Leserbrief: SGLT2-Hemmer: Amputationen bei Behandlung mit Canagliflozin bzw. Empagliflozin

AMB 2017, 51, 96 

Leserbrief: SGLT2-Hemmer: Amputationen bei Behandlung mit Canagliflozin bzw. Empagliflozin

Fazit: In unserer Oktoberausgabe (1) hatten wir bei Besprechung der Nebenwirkungen von SGLT2-Hemmern zur Behandlung des Diabetes Typ 2 geschrieben: „Auch Amputationen im Bereich der unteren Extremität waren bei Anwendung dieser Antidiabetika etwas häufiger notwendig als mit Vergleichstherapien“ und uns dabei auf die Ergebnisse der CANVAS-Studie zum SGLT2-Hemmer Canagliflozin bezogen (2). Der pharmazeutische Unternehmer Boehringer Ingelheim teilt uns nun mit (3), dass dieses Risiko bei Anwendung von Empagliflozin (10 mg/d bzw. 25 mg/d) mit einer Hazard ratio von 0,96 bzw. 1,04 nicht höher ist als bei Plazebo. Die Ergebnisse dieser systematischen Literaturübersicht zeigen, dass in der Langzeittherapie von CNTS mit opioidhaltigen Analgetika verschiedene Maßnahmen unterstützend wirksam sein können, die Dosis zu reduzieren oder die Therapie ganz zu beenden. Das Ausschleichen der Therapie kann die Schmerzen, die schmerzbezogenen Funktionen und die Lebensqualität bessern – eine hilfreiche Information für das Patientengespräch. Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>

 

 

Alle Artikel zum Schlagwort: Canagliflozin,

Leserbrief: SGLT2-Hemmer: Amputationen bei Behandlung mit Canagliflozin bzw. Empagliflozin 2017, 51, 96
Effekte von Liraglutid und SGLT2-Inhibitoren auf kardiovaskuläre und renale Folgeerkrankungen bei Typ-2-Diabetikern 2017, 51, 75
SGLT-2-Hemmer: Bereits über 2000 gemeldete „Fälle“ mit Azidosen 2017, 51, 07a
Plazeboeffekte in der Therapie des Typ-2-Diabetes 2016, 50, 65
Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel 2015, 49, 47
Beschlüsse des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln 2014, 48, 96

 

 

 

 

Verlässliche Daten zu Arzneimitteln

DER ARZNEIMITTELBRIEF informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.

DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.

GPSP_Banner_AMB_01_2013 2_Studi_Banner_AMB_NEU DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB Sie können den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren: