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	<title>Information Archives - Der Arzneimittelbrief</title>
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	<description>Unabhängige Arzneimittelinformationen</description>
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		<title>10 Regeln für guten Medizinjournalismus: Wie und was Journalisten und Journalistinnen schreiben sollten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 09:01:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>AMB 2013, 47, 32DB01 10 Regeln für guten Medizinjournalismus: Wie und was Journalisten und Journalistinnen schreiben sollten Was Journalisten bewirken, aber auch falsch machen können, hat Wolf Schneider in mehreren Büchern tiefgreifend dargestellt. In seinem Buch „Unsere tägliche Desinformation” finden sich viele allgemeine Beispiele für guten und schlechten Journalismus (1). Medizinisch-wissenschaftliche Artikel haben in diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2013, <strong>47</strong>, 32DB01</p>
<h2>10 Regeln für guten Medizinjournalismus: Wie und was Journalisten und Journalistinnen schreiben sollten</h2>
<p>Was Journalisten bewirken, aber auch falsch machen können, hat Wolf Schneider in mehreren Büchern tiefgreifend dargestellt. In seinem Buch „Unsere tägliche Desinformation” finden sich viele allgemeine Beispiele für guten und schlechten Journalismus (1). Medizinisch-wissenschaftliche Artikel haben in diesem Zusammenhang – verglichen mit feuilletonistischen oder politischen &#8211; eine wichtige Besonderheit: Ihre Inhalte können bei Lesern sehr direkt oder auch indirekt über behandelnde Ärzte einen erheblichen Einfluss auf ihre Gesundheit oder Krankheit nehmen. Insofern sind Verfasser medizinischer Artikel einer besonderen Sorgfalt verpflichtet. Aber wie erkennt man die Sorgfalt? Die folgenden 10 Regeln beruhen auf Kriterien für guten Medizinjournalismus der US-amerikanischen Association of Health Care Journalists (2, 3) Anhand solcher Kriterien lassen sich Artikel systematisch bewerten (4). Auch DER ARZNEIMITTELBRIEF versucht, diesem Ideal zu folgen.</p>
<p><strong>1.      </strong><strong>Den Nutzen benennen</strong></p>
<p>Berichte über Therapien und Arzneimittel müssen den Nutzen für die Behandelten klar benennen. Dabei sollte der Nutzen in absoluten Zahlen angegeben werden (z.B. 8 von 100 Menschen profitieren von der Behandlung). Relative Angaben zum Nutzen, etwa in Prozent, sind zu vermeiden, weil sie von den meisten Menschen falsch interpretiert werden.</p>
<p><strong>2.      </strong><strong>Den Schaden angemessen darstellen</strong></p>
<p>Alle Behandlungsmethoden können neben Nutzen auch Schäden anrichten. Der mögliche Schaden sollte wie der Nutzen in absoluten Zahlen dargestellt sein. Die Risiken neuer Methoden sind noch nicht vollständig bekannt, darauf sollte jeder Bericht hinweisen.</p>
<p><strong>3.      </strong><strong>Mit anderen Behandlungsmethoden vergleichen</strong></p>
<p>Neue Therapien oder Arzneimittel müssen im Vergleich mit bereits etablierten Behandlungsmethoden bewertet werden. Mögliche Vor- und Nachteile sollte der Bericht angemessen vermitteln.</p>
<p><strong>4.      </strong><strong>Keine Behandlung, abwartendes Verhalten oder nicht-medikamentöse Behandlung thematisieren</strong></p>
<p>Nicht zu behandeln kann manchmal eine wichtige Option sein. Was sind die Folgen, wenn ich mich nicht behandeln lasse? Dies zu betrachten, ist bei diagnostischen und vorbeugenden Maßnahmen besonders wichtig.</p>
<p><strong>5.      </strong><strong>Qualität der Evidenz berücksichtigen</strong></p>
<p>Oft werden in Studien nur so genannte Surrogat-Endpunkte (Ersatzkriterien) untersucht und als Ergebnis präsentiert. Es kommt aber nicht darauf an, Blutwerte oder andere Laborparameter zu verbessern, sondern die Lebensqualität von Kranken zu steigern, bedrohliche Folgen der Erkrankung möglichst abzuwenden und das Risiko zu senken, an der betreffenden Erkrankung zu sterben. Die Qualität der Studien sollte in der Berichterstattung berücksichtigt werden. Wurden zum Beispiel nur wenige Patienten einbezogen oder die Wirksamkeit nicht mit der besten bereits bekannten Therapie verglichen, sind die Ergebnisse wenig aussagekräftig.</p>
<p><strong>6.      </strong><strong>Versprechungen hinterfragen</strong></p>
<p>Für neue Therapien oder Wirkstoffe wird meist bessere Lebensqualität und längeres Leben versprochen. Ob ein neues Arzneimittel tatsächlich besser ist als bereits auf dem Markt befindliche Alternativen und ob man das überhaupt weiß, sollte im Artikel Thema sein. Manchmal ist etwas angeblich Neues schlicht keinen Artikel wert.</p>
