Leserbrief: Atorvastatin und Schwangerschaft

AMB 2017, 51, 08

Leserbrief: Atorvastatin und Schwangerschaft

Frage von Dr. M.S. aus F.: >> Ein Ende 50-jähriger Patient erhält bei LDL-Werten von 217 mg/dl ohne sonstige Risikofaktoren, aber mit an den Karotiden nachgewiesener Arteriosklerose eine Primärprophylaxe mit Atorvastatin (5 mg/d). Höhere Dosierungen führten zu Muskelschmerzen. Der Patient berichtet, dass die (zweite) Schwangerschaft seiner Frau wegen Verschwindens der Herztöne per Abrasio beendet werden musste. Eine erste Schwangerschaft vor vier Jahren verlief ohne Probleme. Zu dieser Zeit nahm der Ehemann keinen Cholesterin-Synthese-Enzym(CSE)-Hemmer ein. Ich fand keine Berichte, dass eine Erbgutschädigung der Spermien durch CSE-Hemmer möglich ist. Wäre es vorstellbar, dass via Sperma nennenswerte Mengen von Atorvastatin auf die Frau übertragen wurden? Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>

 

Schlagworte zum Artikel

Statine, Cholesterin, Cholesterinsynthese-Hemmer, CSE-Hemmer, HMG-CoA-Reduktase-Hemmer, Hypercholesterinämie, Lipidsenker, Atorvastatin, Schwangerschaft, Fetus, Fötus,

 

Alle Artikel zum Schlagwort: Atorvastatin,

Erstmals eine randomisierte Studie zu den Auswirkungen nach Absetzen von Statinen 2015, 49, 38

Statine sind bei Frauen und Männern kardiovaskulär gleich stark protektiv wirksam 2015, 49, 11

Statine senken das Cholesterin … und auch die Fitness? 2014, 48, 08DB01

Neue US-amerikanische Leitlinien zur Prävention kardiovaskulärer Krankheiten: Indikation für Statine stark ausgeweitet 2014, 48, 01

Zum Sicherheitsprofil der Statine 2013, 47, 91

Diagnostik und Arzneimitteltherapie unter dem „Gender“-Aspekt 2013, 47, 78

Statine scheinen das Risiko für Pankreatitis zu reduzieren 2012, 46, 86a

Statine für alle über 50 Jahre? 2012, 46, 65

Unter hoch dosierten Statinen ist neu entdeckter Diabetes mellitus Typ 2 häufiger als unter niedrig dosierten 2011, 45, 52a

Ist eine intensive Senkung des LDL-Cholesterins vorteilhaft? 2011, 45, 25

Statine in der kardiovaskulären Primärprävention – kein Nutzen bei niedrigem Risiko 2010, 44, 84

Arzneimittelinduzierte Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns 2010, 44, 81

Langzeiteinnahme von Statinen senkt das Risiko für Gallensteine und Cholecystektomie 2010, 44, 30

Leserbrief 2010, 44, 16

 

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