Jg. 57, S. 89; Ausgabe 12 / 2023
Zusammenfassung : Die IgA-Nephropathie (IgAN, Morbus Berger) ist die häufigste primäre Glomerulonephritis. Sie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich IgA-haltige Immunkomplexe im glomerulären Mesangium ablagern und dort zu degenerativen Prozessen führen. Der klinische Verlauf ist sehr variabel. Bei 20-30% der Patienten mit größerer Proteinurie und/oder eingeschränkter Nierenfunktion bei Diagnosestellung entwickelt sich innerhalb von 20 Jahren eine „terminale“ Niereninsuffizienz.
Die medikamentöse Basisbehandlung besteht aus einer guten Blutdruckeinstellung und der Einnahme einer maximal tolerierten Dosis eines Hemmstoffs des Renin-Angiotensin-Systems. Wahrscheinlich werden auch die SGLT2-Hemmer künftig eine größere therapeutische Rolle spielen. Versuche, die IgAN systemisch immunsuppressiv zu behandeln, haben eine ungünstige Nutzen-Risiko-Relation gezeigt und sind allenfalls eine „Rescue“-Therapie bei raschem Funktionsverlust der Nieren. ….bitte Artikel abonnieren
Alle Artikel zum Schlagwort:
Budesonid, Glomeruläre Filtrationsrate, Glomerulonephritis, IgA-Nephropathie, Nefecon, NefIgArd-Studie, Niereninsuffizienz, PROTECT-Studie, Proteinurie, Sparsentan
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.
Verlässliche Daten zu ArzneimittelnDER ARZNEIMITTELBRIEF informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.


