 93%, 87%, 85%. Die ursprünglich auf 3.100 Patienten ausgelegte Studie wurde nach 21 Monaten vorzeitig abgebrochen, weil die Endpunkte Letalität und Rehospitalisierung in der Verum-Gruppe hochsignifikant seltener waren. Die Häufigkeit des primären kombinierten Endpunkts (Tod aus kardiovaskulärer Ursache, Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz) wurde von 25,9% auf 18,3% gesenkt (Hazard ratio = HR: 0,63; 95%-Konfidenzintervall = CI: 0,54-0,74; NNT um ein Ereignis pro Jahr zu verhindern: 19). Der sekundäre Endpunkt (Gesamtletalität) wurde ebenfalls seltener erreicht: 12,5% vs.15,5% (HR: 0,76; CI: 0,62-0,93; NNT um einen Todesfall pro Jahr zu verhindern: 51). Eplerenon wurde offenbar verhältnismäßig gut vertragen. Hyperkaliämien &gt; 5,5 mmol/l traten unter Eplerenon bei 11,8%, unter Plazebo bei 7,2% der Patienten auf, Verschlechterung der Nierenfunktion bei 2,8% vs. 3,0%, Gynäkomastie bei 0,7% vs. 1,0%. UAW-bedingte Therapieabbrüche waren unter Eplerenon sogar seltener als unter Plazebo (13,8% vs. 16,2%).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einer kürzlich präsentierten Analyse von Subgruppen (Zwei-Jahres-Daten) gibt es Hinweise, dass Vorhofflimmern (VHFli) oder Vorhofflattern (VHFla) unter Eplerenon seltener auftrat (6). „Neues” VHFli oder VHFla wurde in der Verum-Gruppe bei 2,7%, in der Plazebo-Gruppe bei 4,5% registriert. Allerdings war die Diagnose eines „vorbestehenden” VHFli/VHFla recht unpräzise und erforderte lediglich eine Erwähnung in der Krankengeschichte und keine EKG-Dokumentation. Randomisierte Studien mit dem primären Endpunkt eines VHFli-Rezidivs sind angekündigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Resultate der EMPHASIS-HF-Studie sind eindeutig und entsprechen denen der ebenfalls vorzeitig beendeten RALES-Studie. Es ist anzunehmen, dass sich die Herzinsuffizienz-Stadien der Patienten beider Studien beträchtlich überlappen. Ob Eplerenon oder Spironolacton auch bei Patienten im Stadium NYHA II mit günstigeren Prognosekriterien vorteilhaft sind, bleibt vorerst unklar. Grundsätzlich sind unabhängige, direkte Vergleichsstudien von Spironolacton, Eplerenon und Plazebo in allen NYHA-Stadien erforderlich, um die aktuellen Studienresultate zu bestätigen. Dass es eine solche Studie jemals geben wird, ist allerdings unwahrscheinlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Experten gehen davon aus, dass es sich bei der Wirkung beider Substanzen um einen Klasseneffekt von Aldosteron-Antagonisten und nicht um spezifische Substanzeffekte handelt. Wie Zulassungsbehörden und Leitlinienautoren mit der Studienlage umgehen werden, ist noch offen. Eine Erweiterung der Zulassung von Aldosteron-Antagonisten auf milde Herzinsuffizienz ab NYHA-Stadium II sowie eine entsprechende Ergänzung der Leitlinen zur Behandlung der Herzinsuffizienz werden jedenfalls erwartet. Derzeit ist Spironolacton noch wesentlich kostengünstiger. Wir halten es daher für das Mittel erster Wahl mit der Option einer Umstellung auf Eplerenon im Falle hormoneller UAW. Nach Ablauf des Patentschutzes (voraussichtlich 2014) wird das diesbezüglich vielleicht besser verträgliche Eplerenon möglicherweise den Platz von Spironolacton einnehmen. In den USA, wo es übrigens auch für die Behandlung der arteriellen Hypertonie zugelassen ist, ist Eplerenon bereits als Generikum erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fazit:</b> Die Daten der EMPHASIS-HF-Studie zeigen eine gute zusätzliche Wirksamkeit des selektiven Aldosteron-Antagonisten Eplerenon (bisher nur zugelassen für linksventrikuläre Dysfunktion nach kurz zurückliegendem Myokardinfarkt) bei „milder” (nicht-ischämischer und ischämischer) Herzinsuffizienz (NYHA II). Wahrscheinlich handelt es sich um einen Klasseneffekt der Aldosteron-Antagonisten. In Anbetracht fehlender Vergleichsstudien und des großen Preisunterschieds scheint es uns angebracht, primär Spironolacton einzusetzen und bei hormonellen UAW auf Eplerenon umzustellen. Unter beiden Substanzen sind gefährliche Hyperkaliämien nicht selten. Nach Beginn der Therapie und besonders bei Risikopatienten (Niereninsuffizienz, Diabetes, Begleitmedikation) sind deshalb häufige Kontrollen der Elektrolyte und der Nierenfunktion erforderlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol>
