Neues zum kryptogenen Schlaganfall bei persistierendem Foramen ovale

 AMB 2017, 51, 73 

Neues zum kryptogenen Schlaganfall bei persistierendem Foramen ovale

Zusammenfassung: Bei jüngeren Patienten (< 60 Jahre) mit kryptogenem Schlaganfall und persistierendem Foramen ovale (PFO) mit hohem Risiko (Risiko-PFO: großer Shunt und/oder bedeutsames Vorhofseptum-Aneurysma) sollte künftig das PFO zur Prophylaxe weiterer Schlaganfälle interventionell verschlossen werden. Nach diesem Eingriff treten weniger Rezidivinsulte auf als unter einer Prophylaxe mit einem Hemmer der Thrombozytenfunktion, wie sie derzeit noch empfohlen wird. Die kardiale Intervention hat in erfahrenen Händen eine akzeptable Komplikationsrate und scheint auch im Langzeitverlauf sicher zu sein. Bei PFO mit niedrigem Risiko – also ohne die genannten Charakteristika – oder bei Kontraindikationen gegen einen interventionellen PFO-Verschluss sollte weiterhin eine Rezidivprophylaxe mit einem Hemmer der Thrombozytenfunktion erfolgen. Bei diesen Patienten hat eine orale Antikoagulation wahrscheinlich eine ungünstige Nutzen-Risiko-Relation. Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>

 

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