Rivaroxaban ist keine Option zur Behandlung von Patienten bei unklarer Emboliequelle

AMB 2018, 52, 47 

Rivaroxaban ist keine Option zur Behandlung von Patienten nach ischämischem Schlaganfall bei unklarer Emboliequelle

Fazit: In einer aktuellen Studie fanden sich bei Patienten mit Embolic Stroke of Undetermined Source (ESUS), einer Untergruppe der kryptogenen Schlaganfälle, unter Rivaroxaban im Vergleich zu ASS häufiger schwere Blutungen und kein Vorteil hinsichtlich Schlaganfallrezidiven. Die Studie wurde deshalb nach einer geplanten Zwischenanalyse vorzeitig abgebrochen. Rivaroxaban darf bei diesen Patienten daher nicht eingesetzt werden. Sie sollten weiter einen Thrombozytenfunktionshemmer erhalten.Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>

 

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