<li>Pitt,B., et al. (EPHESUS = <b>E</b>plerenone <b>P</b>ost-acute myocardial infarction<b>H</b>eart failure<b>E</b>fficacy and <b>SU</b>rvival <b>S</b>tudy): N.Engl. J. Med. 2003, <b>348</b>, 1309 <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=12668699&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a> ; Erratum: N.Engl. J. Med. 2003, <b>348</b>, 2271; s.a. AMB 2003, <b>37</b>, 35. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6285" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>AMB2006, <b>40</b>, 02. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6573" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Pitt,B., et al. (RALES = <b>R</b>andomized <b>AL</b>dactone <b>E</b>valuation <b>S</b>tudy):N. Engl. J. Med. 1999, <b>341</b>, 709 <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=10471456&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a> ; s.a. AMB1999, <b>33</b>, 83. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6109" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>AMB2005, <b>39</b>, 06a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6466" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Zannad,F., et al. (EMPHASIS-HF = <b>E</b>plerenonein <b>M</b>ild <b>P</b>atients <b>H</b>ospitalization <b>A</b>nd<b>S</b>urv<b>I</b>val<b>S</b>tudy): N. Engl. J. Med. 2011, <b>364</b>, 11. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=21073363&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Link zur Quelle" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>HeartFailure Congress der European Society of Cardiology Heart Failure Association2011, Göteborg.</li>
</ol>
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<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=EMPHASIS-HF-Studie," target="_self">EMPHASIS-HF-Studie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=EPHESUS-Studie," target="_self">EPHESUS-Studie,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Eplerenon," target="_self">Eplerenon,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinsuffizienz," target="_self">Herzinsuffizienz,</a> <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Herzinsuffizienz," target="_self">Herzinsuffizienz,</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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<p>*EMPHASIS-HF-Studie, Aldosteron-Antagonist Eplerenon neuer Therapiestandard bei Herzinsuffizienz NYHA II? *EPHESUS-Studie, Eplerenon, Aldosteron-Antagonist zur Therapie der Herzinsuffizienz *Eplerenon, Aldosteron-Antagonist neuer Therapiestandard bei Herzinsuffizienz NYHA II? EMPHASIS-HF-Studie *Herzinsuffizienz, Aldosteron-Antagonist Eplerenon neuer Therapiestandard bei Herzinsuffizienz NYHA II? EMPHASIS-HF-Studie *Herzinsuffizienz, Therapie mit Eplerenon, EPHESUS-Studie</p>
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		<item>
		<title>Ein neuer Aldosteron-Antagonist: Eplerenon. Die EPHESUS-Studie</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/ein-neuer-aldosteron-antagonist-eplerenon-die-ephesus-studie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Hoppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2003 10:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[EPHESUS-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Eplerenon]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://der-arzneimittelbrief.com/artikel/2003/ein-neuer-aldosteron-antagonist-eplerenon-die-ephesus-studie</guid>

					<description><![CDATA[<p>Spätestens seit der RALES-Studie gehört der Aldosteron-Antagonismus mit Spironolacton zum festen Bestandteil einer medikamentösen Herzinsuffizienztherapie. Die Hyperaldosteronämie hat beim Herzinsuffizienz-Syndrom viele ungünstige Auswirkungen auf den Wasser- und Natriumhaushalt und die Zellstruktur des kranken Herzmuskels (”Remodelling”). Eine Hemmung der Aldosteronwirkung mit Spironolacton resultiert in einer Verbesserung der Belastbarkeit und der Prognose schwer herzinsuffizienter Patienten (1). Häufige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit der RALES-Studie gehört der Aldosteron-Antagonismus mit Spironolacton zum festen Bestandteil einer medikamentösen Herzinsuffizienztherapie. Die Hyperaldosteronämie hat beim Herzinsuffizienz-Syndrom viele ungünstige Auswirkungen auf den Wasser- und Natriumhaushalt und die Zellstruktur des kranken Herzmuskels (”Remodelling”). Eine Hemmung der Aldosteronwirkung mit Spironolacton resultiert in einer Verbesserung der Belastbarkeit und der Prognose schwer herzinsuffizienter Patienten (1).</p>
<p>Häufige unerwünschte Wirkungen (UAW) von Spironolacton sind Hyperkaliämie, Gynäkomastie und Impotenz. Eplerenon ist ein neuartiger Aldosteron-Antagonist, der selektiv, aber geringer als Spironolacton den Mineralokortikoid-Rezeptor blockiert und auch an die Glukokortikoid-, Progesteron- und Androgen-Rezeptoren bindet; er soll daher besser verträglich sein als Spironolacton.</p>