<p><strong>7.      </strong><strong>Kosten beziffern</strong></p>
<p>Die Kosten einer neuen Behandlung &#8211; auch im Vergleich zu bekannten Therapien &#8211; müssen beziffert werden. Ebenfalls gehört dazu die Angabe, ob sie von den Krankenkassen erstattet werden, gehört ebenfalls dazu.</p>
<p><strong>8.      </strong><strong>Verfügbarkeit thematisieren</strong></p>
<p>Oft ist ein neues Arzneimittel noch im Versuchsstadium, also z.B. erst in der klinischen Prüfung vor Zulassung. Dann ist über den erhofften Nutzen zurückhaltend zu berichten, weil es noch keine gesicherten Erkenntnisse über das Nutzen-Schaden-Verhältnis gibt. Nicht selten werden Arzneimittel ärztlich eingesetzt, obwohl sie für die betreffenden Erkrankungen (noch) nicht offiziell zugelassen sind (Off-label-use). Auch hier gilt es, auf die besondere Behandlungssituation und die eventuell nicht ausreichenden Belege zum Verhältnis von Nutzen und Schaden hinzuweisen.</p>
<p><strong>9.      </strong><strong>Medikalisierung nicht anheizen</strong></p>
<p>Journalisten und Journalistinnen sollten sich nicht am Erfinden neuer Krankheiten beteiligen. Die Tendenz, alltägliche Verhaltensweisen, Befindlichkeiten oder Zustände (z.B. Schüchternheit, Haarausfall, Menstruation, Altern) als behandlungsbedürftige Krankheit darzustellen, sollten sie nicht unterstützen. Wer Häufigkeit oder Schwere von Krankheiten übertrieben darstellt, schürt unnötige Ängste.</p>
<p><strong>10. </strong><strong>Interessenlage von Informanten, Quellen ansprechen</strong></p>
<p>Pressemitteilungen von Unternehmen (oder deren Agenturen) sind nur selten brauchbare Quellen für einen Artikel. Gesundheitsthemen sind häufig komplex; deshalb sollten Journalisten immer mehrere Quellen heranziehen. Vor allem empfiehlt sich, unabhängige Wissenschaftler zu befragen. Bei jeder verwendeten Quelle ist auf Interessenkonflikte zu achten. Es ist nachgewiesen, dass kommerzielle Interessen die Darstellung von Nutzen und Schaden einer Behandlung beeinflussen. Interessenkonflikte sind deshalb zu benennen.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<ol class="literatur">
<li>Schneider, W.: Unsere täglicheDesinformation. STERN-Buch im Verlag Gruner+Jahr AG &amp; Co., Hamburg 1988.</li>
<li>Schwitzer, G.: Am. J. Bioeth.2004, <b>4</b>, W9. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=16192184&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Angelehnt an die Übersetzung undBearbeitung von Jörg Schaaber: <a href="http://www.bukopharma.de/index.php?page=pharma-brief" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
<li>Schwitzer, G.: PLoS Med 2008, <b>5</b>,e95. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=18507496&amp;dopt=Abstract" target="_blank"><img decoding="async" src="http://www.der-arzneimittelbrief.de/_images/link.jpeg" alt="Link zur Quelle" width="11" height="11" border="0" /></a></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Arzneimittel," target="_self">Arzneimittel,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Evidenz," target="_self">Evidenz,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Information," target="_self">Information,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Interessenkonflikte," target="_self">Interessenkonflikte,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Journalismus," target="_self">Journalismus,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Medikalisierung," target="_self">Medikalisierung,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Medikamente," target="_self">Medikamente,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Medizinjournalismus," target="_self">Medizinjournalismus,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Off-Label-Use," target="_self">Off-Label-Use,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Studien," target="_self">Studien,</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aktuelle Artikel zum Schlagwort: Interessenkonflikte</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=15a" target="_self">Beurteilung des Werts von Neuraminidase-Hemmern bei der Grippetherapie – Beeinflussung durch finanzielle Interessenkonflikte</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=15a" target="_self">2015, <b>49</b>, 15a</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=88DB01" target="_self">Der Physician Payment Sunshine Act in den USA – erste Ergebnisse</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=88DB01" target="_self">2014, <b>48</b>, 88DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=96DB01" target="_self">Nehmen pharmazeutische Unternehmer Einfluss auf Leitlinien?