Zusammenfassung : Patienten mit Vorhofflimmern, die trotz eines korrekt eingenommenen oralen Antikoagulans einen ischämischen Schlaganfall erleiden (Durchbruch-Schlaganfall = „Breakthrough stroke“), haben ein hohes Rezidivrisiko. Es gibt mehrere Ursachen für Durchbruch-Schlaganfälle: eine unterdosierte bzw. unzureichende Antikoagulation, andere Schlaganfallursachen als das Vorhofflimmern und ein echtes Therapieversagen. Zunächst muss geklärt werden, ob die Therapie eingehalten oder die antikoagulatorische Therapie absichtlich oder akzidentell unterbrochen wurde. Die Abklärung ist wichtig, denn Patienten mit mindestens einer potenziellen Ursache hatten in einer Studie ein mehr als doppelt so hohes Risiko für einen erneuten ischämischen Schlaganfall innerhalb von 90 Tagen wie Patienten ohne identifizierbare Ursache. Mit den kürzlich vorgestellten AF-BREACH-Kriterien (s. Tab. 1) soll eine einheitliche Definition des Durchbruch-Schlaganfalls erreicht und auf dieser Basis ein Leitfaden zur Abklärung der Ursachen erstellt werden….bitte Artikel abonnieren

 

 

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