Zusammenfassung : ie medikamentöse Therapie der Osteoporose ist im Wandel, insbesondere bei Personen mit osteoporotischen Fragilitätsfrakturen und hohem bzw. sehr hohem Frakturrisiko. Treiber dieser Entwicklung sind die sog. osteoanabolen Wirkstoffe, sowie aktualisierte Leitlinienempfehlungen, die zunehmend auf eine risikoadaptierte Sequenztherapie mit Osteoanabolika und Antiresorptiva setzen. Osteoanabolika stimulieren den Knochenanbau und erhöhen die Knochendichte an den Lendenwirbelkörpern um 10-15%. Derzeit sind in Deutschland und Österreich drei Osteoanabolika zur Behandlung der Osteoporose zugelassen: Teriparatid, Abaloparatid und Romosozumab. Nach Abschluss der Behandlung mit einem Osteoanabolikum soll ohne Verzögerung eine antiresorptive Therapie angeschlossen werden, in aller Regel mit einem Bisphosphonat oder dem RANKL-Inhibitor Denosumab. Anderenfalls würden die Behandlungseffekte mit unterschiedlicher Geschwindigkeit wieder verlorengehen. Die optimale Sequenz und Dauer der Behandlung ist noch nicht durch ausreichend lange randomisierte Studien geklärt. Insbesondere ist unklar, welche Sequenztherapie in welcher Risikokonstellation den größten klinischen Nutzen bringt, ob und unter welchen Bedingungen die Sequenzen zu weiterem Nutzen wiederholt werden können und ob Osteoanabolika bei erneuter Anwendung gleich stark wirken wie zuvor. Weiterhin fehlen Daten für klinisch relevante Subgruppen sowie gute gesundheitsökonomische Analysen. Entsprechend sind die Leitlinien in ihren Empfehlungen nicht einheitlich…..bitte Artikel abonnieren
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