Schlagwort: Anticholinergika

Demenz bei Patienten mit M. Parkinson: Kombination von Antidementiva und Anticholinergika ungünstige Blutungen

AMB 2018, 52, 94  Demenz bei Patienten mit M. Parkinson: Kombination von Antidementiva und Anticholinergika ungünstige Blutungen Fazit:Untersuchungen aus den USA zeigen, dass bei Parkinson-Patienten mit Demenz überwiegend nicht so behandelt wird, wie es z.B. die deutsche Leitlinie empfiehlt. Es werden bevorzugt der Acetylcholinesterase-Hemmer Donepezil und der NDMA-Antagonist Memantin (jeweils keine Evidenz) verordnet. Rivastigmin, das […]

Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung anhand der GOLD-Klassifikation 2017

 AMB 2017, 51, 49  Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung anhand der GOLD-Klassifikation 2017 Zusammenfassung: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD = Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine Erkrankung mit stark zunehmender Inzidenz. Sie wird am häufigsten durch schädliche Partikel und Gase, vorwiegend Tabakrauch, verursacht. Leitsymptom ist die Dyspnoe durch bronchiale Obstruktion. Im aktuellen GOLD-Report (Global Initiative […]

Überaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A

AMB 2013, 47, 06 Überaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A Es gibt Schätzungen wonach bis zu 20% älterer Menschen unter einer überaktiven Blase leiden (1). Die Definition umfasst die folgenden, individuell mehr oder weniger stark ausgeprägten Symptome (2): Pollakisurie (≥ 8 Miktionen/24 h bei einer Harnmenge bis 2,8 l/24 h), imperativer Harndrang (plötzlich und […]

Überaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A

AMB 2013, 47, 06   Überaktive Blase: orale Anticholinergika versus injiziertes Onabotulinumtoxin A Fazit: Eine überaktive Blase mit Dranginkontinenz kann bei Frauen durch zystoskopisch gesteuerte, einmalige Injektion von Botox in den Detrusormuskel über einen Zeitraum von sechs Monaten ähnlich gebessert werden wie mit einer oralen …  Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>   Schlagworte zum Artikel: ABC-Studie, Anticholinergika, Blasenschwäche, Blasenüberaktivität, Botulinumtoxin, Dranginkontinenz, NOBLE-Studie, Onabotulinumtoxin […]

Blasenschwäche: Nutzen Anticholinergika?

Eine Überaktivität der Harnblase kann sich mit starkem Harndrang, häufigem Wasserlassen (> siebenmal/d), Dranginkontinenz und Nykturie äußern. Objektiv ist bei der urodynamischen Messung die Blasenkapazität vermindert, und es fehlt die Unterdrückbarkeit der Detrusorkontraktion. Von einer idiopathischen Blasenüberaktivität spricht man, wenn keine neurologische Erkrankung (z.B. Multiple Sklerose) zu Grunde liegt. Es gibt Schätzungen, wonach 16% aller […]

Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

Teil 1: Pharmakotherapie Zusammenfassung: Die Pharmakotherapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) orientiert sich am klinischen Schweregrad und erfolgt nach einem Stufenschema. Kurz- und langwirksame Beta2-Mimetika, Anticholinergika und Theophyllin sind die primär anzuwendenden Bronchodilatatoren. Inhalative Glukokortikosteroide haben nur bei Patienten mit höhergradig eingeschränkter Lungenfunktion einen Langzeiteffekt. Systemisch werden Steroide nur bei Exazerbationen und dann maximal zwei Wochen […]

Leserbrief: Bornaprin und Sport

Frage von Dr. R.B. aus Bremen: >> Kann es unter Gabe eines Anticholinergikums (Bornaprin 4 mg) zu merkenswerter Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit beim Ausdauertrainierten kommen? > Bornaprin (Sormodren) gehört zu den Anticholinergika und hat eine Antimuskarinwirkung. Anwendungsgebiete sind laut Roter Liste 1998 (7): Parkinson-Syndrom, insbesondere zur Beeinflussung des Rigors und des Tremors, medikamentös bedingte extrapyramidale […]