Schlagwort: Herzinsuffizienz

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Leserbrief: Nochmals: Herzinsuffizienz und Betarezeptoren-Blocker

Dr. A.T. aus Ravensburg schreibt: >> In Ihrer Leserbrief-Antwort (AMB 2002, 36, 72) zitieren Sie L.W. Stevenson (N. Engl. J. Med. 2002, 346, 1346): ”Nur solche (Beta-Blocker) sind angezeigt, die selektiv Beta1-Rezeptoren blockieren, wie Metoprolol und Bisoprolol, und bedingt auch solche, die Beta1– und Beta2-Rezeptoren blockieren, wie Carvedilol.” In der Originalarbeit von Stevenson kann ich […]

Ist der Extrakt aus Weißdorn-Blüten oder -Blättern (Crataegus) doch wirksam bei Herzinsuffizienz?

Zu diesem Thema veröffentlichte M. Tauchert eine Arbeit im Am. Heart J. (1). Belastbarkeit (Fahrradergometrie) und subjektive Symptomatik wurden vor und 16 Wochen nach einer Behandlung mit 900 mg oder 1800 mg/d des standardisierten Extrakts im Vergleich zu Plazebo randomisiert, doppeltblind und multizentrisch untersucht. Als statistisch signifikantes Ergebnis wird dargestellt, daß die Belastbarkeit unter 1800 […]

Leserbrief: Behandlung der Herzinsuffizienz mit Betarezeptoren-Blockern

Frage von Dr. W.J. aus Ravensburg: >> Vor allem bei der Indikation Herzinsuffizienz, aber auch bei Hypertonie, wird zunehmend als angeblich bessere Alternative Carvedilol im Vergleich zu anderen Betarezeptoren-Blockern beworben. Gibt es nach Studienlage (z.B. die CAPRICORN-Studie) objektive Gründe, Carvedilol vorzuziehen? Die CAPRICORN-Studie (1) untersuchte herzinsuffiziente Patienten mit Zustand nach akutem Myokardinfarkt. Sie waren – […]

Torasemid versus Furosemid in der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz

Die Dekompensation einer chronischen Myokardinsuffizienz ist unverändert einer der häufigsten Gründe für eine stationäre Krankenhausaufnahme. Ursächliche Faktoren für eine kardiale Dekompensation sind meist eine mangelnde medikamentöse Compliance, zu hohe Flüssigkeits- und Natriumzufuhr, begleitende akute Infektionen und Koronarischämien. Darüber hinaus kann auch eine Unterdosierung oder eine eingeschränkte Bioverfügbarkeit von verordneten Diuretika zu kongestiver Entgleisung der Herzinsuffizienz […]

Angiotensin-Rezeptor-Antagonist oder ACE-Hemmer bei Herzinsuffizienz?

Auch wenn von Firmenvertretern immer wieder auf die theoretischen und experimentellen Vorteile der Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AT-II-RB) gegenüber den ACE-Hemmern hingewiesen wird, bleibt es bei der Tatsache, daß in klinischen Studien allenfalls eine gleich starke Wirksamkeit hinsichtlich der ”harten Endpunkte”, wie z.B. Überleben, zu finden ist. Auch in einer aktuellen Metaanalyse nach den Kriterien der Cochrane-Gruppe zur […]

Häufung von Tuberkulosefällen und Verschlechterung von Herzinsuffizienz unter Infliximab-Therapie

Aus den USA kommen Meldungen, daß Patienten, die mit dem monoklonalen Antikörper gegen Tumor-Nekrose-Faktor alpha (Infliximab, Remicade) behandelt werden, vermehrt an Tuberkulose erkranken. Infliximab ist seit 1998 in den USA zugelassen und wurde seither bei über 120000 Patienten mit M. Crohn oder Rheumatoider Arthritis angewendet. Wir haben über die Wirksamkeit von Infliximab berichtet (AMB 1999, […]

Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker

Zusammenfassung: Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker haben in den vergangenen Jahren eine erhebliche pharmakoökonomische Bedeutung erlangt. Es gibt jedoch bisher keinen fundierten Beleg dafür, daß sie alleine oder in Kombination mit ACE-Hemmern wirksamer sind als diese. In nahezu allen Studien zu den wichtigsten Indikationen der ACE-Hemmer haben sie sich als gleichwertig erwiesen. Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker sind besser verträglich als ACE-Hemmer; das […]

Prävention des Plötzlichen Herztods. Medikamentöse und nicht-medikamentöse antiarrhythmische Therapie

Zusammenfassung: Patienten nach Myokardinfarkt sowie Patienten mit Herzinsuffizienz sollten zur Prävention des Plötzlichen Herztods Betarezeptoren-Blocker erhalten. Klasse-I-Antiarrhythmika sind bei beiden Patientengruppen kontraindiziert. Sotalol hat ein hohes proarrhythmisches Potential und verbessert die Prognose nicht. Amiodaron verbessert die Prognose allenfalls geringfügig, wobei ein günstiger Effekt am ehesten noch bei Patienten mit hochgradig eingeschränkter linksventrikulärer Funktion und nicht-ischämischer […]

Betarezeptoren-Blocker bei schwerer Herzinsuffizienz. Die COPERNICUS- und die BEST-Studie

Als Ende der achtziger Jahre die ersten Berichte über günstige Wirkungen der Beta-Blocker bei Herzinsuffizienz kamen, war die Redaktion des ARZNEIMITTELBRIEFS skeptisch (1). Nach der CIBIS-Studie (Bisoprolol; 2), der MDC-Studie (Metoprolol; 3), der MERIT-HF-Studie (Metoprolol; 4) und den Untersuchungen zu Carvedilol (5) hat sich das Blatt aber gewendet. Beta-Blocker gehören heute bei Patienten mit stabiler […]

Therapie mit Herzschrittmachern bei schwerer Herzinsuffizienz

Die Schrittmachertherapie hat in den vergangenen Jahren eine stete Ausweitung ihrer Indikation erfahren. Neben den vielen antibradykarden und antitachykarden Wirkungen ist die Elektrostimulation heute auch eine Behandlungsoption bei schwerer Herzinsuffizienz. Da herzinsuffiziente Patienten häufig einen Linksschenkelblock haben, ist die Kammerkontraktion und -relaxation asynchron und dadurch die Pumpleistung vermindert. Durch eine multifokale sequentielle Elektrostimulation mit drei […]