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=96DB01" target="_self">2013, <b>47</b>, 96DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=32DB01" target="_self">10 Regeln für guten Medizinjournalismus: Wie und was Journalisten und Journalistinnen schreiben sollten</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=32DB01" target="_self">2013, <b>47</b>, 32DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=09" target="_self">Klinische Arzneimittelstudien &#8211; wie beeinflussen Angaben zum Sponsoring die Interpretation der Ergebnisse durch Ärzte?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=09" target="_self">2013, <b>47</b>, 09</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
<p><strong>DER ARZNEIMITTELBRIEF</strong> informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftliche Irreführung durch Publikationsplanung (Ghost management) und Ghostwriting</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/wissenschaftliche-irrefuehrung-durch-publikationsplanung-ghost-management-und-ghostwriting/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 09:17:03 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2012, <strong>46</strong>, 59</p>
<h2>Wissenschaftliche Irreführung durch Publikationsplanung (Ghost management) und Ghostwriting</h2>
<p><b>Zusammenfassung: </b><b>Die medizinische Literatur, insbesondere sekundäre Quellen wie Reviews, Metaanalysen und Briefe an Herausgeber werden offensichtlich durch <i>Ghost management</i> und <i>Ghostwriting</i> stark von pharmazeutischen Unternehmen (pU) manipuliert und dadurch als Marketinginstrument verwendet. Professionelle Ghostwriting-Agenturen werden beauftragt, Artikel mit positivem Fazit zum Nutzen neuer Arzneimittel zu verfassen. Als (Gast)-Autoren werden dabei renommierte <i>„Key opinion leaders”</i> genannt. Die finanzielle Abhängigkeit medizinischer Verlage bzw. Zeitschriften von Werbeanzeigen und Sonderdrucken pharmazeutischer Unternehmen sorgen dafür, dass diese Artikel dann häufig auch in führenden medizinischen Fachzeitschriften publiziert werden. Das wahre Ausmaß des Ghost management und Ghostwriting und der daraus resultierenden wissenschaftlichen Irreführung ist nicht klar. Alle an medizinischen Publikationen Beteiligte – Autoren, akademische Institutionen, Herausgeber medizinischer Fachzeitschriften, Verlage und vor allem pharmazeutische Unternehmen – sind deshalb aufgerufen, durch korrektes Verhalten ihren Beitrag zu leisten bei der Beseitigung dieser offensichtlich korrupten Praktiken.</b></p>
<p>1500 Originaldokumente aus einem Rechtsstreit gegen den Arzneimittelhersteller Wyeth Pharmaceuticals weisen nach, dass die Firma in den 90er Jahren im großen Umfang Ghostwriting-Agenturen angeheuert hat, um ihre Arzneimittel Prempro<sup>®</sup> und Premarin<sup>®</sup> zur sog. Hormonersatz-Therapie (HRT) zu vermarkten. Adriane Fugh Berman von der Georgetown Universität Washington hat diesen Vorgang in dem frei zugänglichen Online-Journal PLoS Medicine sehr detailliert aufgearbeitet (1). Demnach verdiente Wyeth bis 2002 über 2 Mrd. US-$ mit diesen Arzneimitteln bis bekannt wurde, dass die HRT das Risiko für Brustkrebs und Thrombosen erhöht. In den USA haben daraufhin &gt; 10.000 betroffene Frauen gegen die Hersteller Wyeth und Pfizer geklagt. 8.000 „Fälle” wurden zu einer Sammelklage in Arkansas zusammengefasst. Der verantwortliche Richter ordnete die Veröffentlichung aller Prozessunterlagen an. Hierdurch wurde öffentlich gemacht, dass zwischen 1997 und 2005 mindestens 50 wissenschaftliche Artikel zur HRT primär nicht von den aufgeführten Autoren verfasst wurden, sondern von Ghostwriting-Agenturen im Auftrag von Wyeth. Bei diesen Publikationen (1) handelte es sich überwiegend um Editorials, Briefe an den Herausgeber und Reviews &#8211; aber auch um klinische Studien wie die sog. Women’s HOPE-Studie (z.B. 8, 9). Alle diese Artikel bewerteten den Nutzen zu positiv und verharmlosten die Risiken bzw. Schäden der HRT. Sie führten dadurch die Leser der Artikel in die Irre und verstießen gleichzeitig gegen ein Grundprinzip der ärztlichen Berufsethik: Patienten nicht zu schaden („Primum non nocere”).</p>
