Schlagwort: QT-Zeit-Verlängerung

Kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Komplikationen bei onkologischen Therapien

AMB 2016, 50, 89 Kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Komplikationen bei onkologischen Therapien Zusammenfassung: Neben den bekannten toxischen Wirkungen von Anthrazyklinen und Trastuzumab auf die Funktion des linken Ventrikels werden in der Onkologie sowohl Medikamente als auch Radiotherapien angewendet, die Schäden an Herzklappen und Arterien (koronar, zerebral, peripher) und dem Myokard sowie thromboembolische Komplikationen verursachen können. Außer […]

Die Behandlung alter Menschen mit Antipsychotika und Antidepressiva ist mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert

AMB 2016, 50, 37 Die Behandlung alter Menschen mit Antipsychotika und Antidepressiva ist mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert Fazit: Die Einnahme von Psychopharmaka ist nach dieser Registerstudie bei alten Menschen mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert. Dabei erwiesen sich Antipsychotika als risikoreicher als Antidepressiva. Besonders Haloperidol war gefährlich, aber auch die neueren, atypischen Antipsychotika verdoppelten statistisch das […]

Neues onkologisches Arzneimittel: Vandetanib zur Behandlung des medullären Schilddrüsenkarzinoms

AMB 2012, 46, 50 Neues onkologisches Arzneimittel: Vandetanib zur Behandlung des medullären Schilddrüsenkarzinoms Schilddrüsenkarzinome sind die häufigsten bösartigen Erkrankungen des endokrinen Systems. Sie werden in verschiedene Typen eingeteilt. Am häufigsten sind mit 85%-95% gut differenzierte Tumoren (follikuläres oder papilläres Karzinom). Ungefähr 10-20% der Tumoren sind undifferenzierte (anaplastische) oder medulläre Karzinome, die mit einer schlechten Prognose […]

Verlängerung der QT-Zeit durch Hydroxyzin

AMB 2015, 49, 31b Verlängerung der QT-Zeit durch Hydroxyzin Das Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) warnt vor der Anwendung des Antihistaminikums Hydroxyzin (z.B. Atarax®; 1). Insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Risiko (s. Tab. 1) und bei zusätzlicher Therapie mit QT-Zeit-verlängernden Arzneimitteln (Übersicht bei 2) ist die Wahrscheinlichkeit für ein Long-QT-Syndrom mit Torsade-de-pointes-Tachykardien erhöht. […]

Neues onkologisches Arzneimittel: Vandetanib zur Behandlung des medullären Schilddrüsenkarzinoms

AMB 2012, 46, 50 Neues onkologisches Arzneimittel: Vandetanib zur Behandlung des medullären Schilddrüsenkarzinoms Schilddrüsenkarzinome sind die häufigsten bösartigen Erkrankungen des endokrinen Systems. Sie werden in verschiedene Typen eingeteilt. Am häufigsten sind mit 85%-95% gut differenzierte Tumoren (follikuläres oder papilläres Karzinom). Ungefähr 10-20% der Tumoren sind undifferenzierte (anaplastische) oder medulläre Karzinome, die mit einer schlechten Prognose […]

Unterschiede von Arzneimittelwirkungen und -therapie bei Frauen und Männern in der Kardiologie

AMB 2010, 44, 73 Unterschiede von Arzneimittelwirkungen und -therapie bei Frauen und Männern in der Kardiologie Zusammenfassung: Frauen haben meist eine geringere Körpermasse als Männer, eine andere Körperzusammensetzung, eine geringere renale Clearance und teilweise eine andere Metabolisierung von Arzneimitteln durch P450-Zytochrome und andere Enzymsysteme. In der Kardiologie müssen daher bei Frauen oft niedrigere Arzneimitteldosierungen gewählt […]

Wie warnt man Ärzte erfolgreich vor Arzneimittelrisiken?

AMB 2013, 47, 79   Wie warnt man Ärzte erfolgreich vor Arzneimittelrisiken? Fazit: Die Wirksamkeit der von regulatorischen Behörden und pharmazeutischen Unternehmern (pU) veröffentlichten Sicherheitswarnungen zu Arzneimitteln wurde in der Vergangenheit und aktuell angezweifelt (1, 2). Eine 2012 veröffentlichte systematische Übersicht aus den Niederlanden basierte auf  …  Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>   Schlagworte zum Artikel: Arzneimittel, Citalopram, Escitalopram, Herzrhythmusstörungen, Medikamente, PRISCUS-Liste, QT-Zeit-Verlängerung,Rhythmusstörungen, […]

Leserbrief: Polamidon-induzierte QT-Zeit-Verlängerung mit Kammertachykardie

Priv. Doz. Dr. J.N. aus Kassel schreibt: >> Sie teilen mit (1), daß bisher kein Fall Polamidon-induzierter QT-Verlängerung mit maligner, ventrikulärer Arrhythmie gemeldet worden sei. Wir beobachteten bei einer 36-jährigen, strukturell herzgesunden Patientin unter einer Substitution mit dreimal 75 mg L-Polamidon eine anhaltende ventrikuläre Tachykardie. Die Patientin wurde reanimiert. Die in diesem Behandlungszeitraum dokumentierte längste […]

Leserbrief: Verlängerung der QT-Zeit als unerwünschte Arzneimittelwirkung

Dr. J.-P. S. aus Berlin schreibt: >> In Ihrer tabellarischen Übersicht (1) wird Levomethadon (L-Polamidon®) erwähnt, das Methadon-Razemat hingegen nicht. Meines Wissens beziehen sich die in der Literatur dargestellten Fälle von Long-QT-Syndrom bzw. Torsaden immer auf die Anwendung von Methadon-Razemat. Es wäre interessant zu klären, ob auch unter L-Polamidon ähnliche Phänomene beobachtet werden. Denkbar ist, […]

Leserbrief: Torsade de Pointes unter Methadon-Substitution

Dr. J.S. aus Berlin schreibt: >> Eine 54-jährige polytoxikomane Patientin kollabierte auf dem U-Bahnhof und wurde wegen anhaltender Bewußtseinsstörung auf die Intensivstation gebracht. Hier zeigten sich in den folgenden Stunden mehrere Episoden mit Torsade-de-Pointes-Tachykardien und Kammerflimmern, die insgesamt achtmal Defibrillationen erforderlich machten. Die QT-Dauer in den ersten EKG betrug 617 msec (QTc = 666 msec; […]