AMB 2018, 52, 09 Multiples Myelom: Das Zeitalter der Immuntherapie hat begonnen Zusammenfassung: Durch neue Strategien (z.B. Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von autologer Stammzelltransplantation) und eine Vielzahl neuer Wirkstoffe konnten im letzten Jahrzehnt deutliche Fortschritte erzielt werden in der medikamentösen Therapie des Multiplen Myeloms (MM). Eine weitere Verbesserung der Prognose – vor allem bei Patienten mit refraktärem […]
AMB 2013, 48, 05 Neues onkologisches Arzneimittel: Pomalidomid zur Behandlung des rezidivierten oder refraktären Multiplen Myeloms Fazit: Pomalidomid ist eine weitere Therapieoption für Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplen Myelom (MM), die auf vorausgegangene Therapien mit Bortezomib und Lenalidomid nicht mehr angesprochen haben. Aufgrund der bei Orphan Drugs leider … Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern […]
Frage von Dr. O. aus Leverkusen: >> Gibt es Erfahrungen mit CC-5013 beim Plasmozytom? CC-5013 ist ein Analogon des Thalidomid (vgl. 1), das im Vergleich zu Thalidomid potenziell eine größere Fähigkeit zur Aktivierung immunmodulatorischer Wirkungen und zur Hemmung der Angiogenese besitzt (2, 3). In präklinischen Untersuchungen konnte gezeigt werden, daß CC-5013 die Anti-Myelom-Wirkung von Dexamethason […]
Die Hochdosistherapie (Chemotherapie ± Ganzkörperbestrahlung) gefolgt von autologer Blutstammzelltransplantation (ASCT) hat im Vergleich zur konventionellen Chemotherapie (z.B. mit Melphalan) zu einer deutlichen Verbesserung der Ansprechraten, des ereignisfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens bei Patienten mit Plasmozytom im Stadium II oder III geführt (vgl. AMB 1998, 32, 21a). Randomisierte Studien, die den Stellenwert unterschiedlicher Konditionierungsbehandlungen vor ASCT […]
Wir haben uns in diesem Jahr ausführlich an Beispielen aus der Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie mit kostenintensiven Arzneimitteln beschäftigt. (AMB 2002, 36, 25; 33 und 65). Diese Hauptartikel bezogen sich auf Vorträge eines von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) organisierten Themenschwerpunkts ”Arzneitherapien an der Obergrenze der finanziellen Belastbarkeit” anläßlich des 26. Interdisziplinären Forums der […]
Der Teil 2 dieser Übersicht, in der beispielhaft Rituximab und Folinsäure besprochen werden, und das gemeinsame Literaturverzeichnis von Teil 1 und Teil 2 erscheinen in der nächsten Ausgabe. Zusammenfassung: Die Kosten der innovativen Medikamente in der Hämatologie und Onkologie sind hoch. Es ist daher unbedingt erforderlich, daß sie nur bei Indikationen angewandt werden, die anerkannt […]
Im Mai dieses Jahres hat Janssen-Cilag in einem Brief unter dem wenig differenzierten Motto „All Chemo“ die Ärzte darüber informiert, daß Epoetin alfa (Erypo) vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Indikationserweiterung erhalten hat. Ab sofort kann Epoetin alfa verordnet werden „zur Behandlung der Anämie und Reduktion des Transfusionsbedarfes bei Erwachsenen mit soliden Tumoren, […]
Thalidomid, in den Jahren 1957-1961 in Deutschland als Schlafmittel angewendet und wegen seiner starken Teratogenität viel zu spät vom Markt genommen, erlebt derzeit aufgrund seiner immunmodulatorischen, antiinflammatorischen und antiangiogenen Wirksamkeit eine bemerkenswerte Renaissance. Die Substanz wurde inzwischen von der Food and Drug Administration (FDA) zur Behandlung des Erythema nodosum leprosum zugelassen. Die kürzlich von der […]
Die Übertragung allogener immunkompetenter T-Lymphozyten vom Spender ist für die Elimination der beim Empfänger nach vorausgegangener myeloablativer Chemo-/Radiotherapie verbliebenen residualen Leukämiezellen von entscheidender Bedeutung. Die Wirksamkeit dieses „Graft-versus-leukemia“(GVL)-Effekts wird verdeutlicht durch die signifikant besseren Ergebnisse der allogenen im Vergleich zur syngenen oder autologen Knochenmarktransplantation (KMT) und durch den erfolgreichen Einsatz der „Donor lymphocyte infusion“ (DLI), […]