Arrhythmierisiko durch Loperamid-Missbrauch bei Opioid-Abhängigen

AMB 2016, 5047a

Arrhythmierisiko durch Loperamid-Missbrauch bei Opioid-Abhängigen

Fazit: Loperamid kann in extrem hoher Dosierung und/oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln (z.B. Verapamil, Nifedipin, Chinin, Chinidin, Ciclosporin oder Clarithromycin) Effekte auf das ZNS und den Herzrhythmus haben. Letztere sind potenziell letal. In den USA hat in den vergangenen Jahren der Loperamid-Missbrauch unter Opioid-Abhängigen stark zugenommen. Zahlen aus Deutschland oder Österreich liegen uns nicht vor. Es scheint jedoch angebracht, Ärzte und Apotheker auf dieses Problem hinzuweisen. Bitte abonnieren oder Kennlernartikel anfordern –>

 

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Loperamid, Kardiotoxizität, Herz-Kreislauf-Stillstand, Kreislaufstillstand, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, Reanimation, Rhythmusstörungen,

 

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