<p>Laut Prozessunterlagen beauftragte Wyeth im Jahre 1997 die Firma DesignWrite Inc. damit, innerhalb von zwei Jahren über 30 Fachartikel zur HRT zu verfassen. Wie das ablief, zeigt ein gut dokumentierter Fall aus dem Jahre 2003. Die Agentur DesignWrite hatte einen 14-seitigen Artikel über die Therapie von Hitzewallungen an Dr. Gloria Bachman geschickt und sie gebeten, als Autorin zu fungieren („Guest author”). Dr. Bachman von der Robert Wood Johnson Medical School ist eine <i>„Key opinion leader”</i> im Bereich der Gynäkologie. Die Wissenschaftlerin schlug eine kleine Veränderung im Manuskript vor und erklärte sich per E-Mail mit dem Inhalt und ihrer Autorschaft einverstanden. Der Artikel erschien daraufhin 2005 nach „Peer review” im Journal of Reproductive Medicine unter ihrem Namen (2). In diesem Review wird die HRT als Goldstandard der Therapie postmenopausaler Hitzewallungen bezeichnet. DesignWrite erhielt für diesen Artikel 25.000 US-$ von Wyeth. Beim Prozess konnte nachgewiesen werden, dass DesignWrite zwischen 1997 und 2003 für Wyeth weitere 50 Originalartikel, über 50 Abstracts sowie Poster und Journal Supplements verfasst hat. Diese erschienen in renommierten Zeitschriften, darunter The American Journal of Obstetrics and Gynecology oder The International Journal of Cardiology. Die Herausgeber wurden nie über die wahre Urheberschaft der Artikel informiert.</p>
<p>Der Leistungsnachweis von DesignWrite – nicht nur bei den beiden oben genannten Arzneimitteln zur HRT &#8211; ist „beeindruckend” und konnte noch 2010 im Internet auf der Website der Firma nachgelesen werden (1). Über einen Zeitraum von 12 Jahren (1997-2009) plante, initiierte und/oder managte DesignWrite unter anderem Hunderte von Beratergremien („Advisory boards”), tausende Abstracts und Poster, etwa 500 Publikationen zu medizinischen Themen, mehr als 200 Satellitensymposien und mehr als 10.000 „Speakers’ bureau”-Programme. Heute gibt sich die Firma weniger auskunftsfreudig, vermutlich als Folge ihrer inzwischen publik gewordenen Aktivitäten und dem daraus resultierenden enormen Ausmaß der wissenschaftlichen Irreführung von Ärzten. Aber das Geschäft mit dem medizinischen <i>Ghostwriting</i>, einem wichtigen Bestandteil der Marketingstrategien von pU (vgl. 15), scheint nach wie vor sehr profitabel zu sein. Es gibt zwei internationale Fachgesellschaften für Publikationsplanungen mit jeweils über 1000 Mitgliedern: die „International Society for Medical Publication Professionals” (ISMPP; 3) und „The International Publication Planning Association” (TIPPA; 4). Sergio Sismondo von der Queens Universität in Ontario/Kanada war zu Gast auf deren Jahrestagungen. Er berichtete auf der diesjährigen Generalversammlung der International Society of Drug Bulletins (ISDB) in Vancouver, Kanada, dass sich die Verleger der großen medizinischen Zeitschriften hier die Klinke in die Hand gaben, um für Veröffentlichungen in ihren Journals zu werben (5, 6). So inserierten die „Annals of Internal Medicine” im Kongressband der ISMPP: „Give your advertising dollar the greatest impact” und das „New England Journal of Medicine”: „Location is everything, no matter what you’re selling”. Anscheinend sind also nicht nur die pU, sondern auch die großen Verlage Nutznießer des Ghostwriting. Diese finanzieren sich zu einem beträchtlichen Anteil mit den Anzeigen und Einnahmen für Sonderdrucke durch pU, profitieren aber auch von einer Steigerung des Impact-Faktors ihrer Zeitschriften durch Publikation großer, von pU gesponserter, häufig auch geschriebener Artikel (10, 11).</p>
<p>Ghostwriting ist generell sehr schwer nachzuweisen. Oft finden sich Hinweise im Kleingedruckten oder in den Aussagen bzw. im Stil der Publikation. Letztlich liefern aber nur Gerichtsprozesse klare Beweise. Mittlerweile wurde Ghostwriting unter anderem für Gabapentin, Rofecoxib und besonders in den Publikationen zu Antidepressiva (z.B. Paroxetin, Sertralin) nachgewiesen (12). Zu Sertralin finden sich 85 Artikel in begutachteten Fachzeitschriften und zu Rofecoxib 96 Artikel. Es besteht der Verdacht, dass viele dieser Artikel nicht von den auf der Publikation angegebenen Autoren ursprünglich verfasst wurden und dass Ghostwriting in der medizinischen Literatur, vor allem bei den von der Industrie initiierten Studien, weit verbreitet ist (7, 13, 14).</p>
<p>Von pU beauftragtes Ghostwriting ist jedoch nur eine Facette eines insgesamt für die Öffentlichkeit undurchsichtigen Publikationsplans – besonders vor und unmittelbar nach Zulassung eines neuen Arzneimittels. Hierunter versteht man den meist streng geheimen, sorgfältig geplanten und gesteuerten Informationsprozess bis zur Markteinführung eines neuen Arzneimittels, der auch als Ghost management bezeichnet wird (16, 17). Dieser Prozess wird von großen Teams, überwiegend mit Experten aus dem Bereich Marketing, bei den pU festgelegt. Die Publikationen zu einem neuen Arzneimittel beginnen in der Regel mit „Pre-Launch”-Veröffentlichungen. Sie verfolgen das Ziel, viele Monate vor der Markteinführung