Schlagwort: Ofloxacin

Ursachen und Behandlung der akuten und chronischen Reisediarrhö

AMB 2015, 49, 33 Ursachen und Behandlung der akuten und chronischen Reisediarrhö Fazit für die Praxis: Die wichtigste therapeutische Maßnahme bei infektiöser Diarrhö – unabhängig von der Ursache – ist die Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution. Bei Reiserückkehrern mit chronischer Diarrhö, bei denen Stuhluntersuchungen die Ursache nicht klären, sollte eine umfangreiche Diagnostik unter Einschluss endoskopischer Verfahren erfolgen. […]

Depression und Suizidalität als unerwünschte Arzneimittelwirkung

Depression und Suizidalität als unerwünschte Arzneimittelwirkung AMB 2014, 48, 49 Zusammenfassung: Ganz unterschiedliche Arzneimittel können als unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) depressive Störungen sowie Suizidideen und suizidale Handlungen auslösen, wobei depressive Störungen häufiger sind als Suizidideen und diese wiederum häufiger als suizidale Handlungen. Bei manchen Arzneimitteln ist dies eine zwar schwere, aber sehr seltene UAW, bei anderen kommt […]

Klinisch wichtige pharmakologische Interaktionen antimikrobieller Substanzen

Wir haben uns in diesem Jahr zweimal ausführlich mit bedeutsamen Arzneimittelinteraktionen beschäftigt: zunächst mit Wechselwirkungen häufig verwendeter Medikamente in der Kardiologie (AMB 2000, 34, 17), danach mit denen von Phytopharmaka (AMB 2000, 34, 43). Wir setzen diese Reihe fort mit klinisch wichtigen Wechselwirkungen antimikrobieller Substanzen. Antimikrobielle Medikamente (Antibiotika, Virostatika, Antimykotika, Tuberkulostatika) werden sehr häufig nicht […]

Akute, unkomplizierte Harnwegsinfektion der Frau: Kurzzeittherapie mit Ciprofloxacin, Ofloxacin oder Co-trimoxazol?

Etwa 10-20% sonst gesunder Frauen erkranken während ihres gesamten Lebens ein- oder mehrmals an Harnwegsinfektionen (1). Am häufigsten handelt es sich um sog. untere, unkomplizierte Harnwegsinfektionen, d.h. Zystitiden und Urethritiden mit Dysurie (Algurie, Strangurie) und Pollakisurie. Die häufigsten Erreger bei solchen ambulant erworbenen Infektionen sind E. coli (bis zu 90%), Staphylokokken (S. saprophyticus), Klebsiella pneumoniae, […]

Leserbrief: Zentralnervöse Nebenwirkungen von Chinolonen

Fragen von Dr. I. H.-B. aus Mainz: >> Wie häufig werden zentralnervöse Nebenwirkungen unter Chinolonen beobachtet? Sind oral verabreichte Chinolone bei schwerer Pseudomonas-aeruginosa-Pneumonie bei einem jungen Erwachsenen mit frühkindlichem Hirnschaden und zerebralem Anfallsleiden kontraindiziert, nachdem eine i.v. Therapie mit einem Cefalosporin und Aminoglykosid noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat? Falls vermehrt Krampfanfälle unter der […]