„Alternative Fakten“ zur Erklärung enttäuschend negativer Studienergebnisse?

AMB 2019, 53, 16DB02

Fazit: Ein ironischer Beitrag in der Weihnachtsausgabe des British Medical Journal beschäftigt sich mit häufig verwendeten alternativen Erklärungen in Expertenkommentaren zu unerwünschten negativen Studienergebnissen. Der ernste Hintergrund: Eine kritische Analyse wissenschaftlicher klinischer Daten ist wichtig und notwendig, sollte aber differenziert und unvoreingenommen sein – das gilt für negative Studienergebnisse ebenso wie für positive. Kommerzielle Interessen dürfen ebenso wenig zur Beliebigkeit verleiten wie so manche (berechtigte) Kritikpunkte an der evidenzbasierten Medizin oder deren Komplexität. In Zeiten weit verbreiteter Leugnung basaler wissenschaftlicher Erkenntnisse aufgrund „alternativer Fakten“ in manchen Medien und auf höchsten politischen Ebenen kann dies nicht genug gefordert werden…bitte Artikel abonnieren

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