die Aufmerksamkeit auf einen neuen, angeblich „innovativen” Wirkstoff zu lenken und dadurch Bedarf zu entfachen. Angesehene Wissenschaftler mit engen Kontakten zu pU (Key opinion leaders) berichten über ein bestimmtes Problem und deklarieren dringenden Handlungsbedarf (Zitat einer Werbeagentur: „Building your brand before its birth”). Für einige Arzneimittel sollen in der Vergangenheit bis zu 15% aller Werbeaufwendungen in dieser Pre-Launch-Phase ausgegeben worden sein. Im weiteren Verlauf werden dann vorwiegend Ergebnisse der Phase-II/-III-Studien zum neuen Arzneimittel publiziert und nach der Zulassung schließlich Sekundäranalysen, Metaanalysen und Reviews bestellt, die häufig von sehr gut bezahlten „fremden Federn” verfasst werden. Alles in allem entsteht der Eindruck, dass viele medizinische Fachartikel heute mehr den Gesetzen der Werbung als denen der Wissenschaft gehorchen und deshalb auch ärztliche Entscheidungen über die medikamentöse Therapie häufiger auf Marketing- als auf Evidenz-basierter Medizin beruhen (12).</p>
<p>Es wird sicher nicht ausreichen, an pU, Herausgeber medizinischer Fachzeitschriften und Autoren zu appellieren, das weiterhin intensiv praktizierte Ghost management oder Ghostwriting rasch zu beenden. Zwei im Jahr 2011 abgehaltene Workshops haben sich deshalb diesem wichtigen Thema gewidmet und verschiedene Gegenmittel gegen diese Art wissenschaftlicher Irreführung vorgeschlagen (18). Hierzu zählen rechtliche Schritte sowie Sanktionen bei bewusster Täuschung gegen pU, aber auch „Ghost authors” und „Guest authors” – d.h. Autoren, die wesentliche Abschnitte einer Publikation verfassen, ohne genannt zu werden, oder aber ehrenhalber als Autoren auf der Publikation erscheinen, obwohl sie die heute geltenden Anforderungen an eine Autorschaft nicht erfüllen (19). Darüber hinaus wurde eine gründliche Revision der aktuellen Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) diskutiert, die unter anderem vorsehen sollte, dass von pU beauftragte professionelle Verfasser medizinischer Artikel auch als Autoren genannt werden. Wenige medizinische Fachzeitschriften (z.B. Neurology) haben inzwischen begonnen, die Transparenz hinsichtlich der Autorenschaft zu verbessern und dadurch dem Ziel einer größeren Seriosität wissenschaftlicher Publikationen näherzukommen (20).</p>
<p><b>Literatur</b></p>
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</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Arzneimittel," target="_self">Arzneimittel,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Autoren," target="_self">Autoren,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=COX-2-Hemmer," target="_self">COX-2-Hemmer,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Coxibe," target="_self">Coxibe,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=DesignWrite," target="_self">DesignWrite,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Gabapentin," target="_self">Gabapentin,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Ghost%20management," target="_self">Ghost management,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Ghostmanagement," target="_self">Ghostmanagement,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Ghostwriter," target="_self">Ghostwriter,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Hormonersatz-Therapie," target="_self">Hormonersatz-Therapie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=HRT," target="_self">HRT,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Information," target="_self">Information,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=International%20Society%20for%20Medical%20Publication%20Planning%20Association," target="_self">International Society for Medical Publication Planning Association,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=ISMPP," target="_self">ISMPP,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Key%20Opinion%20Leaders," target="_self">Key Opinion Leaders,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Klimakterium," target="_self">Klimakterium,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Marketing," target="_self">Marketing,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Medikamente," target="_self">Medikamente,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Menopause," target="_self">Menopause,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Paroxetin," target="_self">Paroxetin,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Pharmaindustrie," target="_self">Pharmaindustrie,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Pharmazeutische%20Unternehmer," 