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AMB 2017, 51, 94 Nochmals antikoagulatorische Tripel-Therapie: RE-DUAL-PCI-Studie – eine vergebene Chance Fazit: Die duale antithrombotische Therapie (orales Antikoagulans plus einfache Hemmung der Thrombozytenfunktion) hat bei Patienten mit Vorhofflimmern und neuimplantiertem koronarem Stent eine günstigere Nutzen-Risiko-Relation als die klassische Dreifach-Therapie (orales Antikoagulans plus doppelte Hemmung der Thrombozytenfunktion). Eine Überlegenheit der NOAK gegenüber Vitamin-K-Antagonisten lässt […]
AMB 2017, 51, 85 Vorhofflimmern: Dauerhafte Antikoagulation nicht immer indiziert Fazit: Erstmalige und transiente Episoden von Vorhofflimmern, ausgelöst durch akute kardiale oder extrakardiale Ereignisse, sind im klinischen Alltag häufig. Zu Vor- und Nachteilen einer Antikoagulation in dieser Situation gibt es kaum Studiendaten. Eine retrospektive Kohortenstudie scheint nun zu bestätigen, dass diese Patienten a priori ein […]
AMB 2017, 51, 71b Leserbrief: Nochmals: Perioperatives Heparin-Bridging (Ergänzung und Korrektur) Antwort:>> Es herrscht auf dem Gebiet des Bridging tatsächlich sehr viel Unklarheit – und dies nicht erst seit der Einführung der neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK). Der von uns in Grundzügen zitierte Expertenkonsens des American College of Cardiology (ACC) gibt für die Behandlung von Patienten […]
AMB 2017, 51, 17 Koronarinterventionen bei Patienten mit Vorhofflimmern: Die Tripel-Therapie mit Antikoagulanzien im Wandel Zusammenfassung: In der PIONEER-AF-PCI-Studie wurden Blutungskomplikationen unter drei verschiedenen antithrombotischen Mehrfachtherapien nach Koronarintervention bei Patienten mit Vorhofflimmern verglichen. Neben einigen methodischen Einschränkungen – offenes Studiendesign, Gruppengröße lässt verlässliche Aussagen nur zur Häufigkeit von Blutungen zu, nicht dagegen zu Stent-Thrombosen und […]
AMB 2017, 51, 03 Neues zur oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern Fazit: Die Auswertung eines schwedischen Registers ergab, dass NOAK bei Patienten mit Vorhofflimmern im ersten Jahr nach Therapiebeginn hinsichtlich der Prävention von Schlaganfällen gleich effektiv wie VKA sind, jedoch hinsichtlich Blutungskomplikationen sicherer – auch wenn die INR-Einstellung bei den VKA-Patienten sehr gut ist. Ob diese […]
AMB 2016, 50, 64 Neue orale Antikoagulanzien zur Thromboseprophylaxe bei mechanischen Aortenklappen? Frage von Dr. W.S. aus Berlin: >> In zwei AMB-Artikeln aus dem Jahr 2013 (1) wurde berichtet, dass Dabigatran kontraindiziert sei bei mechanischem Herzklappenersatz. In der Fachinfo (Stand 5/15) ist die Verwendung bei Klappensatz überhaupt nicht erwähnt. Ist der Einsatz von direkten oralen […]
AMB 2016, 50, 13 Kann man den Ergebnissen der ROCKET-AF-Studie trauen? Fünf Jahre nach Veröffentlichung der Rocket-AF-Studie (1, 2), der wichtigsten und größten Phase-III-Studie zur Anwendung von Rivaroxaban bei Vorhofflimmern, kamen Zweifel an der internen Validität der Studie auf. Nach Angaben des British Medical Journal (BMJ; 3) wurde im Warfarin-Vergleichsarm ein unzuverlässiges Gerät zur INR-Messung verwendet (INRatio […]
AMB 2016, 50, 08 Leserbrief: Vitamin-K-Antagonisten und Gefäßverkalkungen Antwort: >> Die langjährige Einnahme eines VKA ist tatsächlich mit vermehrter Kalzifizierung von Gefäßen, Weichteilen und Herzklappen assoziiert. Dies ist seit Ende der 1990er Jahre bekannt, und es gibt sowohl pathophysiologische Erklärungen als auch Tiermodelle, die dies nahelegen (Übersicht bei 1). Jedoch gibt es bis heute keine […]