Jg. 60, S. 44; Ausgabe 06 / 2026
Fazit : Die Behandlung der atopischen Dermatitis hat sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt. Bei schweren Formen werden nun v.a. Immunmodulatoren eingesetzt, die „zielgerichteter“ in die extra- (Biologika) und intrazellulären (JAKi) inflammatorischen Signalwege eingreifen als die breiten Immunsuppressiva (Glukokortikosteroide, Ciclosporin u.a.). Bei solchen Eingriffen in die Signalwege des Immunsystems ist eine hohe Vigilanz hinsichtlich der Behandlungssicherheit zu fordern. Gerade wurde ein klinisches Studienprogramm mit einem neuen Wirkstoff zur Blockade des „OX40L-pathways“, der an der Ausbildung des immunologischen Gedächtnisses beteiligt ist, komplett eingestellt, weil es Hinweise gab, dass Malignome mit viralen oder immunbezogenen Verknüpfungen gefördert werden…..bitte Artikel abonnieren
Alle Artikel zum Schlagwort:
Atopische Dermatitis, Atopisches Ekzem, Nebenwirkungen, Neurodermitis, Rocatinlimab, ROCKET-HORIZON-Studie, ROCKET-IGNITE-Studie
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.
Verlässliche Daten zu ArzneimittelnDER ARZNEIMITTELBRIEF informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.
DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.


