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Schlagwort: CSE-Hemmer Diabetes mellitus Typ 2

Unter hoch dosierten Statinen ist neu entdeckter Diabetes mellitus Typ 2 häufiger als unter niedrig dosierten

AMB 2011, 45, 52a   Unter hoch dosierten Statinen ist neu entdeckter Diabetes mellitus Typ 2 häufiger als unter niedrig dosierten   Im vorigen Jahr haben wir über eine etwas erhöhte Inzidenz von neu diagnostiziertem Diabetes mellitus (DM) berichtet bei Patienten im Alter über 60 Jahre, die mit Statinen behandelt werden, im Vergleich mit Plazebo (1). […]

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Unkomplizierte bakterielle Zystitis bei Frauen: erste Vergleichsstudie zur Wirksamkeit von vier kurzen antibiotischen Therapieregimen [CME]
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Jg. 60, S. 49; Ausgabe 07 / 2026

Zusammenfassung : Bei Frauen mit unkomplizierten unteren Harnwegsinfektionen war in einem aktuellen direkten Vergleich von vier gängigen antibiotischen Therapieregimen (SCOUT-Studie) Nitrofurantoin am besten wirksam (dreimal täglich 100 mg für 5 Tage). Die Heilungsrate nach 7 Tagen betrug 74%. Die Heilungsraten mit Pivmecillinam (400 mg dreimal täglich für 3 Tage) bzw. Fosfomycin (zweimal 3 g im Abstand von 24 Std.) lagen bei 70% bzw. 67%. Fosfomycin in Einmaldosis von 3 g war mit 59% am wenigsten wirksam. Alle Therapieregime waren grundsätzlich sicher. Die Einmaldosierung von Fosfomycin als Leitlinien-gerechte Erstlinientherapie ...

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Jg. 60, S. 51; Ausgabe 07 / 2026

Fazit : In einer offenen, randomisierten Studie aus Südkorea wurden bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten – überwiegend nach einem klinischen Ereignis – zwei Zielwerte für das LDL-Cholesterin gegeneinander getestet: < 55 mg/d (1,4 mmol/l) vs. < 70 mg/dl (1,8 mmol/l). Der primäre kombinierte Endpunkt (verschiedene atherosklerotische Ereignisse) wurde nach 3 Jahren mit dem niedrigeren Zielwert signifikant seltener erreicht. Die absolute Risikoreduktion beträgt 3,1% und die „Number Needed to Treat“ 32 über die Behandlungsdauer von 3 Jahren. Die kardiovaskuläre Mortalität wurde nicht gesenkt. Das Studienergebnis stützt die Empfehlungen für die Cholesterin-Zielwerte in der Sekundärprävention. Eine ...

Zur medikamentösen Behandlung des posturalen orthostatischen Tachykardiesyndroms [CME]
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Jg. 60, S. 53; Ausgabe 07 / 2026

Fazit : Die Behandlung des posturalen orthostatischen Tachykardiesyndroms ist symptomatisch und umfasst erhöhte Flüssigkeits- und Salzzufuhr sowie Ausdauer- und Krafttraining. Medikamente können unterstützend eingesetzt werden. In einer kleinen Studie mit 40 Frauen wurde nun doppelblind Ivabradin und Propanolol mit Placebo in einer sequenziellen „Cross-over“-Studie verglichen. Dabei zeigten sich für beide Arzneistoffe Vorteile bei den hämodynamischen Parametern, der Kontrolle von Symptomen und den Präferenzen der Patientinnen. Die Lebensqualität wurde nicht verbessert, zumindest nicht während der 4-wöchigen Behandlungssequenzen....bitte Artikel abonnieren

 

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Langzeittherapie mit Betablockern bei Patienten nach Herzinfarkt mit moderat eingeschränkter Pumpfunktion auf dem Prüfstand [CME]
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Jg. 60, S. 54; Ausgabe 07 / 2026

Fazit : Nach den Ergebnissen der offenen, kontrollierten Nichtunterlegenheitsstudie SMART-DECISION aus Südkorea kann bei stabilen, symptomfreien Patienten nach akutem Myokardinfarkt mit gelungener Revaskularisation und normaler oder gering eingeschränkter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF) sowie einer über mehr als ein Jahr fortgeführten Betablocker(BB)-Therapie nach kritischer Nutzen-Risiko-Abwägung der BB ggf. abgesetzt werden. Für asymptomatische Patienten mit einer LVEF > 50% (HFpEF) ohne zusätzliche Indikation für einen BB ist das Absetzen sicher. Nicht abgesetzt werden sollte der BB bei deutlich eingeschränkter Pumpfunktion (reduced = HFrEF; LVEF < 40%), bei ausgeprägter kardiovaskulärer Komorbidität und tachykarden Rhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern). ...

Clostridioides-difficile-Infektion – eine neue Therapiestrategie in Sicht?
Clostridioides-difficile-Infektion – eine neue Therapiestrategie in Sicht?

Jg. 60, S. 55; Ausgabe 07 / 2026

Fazit : In einer kleinen Phase-II-Studie wurde ein neuer Hemmstoff der bakteriellen Proteinsynthese (CRS3123) bei Erkrankung durch Clostridioides-difficile-Infektion (CDI) getestet. Beide verwendeten Dosierungen wurden als sicher und gut verträglich eingestuft. Die Wirksamkeit war ähnlich wie die von Vancomycin, jedoch gab es weniger CDI-Rückfälle. Die Daten stützen die weitere Entwicklung von CRS3123 als mögliche Therapie bei CDI. Sollten sich die Ergebnisse in größeren klinischen Phase-III-Studien bestätigen, wäre der neue Arzneistoff ein dringend benötigter therapeutischer Fortschritt im klinischen Alltag.....bitte Artikel abonnieren

 

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Auswirkungen von Lieferengpässen bei Arzneimitteln auf ärztliche Behandlungen
Auswirkungen von Lieferengpässen bei Arzneimitteln auf ärztliche Behandlungen

Jg. 60, S. 56DB01; Ausgabe 07 / 2026

Fazit : Lieferengpässe bei Arzneistoffen sind seit Jahren ein erhebliches Versorgungsproblem. Die Auswirkungen auf die Therapiequalität, die Therapiesicherheit und die Versorgungsökonomie sind medizinisch bedeutsam und können nur grob eingeschätzt werden. Umfragen bei Ärztinnen und Ärzten zeigen unterschiedlich starke Einschränkungen bei verschiedenen Fach- und Patientengruppen sowie Regionen. Die Lieferengpässe führen zu zeitintensiven Umsteuerungen und teils riskanten Substitutionen von Arzneimitteln. Obwohl die Problematik seit nunmehr zwei Jahrzehnten besteht, fehlen weiter aussagekräftige Erfassungssysteme, strukturierte Gegenmaßnahmen und verlässliche Lieferketten....bitte Artikel abonnieren

 

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