„Data Sharing“ bei klinischen Studien

AMB 2018, 52, 22 

„Data Sharing“ bei klinischen Studien: weiterhin Verbesserungsbedarf

Fazit: Die gemeinsame Nutzung von Studiendaten („Data Sharing“) soll Wissenschaftlern ermöglichen, die Ergebnisse von Studien zu reproduzieren oder neue Erkenntnisse zu gewinnen. Sie wird inzwischen von vielen Institutionen gefordert (z.B. WHO, EMA; 5, 6) und ist bei führenden medizinischen Fachzeitschriften Voraussetzung für eine Veröffentlichung. Eine Untersuchung von publizierten RCT in zwei dieser Zeitschriften ergab, dass bei weniger als der Hälfte der RCT tatsächlich die Daten für eine Reanalyse der Ergebnisse zur Verfügung gestellt wurden. Wurden Daten verfügbar gemacht, deckten sich die Ergebnisse der Reanalyse weitgehend mit den Ergebnissen in der initialen Publikation. Um „Data Sharing“ zu fördern, müssen Ressourcen und wissenschaftliche Anreize geschaffen sowie Standards für den Austausch der Daten etabliert werden. Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern >

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