<p>Die Wirksamkeit von Eplerenon wurde in der EPHESUS-Studie bei 6642 Patienten mit linksventrikulärer Funktionseinschränkung nach akutem Myokardinfarkt überprüft (2). Die Randomisierung in die Doppelblind-Studie erfolgte 3-14 Tage nach Infarkt. Das zweite qualifizierende Merkmal für den Studieneinschluß waren klinische Zeichen einer postinfarziellen Herzinsuffizienz und eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion unter 40%. Ausgeschlossen wurden Patienten mit Kreatininwerten über 2,5 mg/dl oder Kaliumwerten über 5 mmol/l. Die spezifische Basismedikation bestand aus ACE-Hemmern (87%), Betablockern (75%) und Diuretika (60%). In der Verum-Gruppe wurde nun zusätzlich Eplerenon gegeben, zunächst über 4 Wochen 25 mg/d, dann &#8211; wenn möglich &#8211; die Zieldosis von 50 mg/d. Die Kontroll-Gruppe erhielt Plazebo. Im Verlauf (im Mittel 16 Monate) brachen 1021 Patienten (15%) die Studie ab, zumeist wegen UAW. Diese Patienten wurden aber als ”Intention to treat” in der Analyse berücksichtigt. Die Abbrecherquote war in beiden Armen etwa gleich groß.</p>
<p>Der primäre Studienendpunkt war Tod. Dazu kam es in der Eplerenon-Gruppe signifikant seltener als in der Plazebo-Gruppe (14,4% vs. 16,7%; p = 0,008; Relatives Risiko = RR: 0,85; Number needed to treat = NNT: 43/16 Monate). In den Kaplan-Meier-Kurven tritt der positive Effekt des Aldosteron-Antagonismus in den ersten 6 Monaten ein, danach laufen die Überlebenskurven parallel. Weitere sekundäre Endpunkte, die positiv für Eplerenon ausfielen, waren: seltener Plötzlicher Herztod (RR: 0,79) und seltener Krankenhausbehandlung wegen Herzinsuffizienz (RR: 0,85). Das Ergebnis war in allen untersuchten Subgruppen und in allen teilnehmenden Ländern stabil.</p>
<p>Hyperkaliämien (> 6 mmol/l) wurden in der Eplerenon-Gruppe signifikant häufiger registriert (5,5% vs. 3,9%; p = 0,002; Number needed to harm = NNH: 62/1Jahr). Bei 15 Patienten kam es zu kritischen Hyperkaliämien mit der Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung, 12 dieser Patienten waren mit Eplerenon behandelt worden (0,36%). Einer dieser Patienten starb an den Folgen der Hyperkaliämie. Andererseits kam es mit Eplerenon signifikant seltener zu kritischen Hypokaliämien (8,4% vs. 13,1%, p < 0,001), was eine Erklärung für die geringere Rate an plötzlichen Todesfällen sein könnte. Eine Kontrolle des Kaliumwerts erfolgte initial engmaschig und im Studienverlauf dann alle 3 Monate. Es werden keine Angaben gemacht, wie häufig Dosisanpassungen wegen einer Hyperkaliämie nötig waren. Gynäkomastie oder Impotenz war unter Eplerenon gleich häufig wie unter Plazebo (0,5% bzw. 0,9%). Weitere charakteristische UAW fielen nicht auf.</p>
<p><b>Fazit:</b> Eplerenon ist ein neuer, in Europa noch nicht zugelassener Aldosteron-Antagonist, der in der zweiten Linie zur Behandlung einer Herzinsuffizienz eingesetzt werden wird. Es handelt sich um eine Neuerung, die hinsichtlich Gynäkomastie und Impotenz möglicherweise besser verträglich ist als Spironolacton. Bedingt durch die Patientenauswahl in der EPHESUS-Studie wird wahrscheinlich die Empfehlung kommen, künftig Postinfarktpatienten mit einer LVEF < 40% frühzeitig mit Eplerenon zu behandeln. Diese Forderung ist derzeit nicht berechtigt, denn es gibt keinen direkten Vergleich mit Spironolacton. Außerdem sind die Kosten zu beachten. Da in der RALES-Studie Gynäkomastie/Mastodynie bei relativ niedriger Dosierung von Spironolacton nur in ca. 10% auftrat, wird es für diese Indikation das Mittel der Wahl bleiben. Bei endokrinen Nebenwirkungen kann es durch Eplerenon ersetzt werden. Diese Ansicht wird auch in einem Editorial von M. Jessup vertreten, in dem auch wegen des Hyperkaliämie-Risikos davor gewarnt wird, ohne ausreichende Kenntnisse und ohne klare Indikation ACE-Hemmer mit Aldosteron-Antagonisten zu kombinieren (3).</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Pitt, B., et al. (RALES = <b>R</b>andomized <b>AL</b>dactone <b>E</b>valuation <b>S</b>tudy): N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10471456&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=10471456&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">1999, <b>341</b>, 709</a></a>; s.a. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6109" target="_blank" rel="noopener"><a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6109" target="_blank" rel="noopener">AMB 1999, <b>33</b>, 83</a></a>.</li>
<li>Pitt, B., et al. (EPHESUS = <b>E</b>plerenone <b>P</b>ost-acute myocardial infarction <b>H</b>eart failure <b>E</b>fficacy and <b>SU</b>rvival <b>S</b>tudy): N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12668699&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12668699&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>348</b>, 1309</a></a>.</li>
<li>Jessup, M.: N. Engl. J. Med. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12668698&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&#038;db=PubMed&#038;list_uids=12668698&#038;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener">2003, <b>348</b>, 1380</a></a>.</li>
</ol>
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