Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist in den letzten 8 Jahren um 13% gesunken, von 20.249 auf 17.571. Im Jahr 2023 schlossen 559 Apotheken, und nur 62 eröffneten neu [1]. Hält dieses „Apothekensterben“ an, ist mit negativen Auswirkungen auf die wohnortnahe Gesundheitsversorgung zu rechnen.
Derzeit beträgt die Apothekendichte in Deutschland 21 pro 100.000 Einwohner und liegt damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 32. In Österreich ist dieser Wert noch niedriger, aber seit Jahren stabil (16/100.000). Dort gibt es auch eine Besonderheit: Rund 790 Hausärztinnen und -ärzte führen eine sog. „Hausapotheke“, d.h. sie kaufen Medikamente im Großhandel und geben sie an ihre Patienten ab. Die bezahlen in der Ordination die Rezeptgebühr und die Ärzte rechnen mit den Krankenkassen ab. Diese Konstruktion war ursprünglich dafür gedacht, strukturschwache Regionen besser mit Medikamenten zu versorgen…….bitte Artikel abonnieren
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