Protonenpumpenhemmer zur Prävention gastrointestinaler Blutungen unter oralen Antikoagulanzien?

AMB 2019, 53, 22

Fazit: In einer retrospektiven Kohortenstudie bei Patienten unter oraler Antikoagulation mit Apixaban, Dabigatran, Rivaroxaban oder Warfarin war das Risiko für eine Hospitalisierung aufgrund einer oberen gastrointestinalen Blutung (GIB) am höchsten unter Rivaroxaban. Die zusätzliche Einnahme eines Protonenpumpenhemmers (PPI) war bei allen Antikoagulanzien mit einem niedrigeren Blutungsrisiko assoziiert. Das Ausmaß der Risikoreduktion war abhängig davon, ob und wie viele weitere Risikofaktoren für Blutungen bei den Patienten vorlagen. Die Auswahl des Antikoagulans sollte sich nach individuellen Merkmalen des Patienten richten. Eine Komedikation mit einem PPI zur Prävention von GIB unter oraler Antikoagulation sollte nur erwogen werden, wenn bei den Patienten weitere Risikofaktoren vorliegen, darunter früher aufgetretene gastroduodenale Ulzera oder Blutungen sowie beispielsweise eine begleitende Medikation mit nichtsteroidalen Antirheumatika oder Thrombozytenaggregationshemmern…bitte Artikel abonnieren

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