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<p><strong>Alle Artikel zum Schlagwort: Publikationen</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=79" target="_self">Neue Arzneimittel: Richtlinie der EMA zur Publikation klinischer Berichte – ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Transparenz</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=79" target="_self">2014, <b>48</b>, 79</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=56DB02" target="_self">Boehringer Ingelheim: 250 € für die Teilnahme an einem „Expertenseminar“</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=56DB02" target="_self">2014, <b>48</b>, 56DB02</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=56DB01" target="_self">Von Subgruppen und statistischen Assoziationen</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=56DB01" target="_self">2014, <b>48</b>, 56DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32DB01" target="_self">Verordnung über klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln – ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Transparenz bei klinischen Studien</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32DB01" target="_self">2014, <b>48</b>, 32DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30a" target="_self">Dabigatran: Publikation zu Messungen von Blutkonzentrationen manipuliert</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=30a" target="_self">2014, <b>48</b>, 30a</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=71" target="_self">Wem gehört unser Wissen – und was kostet es?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=71" target="_self">2012, <b>46</b>, 71</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=59" target="_self">Wissenschaftliche Irreführung durch Publikationsplanung (Ghost management) und Ghostwriting</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2012&amp;S=59" target="_self">2012, <b>46</b>, 59</a></p>
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<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Informationsmaterialien zu Nebenwirkungen – wenig hilfreich?</title>
		<link>https://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/informationsmaterialien-zu-nebenwirkungen-wenig-hilfreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[henk-amb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 09:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[UAW]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Unerwünschte Arzneimittelwirkungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/?p=2927</guid>

					<description><![CDATA[<p>AMB 2015, 49, 08DB01 Informationsmaterialien zu Nebenwirkungen – wenig hilfreich? Fazit: In Informationsmaterialen zu Nebenwirkungen von Arzneimitteln finden sich übermäßig viele Angaben, die teilweise inkonsistent sind, häufig schlecht präsentiert werden und darüber hinaus oft Befindlichkeitsstörungen im täglichen Leben entsprechen &#8211; dies ergab eine Untersuchung von 136 Informationen zu Nebenwirkungen aus fünf Quellen zu 15 häufig verschriebenen Arzneimitteln. Unpräzise, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AMB 2015, <strong>49</strong>, 08DB01</p>
<h2>Informationsmaterialien zu Nebenwirkungen – wenig hilfreich?</h2>
<p><strong>Fazit:</strong> In Informationsmaterialen zu Nebenwirkungen von Arzneimitteln finden sich übermäßig viele Angaben, die teilweise inkonsistent sind, häufig schlecht präsentiert werden und darüber hinaus oft Befindlichkeitsstörungen im täglichen Leben entsprechen &#8211; dies ergab eine Untersuchung von 136 Informationen zu Nebenwirkungen aus fünf Quellen zu 15 häufig verschriebenen Arzneimitteln. Unpräzise, unvollständige und verwirrende Informationen zu Nebenwirkungen können den Erfolg einer Therapie mindern. Wo immer möglich, sollten Prinzipien und Kriterien der evidenzbasierten Medizin auch in Informationen zur Arzneimittelsicherheit angewendet werden. <a href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=08DB01" target="_blank"><strong>Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern &#8211;&gt;</strong></a></p>
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<p><b>Schlagworte zum Artikel:</b></p>
<p><a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Nebenwirkungen," target="_self">Nebenwirkungen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=UAW," target="_self">UAW,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Unerw%C3%BCnschte%20Arzneimittelereignisse," target="_self">Unerwünschte Arzneimittelereignisse,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Unerw%C3%BCnschte%20Arzneimittelwirkungen," target="_self">Unerwünschte Arzneimittelwirkungen,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Arzneimittel," target="_self">Arzneimittel,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Medikamente," target="_self">Medikamente,</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Schlagwort.aspx?S=Information," target="_self">Information,</a></p>
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<p><strong>Aktuelle Artikel zum Schlagwort: Nebenwirkungen</strong></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=08DB01" target="_self">Informationsmaterialien zu Nebenwirkungen – wenig hilfreich?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&amp;S=08DB01" target="_self">2015, <b>49</b>, 08DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=95" target="_self">Erneute Warnung vor Hypokalziämien unter Denosumab</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=95" target="_self">2014, <b>48</b>, 95</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=78a" target="_self">Höhere Inzidenz von Vorhofflimmern unter NSAID?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=78a" target="_self">2014, <b>48</b>, 78a</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=49" target="_self">Depression und Suizidalität als unerwünschte Arzneimittelwirkung</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=49" target="_self">2014, <b>48</b>, 49</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=46" target="_self">Bei asymptomatischer Hyperurikämie wird zu häufig Allopurinol verordnet</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=46" target="_self">2014, <b>48</b>, 46</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=39" target="_self">Widerruf der Zulassung bestimmter Metoclopramid-haltiger Zubereitungen</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=39" target="_self">2014, <b>48</b>, 39</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32DB01" target="_self">Verordnung über klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln – ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Transparenz bei klinischen Studien</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=32DB01" target="_self">2014, <b>48</b>, 32DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=08DB01" target="_self">Statine senken das Cholesterin … und auch die Fitness?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=08DB01" target="_self">2014, <b>48</b>, 08DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=08" target="_self">Leserbrief: Patienten berichten über ihre Krankheitserfahrungen</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2014&amp;S=08" target="_self">2014, <b>48</b>, 08</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=91" target="_self">Zum Sicherheitsprofil der Statine</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=91" target="_self">2013, <b>47</b>, 91</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=88DB01" target="_self">Die Perspektive der Patienten als Teil der evidenzbasierten Medizin</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=88DB01" target="_self">2013, <b>47</b>, 88DB01</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=80" target="_self">Metoclopramid – nur kurzzeitig und in kleiner Dosis</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=80" target="_self">2013, <b>47</b>, 80</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=74" target="_self">Dabigatran zur Antikoagulation bei mechanischen Herzklappen ungeeignet</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=74" target="_self">2013, <b>47</b>, 74</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=16" target="_self">Mit Margarine Cholesterinwerte ohne unerwünschte Wirkungen senken?</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=16" target="_self">2013, <b>47</b>, 16</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=13a" target="_self">Dabigatran kontraindiziert bei mechanischem Herzklappen-Ersatz</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=13a" target="_self">2013, <b>47</b>, 13a</a></p>
<p><a class="link1" style="font-weight: bold; color: black;" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=08DB01" target="_self">Leserbrief: Unerwünschte Arzneimittelereignisse kurz nach Entlassung aus dem Krankenhaus</a> <a class="link" href="http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2013&amp;S=08DB01" target="_self">2013, <b>47</b>, 08DB01</a></p>
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<p><strong>Verlässliche Daten zu Arzneimitteln</strong></p>
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